Transkript von #369 MOMO

01:34:35 93 Min. Lesezeit 0 Aufrufe Veröffentlicht vor 4 Tage

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Zusammenfassung der Folge

In Folge 369 von Gemischtes Hack plaudern Felix Lobrecht und Tommi Schmitt bewusst albern drauflos. Sie erzählen von einem Wochenende in Freiburg, scherzen über Fabrikarbeit und suchen einen neuen Spitznamen für Stuttgart.

Außerdem berichtet Tommi von einer Anekdote aus den Vorbereitungen einer Aufzeichnung von Wer wird Millionär, es geht um Serienempfehlungen wie House of Cards und um Zeichen des Schicksals bei wichtigen Entscheidungen. Zum Schluss sprechen die beiden über Dinge, die sie nicht mehr machen, und über das Problem mit fließendem Wasser.

Hörer erfahren vor allem, wie locker und spontan die Gespräche zwischen den beiden verlaufen.

In dieser Folge Felix Lobrecht, Tommi Schmitt

Das Transkript dieser Folge über Freiburg, Stuttgart und Albernheiten entstand mit der Technologie hinter HappyScribes Teams Transkription.

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Gemischtes Hack wird euch präsentiert von der HUK24-Autoversicherung.

Tommi Schmitt00:00:10

Lass mir einen Blasen auf der Badewiese?

Felix Lobrecht00:00:13

Mhm.

Tommi Schmitt00:00:13

Glaub nicht an die wahre Liebe, schade diese.

Felix Lobrecht00:00:17

Das meine Damen und Herren. Bei der Graf. Warte, warte, das war Wolfgang Schiller von Friedrich Goethe? Nee, es war Flissmaster Flair.

Tommi Schmitt00:00:26

Ja.

Felix Lobrecht00:00:26

Unerwarteterweise einen Song mit Sido rausgehauen, namens "Propaganda". Fand ich eine witzige Line damit. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge "Gemischtes Hack". Mein Name ist Felix Lobrecht, mir gegenüber sitzt der dunkel gekleidete Tommy Schmidt, der mich gerade vor der, kurz vor Aufzeichnungsstart hat er mir noch gesagt: "Lass nicht über Elif Erol reden."

Tommi Schmitt00:00:43

Ich kann, ich kann dieses Thema nicht mehr.

Felix Lobrecht00:00:45

Tommy kann das Thema nicht mehr.

Tommi Schmitt00:00:46

Ich hab so viel dazu gelesen und so viel gehört und geguckt und irgendwie denke ich so: Ach komm, lass doch alle anderen drüber. Oder? Wir haben so viel, wir müssen mal wieder eine alberne Folge machen, irgendwie. Aber wenn man das ankündigt, funktioniert es wahrscheinlich nicht, mit der Albernheit. Weißt du, was ich meine?

Felix Lobrecht00:01:00

Soll ich mir eine Grimasse aufsetzen?

Tommi Schmitt00:01:01

Das ist wie wenn meine Mutter früher gesagt hat, wenn so ihre, ihre Freundinnen da waren: "Tommy, mach doch nochmal Udo Lindenberg nach!" Und dann hast du so eine richtige Fallhöhe.

Felix Lobrecht00:01:08

Oder wenn.

Tommi Schmitt00:01:09

Dann sagst du: "Ich will nicht."

Felix Lobrecht00:01:10

Oder wenn ich dir sage: "Mach mal nicht".

Tommi Schmitt00:01:11

Du liebst das ja, wenn ich.

Felix Lobrecht00:01:12

Ja, genau. Mach mal nicht Helmut Kohl nach.

Tommi Schmitt00:01:15

Ja. Dann finde ich gut.

Felix Lobrecht00:01:16

Ja, dann.

Tommi Schmitt00:01:17

Da bin ich sofort herausgefordert. Guck, was für ein schallendes Gelächter du ausgebrochen bist. Das ist doch jetzt schon albern. Nee, aber ernsthaft. Oder ich habe, wir haben sehr viele, wir haben zwei so, zwei, drei Deepe-Folgen gehabt.

Felix Lobrecht00:01:28

Die waren nicht Deep.

Tommi Schmitt00:01:30

Ja, jetzt guck mal, jetzt.

Felix Lobrecht00:01:31

Deep auf Wish.

Tommi Schmitt00:01:32

Ja, Deep ist, wie nennt man?

Felix Lobrecht00:01:33

Auf Wish.

Tommi Schmitt00:01:34

So richtig auf.

Felix Lobrecht00:01:35

Opa Volker sagen, Alter.

Tommi Schmitt00:01:37

Das ist eine mega Panne von dir.

Felix Lobrecht00:01:39

Ja, ey.

Tommi Schmitt00:01:40

Nee, Deep, Deep, wenn man sich selber als Deep bezeichnet, das geht nicht.

Felix Lobrecht00:01:44

Auf Wish.

Tommi Schmitt00:01:44

Ich nehme mich zurück. Aber ernst.

Felix Lobrecht00:01:46

Auf Wish.

Tommi Schmitt00:01:47

Ernst.

Felix Lobrecht00:01:47

Ja.

Tommi Schmitt00:01:48

Auf Wish übrigens.

Felix Lobrecht00:01:49

Mhm.

Tommi Schmitt00:01:50

Das war ja, würde ich sagen, so vor sechs Jahren, war das ein Spruch, oder?

Felix Lobrecht00:01:54

Ja.

Tommi Schmitt00:01:54

Blablabla, auf Wish bestellt. Ich weiß bis heute nicht genau, was das bedeutet. Also, was ist Wish gewesen?

Felix Lobrecht00:01:59

Das ist eine Plattform, oder? Ist das nicht so eine billige, wo es die, wo es originale Sachen in Scheiße gibt oder so?

Tommi Schmitt00:02:04

Ach so, so eine Filter. Ey, aber da habe ich, da habe ich doch mal die Frage gestellt.

Felix Lobrecht00:02:09

Die ist gerade richtig uncool, die Zigarette aus dem Gesicht gefallen.

Tommi Schmitt00:02:11

Ey, richtig uncool.

Felix Lobrecht00:02:12

Boah, war das uncool. Alter. Ich wollte erst nichts sagen und.

Tommi Schmitt00:02:15

Nee, wir müssen das sofort ansprechen.

Felix Lobrecht00:02:19

Boah, war das so, bei so einer, bei so einer Party früher, so mit 18, wenn du dann irgendwie bei den Coolen auf dem Balkon stehst und dir passiert das, würde ich direkt einen Seemannskörper vom Balkon machen.

Tommi Schmitt00:02:29

Jedenfalls.

Felix Lobrecht00:02:30

Sofort vorbei.

Tommi Schmitt00:02:31

Jedenfalls. Ich habe doch mal gefragt, wie das sein muss, also es ist ja schon wahrscheinlich ziemlich, also es ist ja generell scheiße, wenn du so am Fließband in China in einer Fabrik arbeitest.

Felix Lobrecht00:02:42

Ja.

Tommi Schmitt00:02:43

Aber glaubst du, es ist für die Arbeitsmoral und für das eigene Selbstwertgefühl nochmal schlimmer, wenn du dann auch noch weißt, dass am Ende absoluter Schrott bei rauskommt?

Felix Lobrecht00:02:57

Ach so, wenn du so.

Tommi Schmitt00:02:57

Weißt du, weil du, wenn du so Apple so zusammenbaust, dann sind die Arbeitsbedingungen wahrscheinlich katastrophal und alles ist scheiße, aber am Ende kommt wenigstens.

Felix Lobrecht00:03:05

Kein Mini-Tischkicker von Butlers.

Tommi Schmitt00:03:06

Ja, genau, kommt wenigstens Peak Technics State of the Art mäßig raus und nicht irgendein Pimmelhut, wo man an der Schnur zieht und dann kommt noch mehr Pimmel raus oder sowas. Weißt du, was ich meine?

Felix Lobrecht00:03:16

Ich glaube, das ist ehrlich gesagt scheißegal.

Tommi Schmitt00:03:17

Glaubst du wirklich?

Felix Lobrecht00:03:18

Glaubst du, jemand geht in so eine Massenfabrik mit Idealismus? Ich werde richtig geile Geräte zusammenlöten.

Tommi Schmitt00:03:23

Nee, nicht mit Idealismus, aber halt so mit so einem: Ja, ich mache das hier.

Felix Lobrecht00:03:28

Immerhin.

Tommi Schmitt00:03:28

Um meine Familie durchzubringen und am Ende kommt irgendwie ein tolles Produkt bei raus.

Felix Lobrecht00:03:33

Ja, okay.

Tommi Schmitt00:03:33

Also, glaubst du nicht, das macht es nochmal leichter? Also stell dir mal vor, du arbeitest wirklich irgendwo, wo du weißt: Ich produziere hier Dreck.

Felix Lobrecht00:03:41

Ja.

Tommi Schmitt00:03:41

Das hat keinen Nutzen für die Gesellschaft, es macht die Umwelt kaputt.

Felix Lobrecht00:03:45

Ja.

Tommi Schmitt00:03:45

Und es ist saumäßigste Qualität.

Felix Lobrecht00:03:49

Ja.

Tommi Schmitt00:03:49

Das muss doch was mit einem machen.

Felix Lobrecht00:03:51

Meme war es immer, glaube ich, auf Lahnpartys oder so. Nee, nicht Lahnpartys, aber so ICQ, also früher, früher Zeit. Oder StudiVZ, egal, ich bringe das mal alles durcheinander. Da ging immer so ein Meme rum über so eine, so eine Fabrikarbeiterin, so einen Riesendildo in der Hand hat und so die Eichel in so pinke Farbe tunkt.

Tommi Schmitt00:04:09

Alter.

Felix Lobrecht00:04:09

Und dann stand da irgendwie so drüber: "Denk, wenn du einen schlechten Tag hast, denk dran, du könntest auch Maria der Dildo-Dipper sein" oder irgendwie so.

Tommi Schmitt00:04:16

Naja.

Felix Lobrecht00:04:16

Weißt du, musst du jeden Tag so Riesendildos, musst du so die Eichel pink machen.

Tommi Schmitt00:04:21

Und irgendwann kannst du es richtig gut.

Felix Lobrecht00:04:22

Ja.

Tommi Schmitt00:04:22

Keiner macht die Eichel so, so präzise pink wie du, ey.

Felix Lobrecht00:04:26

Lege ich auch Wert drauf.

Tommi Schmitt00:04:27

Ja, ja.

Felix Lobrecht00:04:28

Naja, aber das stimmt natürlich auch. Sextoys sind ja auch von bestimmt, im Qualitätsmanagement am Ende so. Es wird ja immer darüber geredet, dass so bei, oder gibt es ja immer diese vielen Gags, oder du hast ja auch mal gesagt, dass Leute, die irgendwie so bei Kellogg's arbeiten, hast du das gesagt?

Tommi Schmitt00:04:41

Ja, hier im Podcast, ja.

Felix Lobrecht00:04:42

Ja, hier im Podcast, dass sie jeden ganz oft Smacks am Tag sagen, Food Loops und sowas.

Tommi Schmitt00:04:46

Ja.

Felix Lobrecht00:04:46

Aber für Sextoys gilt das ja auch. Und die legen ja irgendwann diese Scham auch ab.

Tommi Schmitt00:04:51

Komplett.

Felix Lobrecht00:04:51

Also irgendwann ist ja nicht mehr dieses, diese 40 Zentimeter Dildos, die großen, die sind jetzt fertig. Sondern die sagen ja einfach so, die, das Material aus, also die, der dickadrige, wie haben wir es genannt, der dickadrige Fleischbestrafer 2000, der ist jetzt auch ausgeliefert worden. Slowakei ist ein guter Markt dafür, weißt du, sowas. Das ist dann ja einfach ein ganz normales Produkt.

Tommi Schmitt00:05:13

Ja.

Felix Lobrecht00:05:14

Naja.

Tommi Schmitt00:05:14

Naja.

Felix Lobrecht00:05:16

Jetzt kommen wir doch zur Bürgermeisterin von Berlin. Ey, ich war, ich war in Freiburg und war saufen.

Tommi Schmitt00:05:23

Ich weiß, dass du in Freiburg warst.

Felix Lobrecht00:05:24

Und habe zunehmend, wieso?

Tommi Schmitt00:05:26

Ja, weil mir ganz viele Leute Bilder geschickt haben.

Felix Lobrecht00:05:28

Ja.

Tommi Schmitt00:05:29

Von sich mit einem Tommy mit so halb offenen Augen.

Felix Lobrecht00:05:31

Ja.

Tommi Schmitt00:05:31

Und dann: "Ich habe Tommy getroffen."

Felix Lobrecht00:05:33

Ja.

Tommi Schmitt00:05:33

Und ich sage dir jetzt auch mal was, Tommy.

Felix Lobrecht00:05:35

Ja.

Tommi Schmitt00:05:36

Schöne Grüße.

Felix Lobrecht00:05:36

Ja.

Tommi Schmitt00:05:37

Von ganz vielen Leuten.

Felix Lobrecht00:05:38

Jetzt muss ich ja nochmal hinfahren und zurückrufen.

Tommi Schmitt00:05:39

Naja, nee, aber ich sage dir schöne Grüße, weil ich mache ja nach den Shows immer noch Fotos mit 150, glaube ich, Losgewinnern.

Felix Lobrecht00:05:45

Mhm.

Tommi Schmitt00:05:46

Und ganz viele sagen so im Verabschieden dann: "Und grüß Tommy von mir." Deshalb sage ich jetzt mal schöne Grüße. Von denen allen.

Felix Lobrecht00:05:54

Danke schön. Ernsthaft?

Tommi Schmitt00:05:56

Ja, manchmal wirklich.

Felix Lobrecht00:05:56

Es wollen mir viele sagen, grüß Tommy.

Tommi Schmitt00:05:58

Das sagen mir auch viele mit dir, deswegen Grüße auch an dich.

Felix Lobrecht00:06:01

Danke schön.

Tommi Schmitt00:06:02

Und ich habe mir es wieder aufgefallen.

Felix Lobrecht00:06:03

Ich kann nicht mehr, echt, also das habe ich ja schon oft gesagt, aber ich kann nicht mehr saufen. Es geht, es funktioniert nicht mehr. Also ich mache es noch, aber ich kann es nicht mehr so gut.

Tommi Schmitt00:06:10

Mhm.

Felix Lobrecht00:06:11

Boah.

Tommi Schmitt00:06:12

Nimm uns mal mit, was war es für ein Abend?

Felix Lobrecht00:06:14

Naja, wir machen das so, versuchen das.

Tommi Schmitt00:06:16

Warum warst du in Freiburg?

Felix Lobrecht00:06:17

Mit Freunden von früher aus Detmold und so, von den Jungs von ganz früher, treffen wir uns so, versuchen das einmal im Jahr, Minimum.

Tommi Schmitt00:06:24

Mhm.

Felix Lobrecht00:06:26

Und.

Tommi Schmitt00:06:26

Kannst du Privatpersonen, die so ihre Freunde von ganz früher so Day-Oner nennen? So als wenn die so was Krasses so sich aufgucken, weißt du, so eine, so eine La Familia-Typen, weißt du, so eine.

Felix Lobrecht00:06:38

Das ist einer von den Real Man, von den Day-Onern. Wir waren schon zusammen in der Schule und jetzt arbeitet jeder für sich in seinem Büro. Das ist mein Day-Oner, Mann.

Tommi Schmitt00:06:48

So ein Wolfpack.

Felix Lobrecht00:06:49

Ja, genau, so eine Besoffene, die dann so ihre.

Tommi Schmitt00:06:51

Am Ende geht es nur darum.

Felix Lobrecht00:06:52

Die dann so von ihrer peinlichen Crew früher, als sie: "Ey, wir haben KSS-Frauen, Alter, wir haben alles auseinandergenommen."

Tommi Schmitt00:07:00

Wir waren berüchtigt. Wir waren berüchtigt. Man weiß nie wofür, aber die waren immer berüchtigt.

Felix Lobrecht00:07:04

Jeder am Bergisch Gladbach kannte uns. Niemand kannte die. Niemand. Immer draußen vor Passage, Dicker.

Tommi Schmitt00:07:19

Da musste einfach mal so einen Schnitt zurückmachen, wie die Zwillander stehen, Alter.

Felix Lobrecht00:07:23

Das sind auch so Leute, die man immer so sieht: "Boah, ich habe so viel Scheiße gebaut."

Tommi Schmitt00:07:26

Ja, Mann.

Felix Lobrecht00:07:26

"Boah, habe ich viel Scheiße gebaut."

Tommi Schmitt00:07:27

Unsere Klasse war auch die schlimmste früher, war da bekannt.

Felix Lobrecht00:07:31

Weil die einmal irgendwie ins Freibad nachts eingebrochen sind.

Tommi Schmitt00:07:33

Ja, ey.

Felix Lobrecht00:07:34

Boah, ja.

Tommi Schmitt00:07:34

Ganz Bergisch Gladbach kannte uns, Dicker.

Felix Lobrecht00:07:39

Und dann treffen die sich und trinken so Wodka rum.

Tommi Schmitt00:07:41

Klar.

Felix Lobrecht00:07:42

Also, nee, ich habe das einfach, und ein Freund von mir wohnt dort. Dann sind wir darunter alle.

Tommi Schmitt00:07:47

Einer von deinen Day-Onern.

Felix Lobrecht00:07:48

So, genau, von meinem Wolfpack. Und.

Tommi Schmitt00:07:51

Ich merke immer, wie schnell man auch mittlerweile betrunken wird und so.

Felix Lobrecht00:07:55

Kommt drauf an. Kommt drauf an, finde ich. Manchmal, also eigentlich entscheidet sich die Schlacht.

Tommi Schmitt00:08:01

Mhm.

Felix Lobrecht00:08:02

Und so ein Abend.

Tommi Schmitt00:08:03

Mit der Mahlzeit von.

Felix Lobrecht00:08:04

So ein Abend ist eine Schlacht, entscheidet sich eigentlich beim ersten Bier, in welche Richtung entwickelt sich das hier.

Tommi Schmitt00:08:09

Ja.

Felix Lobrecht00:08:09

Geht es gut runter.

Tommi Schmitt00:08:11

Ja.

Felix Lobrecht00:08:12

Hat man danach so ein, boah, so ein Völlegefühl, hat man direkt Zug auf den nächsten.

Tommi Schmitt00:08:17

Mhm.

Felix Lobrecht00:08:18

Und so nach dem ersten Bier fängt man ja auch so, je nach Trinktempo, so ganz leicht an, was zu merken. Und wenn die drei Sachen irgendwie gegeben sind, dann kann es ein guter Abend werden.

Tommi Schmitt00:08:29

Mhm.

Felix Lobrecht00:08:29

Aber oft ist es ja so, dass man sich dann durch das Erste schon so durchquälen muss.

Tommi Schmitt00:08:34

Jetzt ging es nur noch um.

Felix Lobrecht00:08:35

Ey, habe noch, dann weißt du eigentlich schon, der Abend ist tot.

Tommi Schmitt00:08:37

Naja.

Felix Lobrecht00:08:39

Ich habe noch.

Tommi Schmitt00:08:39

Dann ist der Abend schon tot.

Felix Lobrecht00:08:41

Weißt du, was das Schlimmste ist?

Tommi Schmitt00:08:41

Wenn du beim ersten Bier sagst: "Naja, ich habe noch", dann ist es tot.

Felix Lobrecht00:08:43

Das Schlimmste ist, wenn du auf einer Privatparty bist und dann fragst du irgendwie, holt jemand Bier und dann fragst du: "Ist es denn kalt?" Und dann sagt er nicht auf jeden Fall ja, sondern er fasst das so an, so: "Ja, geht."

Tommi Schmitt00:08:56

Dann weißt du, nein, es ist auf jeden Fall nicht kalt genug.

Felix Lobrecht00:08:59

Ja, Tommy, und dann ist der Abend auch schon tot.

Tommi Schmitt00:09:00

Ja, das ist wirklich so, das wirklich geht man, alle Leute hier, die jetzt irgendwie eine Feier veranstalten, eine Party zu Hause, und es ist ein Grillabend, wenn ihr freitags einladet, ab Donnerstagmorgen, danach ist es schon zu spät, muss das Bier oder der Wein oder was auch immer, oder auch die nicht-alkoholischen Getränke, im Kühlschrank sein.

Felix Lobrecht00:09:16

Ja.

Tommi Schmitt00:09:17

Und so Partys, wo die, wir legen die in die Badewanne.

Felix Lobrecht00:09:19

Ja.

Tommi Schmitt00:09:19

What? Ey. Und irgend so ein schamhafter Mitbewohner noch so drin liegt, Alter.

Felix Lobrecht00:09:23

Ja, ja, ja.

Tommi Schmitt00:09:24

Ey, das ist wirklich, das ärgert mich. Egal.

Felix Lobrecht00:09:27

Ja, aber heutzutage, und das ist nämlich der Unterschied zum Erwachsenen, zwischen jugendlicher oder junger Erwachsener und richtiger OG-Erwachsener.

Tommi Schmitt00:09:34

Ja.

Felix Lobrecht00:09:34

Wir sind jetzt OG-Erwachsene.

Tommi Schmitt00:09:36

Ja.

Felix Lobrecht00:09:36

Weil sowas reicht dann, um so einen Abend zu beenden.

Tommi Schmitt00:09:38

Ich weiß nicht, warum.

Felix Lobrecht00:09:40

So ein nicht ganz kaltes Bier, nee, komm recht.

Tommi Schmitt00:09:42

Ja, weil man dann, weil man dann, ja, glaube ich, diese Haltung hat, wenn man schon Alkohol trinkt, dann muss das auch sitzen.

Felix Lobrecht00:09:48

Ja.

Tommi Schmitt00:09:48

Weißt du, dann muss es auch vernünftig sein und nicht so eine, das ist wie wenn du irgendwie, ja, fällt nichts ein, Mann, keine Ahnung. Du weißt schon.

Felix Lobrecht00:09:55

Ja. Okay, also, ihr seid in Freiburg.

Tommi Schmitt00:09:58

Ja, war schön.

Felix Lobrecht00:09:59

So, dann, dann, wie ging es weiter? Wie ging es los? Wie, wie, also wie.

Tommi Schmitt00:10:03

Ey, ich habe erstmal in ein paar Bars gegangen und so was getrunken und gegessen und wie auch immer. Und irgendwann dann auch mal.

Felix Lobrecht00:10:10

In Freiburg ist ja alles da, das bündelt sich da alles in so zwei Plätzen an der Altstadt, wa?

Tommi Schmitt00:10:13

Ja, ist schon so eine schöne Stadt.

Felix Lobrecht00:10:15

Ja, ja, aber da ist ja, da ist ja dann alles.

Tommi Schmitt00:10:17

Ja, ja.

Felix Lobrecht00:10:18

Und du kannst doch da keinen Meter gelaufen sein, ohne dass dich da Leute.

Tommi Schmitt00:10:21

Es ging wirklich manchmal, manchmal nicht.

Felix Lobrecht00:10:24

Ja.

Tommi Schmitt00:10:24

Sagen wir es so. Aber ich habe auch gemerkt, ich komme in ein Alter, wo ich mich mehr, also Freiburg hat einen ganz bekannten Markt am Wochenende.

Felix Lobrecht00:10:32

Aha.

Tommi Schmitt00:10:33

Ähnlich wie Mainz und sonst was, diese Städte, die so geile Märkte haben. Freiburg hat so einen geilen Markt und ich habe mich abends immer schon so darauf gefreut, so geil, morgen auf dem Markt.

Felix Lobrecht00:10:40

Ja, ja.

Tommi Schmitt00:10:41

Und nicht mehr dieses geil, gleich trinken wir noch irgendwas Schönes und so, sondern morgen auf dem Markt.

Felix Lobrecht00:10:44

Bergisch Gladbach, Dicker, die hat den Markt zugemacht, wenn wir gekommen sind.

Tommi Schmitt00:10:51

Ich hatte einen Markt ausverkauft auf dem Markt.

Felix Lobrecht00:10:53

Der ganze Markt.

Tommi Schmitt00:10:55

Ich behaupte übrigens, ich habe in Freiburg jetzt am Wochenende den besten Cappuccino meines Lebens getrunken.

Felix Lobrecht00:10:59

Oh.

Tommi Schmitt00:10:59

An einem Stand, der hieß Purika oder sowas.

Felix Lobrecht00:11:02

Mhm.

Tommi Schmitt00:11:03

Unfassbar.

Felix Lobrecht00:11:04

Mhm.

Tommi Schmitt00:11:04

Unbezahlte Werbung. Unfassbar. Es war wirklich so, ich habe in diese Tasse geguckt. Ist auch so ein entspannter Markt, wo du dann einfach so, kannst auch eine Porzellantasse nehmen, bring einfach zurück. Du läufst da mit deiner Tasse rum und so, habe ich dich zurückgebracht. Doch, habe ich. Aber das war einfach, boah, war der lecker. Egal. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass das vermehrt jetzt genutzt wird.

Felix Lobrecht00:11:27

Du verstehst nicht, dass ich mit dir diesen Abend einfach durchgehen will.

Tommi Schmitt00:11:30

Aber du verstehst nicht, dass ich mich nicht mehr an alles erinnere.

Felix Lobrecht00:11:33

Naja, ich will ja, ihr wart dann in einer, ihr wart dann in mehreren Bars, seid ihr dann auch weggegangen richtig?

Tommi Schmitt00:11:38

Nee, jetzt nicht in einen Club oder so.

Felix Lobrecht00:11:40

Nee.

Tommi Schmitt00:11:40

Das fände ich ja irgendwie albern.

Felix Lobrecht00:11:42

Das fände ich ja irgendwie albern, oder? Aber wir haben, ich habe, ich habe einmal, also ich habe das ja selber nicht, aber mit einem Kumpel am Handy, hier ChatGPT.

Tommi Schmitt00:11:49

Ja.

Felix Lobrecht00:11:50

Glaube ich, war das gefragt. Also richtig reingesprochen. So, und ich finde es halt immer so witzig, wie diese AIs reden.

Tommi Schmitt00:11:56

Mhm.

Felix Lobrecht00:11:57

Ist ja immer dieses, keine Ahnung, du sagst dann so, ich habe tatsächlich mal gefragt, ob es noch so einen Club gibt und so, wo nicht irgendwie alle 17 sind.

Tommi Schmitt00:12:04

Ja.

Felix Lobrecht00:12:05

Und dann ist, die reden ja immer so pseudo-cool, ne, dieses, ach so, ja, ich sehe schon, ihr wollt, ihr wollt feiern gehen. Und dann, wenn du dann nochmal nachfragst, ja, nicht richtig feiern, dann, dann fühlt er sich ja so unterbrochen.

Tommi Schmitt00:12:17

Mhm.

Felix Lobrecht00:12:19

Und sagt so, mhm, mhm, ich schaue nochmal nach, ganz kurz, ja. Kleinen Moment. Also, wenn ihr richtig R&B hören wollt oder, oder Hip-Hop oder vielleicht auch Techno, dann, es wirkt immer ein bisschen wie so ein, wie so, wie hieß der nochmal, der Koch Jan von Weide kann das so geil nachmachen. Ah, oder Jamie Oliver.

Tommi Schmitt00:12:36

Ja.

Felix Lobrecht00:12:37

Jamie Oliver hat doch immer so.

Tommi Schmitt00:12:38

Ja, ja, ich weiß. In der Übersetzung.

Felix Lobrecht00:12:40

Ja, in der Übersetzung. Ich werde nochmal die Muffins aus dem Ofen holen, es fehlt etwas Salz und ich bin jemand, der Salz mag und Mama hat mir immer Salz auf mein Brot gemacht. Und so redet dann manchmal auch irgendwie diese, deswegen muss ich die ganze Zeit über diese App reden. Ihr wollt also noch Bier trinken gehen? Ich schaue mal nach. Ja, sollte noch auf sein. Ihr könntet, ihr könntet noch hingehen. Das müsste in der Klosterstraße 3 sein oder was weiß ich. Ich habe dann nur noch so geredet, bis sich alle von mir abgewendet haben, zu Recht meine Freunde. Naja, aber war cool, war echt schön.

Und meine Frage war nur, weil das ist ja unfassbar ungesund, so ein Wochenende. Nur Scheiße essen, nur Alkohol trinken, kaum schlafen. Auch so, ich.

Tommi Schmitt00:13:18

Wo hast du denn gepennt? In einem Hotel?

Felix Lobrecht00:13:19

Airbnb.

Tommi Schmitt00:13:20

Okay.

Felix Lobrecht00:13:20

Man kriegt das auch nicht mehr so.

Tommi Schmitt00:13:21

Alle zusammen oder hast du dein eigenes?

Felix Lobrecht00:13:23

Alle drei zusammen. Ja, am.

Tommi Schmitt00:13:25

Alter.

Felix Lobrecht00:13:25

Richtig alte Rede.

Tommi Schmitt00:13:26

Alte Referenz.

Felix Lobrecht00:13:29

Das ist die Wahrheit.

Tommi Schmitt00:13:34

Das ist aber ein Tiefertotalknopf von 2004.

Felix Lobrecht00:13:36

Ja. Alle drei zusammen.

Tommi Schmitt00:13:41

Oh nee, ist das oll.

Felix Lobrecht00:13:45

Gut, okay, erzähl weiter. Airbnb, alle drei.

Tommi Schmitt00:13:51

OPA Podcast, gemischte Flag.

Felix Lobrecht00:13:53

Ja, ey.

Tommi Schmitt00:13:54

Bapapapapapa.

Felix Lobrecht00:13:58

Warum habe ich das denn gemacht? Egal. Also.

Tommi Schmitt00:14:02

Warst du früher eigentlich so ein Kriegskind, so ein Kriegsspielkind?

Felix Lobrecht00:14:05

Ich war ein Kriegskind, ja.

Tommi Schmitt00:14:06

Ja. Warst du so ein Kriegsspielkind?

Felix Lobrecht00:14:08

Ja, voll.

Tommi Schmitt00:14:08

Ja.

Felix Lobrecht00:14:08

Ich durfte das auch alles. Ich hatte auch alle Waffen und so.

Tommi Schmitt00:14:11

Krass, ey.

Felix Lobrecht00:14:12

So Geräusche machen und so.

Tommi Schmitt00:14:15

Ja, ja.

Felix Lobrecht00:14:15

Wir haben auch immer Waffen gespielt, also meine Freunde und ich.

Tommi Schmitt00:14:18

Was heißt das?

Felix Lobrecht00:14:20

Das hieß, dass wir immer durch den Wald gerannt sind mit Pistolen.

Tommi Schmitt00:14:22

Naja.

Felix Lobrecht00:14:23

Und dann war aber das, das endete ja damit, dass man ja nicht irgendwie, du konntest ja nicht wirklich auf jemanden, wir hatten keine Softairs, oder auf jemanden schießen oder anderen, halt so dumm gesagt: "Ich habe dich getroffen."

Tommi Schmitt00:14:32

Ja, ja.

Felix Lobrecht00:14:32

Und der andere so: "Nee, doch."

Tommi Schmitt00:14:33

Ja.

Felix Lobrecht00:14:34

So, und dann musste man das irgendwie ausfechten. Verbal. Also, wo waren wir denn jetzt?

Tommi Schmitt00:14:40

Airbnb, alle drei zusammen.

Felix Lobrecht00:14:42

Geschlafen, ja, genau.

Tommi Schmitt00:14:43

Ungesundes Wochenende.

Felix Lobrecht00:14:44

Ungesundes Wochenende, so. Man verträgt das ja auch nicht mehr so, du merkst ja auch daran, so dieses, früher, wenn ich getrunken habe, so mit 18, dann habe ich einfach so bis 14 Uhr geschlafen.

Tommi Schmitt00:14:51

Ja.

Felix Lobrecht00:14:51

Jetzt gehe ich dann so um zwei oder drei ins Bett und wache einfach so zehnmal auf und stehe um sieben auf.

Tommi Schmitt00:14:56

Mhm.

Felix Lobrecht00:14:56

Mit Herzrasen und so. Das ist völlig eindeutig zu sehen, dass man da sich die ganze Zeit Gift oben in den Körper schüttet.

Tommi Schmitt00:15:02

Mhm.

Felix Lobrecht00:15:03

Und wie oft man aufs Klo geht und das ist alles so würdellos. Egal.

Tommi Schmitt00:15:07

Hast du schon mal unironisch, also unironisch gesagt, wenn du so was Scharfes gegessen hast, so: "Brennt zweimal."

Felix Lobrecht00:15:15

Ja, klar.

Tommi Schmitt00:15:17

Das passt nämlich eigentlich, dass du so eine Art Witze machst manchmal.

Felix Lobrecht00:15:20

Brennt zweimal.

Tommi Schmitt00:15:21

Ja.

Felix Lobrecht00:15:21

Ja, aber so halb ironisch dann. Also, ich habe es, glaube ich, noch nie, unironisch, nee.

Tommi Schmitt00:15:25

Sicher?

Felix Lobrecht00:15:26

Ja, ja. Ich glaube ja. Ich glaube nicht.

Tommi Schmitt00:15:30

Ja, so.

Felix Lobrecht00:15:33

Freiburg. War schön. War nett. Du merkst, ich habe noch so ein bisschen, ein bisschen Gehirnfrost noch seitdem.

Tommi Schmitt00:15:40

Okay.

Felix Lobrecht00:15:41

Bist du mit dem Auto hingefahren? Das ist ja übelst weit.

Tommi Schmitt00:15:43

Zug, Zug.

Felix Lobrecht00:15:44

Ja.

Tommi Schmitt00:15:44

War auch jeweils sehr weit, sieben Stunden oder so, war das, glaube ich, von Berlin.

Felix Lobrecht00:15:47

Freiburg ist wirklich brutal zu weit weg.

Tommi Schmitt00:15:49

Ja.

Felix Lobrecht00:15:50

Ich finde, man merkt es auch immer so anhand der Leute, das wirkt wirklich, als wäre es ein anderes Land, so von der Mentalität her. Irgendwie, wir sind anders. Das ist ja auch ganz nah an Basel und also, es ist alles so, da ist ja auch irgendwie nur Freiburg.

Tommi Schmitt00:16:03

Naja, da ist die, da ist so richtig die Welt noch in Ordnung.

Felix Lobrecht00:16:07

Das ist so schön. Wir sind da in so einem, in so einem Biergarten, wo du mit dem Aufzug hochfährst, weil der auf so einer Erhöhung liegt.

Tommi Schmitt00:16:13

Mhm.

Felix Lobrecht00:16:14

Kann man auch zu Fuß gehen, war zu faul. Boah, ist das schön, alles. Das ist wirklich so schön. Und, nee, genau, ich hatte eine Diskussion mit einem Kumpel, weil das ja unfassbar ungesund ist, aber gleichzeitig haben wir in den zwei Tagen, weiß nicht, 30 Mal bestimmt so doll Tränen gelacht, dass wir keine Luft mehr bekommen haben teilweise.

Tommi Schmitt00:16:34

Mhm.

Felix Lobrecht00:16:34

Was, glaube ich, wieder sehr gesund ist, kann ich mir vorstellen. Von der Psyche her.

Tommi Schmitt00:16:39

Lachen ist die beste Medizin.

Felix Lobrecht00:16:40

Ja, aber ist ja wirklich so. Und glaubst du, das hält sich dann so ein bisschen die Waage? Weil ich habe, ich habe nachher nämlich die These aufgestellt, boah, bei dem, was wir uns hier reingeschüttet haben, das und dem wenigen Schlaf, das kostet uns bestimmt so am Ende, sagen wir so, sechs Tage Lebenszeit.

Tommi Schmitt00:16:55

Schon vier Wochen.

Felix Lobrecht00:16:56

Vier Wochen?

Tommi Schmitt00:16:56

Vier Wochen.

Felix Lobrecht00:16:57

Ja. Stell dir mal vor, ich dann irgendwann so, dein Enkel, vier Wochen hat er Geburtstag.

Tommi Schmitt00:17:03

Ja.

Felix Lobrecht00:17:03

Und dann liege ich dann so auf dem Sterbebett und sage: "Nein, Freiburg."

Tommi Schmitt00:17:07

In vier Wochen ist sie.

Felix Lobrecht00:17:07

Stimmt, Freiburg.

Tommi Schmitt00:17:08

In vier Wochen ist sie, hat sie ihr Abitur.

Felix Lobrecht00:17:11

Ja.

Tommi Schmitt00:17:11

Ihr Abiturverleihung. Kommst du, Opa?

Felix Lobrecht00:17:13

Egal, ey. Ich habe mir in Freiburg damals 26 Guinness in den Körper gejagt.

Tommi Schmitt00:17:17

Ja.

Felix Lobrecht00:17:19

Aber wo wir gerade schon waren, hier in Möncke.

Tommi Schmitt00:17:20

Genau, was glaubst du denn?

Felix Lobrecht00:17:21

Ob sich das ausgleicht?

Tommi Schmitt00:17:23

Mhm.

Felix Lobrecht00:17:24

Das war schon, das fühlte sich sehr, ich war sehr beseelt, als ich da weggefahren bin.

Tommi Schmitt00:17:26

Es gibt da eine körperliche Gesundheit und eine psychische.

Felix Lobrecht00:17:29

Ja.

Tommi Schmitt00:17:29

So, das hängt natürlich irgendwo zusammen, siehe psychosomatische Themen.

Felix Lobrecht00:17:34

Mhm.

Tommi Schmitt00:17:35

Aber ich glaube, ich glaube hier im Konkreten nicht.

Felix Lobrecht00:17:39

Ja.

Tommi Schmitt00:17:40

Vielleicht wären es sonst sieben Wochen, die abgezogen würden, hinten raus. Und vielleicht dürfte es viele lachen, jetzt nur sechs.

Felix Lobrecht00:17:46

Es gibt kaum Menschen.

Tommi Schmitt00:17:47

In jedem Szenario verpasst du die Abifeier.

Felix Lobrecht00:17:49

Ja, das stimmt. Aber meine Enkel auch einfach wahnsinnig blöd sind, wahrscheinlich.

Tommi Schmitt00:17:53

Ja.

Felix Lobrecht00:17:55

So ein richtiges Gauner-Abi. Drei acht. So ein richtiges.

Tommi Schmitt00:17:59

Ich habe drei zwei.

Felix Lobrecht00:18:00

Kannst dir den Arsch mit abwischen, Avi, ey. Ich habe Riesenrespekt.

Tommi Schmitt00:18:05

Warum ist es eigentlich kein Thema, dass wir bei Pisa so versagen immer? Irgendwie wird das einfach so.

Felix Lobrecht00:18:10

Ja, ja, wir sind immer, wir sind voll schlecht bei Pisa. Ah ja, die Leute fangen kurz davor, das so abzukulten. Weißt du, wie ich meine? Das ist doch völliger Skandal, ey.

Tommi Schmitt00:18:19

Das ist fast so ein, ja, echt, das ist fast kurz vor so typisch wir.

Felix Lobrecht00:18:22

Ja, ja.

Tommi Schmitt00:18:23

Oh, wir wieder.

Felix Lobrecht00:18:24

Ja.

Tommi Schmitt00:18:24

Keiner kriegt das X rüber, weil die können nichts mehr lesen.

Felix Lobrecht00:18:30

Egal, wenn wir schon mal.

Tommi Schmitt00:18:31

Nee, warte, eine Sache.

Felix Lobrecht00:18:32

Ja, gut.

Tommi Schmitt00:18:33

Aber merk dir das, bevor wir das gleich vergessen.

Felix Lobrecht00:18:35

Ja, ich weiß schon.

Tommi Schmitt00:18:35

Mental irgendwas.

Felix Lobrecht00:18:37

Ich bin so ein schlechter Therapeut. Aber merken Sie sich das, mental irgendwas. Was ich auch erzählen wollte vom Saufen am Wochenende.

Tommi Schmitt00:18:43

So mein Mentalthema ist total durch, ich habe es schon gesagt.

Felix Lobrecht00:18:45

Okay, aber ich.

Tommi Schmitt00:18:46

Ich würde dich nicht retten.

Felix Lobrecht00:18:46

Okay, ich habe Riesenrespekt und gleichzeitig völliges Unverständnis für Leute, die sich verkatert gesund ernähren und sowas wie Sport machen dann und sowas. Kennst du so Leute, die dann so sagen: "Boah, ich habe, ich brauche erstmal eine Suppe und so ein bisschen Obst und dann gehe ich laufen oder Pilates oder sowas machen." Und dann denkst du so.

Tommi Schmitt00:19:03

Pilates?

Felix Lobrecht00:19:04

Ich überdecke meinen ganzen Körper mit Cheddar und sitze irgendwo rum und schiebe im Liegen so Schokocroissants in mich rein.

Tommi Schmitt00:19:12

Warum ist Cheddar eigentlich orange?

Felix Lobrecht00:19:15

Weiß ich nicht.

Tommi Schmitt00:19:16

Weil ich finde, der sieht dadurch so voll chemisch aus.

Felix Lobrecht00:19:18

Kommt doch aus Irland, oder? Jemand mit roten Haaren.

Tommi Schmitt00:19:21

Kommt aus Irland.

Felix Lobrecht00:19:21

Vielleicht haben die Schafe da, die Kühe da auch irgendwie rote von innen.

Tommi Schmitt00:19:25

Rote Euter.

Felix Lobrecht00:19:25

Ja.

Tommi Schmitt00:19:26

Rote Innen-Euter.

Felix Lobrecht00:19:27

Das muss der Grund sein.

Tommi Schmitt00:19:28

Ja.

Felix Lobrecht00:19:29

Ja, genau, das ist ja bekannt. Die Kühe in Irland haben rote Innen-Euter.

Tommi Schmitt00:19:33

Ja, finde es nicht. Cheddar sieht so chemisch aus. Also Cheddar sieht nicht aus wie ein richtiger, echter Käse.

Felix Lobrecht00:19:38

Ja, aber fantastisch gewürdet.

Tommi Schmitt00:19:40

Cheddar?

Felix Lobrecht00:19:41

Ja.

Tommi Schmitt00:19:41

Das.

Felix Lobrecht00:19:42

Jeder, jede, jede Silbe da drin, jeder Buchstabe, jedes Geräusch, was dieses Wort macht, zeigt dir, es ist schlecht für deine Herzkranzgefäße.

Tommi Schmitt00:19:50

Ja.

Felix Lobrecht00:19:51

Cheddar. Das ist so kurz vor so, so Elektronen so abzieht in so einem Film, so. Ich muss zu meiner Tochter und sich so selbst entlässt aus dem Krankenhaus. Cheddar. Dann so überwältigend aufmachst, weil so Käse im Körper. Findest du nicht?

Tommi Schmitt00:20:08

Gar nicht, nee.

Felix Lobrecht00:20:09

Okay, dann sag mal dein Thema mit dem Mentalen nochmal.

Tommi Schmitt00:20:11

Nichts mit Mentalen.

Felix Lobrecht00:20:12

Vielleicht habe ich mich doch noch schneller abgehoben.

Tommi Schmitt00:20:14

Wo wir gerade noch hier mental in Süddeutschland sind, sage ich jetzt einfach mal. Also waren wir eigentlich gerade schon wieder in England, aber sind jetzt wieder in Süddeutschland.

Felix Lobrecht00:20:20

Was ist die Folge, die große Elif-Eral-Folge nennen?

Tommi Schmitt00:20:24

Unser Statement zu Elif.

Felix Lobrecht00:20:25

Die endgültige Elif-Eral-Folge, unser Statement.

Tommi Schmitt00:20:28

Unser Statement zu Elif.

Felix Lobrecht00:20:29

Elif-Eral, Komma, unser Statement.

Tommi Schmitt00:20:31

Ja. Jedenfalls. Stuttgart.

Felix Lobrecht00:20:34

Mhm.

Tommi Schmitt00:20:35

Problembär-Stadt. Stuttgart ist ja ein Problembär.

Felix Lobrecht00:20:37

Ja.

Tommi Schmitt00:20:38

Einfach, also abgedroschene Witze über den Bahnhof, bla, aber wenn man sich mal.

Felix Lobrecht00:20:43

Kessellager wird auch einfach so gesagt.

Tommi Schmitt00:20:44

Ja, genau. Aber wenn man sich mal wirklich da reinarbeitet in diesen Bahnhof, dann ist es schon wirklich, das ist ein unfassbarer Skandal. Aber darüber will ich nicht reden.

Felix Lobrecht00:20:50

Den Geheimgang da einfach für so, also so einen geheimen Weg, wo man schneller zu den Gleisen kommt, den die Taxifahrer immer kennen. Allein das, fahren Sie mal da rechts ran, dann kann man im Aufzug schneller runter, dass man direkt bei den Gleisen.

Tommi Schmitt00:20:59

Jedenfalls. Stuttgart ist ja nichts fürs Auge.

Felix Lobrecht00:21:04

Oh.

Tommi Schmitt00:21:05

Warte. Größtenteils.

Felix Lobrecht00:21:07

So.

Tommi Schmitt00:21:08

Fast alles ist Baustelle. Komischerweise fährt man in Stuttgart anscheinend 40. Ist schon mal aufgefallen? In Stuttgart sind Straßenschilder mit 40.

Felix Lobrecht00:21:16

Die haben auch nichts so für Autos übrig da.

Tommi Schmitt00:21:18

Ja, und alles ist Baustelle, alles ist bla. Und noch ein. Aber es gibt auch schöne Ecken, ja, bla, bla, bla. Stuttgart hat aber, ich hatte letzte Woche zwei Shows dort. Danke an alle, die da waren. Hat Spaß gemacht. Aber ich habe dann so eine Story gemacht, heute wieder Stutte. Weil ich finde, Stutte ist ein cooler Spitzname für Stuttgart.

Felix Lobrecht00:21:42

Darf ich direkt intervenieren?

Tommi Schmitt00:21:43

Ich gebe mir, ja, warte, ich gebe mir Mühe, wenn ich irgendwo bin, einen lustigen Spitznamen für die Stadt zu finden.

Felix Lobrecht00:21:50

Und ich habe nämlich eine Behauptung dazu.

Tommi Schmitt00:21:52

Und bei Stutte habe ich so viel Ärger bekommen.

Felix Lobrecht00:21:55

Ja, weil ich behaupte, seit jeher, niemand ist so, also so lokalpatriotisch sind ja alle irgendwie, aber die immer so, muss ich sagen, so verbissen oft. Viele Freunde da. Und die sind auch so verbissen lokalpatriotisch. Also so ohne Humor dann manchmal auch.

Tommi Schmitt00:22:15

Ja, ja.

Felix Lobrecht00:22:16

Wenn dann Stuggi oder so, haben die wahrscheinlich geschrieben.

Tommi Schmitt00:22:18

Stuggi, genau.

Felix Lobrecht00:22:19

Stumm wird.

Tommi Schmitt00:22:20

Stuggi. Und ich finde erstmal Stutte besser als Stuggi. Ich finde, Stuggi funktioniert auch irgendwie gar nicht so mit dem, wie es eigentlich heißt. Deshalb würde ich die mal beide disqualifizieren. Und ich wollte fragen, ob wir uns kurz einen neuen Spitznamen für Stuttgart überlegen wollen.

Felix Lobrecht00:22:38

Okay.

Tommi Schmitt00:22:39

Weil.

Felix Lobrecht00:22:40

Reutlingen 2. Wir sind doch eh Reutlingen-Fans.

Tommi Schmitt00:22:42

Ja, nicht so Reutlingen. Ja, wir haben ja, weil Stutte, okay, klingt vielleicht ein bisschen zu hart, Stuggi klingt aber zu süß. Und dieses Doppel-G, wo kommt das her? Ja, also das funktioniert irgendwie nicht. Was ist dein erster Gedanke für einen Spitznamen für Stuttgart? Stüttchen.

Felix Lobrecht00:22:59

Stüttchen. Schönes Stüttchen.

Tommi Schmitt00:23:01

Schönes Stüttchen. Stüttchen. Schönes Stüttchen.

Felix Lobrecht00:23:04

Aber es ist nicht das, was es ist.

Tommi Schmitt00:23:08

Nee, wenn es, nee, wenn es, ja genau.

Felix Lobrecht00:23:10

So ein kleines süßes Städtchen.

Tommi Schmitt00:23:11

Ja genau, aber das ist ja auch nicht Stuggi. Nichts daran ist Stuggi. Wenn du da so lang läufst, dann ist da so Baustelle.

Felix Lobrecht00:23:17

Nee, ich habe mir nie drüber nachgedacht, aber tatsächlich, das Doppel-G, er gibt überhaupt keinen Sinn. Das müsste, wenn dann welche Stutti heißen.

Tommi Schmitt00:23:22

Ja, und auch so die Phonetik.

Felix Lobrecht00:23:23

Stutti.

Tommi Schmitt00:23:24

Einfach Stutti, so als Kompromiss?

Felix Lobrecht00:23:26

Ja, weil das ist ja eigentlich auch, wäre ja so, so wäre es ja richtig.

Tommi Schmitt00:23:30

Ja, ja.

Felix Lobrecht00:23:30

Es gibt kein 2 G in diesem Wort.

Tommi Schmitt00:23:33

Nee, nee, das ist richtig. Ich probiere nur gerade, wenn du so, stell mal vor, du stehst da so schräg gegenüber vom Bahnhof, hast du dieses klaffende Baustellenloch so neben dir.

Felix Lobrecht00:23:41

Ist mit dem Wasserwerfer weggeschossen.

Tommi Schmitt00:23:43

So eine vierspurige Straße, die da so lang fährt. So, das ist auch nicht Stutti.

Felix Lobrecht00:23:50

Stutti. Stutt.

Tommi Schmitt00:23:56

Stutt.

Felix Lobrecht00:23:57

Stutt hat am meisten jetzt auch Humor bei uns aufgemacht, muss ich sagen.

Tommi Schmitt00:24:00

Stutt.

Felix Lobrecht00:24:01

Stutt, einfach nur.

Tommi Schmitt00:24:02

Uns sind Stutt.

Felix Lobrecht00:24:04

Nee, aber auch nicht.

Tommi Schmitt00:24:04

Nee, macht es nicht.

Felix Lobrecht00:24:05

Gart? Auch nicht.

Tommi Schmitt00:24:07

Gar, nee.

Felix Lobrecht00:24:08

Stuga.

Tommi Schmitt00:24:08

Gar, Gart gibt es viele.

Felix Lobrecht00:24:09

Stuga, klingt immer, das klingt so.

Tommi Schmitt00:24:11

Stuga, ich finde Stuga nicht schlecht.

Felix Lobrecht00:24:12

Klingt wie so eine Messe.

Tommi Schmitt00:24:14

Aber von Stuga ist nicht mehr weit zu Stuggi.

Felix Lobrecht00:24:16

Welche, mit welcher Messe verwechselst du das gerade? Mit der, der.

Tommi Schmitt00:24:19

Weiß ich nicht. Buga, Bundesgartenschau.

Felix Lobrecht00:24:21

Ja, deswegen glaube ich, ne?

Tommi Schmitt00:24:22

Stuga. Ich sage Stutt.

Felix Lobrecht00:24:26

Stutt?

Tommi Schmitt00:24:27

Stutt.

Felix Lobrecht00:24:28

Stunsen. Ich bin für Stunsen, einfach so.

Tommi Schmitt00:24:31

Ich hatte neulich, ja, ich glaube, ich kann das.

Felix Lobrecht00:24:34

Nicht wie für Reutlingen 2.

Tommi Schmitt00:24:35

Ja. Ich habe es ja neulich, ich weiß nicht, ob ich es erzählen darf, aber ich mache es jetzt sicherheitshalber einfach mal. Bald wird eine Folge von Promi Wir wird Millionär ausgestrahlt. Und das weiß ich, weil ich dabei war.

Felix Lobrecht00:24:47

Ja.

Tommi Schmitt00:24:49

Und ich glaube, ich darf da noch nicht so groß drüber reden, aber eine Sache darf ich, glaube ich, erzählen. Und zwar habe ich da, du musstest dann, du hast so ein paar kleine Einzelinterviews vorher, weißt du so, weiß nicht, wo man entweder so coole Schlachtrufe oder irgendwelche Statements, die keinen Schwanz interessieren, einfach so in die Kamera sagst. Und da wollte ich einen Witz machen. Und ich finde einen richtig guten Witz. Und zwar ist es ja so, so, wenn du da als Promi mitmachst, dann spielst du nicht für dich, sondern für irgendeine, irgendeine krude, irgendeine krude Stiftung aus dem RTL-Kosmos.

Felix Lobrecht00:25:29

Ja.

Tommi Schmitt00:25:30

Wo über Bande wahrscheinlich Maschmeyer sich die Kohle raustunnelt.

Felix Lobrecht00:25:36

Ja.

Tommi Schmitt00:25:36

So. Und dafür wollte ich alles geben.

Felix Lobrecht00:25:39

Klar.

Tommi Schmitt00:25:40

Nee, aber du spielst nicht für dich, du spielst für einen guten Zweck. So. Und dann hatte ich so in meiner Garderobe dann so ein kurzes Vorinterview, so halt on cam, wo die mich gefragt haben, ja, also halt so die typischen Fragen und Name, was machst du, freust du dich und wie viel Geld willst du gewinnen oder sowas, ja. Und dann habe ich den völlig plausiblen Joke gemacht. Ich würde gern so viel gewinnen, dass ich mich ärgere, dass es hier für einen guten Zweck ist.

Felix Lobrecht00:26:11

Sehr guter Witz, finde ich. Also handwerklich top.

Tommi Schmitt00:26:15

Absolut. Klassischer Witz. So dieses Arschloch hätte das Geld lieber für sich als für einen guten Zweck und es tut natürlich je mehr weh, je höher du halt bist. Und dann habe ich das gesagt und dann hast du richtig gesehen, der Typ, der so hinter der Kamera steht und diesen Fragebogen da vorgelesen hat, hat mich mit so steinernsten Augen angeguckt. Aber das ist ja für einen guten Zweck. Und du freust dich doch, dass du das Geld weggeben darfst, oder? Ja, Großer, das war ein Joke. Und dann hat er mich also nicht so angeguckt.

Und dann habe ich mir unter meinem Hinterhirn gehört. Ja, ich glaube, die Leute verstehen das nicht. Ich glaube, du verstehst es nicht, Kollege. Ich glaube, hier steht jemand, gerade der steht auf dem Schlauch. Und derjenige bin ich, ich, Kollege. Ich habe mich angeguckt, aber für einen guten Zweck.

Felix Lobrecht00:27:09

Das ist ja auch in Hürth aufgezeichnet, ne?

Tommi Schmitt00:27:11

Ja.

Felix Lobrecht00:27:13

Naja, jedenfalls war ich da. Ich kann nichts darüber sagen. Hat Spaß gemacht, war interessant, Jauch mal in echt zu sehen. Jauch sieht in echt aus wie ein.

Tommi Schmitt00:27:20

Groß, ne?

Felix Lobrecht00:27:21

Nee, Jauch sieht in echt aus wie ein Avatar von Jauch.

Tommi Schmitt00:27:24

Ja, stimmt. Das kann ich mir vorstellen.

Felix Lobrecht00:27:25

Weißt du, der ist irgendwie so da, aber ich habe ihn jetzt auch nicht angefasst. Aber es hätte mich nicht gewundert, wenn man so durch ihn durchfährt. Weißt du, Promis, wenn man die zum ersten Mal sieht, denkt man so, ist nicht der erste Impuls, ah, da ist er, cool, sondern krass, den gibt es ja wirklich, oder die.

Tommi Schmitt00:27:39

Ja, genau.

Felix Lobrecht00:27:40

Ich glaube, ich habe Jauch auch, glaube ich, noch nie, ich glaube, ich habe den noch nie gesehen.

Tommi Schmitt00:27:48

Nee, ich auch nicht. Und da hast du Jauch, da hast du wahrscheinlich, der war so ein Stück weit weg und ich wollte den so anfassen, weil ich wissen wollte, ob der echt ist.

Felix Lobrecht00:27:56

Weil Jauch hat, ich habe es zum Beispiel, Jauch hat sich auch nie. Ich glaube erst, dass den gibt, wenn ich den sehe.

Tommi Schmitt00:28:00

Ja, ja, Jauch hat sich auch nie seitlich gezeigt, weil. Dann vielleicht auffliegt.

Felix Lobrecht00:28:03

Die dürfen dann dieses Kabel.

Tommi Schmitt00:28:04

Ja, vielleicht haben die die Seiten nicht programmiert oder so. Einfach Jauch nur so in der Frontalansicht.

Felix Lobrecht00:28:12

Den drückst du nur.

Tommi Schmitt00:28:13

Und von hinten.

Felix Lobrecht00:28:14

Nee, oder der sitzt ja immer, wenn du, wenn du, wenn du guckst als Zuschauer, sitzt der ja rechts.

Tommi Schmitt00:28:18

Ja.

Felix Lobrecht00:28:19

Vielleicht ist der einfach, ich dachte, der ist vielleicht so two-faced, aber dann hättest du jetzt sagen.

Tommi Schmitt00:28:22

Vielleicht.

Felix Lobrecht00:28:22

Du hast ihn ja von.

Tommi Schmitt00:28:23

Ich glaube, Jauch hat.

Felix Lobrecht00:28:24

Noch nie jemand Jauch, außer Leute, die bei Werden Millionär zu Gast sind, von vorne gesehen.

Tommi Schmitt00:28:29

Ja, genau, ich glaube, Jauch ist nur dreiviertel animiert. Weißt du, ich glaube, es fehlt so eine, ich glaube, Jauch ist nicht ganz programmiert. So von links hinten gibt es den nicht. Und so wollte ich halt gucken, so sind sie echt. Und dann hat irgendjemand aus der Redaktion hat hier, hat gepetzt, dass ich hier im Podcast erzählt habe, dass ich.

Felix Lobrecht00:28:50

Aber vorbereitet redaktionell, dass du es übernehmen willst?

Tommi Schmitt00:28:53

Ja.

Felix Lobrecht00:28:53

Au.

Tommi Schmitt00:28:54

Dass ich auch seine Show wegnehmen will. Aber da hatte das Hologramm kein Problem mit.

Felix Lobrecht00:28:59

Okay.

Tommi Schmitt00:29:03

Nein, der war mega nett.

Felix Lobrecht00:29:05

Er ist Legende.

Tommi Schmitt00:29:06

Ja, der absolute Legende. Nee, der hat das natürlich auch, ist ja ein absoluter Vollprofi. Der hat das natürlich alles locker, locker, locker weggenickt.

Felix Lobrecht00:29:15

Das Schecken halt so viele nicht.

Tommi Schmitt00:29:16

Weggenickt, weggelächelt.

Felix Lobrecht00:29:17

Also damit will ich dir, also du wirst das natürlich auch auf deine Art dann ownen. Jetzt, wenn wir den Gag mal weitermachen, dass du das wirklich übernehmen wollen würdest. Vielleicht willst du es ja wirklich übernehmen, ist ja alles wurscht.

Tommi Schmitt00:29:24

Ja, kann ja sein.

Felix Lobrecht00:29:26

Ja, so. Ist ja egal. Aber was viele nicht verstehen, diese Sendung ist ja ein, schätze ich, ein Franchise, weiß nicht, gibt es ja in ganz vielen Ländern.

Tommi Schmitt00:29:36

Hat das nicht in Deutschland angefangen?

Felix Lobrecht00:29:37

Nee, ich glaube USA, oder? Oder England, keine Ahnung. Aber es ist, das ist, die Sendung ist ja nicht Werden Millionär. Die Sendung ist die Günther Jauch Show. Ganz eindeutig.

Tommi Schmitt00:29:48

Wobei, ich habe jetzt wirklich nochmal drauf geachtet.

Felix Lobrecht00:29:50

Das ist seine Late Night Show.

Tommi Schmitt00:29:50

Ja, ja, klar. Wobei, ich habe jetzt wirklich nochmal drauf geachtet, er macht nicht Fülle.

Felix Lobrecht00:29:55

Ja, aber.

Tommi Schmitt00:29:55

Habe ich ihm auch gesagt, habe ich gesagt, genau, er meinte so, sie, er hat, wie hat er es formuliert? Herr Lore, ich habe gehört, sie trachten nach meinem Stuhl.

Felix Lobrecht00:30:03

Oh.

Tommi Schmitt00:30:04

Warum denn? Wenn ich fragen darf, dann habe ich gesagt, Herr Günther Jauch, machen wir uns eine Spur, Sie machen sich hier nicht tot.

Felix Lobrecht00:30:09

Lacher.

Tommi Schmitt00:30:10

Lacher?

Felix Lobrecht00:30:10

Ja.

Tommi Schmitt00:30:11

Und dann.

Felix Lobrecht00:30:12

Außer der Kameramann hinter der Kamera. Wieso lachen?

Tommi Schmitt00:30:16

Wieso lachen Sie?

Felix Lobrecht00:30:17

Der macht doch viel.

Tommi Schmitt00:30:17

Jauch ist nicht tot.

Felix Lobrecht00:30:20

Ist er tot?

Tommi Schmitt00:30:21

Er ist tot!

Felix Lobrecht00:30:22

Er rennt da so im Defibrillator rein.

Tommi Schmitt00:30:23

Jauch tot!

Felix Lobrecht00:30:24

Alle weg vom Tisch!

Tommi Schmitt00:30:25

Jauch ist tot!

Felix Lobrecht00:30:26

Nee, jetzt ist er tot!

Tommi Schmitt00:30:29

Nee, ich meinte so, ja, Sie machen sich, Sie machen sich ja hier nicht tot, Herr Jauch?

Felix Lobrecht00:30:33

Ja.

Tommi Schmitt00:30:33

Und dann meinte Jauch irgendwann so, ja gut, Sie machen einen Podcast, Sie machen sich auch nicht tot.

Felix Lobrecht00:30:37

Boah, sehr gut.

Tommi Schmitt00:30:38

Sehr gut. Habe ich ja gesagt.

Felix Lobrecht00:30:39

Aber stopp, du kannst doch den Joker nicht, kennst du Leute, die dann so ins Ernste gehen, so ich gehe ja auch auf Tour.

Tommi Schmitt00:30:45

Habe ich auch gesagt.

Felix Lobrecht00:30:46

Ja, aber mit der Haltung so, ich mache voll viel so.

Tommi Schmitt00:30:50

Ja.

Felix Lobrecht00:30:52

Mal sehen. Da gehe ich übrigens auch zu. Zu dieser Art, so wie ich es gerade nachgemacht habe.

Tommi Schmitt00:30:56

Sehr gut.

Felix Lobrecht00:30:56

Wenn Leute sagen, Tommy, machst du ja Podcast, dann sage ich, na, ich mache noch das und das.

Tommi Schmitt00:30:59

Ja, ja, und das ist ja auch voll viel vorbereitet.

Felix Lobrecht00:31:01

Am Handy, ich bin ja auch hier da und muss ja viel am Handy sein halt.

Tommi Schmitt00:31:06

Podcast auch voll viel vorbereitet.

Felix Lobrecht00:31:07

Ja, voll viel vorbereitet.

Tommi Schmitt00:31:10

Kopf allerdings wirklich.

Felix Lobrecht00:31:11

Ja, ey, du hast dir da so ein richtiges Arbeitsschwein noch ans Bein geknüpft.

Tommi Schmitt00:31:15

Ja, was machst du?

Felix Lobrecht00:31:16

Du könntest hier einfach diese gemütliche, träge Goldkuh rein und dann ist das große, fette und bewegliche Goldkuh.

Tommi Schmitt00:31:26

Mit einem Goldeuter.

Felix Lobrecht00:31:27

Ja, mit einem Goldeuter, wo du dich einfach nur runterlegen musst und dann. Und für die du.

Tommi Schmitt00:31:32

Gib mir Cheddar.

Felix Lobrecht00:31:33

Ja, für die du nichts, aber auch, ich wiederhole, nichts machen musst. Und dann holst du dir noch diesen Problembär ans Bein.

Tommi Schmitt00:31:40

Ja, das macht mehr Spaß.

Felix Lobrecht00:31:41

Jede Woche Recherche und Schreiben und bla, bla, bla.

Tommi Schmitt00:31:45

Ja.

Felix Lobrecht00:31:47

Was sind wir denn ohne Aufgabe, Felix, in diesem Leben? Was sind wir denn? So, das war meine Saufwochenende in Freiburg.

Tommi Schmitt00:31:57

Ich hatte, nee, weißt du noch was? Wenn wir jetzt hier gerade schon mal, ich mache hier gerade Übergänge. Merkst du das? Ich war vorhin.

Felix Lobrecht00:32:04

Ja, merk, du bist jetzt im DJ-Fach. Ist dir wichtiger geworden als früher.

Tommi Schmitt00:32:08

Juru, juru. Wir waren vorhin in Süddeutschland, habe ich uns von da nach Stutt gemüht.

Felix Lobrecht00:32:19

Übergangt.

Tommi Schmitt00:32:20

Übergeht. Und dann bin ich von da aus quasi Richtung Gölln zu Werdet Millionär.

Felix Lobrecht00:32:25

Gölln!

Tommi Schmitt00:32:26

Und in Gölln bleiben wir jetzt.

Felix Lobrecht00:32:28

Wieso da denn, Jung?

Tommi Schmitt00:32:30

Weil.

Felix Lobrecht00:32:31

Du bist ja jetzt in Köln.

Tommi Schmitt00:32:32

Diese Woche, Donnerstag, Freitag, Samstag, bin ich in Köln und zeichne mein Special auf. Und ich wollte dazu nur mal ein ganz kurzes How-To.

Felix Lobrecht00:32:45

Okay.

Tommi Schmitt00:32:45

How-To-Aufzeichnung als Zuschauer machen. Es ist alles wie immer für die Leute.

Felix Lobrecht00:32:53

Bitte viel reinrufen als Tipp.

Tommi Schmitt00:32:55

Genau, gerne nicht reinrufen, aber machen Sie eh nicht. Ich habe es ja nur ein, also auf der Tour erst einmal.

Felix Lobrecht00:33:02

Bei der Aufzeichnung, die Leute werden direkt erschossen, ne?

Tommi Schmitt00:33:04

Genau.

Felix Lobrecht00:33:04

Ein Sniper, also so ein Sniper.

Tommi Schmitt00:33:06

Nee, was ich sagen will, ist, manchmal aus irgendeinem Grund denkt sich, denkt sich so ein Individuum auf 5000, heute so einen knallgelben Trainingsanzug, heute so eine knallorangene Jacke. Und dann hast du halt wirklich so diese ganzen, hast du so Publikumsshots, wo dann so ein so ein Typ so rausleuchtet. Deshalb würde ich die Zuschauerinnen und Zuschauer der drei Köln-Shows bitten, macht, brezelt euch auf, macht euch geil, macht euch hübsch, macht euch whatever ihr wollt, aber bitte, bitte keine zu knalligen Farben großflächig, weil das macht dann so viel Arbeit in der Postproduktion.

Deshalb.

Felix Lobrecht00:33:53

Ist ja lustig, wenn jetzt alle aus Angst und Respekt vor dir alle in Schwarz kommen und denken, das wäre dann so unheilig.

Tommi Schmitt00:33:57

Trauerveranstaltung.

Felix Lobrecht00:33:58

Dornum zu leben. Mit den Wundern jeder Zeit.

Tommi Schmitt00:34:01

Ja, ich habe den mal live gesehen.

Felix Lobrecht00:34:02

Niemals zu vergessen.

Tommi Schmitt00:34:04

Ich habe den bei der Henne live gesehen.

Felix Lobrecht00:34:05

Ja.

Tommi Schmitt00:34:07

Und der performt merkwürdig.

Felix Lobrecht00:34:09

Was heißt das?

Tommi Schmitt00:34:10

Er zittert so.

Felix Lobrecht00:34:10

Ja, aber das ist ja eigentlich.

Tommi Schmitt00:34:12

Ja, aber es ist doch der deutsche Joe Cocker. Der macht doch immer so.

Felix Lobrecht00:34:16

Niemals zu vergessen. Bis in alle Ewigkeit.

Tommi Schmitt00:34:19

Der deutsche Joe Cocker ist der deutsche Michael J. Fox, ey.

Felix Lobrecht00:34:30

Wegen der Krankheit.

Tommi Schmitt00:34:32

Ja, aber jedenfalls.

Felix Lobrecht00:34:33

Ja.

Tommi Schmitt00:34:34

Ich hätte jetzt eher Angst, dass Leute jetzt, um so witzig zu sein, jetzt was extra Buntes anziehen. Von dem Witz bitte absehen.

Felix Lobrecht00:34:40

Absehen, ja.

Tommi Schmitt00:34:40

Und wir schmeißen uns solche Äußerungen einfach raus.

Felix Lobrecht00:34:42

Ja.

Tommi Schmitt00:34:44

Beziehungsweise die Jacke.

Felix Lobrecht00:34:44

Immerhin wird so einen ganz komischen Sitz dann gesetzt. Das ist auch nicht gut.

Tommi Schmitt00:34:48

Nee, also bitte darauf achten.

Felix Lobrecht00:34:50

Ja.

Tommi Schmitt00:34:50

Und ansonsten einfach wie bei so einem Kindergeburtstag gute Laune mitbringen.

Felix Lobrecht00:34:54

Ja.

Tommi Schmitt00:34:54

Wir machen die, ihr werdet nichts mitbekommen von der Aufzeichnung. Wir machen nicht so eine Fernsehscheiße, wo dann alle einmal so sich warmklatschen müssen. Wir machen ganz normale Show. Taschi, Phyllis ist Opener. Ich mache hier Programm und tack, tack, tack. Es wird richtig geil. Dreimal längstes, dreimal packed, 40.000.

Felix Lobrecht00:35:12

Ist dir das eigentlich bewusst?

Tommi Schmitt00:35:12

42.000 Leute.

Felix Lobrecht00:35:13

Ich wollte sagen.

Tommi Schmitt00:35:14

Es wird richtig wild.

Felix Lobrecht00:35:14

Ist ja das eigentlich, also ich, ein Freund von mir, mich gefragt, ob er noch da hinkommen kann, plus eins. Ich habe gesagt.

Tommi Schmitt00:35:22

Du hast ganz schöne Gästelisten-Gauner als Freunde. Kann man ja mal ruhig öffentlich machen.

Felix Lobrecht00:35:26

Ja, stimmt. Da habe ich so Quinn gefragt und sie schreibt so, weil ich habe gefragt, kann noch jemand nach Köln? Sie so, wann denn? Ich habe geantwortet, nach Köln. Und sie so, ja, wann? Und dann habe ich nachgeguckt, dreimal bist du da.

Tommi Schmitt00:35:39

Ja, ja. Alter. Also ist das bewusst eigentlich? Das ist ja schon die größte Halle, oder? In Deutschland.

Felix Lobrecht00:35:45

Ja.

Tommi Schmitt00:35:46

Ja, aber ist es. Ja, natürlich ist es krass. Aber das ist ja jetzt komisch, dass ich jetzt hier so zu beweihräuchern. Aber ich kann auch einen spannenden.

Felix Lobrecht00:35:51

Wie geil findest du dich?

Tommi Schmitt00:35:54

Ich kann dir nur einen.

Felix Lobrecht00:35:54

Liegst du manchmal auf dem Bild von dir, Felix Lobrecht?

Tommi Schmitt00:35:56

Einen spannenden Insight geben. Und zwar haben wir uns, also Bank produziert das zusammen mit uns. In meinem Auftrag quasi. Schöne Grüße, Andrej Filatow und die ganze Gang. Wir haben uns was Cooles überlegt. Wir haben uns eine coole Kameraperspektive überlegt. Ich will noch nicht so viel verraten, aber es wird einen Typen geben, eine arme Sau im Publikum, der so einen Helm tragen muss. Mehr sage ich nicht.

Felix Lobrecht00:36:32

Tommy.

Werbung00:36:33

Unser heutiger Werbepartner ist mal wieder HUK24.

Captain HUK.

Gemischtes HUK. Und die waren schon mal unser Werbepartner. Damals ging es aber um was anderes. Da ging es um eine Haftpflicht, private Haftpflicht.

Ja, das haben ja jetzt alle nach unserer Werbung.

Das haben jetzt alle und alle fühlen sich besser seitdem. Und jetzt möchten wir hier nochmal ein Spotlight auf die HUK24 Autoversicherung werfen, weil ich bin so viel im Auto unterwegs und ich kann nicht immer selber fahren. Gerade wenn wir so lange Autobahnstrecken haben, dann lasse ich meinen Bruder fahren oder wen auch immer. Mir ist es teilweise völlig egal, wer fährt, solange diese Person einen Führerschein hat, natürlich. Weil egal, ob was passiert oder nicht, ich wähle einen starken Partner, eine starke Partnerin, eine starke Familie.

Huckende.

Huckende in meinem Rücken. Egal, was passiert. Mir kann nichts passieren. Ich bin bei der HUK24 Autoversicherung. Ich fühle mich gut geschützt, ich fühle mich gut betreut. Ich muss nicht diesen Umweg über irgendwelche Vergleichsportale oder sonst was gehen. Ich muss einfach nur auf huk24.de gehen. Und dort werde ich fündig und glücklich. Egal, ob es irgendwie eine Teilkasko ist oder eine Vollkasko oder eine mittelvolle Teilkasko. Alle Thamse.

Und das Beste daran ist, Versicherungen sind ja immer so, das ist ja immer so was Trockenes. Das wird man in so eine Tapete beißen. So ist Versicherung eigentlich.

Das ist was Ernstes auch.

Nee, wie eine Tapete, die man reinbeißt.

Okay, das ist nur wie eine Tapete.

Und wir sind ja auch keine 20 mehr und trotzdem gibt es ja Situationen, wo man dann so denkt.

Wir sind auch eine Tapete.

Wir sind locker eine Tapete. Situationen, wo man denkt so, erwachsen sind wir aber irgendwie auch noch nicht. Und das ist so bei Versicherungen manchmal so. Da habe ich immer ein bisschen Angst. So, aber zum Beispiel nicht bei der HUK24 Autoversicherung.

Nee, normal sonst.

Weil da ist es so, dass das schaffst, also ich wollte jetzt immer, man sagt dann ja normalerweise immer, das schafft jeder Schimpanse, aber das ist gegenüber Schimpansen doof, weil das schaffe sogar ich. Das ist noch viel krasser. Und ich bin so, so avers gegen so Sachen, so, oh nee, ich verstehe das alles wieder nicht mit den Unterpunkten und so, guck du mal, du bist 40.

Man weiß ja teilweise nicht mal, wo man unterschreiben muss.

Eben. Man hängt auch nicht irgendwie 24/7 in irgendwelchen Warteschleifen rum. Ganz im Gegenteil, du kannst 24/7 alle Vertragsangelegenheiten selbst online lösen und wenn mal ein richtiger Schadensfall eintritt, dann kannst du trotzdem immer noch da anrufen, damit mit einem richtigen Huckenden sprechen. Der sagt Huk, Andreas Huk. Ich gebe an meine Kollegin Petra Huk weiter. Die heißen ja alle Huk mit Nachnamen. Das weiß ja keiner.

Weil das die.

Nur der Huk24, man, der heißt halt, das ist ein Doppelname. Jürgen Huk24. Die Mutter ist eine geborene 24 und ist wie so die Königin in der Wabe. Den kriegt man nur ganz selten. Also checkt jetzt unter huk24.de slash podcast, ob sich ein Wechsel eurer Autoversicherung lohnt und sichert euch bis zum 30.11. mit dem Code.

Podcast.

Zusätzlich 15 Euro Rabatt.

15.

15. Das sind dreimal 5.

Leute, es gelten die Teilnahmebedingungen. Mehr Infos in den Shownotes. Schöne Grüße an Huk und jetzt versichert euch eure Autos.

Darauf könnt ihr euch.

Verhucken.

Felix Lobrecht00:39:29

Versichern.

Tommi Schmitt00:39:29

Schön. Jut, ey, und ich hatte noch ein Beispiel, wo ich gerade gesagt habe, wackige TV-Shows mit Anklatschen und so. Ich weiß nicht, ob es letzte oder vorletzte Woche war, da hatten wir darüber geredet, dass man manchmal so wie so einen Hint vom Schicksal bekommt. Also so einen Hint vom Leben, so das ist gerade eine gute Entscheidung oder das ist eine schlechte Entscheidung. So, und da ist mir letztes Mal nur ein Beispiel eingefallen, wo quasi was verstärkend gewirkt hat. Das war das mit, ich war kurz davor, nach Marburg zu ziehen, war unsicher, ist die richtige Entscheidung, bla.

Und dann ist Frau mir ein Auto gefahren mit Marburger Kennzeichen und im Radio lief, ich will nicht nach Berlin, so habe ich es uns als Zeichen gedeutet. Und mir ist aber kein Beispiel eingefallen für einen Negativfall. Und mir ist jetzt einer eingefallen, ich will das nicht zu konkret machen, aber so vor vier, fünf, sechs Jahren wurden mir voll oft, wollten viele Leute, dass ich wollten eine Fernsehshow mit mir machen. Irgendeine Form von Fernsehshow. Late Night oder was auch immer. Und nee, das muss länger her sein, vielleicht sogar sechs, sieben Jahre.

Und ich habe mich natürlich immer total geschmeichelt gefühlt damals noch, so. Da war das ja alles noch ein bisschen neuer und besonderer und irgendwie, ja, da kannte ich mich auch noch nicht so gut aus. Ich dachte mir so, oh ja, vielleicht sind wir ja dann zufällig die, die eine geile Fernsehshow machen. Und habe mich dann so ein paar Mal mit verschiedenen Produktionsfirmen getroffen und so darüber gequatscht und mit einer sind wir dann sogar relativ weit gekommen in den Gesprächen. Aber ich hatte immer so ein halb mulmiges Gefühl irgendwie so. Und da hat dann das Schicksal einfach eingegriffen, weil das ist damals daran gescheitert, an sowas ganz Banalem, nämlich dass innerhalb der Produktionsfirma waren so zwei Leute irgendwie verheiratet und die haben sich getrennt.

Und dadurch ist diese Firma irgendwie so ein bisschen so ausgefadet. Die Produktionsfirma, die das unbedingt mit mir machen wollte. Und dadurch ist dieses Projekt dann so ein bisschen gestorben. Und das war genau richtig so. Also weißt du, was ich meine? Also das war so wie so eine Art Zeichen quasi für, wo das Leben einfach so dazwischen grätscht, bevor man potenziell irgendwie eine komische.

Felix Lobrecht00:41:40

Aber hast du im Nachhinein erst gewusst, dass das.

Tommi Schmitt00:41:42

Ja, ich habe das später erst erfahren. Das ist dann irgendwie nur so, die haben sich irgendwann einfach nicht mehr so richtig gemeldet und wir hatten ja eh auch nicht so richtig, waren auch nicht so richtig into it, dann ist das einfach so ausgefadet. Das ist ja auch voll, kann ja auch mal sein.

Felix Lobrecht00:41:54

Das wird oft in den Medien vorkommen.

Tommi Schmitt00:41:55

Ist ja genau, ist ja in unserer Branche total oft so, dass so ganz viele Leute wollen immer mit dir auch mal Kaffee treffen, dann klingt immer alles so, als wenn wir so morgen anfangen können zu drehen, zu produzieren, was auch immer. Also von so vielen Leuten hörst du dann nie wieder. Nie wieder. Ja, ich muss sagen, geil, dann machen wir was du jetzt, brauchen wir nur noch die Finanzierung. Nie wieder gehört. Das hatte ich schon so oft, ey. Weißt du, dass du mit Leuten Kaffee trinkst, so richtig detailliert.

Felix Lobrecht00:42:19

Das hatte ich aber, also das schon so detailliert, das hatte ich noch nicht.

Tommi Schmitt00:42:21

Das hatte ich schon oft. Schon mehrmals. Also schon mehrmals für so verschiedenste Fernsehshows. Und dann irgendwie so nie wieder. Aber immer gut. Also danke. Danke fürs Posten.

Felix Lobrecht00:42:34

Ja, das hat auch so funktioniert.

Tommi Schmitt00:42:35

Nee, aber also es hätte ja vielleicht sogar voll geschadet, oder sowas, wenn du so in so einem neuralgischen Punkt auf so einem Weg quasi irgendeine falsche Entscheidung triffst, kann das ja voll, also eine richtig große Auswirkung haben im Negativen. Fällt dir ein Beispiel für sowas ein in deinem Leben?

Felix Lobrecht00:43:00

Naja, mir wurde ja eher, was ich letzte Woche erzählt habe mit diesem Kölschen Lied, da eher ein schlechtes Gefühl gegeben als ein gutes.

Tommi Schmitt00:43:05

Ja, aber vielleicht auch sowas, wo irgendeine Sache, wo du jetzt rückblickend sagen würdest, gut, dass es nicht geklappt hat.

Felix Lobrecht00:43:11

Boah, bestimmt, müsste ich jetzt aber länger darüber nachdenken.

Tommi Schmitt00:43:13

Ja, mach mal, das ist spannend. Vielleicht kannst du nächste Woche nachschauen.

Felix Lobrecht00:43:15

Auf jeden Fall.

Tommi Schmitt00:43:16

Aber das ist wirklich, das ist interessant.

Felix Lobrecht00:43:17

Ja.

Tommi Schmitt00:43:19

Danach machen wir die Feminismusfolge.

Felix Lobrecht00:43:21

Oh, die wollen wir auch mal machen. Wir wollen unsere Hobbys machen, die wir nie gemacht, nee, die Sachen machen, die wir noch nie gemacht haben.

Tommi Schmitt00:43:27

Ja.

Felix Lobrecht00:43:27

Noch nicht gemacht. Haben wir jetzt nicht in der ersten Folge auch Hausaufgaben gegeben?

Tommi Schmitt00:43:31

Du, mir, ja. War nicht in der ersten, aber so in der vierten.

Felix Lobrecht00:43:34

Ja, ne?

Tommi Schmitt00:43:35

Ich sollte Käse essen.

Felix Lobrecht00:43:38

Nee, Feigensend.

Tommi Schmitt00:43:39

Genau, Käse und Feigensend. Krass, Alter. Habe ich mittlerweile aber mal gemacht.

Felix Lobrecht00:43:43

Und?

Tommi Schmitt00:43:44

Ganz lecker.

Felix Lobrecht00:43:45

Sehr gut.

Tommi Schmitt00:43:46

Das Problem, ich weiß.

Felix Lobrecht00:43:47

Ein antiautoritärer Lehrer, ich finde es in Ordnung, dass du jetzt erst die Hausaufgabe nachreichst.

Tommi Schmitt00:43:50

Es ist auch, ich finde auch manchmal so.

Felix Lobrecht00:43:52

Nach zehn Jahren.

Tommi Schmitt00:43:52

Manchmal so in Hotels oder so. Also oft habe ich abends ja nicht so, manchmal habe ich nicht so Bock auf so ein richtig großes Essen. Am liebsten würde ich oft in Hotels abends einfach so wie so Abendbrot essen. Also so Stulle mit Brot. Und das, was dem am nächsten kommt, ist meistens so eine Käseplatte. Das gibt es ja manchmal. Komischerweise als Nachtisch. Da denkt man, das ist kein Nachtisch. Aber egal. Und bei diesen Käseplatten, deswegen alle Käseplattenenden da draußen, jetzt mal zuhören. Es reicht, wenn ihr einfach leckeres Brot und so zwei gute Käse und davon so ein bisschen mehr als von so zwölf verschiedenen Sorten nur so ein kleines Stück.

Weißt du, was ich meine? Ich finde die Verteilung nicht gut. Und da ist auch immer so richtig spezieller.

Felix Lobrecht00:44:37

Spezielles Problem.

Tommi Schmitt00:44:38

Ja, so, ja, ja. Aber ein Problem.

Felix Lobrecht00:44:42

Ja, okay.

Tommi Schmitt00:44:43

Ja, also das Konzept Käseplatte neu denken. Einfacher denken.

Felix Lobrecht00:44:46

Was ich immer mache, wenn ich unterwegs bin, beruflich in Hotels, ich gehe immer raus, auch egal, wenn es noch spät ist, und gehe in den Supermarkt und hole mir genau dieses Abendbrot. Das ist so sehr angenehm. Ich habe auch immer ein Messer mit. Oder lass mir eins dann, ein Messermann bin ich nämlich nicht, lass mir dann nur noch eins, oder ich hole mir unten noch eins an der Rezeption und Besteck. So Abendbrot im Hotelzimmer, glotzen. Das ist richtig geil. Irgendwas Egales gucken, was man nie zu Hause gucken würde. So Bones oder so.

Weißt du, so Sachen, die man nicht guckt, die man irgendwo.

Tommi Schmitt00:45:21

So Sender, die man nicht einprogrammiert hat. So alles rund um Vox oder alles auf SAT 1.

Felix Lobrecht00:45:26

National Geographic Dokus. Kamera aus der Sicht der Schlange.

Tommi Schmitt00:45:30

Ich glaube, wenn du in so einem Hotel bist und dann wollen die so alle Nationalitäten ihrer Gäste bedienen, aber so durcheinander.

Felix Lobrecht00:45:36

Aber funktioniert bei mir.

Tommi Schmitt00:45:37

ALD, Al Jazeera, dann weiß ich was.

Felix Lobrecht00:45:40

Ja, ja.

Tommi Schmitt00:45:41

BBC.

Felix Lobrecht00:45:42

Nach den Deutschen kommen immer die französischen Sender.

Tommi Schmitt00:45:44

Ja, und zwischendurch immer Al Jazeera und irgendwie CNN oder sowas.

Felix Lobrecht00:45:48

CNN und BBC sind immer ineinander. Und Euronews, Bloomberg.

Tommi Schmitt00:45:52

Ja, ja, sowas.

Felix Lobrecht00:45:53

So eine Scheiße. So, wollen wir mal zu den Fragen kommen?

Tommi Schmitt00:45:58

Ich wollte noch kurz was erzählen.

Felix Lobrecht00:45:59

Ja, bitte.

Tommi Schmitt00:46:00

Ich bin mal wieder richtig late to the party. Und zwar, ich hatte, wir hatten die Stuttgart Shows. Mittwoch und Donnerstag, glaube ich. Mittwoch und Donnerstag. Mittwoch und Donnerstag. Sind dann Donnerstagnacht noch nach Hause gefahren. Von Stuttgart. Kam um sechs Uhr morgens an.

Felix Lobrecht00:46:17

Seit nachts von Stuttgart nach Berlin gefahren. Aber du hast ja, krass, aber ihr fahrt ja nie mit professionellem Fahrer und so, sondern das macht ihr dann immer als.

Tommi Schmitt00:46:26

Mein Bruder fährt ja. Boah, diga. Aber der pennt ja, das ist ja vorbereitet. Der pennt ja dann während der Show nochmal mittags, ist ja auch egal.

Felix Lobrecht00:46:34

Trotzdem, ich habe da großen Respekt vor, da mitzufahren. Also Julian ist ein sehr integerer Mensch und top und professionell. Trotzdem, ich hätte da immer Panik. Ich hatte mal einen Job in München und dann musste ich, weil ich einen anderen Job am nächsten Tag sofort hatte. Ich musste in der Nacht noch zurück. Und das ging nur mit Auto auch. Und da habe ich sogar einen Fahrer von der Produktion, war ein Fahrer dort, der mich begrüßt hat um 21 Uhr oder so mit den Worten: "Boah, ich bin so müde."

Tommi Schmitt00:47:05

Das ist alles unprofessionell.

Felix Lobrecht00:47:06

Oder?

Tommi Schmitt00:47:06

Ja.

Felix Lobrecht00:47:07

Und ich dachte, geil, ich sitze da jetzt, Rückbank, glotze was Schönes auf dem iPad, so richtig, lass mir richtig gut gehen, snack irgendeine Scheiße.

Tommi Schmitt00:47:15

Hast du voll gesehen, Augen da, ey.

Felix Lobrecht00:47:17

Fünf Stunden, sechs Stunden mit dem geredet.

Tommi Schmitt00:47:19

Damit er nicht einpennt.

Felix Lobrecht00:47:21

Weil ich Panik, ja, ja.

Tommi Schmitt00:47:23

Nervig. Ich habe mal, wir haben, ich bin mal mit, ich bin mal aus Düsseldorf auch nachts gefahren. Mit Kielern und Filiz war ich da unterwegs, glaube ich, so ein, zwei Jahre her. Und genau, die beiden wollen oder können nicht fahren. Das heißt, wir wollten aber unbedingt alle nach Hause, weil wir da schon eine Woche zusammen unterwegs waren. Und ich wollte nicht nachts nach den Shows noch alleine fahren. So, aber ich wollte unbedingt nach Hause. Das ist ja eigentlich das erste und einzige Mal in meinem Leben, einen Fahrer gebucht.

Und es ist übrigens viel komplizierter, einen Fahrer zu buchen in dein Auto als einen Fahrer zu buchen, der mit einem Auto von dem Fahrservice kommt.

Felix Lobrecht00:48:01

Ich hätte nicht gedacht, dass es das überhaupt gibt.

Tommi Schmitt00:48:03

Ja, weiß ich auch nicht. Hat Quinn irgendwie gedribbelt.

Felix Lobrecht00:48:05

Da kommt dann einfach so ein Mann, so ein Privatmann.

Tommi Schmitt00:48:07

Ja, kam einfach ein Mann.

Felix Lobrecht00:48:08

Mit einem Kickboard. Könntest du den Kofferraum tun, weil ich fahre mit deinem Auto.

Tommi Schmitt00:48:11

Genau, und dann kam einfach so um 22:30 Uhr zu der Show, kam dann ein Mann. Und er war so Mitte, Ende 30.

Felix Lobrecht00:48:17

Ein Stefan, oder?

Tommi Schmitt00:48:18

Nee. Ein gut gepflegter Momo. Ich schätze, ich bin ziemlich sicher, dass der Momo hieß.

Felix Lobrecht00:48:25

Also so 28.

Tommi Schmitt00:48:27

Nee, nee, nee, Ende, Mitte, Ende 30.

Felix Lobrecht00:48:29

Okay.

Tommi Schmitt00:48:30

So ein Momo, wahrscheinlich, ich schätze, er hatte eine sechsjährige Tochter, so sah der aus, und einen zweijährigen Sohn. Und Momo ist einfach die Strecke Düsseldorf-Köln einfach in viereinhalb Stunden, aber ohne zu.

Felix Lobrecht00:48:44

Düsseldorf-Köln?

Tommi Schmitt00:48:45

Ja, Düsseldorf-Berlin, sorry. Düsseldorf-Berlin, ohne zu rasen, aber ganz konstant zügig in viereinhalb Stunden gefahren ungefähr.

Felix Lobrecht00:48:53

Das ist top.

Tommi Schmitt00:48:54

Oder vielleicht, ja, unter fünf Stunden auf jeden Fall. Dann kamen wir so um, ich würde mal schätzen, so um vier oder so in Berlin an.

Felix Lobrecht00:49:03

Wie kommt der denn zurück?

Tommi Schmitt00:49:04

Und Momo hat dann einfach gefragt: "Ist okay, wenn ich."

Felix Lobrecht00:49:09

Bei dir penne?

Tommi Schmitt00:49:09

Nee, ist okay, wenn ich hier aussteige, weil da vorne fährt direkt ein Bus zum Hauptbahnhof. Dann würde ich gleich den ersten Zug nehmen.

Felix Lobrecht00:49:18

Ah, krass.

Tommi Schmitt00:49:18

Um halb fünf. Und das hat er einfach so gemacht. Er ist einfach nach Berlin gefahren, in den Bus gestiegen, zum Hauptbahnhof gefahren und wieder zurück.

Felix Lobrecht00:49:28

Krass.

Tommi Schmitt00:49:29

Wahnsinn. Der riecht, Alter.

Felix Lobrecht00:49:31

Shoutout.

Tommi Schmitt00:49:32

Top-Mann. Also wirklich, ultra-professionell einfach gefahren, sich da seinen eigenen Red Bull reingezogen, hat nur geredet, wenn er irgendwie, also wenn es halt irgendwie wichtig war und sonst einfach ganz straight professionell, sauber, sicher, super gefahren. Jedenfalls, wir sind ja nachts noch nach Hause gefahren und dann kamen wir so um sechs Uhr an, habe ich am nächsten Tag wirklich seit langem mal wieder so bis 15:30 Uhr gepennt.

Felix Lobrecht00:49:58

Bis 15:30 Uhr?

Tommi Schmitt00:49:59

Bis 15:30 Uhr, weil es ja dann nur acht Stunden waren, aber 15:30 Uhr einfach gepennt. Und hatte nichts mehr zum Gucken. Ich wollte zwei Tage nichts machen. Ich habe mir so richtig vorgenommen, ich werde jetzt nicht am Leben teilnehmen für die nächsten zwei Tage. Weil normalerweise, wenn wir vor eine Tour kommen, ist immer Samstagnacht. Und dann hat man mal einen Chilltag und am nächsten Tag ist dann schon Hack. Aber da wusste ich, nee, jetzt habe ich das ganze Wochenende hier zum Chillen. Geil. Ich bin jetzt mal richtig arbeitslos für zwei Tage. Und dann habe ich mir vorgenommen, ich gucke mir irgendeine Serie an.

Und ich bin late to the party, weil ich habe mich für House of Cards entschieden.

Felix Lobrecht00:50:33

Das kennst du noch nicht, ne?

Tommi Schmitt00:50:35

Ich kannte es, aber ich habe, glaube ich, auch irgendwann mal die erste Folge mal so angefangen, aber nie weiter geguckt.

Felix Lobrecht00:50:40

Habe ich aber direkt eine Frage.

Tommi Schmitt00:50:41

Ja, und ich habe mich erstmal dazu entschieden, weil mich das Thema interessiert und weil es da richtig viel von gibt. Gibt es, glaube ich, so sechs Staffeln à zwölf Folgen.

Felix Lobrecht00:50:49

Und eine Staffel ist geiler als die andere.

Tommi Schmitt00:50:51

Und eine Staffel hat auch so zwölf, dreizehn, vierzehn Folgen und genau sowas brauchte ich. Aber jetzt stell dir eine Frage. Weil danach habe ich auch noch ein, zwei Fragen.

Felix Lobrecht00:50:59

Naja, über House of Cards wird von allen Leuten, die da early to the party waren, gesagt: "Boah, ein Glück habe ich das damals geguckt, weil das würde jetzt ja gar nicht mehr schocken, weil die Realität ist ja viel krasser, als Kevin Spacey da als Präsident je war. Also Trump ist doch viel noch mehr loco als Kevin Spacey da", wird dann so gesagt. Ist das denn dann so?

Tommi Schmitt00:51:21

Ich gucke das ja nicht, um mich irgendwie schocken zu lassen. Ich bin ja nicht naiv.

Felix Lobrecht00:51:25

Nein, es geht nicht ums Schocken, aber es geht ja darum.

Tommi Schmitt00:51:28

Es funktioniert absolut.

Felix Lobrecht00:51:29

Es war damals wirklich krass, weil das war ja diese, das war, wann waren das?

Tommi Schmitt00:51:33

13, 14, 15, 16. Also die Wahl 2016 spielt da eine Rolle. In der dritten Staffel.

Felix Lobrecht00:51:39

Okay, also ist es wirklich aber diese End-Obama-Zeit, als das losging, ne? House of Cards.

Tommi Schmitt00:51:47

Zeit, ja.

Felix Lobrecht00:51:47

Genau, und das war ja diese Zeit, wo man irgendwie so, da war natürlich auch nicht alles rosig, müssen wir nicht drüber reden, ganz im Gegenteil, aber das war so diese Zeit, wo man sich noch nicht so viel mit dem Weißen Haus aus Europa beschäftigt hat als Privatperson. Und dadurch war es so krass, so integrant geht das da ab und so und sonst wie. Und jetzt werden wir überflutet mit den Meldungen aus dem Oval Office, dass ich dann denken würde, ja, ich kann auch einfach Fox oder CNN gucken. Das ist genauso wie House of Cards.

Tommi Schmitt00:52:15

Ich gucke es ja nicht wegen dem Shockvalue, sondern einfach, weil mich das Thema interessiert und weil es wirklich hervorragend geschrieben, hervorragend gespielt und einfach eine wirklich, einfach eine sehr gute, handwerklich sehr gute Serie und mich interessiert das Thema. Deswegen, also ich finde, es funktioniert nach wie vor.

Felix Lobrecht00:52:30

Und wie heißt die Schauspielerin?

Tommi Schmitt00:52:34

Welche?

Felix Lobrecht00:52:35

Robin Wright, die seine Frau spielt. Die ja wissen alle, die meisten, aber für mich war das sehr spät, mir war das sehr spät erst bewusst. Das ist ja die Jenny von Forrest Gump.

Tommi Schmitt00:52:47

Ach, krass. Das wusste ich auch nicht.

Felix Lobrecht00:52:49

Wenn du es jetzt siehst, wenn du jetzt darauf achtest, siehst du es sofort.

Tommi Schmitt00:52:52

Ja, ja, interessant.

Felix Lobrecht00:52:52

Heißt die Robin Wright? Ich glaube ja.

Tommi Schmitt00:52:54

Ich weiß es nicht.

Felix Lobrecht00:52:55

Keine Ahnung. Aber auch die, boah, die ist auch so super, ne?

Tommi Schmitt00:52:57

Aber jetzt wissend, dass ich das mag und ich habe jetzt eine absolute brutale Woche vor mir jetzt die nächsten vier, fünf Tage wegen Aufzeichnung in Köln hin und rück und bla. Das heißt, ich werde danach wieder zwei solch arbeitslose Tage verbringen wollen. Und ich kann nicht garantieren, dass ich bis dahin noch House of Cards übrig habe. Daher die Frage: Kannst du mir noch irgendwas in die Richtung empfehlen?

Felix Lobrecht00:53:20

Noch so eine.

Tommi Schmitt00:53:22

White Collar Crime, Politik.

Felix Lobrecht00:53:24

Breaking Bad hast du gesehen, ne?

Tommi Schmitt00:53:25

Politik, Breaking Bad habe ich gesehen.

Felix Lobrecht00:53:26

Ach so, okay.

Tommi Schmitt00:53:27

Bella Corsola auch, ja.

Felix Lobrecht00:53:28

Okay. Sopranos, absolute Lieblingsserie, aber auch deine, hast du auch gesehen?

Tommi Schmitt00:53:35

Du zählst halt einfach nur gute Serien auf.

Felix Lobrecht00:53:37

Yellowstone?

Tommi Schmitt00:53:37

Ja, gute Serien, die so in der Welt spielen.

Felix Lobrecht00:53:39

Yellowstone.

Tommi Schmitt00:53:41

Yellowstone?

Felix Lobrecht00:53:41

Ja, das war's für dich.

Tommi Schmitt00:53:43

Spielt das in Sopranos?

Felix Lobrecht00:53:44

Es spielt ja im Jetzt, aber halt im wilden Westen. Geht aber auch sehr viel um Politik und um einen Sohnemann von, also Kevin Costner ist der Boss von so einer Riesenfarm, also Riesenunternehmer, steinreich. Und ein Sohn ist auch, ist in der Politik und so und ist eben nicht hier mit Cowboyhut und so, sondern mit Anzug und diese Welt auch sehr spannend, sehr schöne Landschaften gleichzeitig auch. Ähnlich integrante, ist das das richtige Wort eigentlich?

Tommi Schmitt00:54:14

Intrigante.

Felix Lobrecht00:54:15

Ja, eine intrigante Welt wie bei House of Cards. Ich glaube, das könnte sehr gut gefallen. Und gibt sehr viele Staffeln auch. Ich glaube, fünf oder so.

Tommi Schmitt00:54:20

Ah, das ist sehr gut.

Felix Lobrecht00:54:21

Ja, guck mal, Yellowstone. Ich glaube, das könnte sehr, sehr gut gefallen.

Tommi Schmitt00:54:24

Ich würde dir auch noch was empfehlen. Und zwar eine Serie, die mir mein Fotograf Marvin Ruppert, schöne Grüße, empfohlen hat.

Felix Lobrecht00:54:30

Die Kemper.

Tommi Schmitt00:54:31

Und zwar For All Mankind heißt die. Und die ist so ein Gedankenspiel und ohne irgendwas zu spoilern kann man das sagen. Die Prämisse ist, also das sind auch fünf Staffeln. So, und die erste Staffel startet mit der Prämisse, es ist, weiß nicht, 1968 oder sowas, Race to the Moon zwischen Sowjetunion und USA. Aber die Sowjetunion schafft es als erstes. Die sind die ersten auf dem Mond. Und quasi ab dann, wie sich die ganze Weltgeschichte dadurch verändert.

Und das spielt dann jede Staffel ein Jahrzehnt später quasi, mit demselben Cast und neue kommen halt dazu, manche gehen wieder, bla. Fand ich mega interessant, natürlich sehr American und bla, aber auch macht Spaß zu gucken. Ich mag auch so eine Gedankenspiele, so was wäre, wenn. So, also.

Felix Lobrecht00:55:26

Ja, das ist eh super.

Tommi Schmitt00:55:27

Und interessanterweise, am Ende kommt man so ein bisschen wieder da an, was heute auch die Pläne sind, so mit Mars bewohnen und die ganze Kacke. Warum will man den Mars bewohnen? Was müsste man dir geben, damit du auf den Mars ziehst?

Felix Lobrecht00:55:41

Irgendwas gegen Klaustrophobie, weil ich den ganzen Tag einen Helm aufhaben müsste, wahrscheinlich. Mir jetzt schon durchdreht der Gedanke.

Tommi Schmitt00:55:47

Ja, und irgendwas gegen Langeweile auf dem Mars.

Felix Lobrecht00:55:49

Alter.

Tommi Schmitt00:55:51

Boah, ist das langweilig. Und dann was wäre dann, damit die Human Race weiterlebt? Ja, und wofür?

Felix Lobrecht00:55:56

Mir ist scheißegal.

Tommi Schmitt00:55:57

Damit wir auf dem Mars sind? In so einer Kuppel wie so ein Vogel in so einer Voliere, Alter.

Felix Lobrecht00:56:04

Ja, das ist ja einfach nur, weil ich glaube, also ein paar Silicon Valley-Milliardäre, du brauchst halt einfach irgendeinen Purpose in Life und das ist für die wahrscheinlich einfach, dann geht es halt jetzt zum Mars. Also wenn man immer nach irgendwas mehr strebt, ich habe keine Ahnung, weil mich juckt das auch überhaupt nicht. So dieses Auf ins All und das lebt auch in der gleichen Straße wie Longevity und so diese ganze Welt, das ist mir so, ich finde, mich interessiert es nicht nur, mir ist es sogar zuwider. Ich denke so, was ist denn mit euch?

Geht doch mal zu einem Therapeuten.

Tommi Schmitt00:56:37

Ja, oder nehmt die Kohle.

Felix Lobrecht00:56:39

Oder geht nicht mehr zum Therapeuten, ich weiß nicht, aber.

Tommi Schmitt00:56:41

Oder nehmt diese Kohle und diese Energie und diesen Tatendrang und macht irgendwas im Hier und Jetzt.

Felix Lobrecht00:56:47

Ja, immer dieses Verpissen, wenn es schlecht läuft.

Tommi Schmitt00:56:50

Ja, genau, es ist immer so dieser komische Fluchtreflex, aber hey, also mit der Energie hättet ihr schon fünfmal den Hunger auf der Welt beenden können. Und dem Kapital. Macht doch erst mal Ditte. Da können wir immer noch auf dem Mars.

Felix Lobrecht00:57:03

Da den Hunger bekämpfen.

Tommi Schmitt00:57:04

Ja. Da können wir immer noch auf dem Mars. Oder was weiß ich was. Überleg dir das.

Felix Lobrecht00:57:08

Dann denk wenigstens geil an, sag mal wenigstens so einen coolen Planeten, so Jupiter oder so.

Tommi Schmitt00:57:11

Ja, so auf dem Ring. Ich will auf dem Ring wohnen.

Felix Lobrecht00:57:14

Saturn.

Tommi Schmitt00:57:15

Egal.

Felix Lobrecht00:57:16

So am Ku'damm. Saturn. Bevor wir in die Fragen gehen, habe ich noch eine Vorfrage. Und zwar, egal in welcher Stadt man gerade ist, in welcher Millionenstadt, irgendwo, geht man irgendwo lang, es sind irgendwo 100 Meter Schlange. Weil wegen TikTok oder irgendwas, irgendein, meistens ist es Gastronomie, aber nicht unbedingt.

Tommi Schmitt00:57:36

Klamotten sind es meistens, oder?

Felix Lobrecht00:57:37

Nee, meistens ist es irgendwie, sagst du jetzt ein Kürbis in Köln zu mir, ja, da ist wieder irgendwo eine, also so ein Kellner in einem Brauhaus in Köln, da ist wieder irgendeine Schlange, weil irgendwie da jemand ein neues Zimtgebäck erfunden hat. Das ist eigentlich sehr genailt. Das stimmt, es ist meistens irgendwas mit Zimt. Und dann sind da so 100 Meter Schlangen mit Leuten. Aber ich habe jetzt in der Zeitung gelesen auch, dass in Paris gibt es so einen Laden für so Notizbücher, die über 100 Euro kosten, die trotzdem sich die jungen Leute wegen TikTok kaufen. Ich habe die Marke jetzt vergessen.

Tommi Schmitt00:58:07

Paper Blanks mäßig, oder was?

Felix Lobrecht00:58:08

Weil man wohl das Lederband behalten kann. Das hast du dann ein Leben lang. Nicht das Band, sondern das.

Tommi Schmitt00:58:14

Den Einband.

Felix Lobrecht00:58:15

Das ganze Ding, ja. Das ganze Moped.

Tommi Schmitt00:58:17

Das gibt es doch immer.

Felix Lobrecht00:58:18

Keine Ahnung, Mann. Ich habe nur gesehen, dass da Riesenschlangen sind und genauso irgendwelche Zimtgebäcke oder was weiß ich, Döner neue oder Chicken und so. Die Frage ist nur, man kann da ja immer so als Millennial wie wir verächtlich nebenher fahren, so guckst du dir an, die Idioten. Aber glaubst du, du wärst als 18-Jähriger dafür empfänglich gewesen, für diese Art Trends, wenn du dich zurückerinnerst, wie du so drauf warst?

Tommi Schmitt00:58:41

Erstmal gar kein Geld für irgendwelche Trends mit 18.

Felix Lobrecht00:58:44

Wenn die sich so gelockt hätten mit diesen 1 Euro am Eröffnungstag angeboten, dann schon, oder? Also da wäre ich da gewesen, auf jeden Fall.

Tommi Schmitt00:58:52

Ja, ja, doch, es gab Rathaus Neukölln. Auf der Ecke da, Erkstraße, Karl-Marx-Straße, hat ein neuer Dönerladen irgendwann aufgemacht. Und die hatten Döner für 1 Euro für zwei Wochen. Und ich glaube, das hat die wirklich zwei Generationen nachfolgend ruiniert.

Felix Lobrecht00:59:10

Ich wusste jetzt nicht, was du sagst.

Tommi Schmitt00:59:11

Weil die nicht damit gerechnet haben, dass wirklich alle kleinen Dreckskinder aus Neukölln da dann hingingen.

Felix Lobrecht00:59:18

Wie viel hast du da gegessen?

Tommi Schmitt00:59:20

Mein Kumpel sagt, jeder drei Döner. Einfach, weil wir es konnten, für drei Euro drei Döner, hast du anderthalb gegessen. Einfach so, ja gut, dann morgen nochmal. Wirklich dann so ganz oft da hingegangen. Und das haben alle gemacht. Das war das einzige Mal, wo ich für irgendwas angestanden habe, was nicht irgendwie ein Club war, glaube ich.

Felix Lobrecht00:59:40

Aber sonst, weil ich glaube, ich wäre, wenn man jetzt mal davon ausgeht, du bist irgendwie so 20 und hast die Moneten, um dir irgendeinen neuen Kuchen zu kaufen oder ein neues T-Shirt.

Tommi Schmitt00:59:50

Weil ich bin ja nicht so ein Foodie.

Felix Lobrecht00:59:51

Ja, und kein, ja, dann sagen wir Schuhe. Aber du bist ja auch nicht so ein Schlangenmensch. Ich bin immer so, ich werde dann so, wenn ich irgendwo anstehe, das ist nicht so meine Welt.

Tommi Schmitt01:00:00

Ich mag Anstehen auch nicht.

Felix Lobrecht01:00:01

Nee, aber mochte ich auch nicht.

Tommi Schmitt01:00:02

Vor allen Dingen mag ich es nicht, wenn es nicht irgendwie klar vorwärts geht. Weil wenn ich irgendwo anstelle und sehe, okay, das läuft hier einfach, das ist jetzt einfach der Weg rein. So, aber einfach so stehen und vielleicht passiert in den nächsten, vor allen Dingen nicht anstehen, in zwei Stunden macht es auf. Und ich will einfach nur überhaupt reinkommen, also auf gar keinen Fall.

Felix Lobrecht01:00:22

Ja, okay. Ich war jetzt zweimal in Hauptstädten, in europäischen, hier wegen Job und die sind, es war jedes Mal so, dass irgendwo an irgendeiner Ecke war so eine 50-Meter-Schlange mit jungen Leuten.

Tommi Schmitt01:00:36

Das ist doch geil, da hat irgendeiner da einen guten Job gemacht.

Felix Lobrecht01:00:40

Ja, oder ein sehr gutes TikTok.

Tommi Schmitt01:00:42

Na meine ich ja. Also halt irgendein Typ hat da eine gute Promokampagne anscheinend auf die Beine gestellt.

Felix Lobrecht01:00:50

Erste Frage. Felix, womit macht man dir die größte Freude? So im Alltag, so eine kleine, zum Beispiel, ich habe dir heute, weil du mir auch einmal letztens, habe ich dir heute Trauben mitgebracht. Macht dir so, nicht, dass du jetzt sagst das, sondern ich meine sowas.

Tommi Schmitt01:01:04

Naja, also was ich zum Beispiel als sehr angenehm empfinde, ist, wenn man weiß, dass ich beispielsweise gestern Nacht nach einer Doppelshow in Stuttgart nach Hause gekommen bin und jetzt zwei Tage frei hat, wenn man mich dann so bewusst in Ruhe lässt. Wenn man so richtig, ja, ich hätte jetzt eigentlich so drei, vier Sachen, die müsste ich mal mit Felix klären, aber dann so im Kopf, aber es ist eigentlich gerade nicht so wichtig und er hatte gestern bla und nächste Woche das, vielleicht will er jetzt einfach mal chillen, ich lasse den jetzt einfach mal in Ruhe.

Also mir macht man wirklich manchmal eine Freude, wenn man mich ganz, ganz bewusst in Ruhe lässt. Und nicht so irgendwie, so weißt du, du hast gerade so bildlich gesprochen deinen Teller abgearbeitet und dann kommt direkt wieder jemand und legt dir so drei neue Sachen auf deinen Teller. Also machen dann das, dann das. Einfach mal so.

Felix Lobrecht01:01:56

Also nicht nerven.

Tommi Schmitt01:01:57

Ja, also so im besten Sinne mich mal in Ruhe lassen, wenn es nicht wichtig ist. Über sowas freue ich mich immer. Und ich freue mich, also es ist eigentlich, wir wohnen so in derselben Straße, ich freue mich immer, wenn jemand einfach so mitdenkt.

Felix Lobrecht01:02:15

Ja, wenn jemand rücksichtsvoll ist, finde ich krass. Egal in welcher Welt, so in allem. Und weißt du, was ich immer, da bin ich immer acht Jahre alt, es ist dann auch egal, was dann kommt, aber wenn jemand das Gespräch öffnet mit, ich habe dir was mitgebracht. Das finde ich immer so krass. Das kann auch einfach nur ein Bounty sein oder so oder irgendwas, aber warte mal, ich habe dir was mitgebracht. Ich bin so, wie geil. Also das ist ja so nett, weil die Person hat ja in dem Moment generell an dich gedacht, dann als sie das gesehen hat, dann daran gedacht, das einzupacken und so.

Ich finde das immer wahnsinnig nett, dass du das mitgebracht hast. Es ist auch scheißegal, was es dann ist.

Tommi Schmitt01:02:50

Also geht es dir eigentlich, du willst einfach was mitgebracht bekommen.

Felix Lobrecht01:02:55

Ja, nee, ja.

Tommi Schmitt01:02:56

Ja, genau, weil die Sache ist dir egal.

Felix Lobrecht01:02:58

Ich will das nicht, aber damit machen wir eine Freude. Oder wenn man mir Kaffee ans Bett bringt. Das finde ich auch richtig krass. Weißt du, dann machen wir so Leaks und Kaffee. Oh, herrlich.

Tommi Schmitt01:03:10

Nee, Kaffee ist für mich mit Aufstehen verbandelt.

Felix Lobrecht01:03:13

Bei mir irgendwann, weil ich dann so krass aufs Klo muss. Ich nehme mir meinen Kaffee mit, das ist dann sehr, das wirkt dann alles sehr gestresst.

Tommi Schmitt01:03:20

Oh, danke, zwei Schlucke und ich muss scheißen gehen.

Felix Lobrecht01:03:22

Ja, ja, genau das, ehrlich gesagt. Ich hätte gerne so einen Morgen wie Tony Soprano, dass man einfach mal sich so einen Morgenmantel anzieht, Filterkaffee, dann erstmal so rausgeht, da guckt nach den Vögeln im Garten, dann die Zeitung holt und so, da bin ich schon dreimal auf dem Klo.

Tommi Schmitt01:03:34

Ich will generell an so einen Punkt kommen im Leben, wo so ein Bade-Tages-Morgenmantel eine größere Rolle spielt.

Felix Lobrecht01:03:44

Ich habe sowas jetzt.

Tommi Schmitt01:03:45

Krass.

Felix Lobrecht01:03:46

Habe ich. Muss ich mich noch dran gewöhnen. Trage ich nur so jeden zweiten, dritten Tag, aber es ist wirklich geil.

Tommi Schmitt01:03:52

Ja, aber das ist ja interessant. Da können wir jetzt mal kurz drüber reden. Ist der aus Bademantelmaterial?

Felix Lobrecht01:03:57

Der ist aus so einer Mischung aus, ich weiß gar nicht, was das für ein Material ist, so eine Mischung aus Baumwolle, aber auch so Frottee ein bisschen, wie so ein Bademantel. Ich muss dir mal zeigen. Das ist schwer zu sagen, aber du kannst damit auch einen ganzen Tag rumlaufen.

Tommi Schmitt01:04:11

Ja, weil das nehme ich jetzt gerade an.

Felix Lobrecht01:04:12

Weil das hat so einen sehr extravaganten Look, damit würde ich jetzt nicht so vor die Tür gehen. Ich hätte gerne noch so einen normalen, wo man auch mal kurz rausgeht mit, ohne dass die Leute denken, warte, er nimmt für ein Rad ab mittlerweile.

Tommi Schmitt01:04:21

So ein Seiden-Versace.

Felix Lobrecht01:04:23

Ja, wie so Johnny Versace, wo dann hinten so diese lange Schleppe da. Hast du die Crime Story gesehen? Versace?

Tommi Schmitt01:04:28

Das ist auch gut.

Felix Lobrecht01:04:30

Okay, das ist ja auch sehr gut für dich.

Tommi Schmitt01:04:31

Wo der ermordet wird.

Felix Lobrecht01:04:32

Ja.

Tommi Schmitt01:04:33

Weil der ja auch, ich muss dir ja vorstellen, der hat ja ein Leben in der Öffentlichkeit, plus hat das Privatleben ja auch noch so inszeniert, dass der auf dieser Brüstung immer an diesem, wie heißt das, Sunset Strip oder wie heißt das in Sunset Boulevard? Nee, wie heißt denn das in Miami?

Felix Lobrecht01:04:48

Sunset Boulevard gibt es.

Tommi Schmitt01:04:49

Ja, dass der da stand und den Leuten so, hallo, morgen, und die Leute so, hey, Johnny, so lang gegangen sind. Finde ich auch krass, dass du das, aber gut, glücklich wirkte er dann auch nicht. Zumindest in der Serie nicht, ich weiß nicht, wie es in echt war.

Felix Lobrecht01:05:00

Ja, aber ich stelle mir schon so vor, dann stehst du so auf, greifst dir deinen Mantel. Der darf halt, ich glaube, die Schwierigkeit ist eher, wie dick ist der?

Tommi Schmitt01:05:09

Ja, und was hast du zusätzlich noch an?

Felix Lobrecht01:05:11

Ja, genau, hast du einfach so, also.

Tommi Schmitt01:05:12

Ich habe nur ein T-Shirt und Boxershorts.

Felix Lobrecht01:05:13

Wie schläfst du?

Tommi Schmitt01:05:14

Ich schlafe eigentlich nur in Boxershorts.

Felix Lobrecht01:05:16

Ohne T-Shirt?

Tommi Schmitt01:05:17

Ich schlafe immer mit T-Shirt.

Felix Lobrecht01:05:18

Aber das wechselt immer wieder. Aber jetzt gerade so ohne. Und dann ziehe ich mir aber ein T-Shirt an und mache den dann drüber.

Tommi Schmitt01:05:24

Aber warum?

Felix Lobrecht01:05:26

Weil das irgendwie, sonst fühle ich mich wie so ein 80er-Jahre-Pornostar, wenn ich einfach so oberkörperfrei.

Tommi Schmitt01:05:31

Das ist auch kein schlechtes Gefühl.

Felix Lobrecht01:05:33

90er wäre cool. Aber wirklich, das ist dann so, das fühlt sich komischerweise so lasziver an als nackt.

Tommi Schmitt01:05:41

Ronny Dickschwanz.

Felix Lobrecht01:05:43

Weißt du? Das wäre Tommy Dickschwanz.

Tommi Schmitt01:05:45

Tommy Schmidtschwanz.

Felix Lobrecht01:05:48

Nee, weil so ein Bademantel ist für mich halt so, das ist mir zu dusch-, badewannig assoziiert. Also ich glaube, ich würde schon eher in Richtung so Seide, Satin, aber das wäre mir zu dünn. Da muss dann so ein bisschen dicker auch sein.

Tommi Schmitt01:06:01

Ja, ja. Gerade jetzt im Winter, das ist ja ein Winterding. So im Sommer brauchst du das ja nicht.

Felix Lobrecht01:06:06

Ja, aber ich will halt, dass ich will an so einen Punkt kommen, wo das egal ist.

Tommi Schmitt01:06:11

Ja, dann brauchst du einen klassischen Morgenmantel für den Sommer und sonst so einen etwas dickeren für den Winter. Kannst ja machen. Was auch voll gemütlich ist, aber ich könnte sowas nie schlafen, ist wie bei Two and a Half Men, der Allen, der Bruder von Charlie Sheen. Der hat ja immer diese Ralph Lauren-mäßigen, also dieses alte Ralph Lauren, dieses konservative US-Ostküste, so dieses überall Strick und so, Karo, und da hat er ja diese Schlafanzüge und da drüber noch in der gleichen Farbe so einen Mantel. Echt, das muss so gemütlich sein, so im Winter, wenn du dann so vor so einem Kamin sitzt und so, boah.

Aber das ist halt, wenn du so schläfst, ich würde schwitzen wie ein Schwein, wenn, also, Ami ist eh komisch, ich dachte immer, es wäre so ein Filmding, aber die pennen ja wirklich oft in Tennissocken.

Felix Lobrecht01:06:54

Und in Schlafanzügen vor allem, das ist wirklich weird.

Tommi Schmitt01:06:57

Ja, da brauche ich gar keine Decke. Ich schwitze dann wie Sau. Wirklich.

Felix Lobrecht01:07:01

Ja, wirklich mein Dream. Geiler Mantel, aufwachen, in die Küche tapern, mit so einem Mantel tapert man auch. Da läuft man ja, da tapert man. Kaffee machen und dann in den Garten.

Tommi Schmitt01:07:12

Aber wirklich Zeitung holen, oder? So vom Paperboy schon gebracht.

Felix Lobrecht01:07:15

Nee, ich bin kein Zeitungsmensch.

Tommi Schmitt01:07:16

Dann aber schon. Die liegt dann da.

Felix Lobrecht01:07:17

Die liegt einfach dann im Garten, hast du am besten so einen Garten, der so in alle Richtungen blickdicht ist. Das ist einfach so, bist so in der Natur, trinkst einen Kaffee, Sonne, Vögel. Weißt du, was man dann auch auf jeden Fall ist? Ein Gartenpisser. Ja, safe.

Tommi Schmitt01:07:32

Jeder, weil das andere sagt, lügt. Ich bin erstmal sowas von in den Garten gestrullt. Wie so ein Hund hätte ich da in meiner Ecke. Ich finde so Hunde so cool, die in den Garten pinkeln, aber nur in eine bestimmte Ecke. Gibt es ja, ne? Also ich kenne ein paar Hunde, die haben in ihren Gärten, die pinkeln nicht überall hin, sondern die haben da hinten so eine, die haben auch noch Restwürde, so finde ich total geil.

Felix Lobrecht01:07:51

Ich finde Hunde immer interessant, wenn du so merkst, okay, die kacken gleich und dann sind die immer so auf Platzsuche, wo sie kacken. Und da würde ich gerne mal so im Kopf dabei sein, weil es so hier, nee, dann.

Tommi Schmitt01:08:02

Hier wäre Asi.

Felix Lobrecht01:08:03

Ja, hier ist ich, ich gehe da hin, nee, warte, hier. Dann machen sie noch ihren Kackitanz, wo man sich dann so einmal so dreht. Und dann denke ich, ja, hier ist perfekt.

Tommi Schmitt01:08:10

Wenn so leicht schon so gekrümmt, so der Rücken, weil da auch die Kackbrust sich schon rausdrückt.

Felix Lobrecht01:08:15

Hier ist perfekt.

Tommi Schmitt01:08:16

Ja. Und dann gucken die ja mit diesem anklagenden Blick einen an, so über die Schulter.

Felix Lobrecht01:08:20

Nee, nicht anklagen, die wollen geschützt werden.

Tommi Schmitt01:08:22

Was wollen die?

Felix Lobrecht01:08:22

Geschützt werden.

Tommi Schmitt01:08:23

Ah, ist das der Grund?

Felix Lobrecht01:08:24

Ja, du musst jetzt aufpassen kurz, ich kacke gerade.

Tommi Schmitt01:08:26

Ist das süß.

Felix Lobrecht01:08:28

Ja.

Tommi Schmitt01:08:28

Pass du mal ins Wasser auf, bitte.

Felix Lobrecht01:08:29

Ja, du kannst kurz aufpassen, ich mache schon Scheiße.

Tommi Schmitt01:08:31

Ja.

Felix Lobrecht01:08:32

Ja, mein Hund zum Beispiel ist ein sehr rücksichtsvoller Kacker.

Tommi Schmitt01:08:35

Ich saß neulich neben einer Polizistin im Zug und die ist aufs Klo gegangen und hat gesagt, kannst du mal kurz auf meine Weste aufpassen. Da dachte ich auch so, geil eigentlich, wenn da jetzt so irgendwas drin ist.

Felix Lobrecht01:08:42

Von der DB-Weste?

Tommi Schmitt01:08:43

Nee, Polizistin.

Felix Lobrecht01:08:44

Ah, Polizistin.

Tommi Schmitt01:08:44

Die saß neben mir. Kannst du mal kurz auf meine Weste aufpassen?

Felix Lobrecht01:08:46

Darf ich mal schießen?

Tommi Schmitt01:08:47

Ja, da war jetzt natürlich keine Waffe drin, aber wer weiß, was so drin ist. Nicht gut.

Felix Lobrecht01:08:51

Ja, aber mein Hund ist ein rücksichtsvoller Kacker. Der würde niemals einfach auf so einen Gehweg kacken. Der geht immer von selber brav tief ins Gebüsch.

Tommi Schmitt01:08:59

Ja.

Felix Lobrecht01:09:00

Nächste Frage.

Tommi Schmitt01:09:05

Was machst du nicht mehr? Wo sagst du, das nehme ich nicht mehr? Das mache ich aber nicht mehr. Könnte mich, also das habe ich jahrelang gemacht, aber mache ich nicht mehr. Man kriegt ja auch so, je älter man wird, so eine Haltung, so eine, nee. Wird dir eh nichts, kriegst du eh nichts für zurück. Ich zahle zum Beispiel nicht mehr fürs Pinkeln. Das ist jetzt ein bisschen pipihaft, tut mir leid, die letzten meiner Fragen, aber ich zahle keinen 70 Cent fürs Pinkeln.

Felix Lobrecht01:09:27

Machst du nicht mehr?

Tommi Schmitt01:09:28

Nee.

Felix Lobrecht01:09:29

Mache ich nicht.

Tommi Schmitt01:09:30

Kostet ja auch einen Euro.

Felix Lobrecht01:09:30

Würde ich machen.

Tommi Schmitt01:09:31

Kostet einen Euro mittlerweile.

Felix Lobrecht01:09:32

Oder einen Euro. Würde ich machen. Kritik jetzt hier, Kritik an dem Unternehmen, über was wir alle reden.

Tommi Schmitt01:09:38

Ist doch nicht fair.

Felix Lobrecht01:09:39

Es ist auch einfach, nee, also das Geld nicht, also es ist doch oft gar nicht sauber. Muss ich aber mal so sagen. Manchmal ist es einfach nicht sauber.

Tommi Schmitt01:09:47

Weißt du, was mein Problem ist mit Sanifer? Die haben ja.

Felix Lobrecht01:09:50

Und damit kritisiere ich nicht die armen Leute, die da sitzen und da arbeiten.

Tommi Schmitt01:09:54

Über Bande schon.

Felix Lobrecht01:09:56

Nein.

Tommi Schmitt01:09:56

Aber die machen es doch sauber.

Felix Lobrecht01:09:57

Ja, halt nicht, stell mich doch nicht in so ein Licht. Ich meine.

Tommi Schmitt01:10:00

Du hast dich selber in die Ecke gestellt, Tommy.

Felix Lobrecht01:10:02

Arschloch.

Tommi Schmitt01:10:03

Weißt du, was ich meine?

Felix Lobrecht01:10:05

Ich wusste, dass ich von dir jetzt einfach in so einen Pool geschubst werde.

Tommi Schmitt01:10:08

Jedenfalls.

Felix Lobrecht01:10:10

Aber findest du das sauber? Jetzt mal ehrlich. Wenn du da reingehst, sagst du, ja, der Euro war es wert.

Tommi Schmitt01:10:16

Nee, was erwartest du? Ich erwarte ja nicht, dass ich da aus dem Pissbecken essen kann.

Felix Lobrecht01:10:21

Aber findest du es, also früher, als das neu war, war das ja richtig geil. Hast du gesagt, geil, lohnt sich, weil viel besser als auf den Rastplätzen einfach diese Edelstahl-Urinmonster. Und mittlerweile nimmt sich das nicht mehr so viel.

Tommi Schmitt01:10:33

Das stimmt nicht, Tommy. Das ist nicht die Wahrheit.

Felix Lobrecht01:10:37

Jetzt habe ich bestimmt Hausverbot bald auf Raststätten.

Tommi Schmitt01:10:39

Ja, du bist, also sorry, da beteilige ich mich auch an dem Shitstorm. Nee, aber was ich sagen wollte, die sind ja jetzt mittlerweile, praise the Lord, ja zumindest mal insofern in der Gegenwart angekommen, als dass man da jetzt mit Karte bezahlen kann.

Felix Lobrecht01:10:57

Ja, deswegen.

Tommi Schmitt01:10:58

Aber das dauert ultra lang. Ich weiß nicht, was die für ein Abrechnungssystem haben, aber so dieses mit Handyzahlen ist ja nur geil, weil du tack, tack, zzzt, fertig. Und nicht dann da stehst wie so ein Triebtäter.

Felix Lobrecht01:11:10

Ja.

Tommi Schmitt01:11:11

Bis dann endlich mal und dann blubbert es hier einmal und dann dauert es nochmal so lang, bis es das verarbeitet hat. Und da sind einfach 40 Sekunden vergangen und das ist zu lang. Und da mache ich nämlich zu. Das mache ich nicht mehr.

Felix Lobrecht01:11:25

Okay. Das heißt, ich gehe da ja auch noch hin, wenn man mal nicht pinkeln muss oder nur Hände waschen oder ein paar Tuchen.

Tommi Schmitt01:11:31

Nee, aber mir fällt noch was Besseres ein.

Felix Lobrecht01:11:33

Und es gibt auch sehr saubere. Ich versuche halt, mich meinen Arsch zu retten, im wahrsten Sinne des Wortes, falls ich dann nicht schon mal irgendwann nachts, ich will aufs Klo, ganz dringend, oh, da ist endlich, musst du dringend aufs Klo und dann, nee, sieht nicht, Hausverbot.

Tommi Schmitt01:11:44

Ich weiß, was ich nicht mehr mache. Habe ich noch nie gerne gemacht, aber habe ich früher noch ein paar Mal irgendwie gemacht. Aber das ist wirklich so ein, nee, das mache ich nicht mehr. Und zwar, wenn ich mit Leuten Fotos mache, dass die irgendwelche Extrawünsche haben. Können wir beide so machen? Kannst du so machen? Können wir irgendwie, irgendwelche Insider mit ihren Freunden, diese irgendwelche komischen Handzeichen oder sowas? Ich so, nee, können wir nicht. Können wir nicht.

Werden wir nie wieder können. Habe ich gemacht. Hat es mir jemand gedankt? Nein. Mache ich nicht mehr. Mache ich nicht mehr.

Felix Lobrecht01:12:27

Das ist jetzt vor allem nie wieder gefragt. Glaubst du, also nach dieser Folge, ob es dir fehlt an was?

Tommi Schmitt01:12:31

Nein. Ich mache ganz, ich mache super gerne mit allen Fotos, die nett fragen, wirklich. Ich nehme mir da extrem viel Zeit für.

Felix Lobrecht01:12:39

Oder dreh es um und sag, du machst nur noch sowas. Können wir ein Foto machen? Nee, wir können aber in der Geburtstagsgruppe so machen. Mit so einem komischen Gruß.

Tommi Schmitt01:12:49

Können wir ein Foto machen? Je nachdem, wenn wir irgendwas Besonderes machen wollen, dann ja.

Felix Lobrecht01:12:53

Ich kann als Whitney Houston alles Gute sagen, aber ich kann kein Foto mit dir machen.

Tommi Schmitt01:12:57

Das Maximum, was ich, okay, das mache ich noch. Sagen wir mal folgendes Szenario: Vierergruppe Freunde kauft sich Tickets. Ein armes Wildschwein aus dieser Gruppe wird krank, kann nicht mitkommen, wollte aber unbedingt ein Foto haben. Was ich dann mache, ist, einer von den Freunden macht ein Foto von dem aufs Handy. Felix, kannst du das Handy halten, damit er quasi dabei ist? Das mache ich noch.

Felix Lobrecht01:13:25

Okay.

Tommi Schmitt01:13:26

Aber da hört es auf. Kannst du dabei noch so machen? Nein, kann ich nicht.

Felix Lobrecht01:13:34

Jonglieren.

Tommi Schmitt01:13:36

Mann, ich fühle mich jetzt so schlecht.

Felix Lobrecht01:13:39

Klofrauen-Hater-Agent.

Tommi Schmitt01:13:40

Ich wollte gerade sagen, krass, ich wollte gerade sagen, ich bin einfach nur happy, dass du mir nicht den Spitznamen Klofrauen-Hasser-Schmidt, weil das wird natürlich jetzt mein Spitzname.

Felix Lobrecht01:13:48

Gut, ey, die Leute haben mein.

Tommi Schmitt01:13:50

Klofrauen-Hasser.

Felix Lobrecht01:13:50

Ja, die Leute haben mein Leben ruiniert mit diesem Buchteln. Du glaubst nicht, was ich an Buchtel-Content bekommen habe in den letzten zwei, drei Wochen. Das, was mein Bruder am Buchteln nicht bekommen hat, habe ich jetzt 10.000 Mal zurückbekommen.

Tommi Schmitt01:14:04

Das stimmt.

Felix Lobrecht01:14:05

Dir buchteln in Aachen.

Tommi Schmitt01:14:08

So, nächste Frage. Was stört dich bei anderen gar nicht, was dich aber bei dir selbst stört? Es muss gar nicht so um dich selbst gehen, kann auch so deine Wohnung sein oder sonst wie, weil du willst wissen.

Felix Lobrecht01:14:21

Nee, verstehe schon.

Tommi Schmitt01:14:22

Okay.

Felix Lobrecht01:14:23

Also mich stört es überhaupt nicht, also innerhalb von einem gewissen Rahmen natürlich, aber wenn jemand einfach so offensichtlich ein bisschen betrunken ist und so ein bisschen gagert deswegen, finde ich überhaupt nicht schlimm. So, aber es gibt natürlich diese Leute, die so, also ich hasse Leute, die aggressiv werden, wenn sie getrunken haben und die so komplett einfach so, also Leute, die das so gar nicht sich da mehr im Griff haben. So, das finde ich immer völlig daneben, finde ich auch richtig peinlich und wenn man erwachsen ist und so ist, dann sollte man auch nicht trinken, weil dann weiß man, dass man so ist und dann weiß man, Alkohol ist einfach nicht für mich.

So, aber wenn jetzt einfach nur Leute so ein bisschen gagert sind, wenn sie betrunken haben oder sowas, dann finde ich das völlig in Ordnung. Ja, ein bisschen was getrunken, ein bisschen betrunken, ist doch lustig. Aber bei mir selber ist mir das so peinlich am nächsten Morgen. Oh, was habe ich denn da gelacht. Oh nein.

Tommi Schmitt01:15:16

Der Blick zum Handy so.

Felix Lobrecht01:15:18

Oh, was soll ich denn finden.

Tommi Schmitt01:15:19

Overshared auch.

Felix Lobrecht01:15:20

Ja, so ein komisches Foto, so ein komisches. Und bei anderen Leuten, wie lustig, ey. Ich ent, wie sagt man, ich erlöse meine Freunde, die vielleicht mal so einen zu viel getrunken haben, am nächsten Tag auch immer sofort, ey nein, was für Witz, ich habe überhaupt nichts Schlimmes gemacht oder so. War alles völlig im Rahmen, so ich erlöse die Leute dann sofort, weil ich das Gefühl selber total kennst, wenn ich so, oh, was peinlich, ey. Aber bei anderen Leuten null schlimm, bei mir selber, ich am liebsten will ich mit mir das machen, was du mit Klofrauen machst.

Tommi Schmitt01:15:55

Klofrauen-Hasser.

Felix Lobrecht01:15:56

Klofrauen-Hasser. Was bei dir?

Tommi Schmitt01:15:59

Wenn es in Wohnungen ein bisschen unordentlich ist, ist mir sowas von scheißegal, wenn ich irgendwo zu Gast bin. Aber wenn ich selber Besuch empfange oder erwarte.

Felix Lobrecht01:16:08

Aber es braucht den Besuchskontext.

Tommi Schmitt01:16:10

Dass ich woanders zu Besuch bin.

Felix Lobrecht01:16:12

Also, nein, ich meine, stört dich auch ein bisschen Unordnung, wenn du keinen Besuch hast?

Tommi Schmitt01:16:15

Nee, ich bin schon sehr ordentlich, würde ich sagen, auch für mich. Aber ich achte schon drauf, wenn jetzt gleich jemand kommt, dass ich dann so ein bisschen alles so klar Schiff mache und so.

Felix Lobrecht01:16:23

Was sind so die.

Tommi Schmitt01:16:24

Wegen des Besuchs.

Felix Lobrecht01:16:25

Was sind so die drei, die drei neuralgischen Punkte?

Tommi Schmitt01:16:28

Schuhe, die irgendwo, weil ich bin so ein, Schuhe, das kriege ich einfach nicht, ich kriege das nicht hin, nach Hause zu kommen und Schuhe sofort irgendwo da hinzustellen, wo sie hingehören.

Felix Lobrecht01:16:37

Brauchst ein Schuhregal.

Tommi Schmitt01:16:38

Habe ich ja.

Felix Lobrecht01:16:39

Brauchst ein besseres.

Tommi Schmitt01:16:39

Ah, ich habe ein super, das ist sogar weg.

Felix Lobrecht01:16:41

Schuhmoderator.

Tommi Schmitt01:16:43

Extra Flur, ist das so egal. Aber das ist super geil, aber trotzdem, es steht erstmal einfach rum. Das ist wichtig, das ist bei mir immer so, irgendwie so Geschirr, was so ein bisschen rumsteht.

Felix Lobrecht01:16:58

Das ist so ein, einmal im Gäste-WC noch hier die.

Tommi Schmitt01:17:03

Ja, Klo wird sauber gemacht.

Felix Lobrecht01:17:06

Wird es sauber gemacht oder wird einfach nur dieses blaue Zeug einmal so rundherum, damit es sauber gemacht aussieht?

Tommi Schmitt01:17:11

Ja, so eine Mischung. Nee, aber wenn ich woanders bin, ist mir das völlig egal. Das ist ja eh oft so, man macht sich ja auch teilweise Gedanken um sein Outfit und wie oft denkst du bei Leuten, denen du sie triffst abends und machst dir Gedanken über deren Outfit? Weißt du?

Felix Lobrecht01:17:27

Nee.

Tommi Schmitt01:17:28

Naja, also du machst dir zu Hause Gedanken, was ziehe ich heute an? Natürlich immer unterbewusst, jeder, der was anderes behauptet, ist ein Idiot. Unterbewusst, nicht bewusst, sondern unterbewusst, was andere davon denken. Weil wenn du der letzte Mensch auf dem Planeten wärst, wäre es dir egal, was für Schuhe du anhast. Ist einfach so. Und, aber wie oft machst du, denkst du darüber nach, wenn jetzt irgendjemand, also zum Beispiel, weißt du, was dein Bruder heute für Schuhe anhat?

Felix Lobrecht01:17:53

Ja.

Tommi Schmitt01:17:54

Okay.

Felix Lobrecht01:17:55

Aber es liegt daran, dass er meistens dieselben anhat.

Tommi Schmitt01:17:57

Ja, okay. Aber du weißt, was ich meine. Die Person, mit der du abends irgendwie.

Felix Lobrecht01:18:02

Aber ich judge.

Tommi Schmitt01:18:03

Ach so, ja, okay.

Felix Lobrecht01:18:04

Also.

Tommi Schmitt01:18:06

Wenn jemand irgendwie so bei mir vorbeikommt und sowas offensichtlich Komisches anhat.

Felix Lobrecht01:18:10

Naja, jetzt natürlich nicht was krass Extravagantes, aber sagen wir so.

Tommi Schmitt01:18:13

Nee, muss nicht extravagant sein, aber einfach so.

Felix Lobrecht01:18:14

Aber man steht ja manchmal zu Hause und überlegt, ziehe ich die beigen oder die weißen Schuhe an? Also so wirklich so Nuancen. Das ist ja scheißegal.

Tommi Schmitt01:18:22

Ja, aber wenn die beigen nicht passen.

Felix Lobrecht01:18:24

Sagst du dann?

Tommi Schmitt01:18:25

Ich denke es mir zumindest.

Felix Lobrecht01:18:27

Ja, okay.

Tommi Schmitt01:18:27

Passt ja gar nicht hier.

Felix Lobrecht01:18:28

Okay, ja, krass, weil ich dachte, das würde man nicht tun.

Tommi Schmitt01:18:30

Hast du dafür eine Leggings an, wenn ich mal fragen darf?

Felix Lobrecht01:18:33

Ja, okay, dann passt das ja gar nicht. Scheiße, das ist ja, okay. Aber das ist.

Tommi Schmitt01:18:38

Ja, ich weiß, was du meinst.

Felix Lobrecht01:18:40

Ja. Und so ist es ein bisschen bei, wenn ich irgendwo in Wohnungen bin. Meine Mutter hat auch immer gesagt, so zu meinem Bruder und mir: "Räum mal hier den Flur auf, was, wenn jetzt jemand vorbeikommt? Wie sieht das denken die denn?" Dann gucken wir so in den Flur, dann liegt da irgendwie so ein Regenschirm. So, das ist eigentlich, das ist der Person scheißegal.

Tommi Schmitt01:18:56

Für einen Regenschirm gibt es auch keinen richtigen Ort. Wo macht man, also ich bin absolut kein Regenschirm-Benutzer.

Felix Lobrecht01:19:02

Doch, gibt es extra, so wie im Restaurant.

Tommi Schmitt01:19:03

Ja, ja, ja. Aber wo macht man den Regenschirm rein, wenn er benutzt wurde? Dann ist er ja nass. Und dann muss er so würdelos in die Badewanne gestellt werden, einmal zum Trocknen. Peinlich ist das denn.

Felix Lobrecht01:19:13

Wenn wir in Kleinstädten wohnen, so mit einem Familienhaus, stellst du ihn einfach aufgespannt vor die Tür.

Tommi Schmitt01:19:17

Ja, dann regnet es, dann bleibt er ja nass.

Felix Lobrecht01:19:18

Am besten Fall so ein Dach drüber ist.

Tommi Schmitt01:19:20

Brauchst du noch ein Dach?

Felix Lobrecht01:19:21

Ja.

Tommi Schmitt01:19:24

Regenschirm.

Felix Lobrecht01:19:25

Ja, hier war so der Regenschirm, hier war das Regenschirm-Abteil. Wir hatten uns überlegt, das Haus zu kaufen. Jetzt ist uns aufgefallen, es gibt kein Regenschirmdach. Deswegen würden wir davon absehen.

Tommi Schmitt01:19:37

Wollen wir jetzt nicht machen.

Felix Lobrecht01:19:39

Immer so Leute, die immer im Konjunktiv sind, obwohl sie aktiv etwas vorhaben. Wir würden jetzt davon absehen. Nee. Oder ich würde sagen, so in der Schule, wenn neben mir jemand gesagt hat: "Ich würde sagen, Paris ist die Hauptstadt von..." Nee, du sagst es.

Tommi Schmitt01:19:52

Ja, ja, ja. Viele reden gerade so in der, ich weiß gar nicht, wie man, wie man die Grammatik, wie das grammatikalisch gewordet heißt, dass man von sich selber nicht als Ich, sondern als Mann. Weißt du? Ja, man macht sein Ding, man steht früh auf, man zieht durch. Wie nennt man das? Voll viele reden so gerade. Auch so ein paar Kumpels von mir reden so.

Felix Lobrecht01:20:17

Ja, und was bei der Gen Z, was ich aber ganz, ich finde, es klingt cool.

Tommi Schmitt01:20:20

Man hat seine Sachen gemacht, man von sich selber so als unbestimmte Artikel reden.

Felix Lobrecht01:20:26

Sehr passiv von einem selbst.

Tommi Schmitt01:20:27

Ja, ja, ja. Man hat viel gesehen, man hat viel, also so. Findest du das komisch?

Felix Lobrecht01:20:32

Das und Gen Z sagt sehr viel, oder jüngere Leute, so dieses Ich sag, bevor sie dann was sagen, so auf Achten.

Tommi Schmitt01:20:46

Nee, gib mal ein Beispiel.

Felix Lobrecht01:20:48

Ich sag, Bayern wird Meister. Ich sag, also da stand, Bayern wird Meister. Ich sag, er ist einer der besten, den Real Madrid je hatte.

Tommi Schmitt01:20:55

Aber ich sag.

Felix Lobrecht01:20:56

Ich sag, und dann die Steigerungsform, ich sag ehrlich, ich sag ehrlich, Real Madrid wird Meister. Ich sag ehrlich, Mbappé ist, und dann ist die verkürzte Form einfach nur ich sag und so.

Tommi Schmitt01:21:06

Aber ich sag das doch eher, also sowas sagt man als Prediction.

Felix Lobrecht01:21:10

Ja, das war ja immer so. Aber mittlerweile ist es wirklich, wenn Leute einfach nur was sagen. Ich sag ehrlich, Smarties ist die beste Süßigkeit, die es gibt.

Tommi Schmitt01:21:19

Ja, aber das gab es ja so, das haben wir früher auch schon gemacht.

Felix Lobrecht01:21:21

Ja, aber das ist, ich finde, gerade ganz schön inflationär. Muss man mal beachten. Aber ich finde es, aber es klingt ganz cool. Ich finde es nicht schlimm.

Tommi Schmitt01:21:27

Ja, also ich sag ehrlich, das ist so eine alte.

Felix Lobrecht01:21:30

Ja, ja, es gibt ja alles, wie der Macker gibt es ja auch wieder. Das gab es ja schon in den 80ern. Aber ich sag ehrlich, Felix Lobrecht geht gar nicht.

Tommi Schmitt01:21:39

Ich sag ehrlich, früher Bergisch Gladbach, Dicker. Man hat seine Sachen gemacht. Man hat seine Geschäfte gemacht, Dicker.

Felix Lobrecht01:21:47

Ich sag, Bergisch Gladbach besser als Köln. So. Egal.

Tommi Schmitt01:21:51

Man kennt uns in Bergisch Gladbach, Dicker. Komischer neuer Charakter. Den arbeite ich auch.

Felix Lobrecht01:21:57

Apropos Bergisch Gladbach, da kommt Heidi Klum her. Hast du.

Tommi Schmitt01:21:59

Wo ist denn das?

Felix Lobrecht01:22:00

Bei Köln.

Tommi Schmitt01:22:01

Bei Köln, ja.

Felix Lobrecht01:22:01

Hast du ihr Kostüm gesehen?

Tommi Schmitt01:22:04

Was?

Felix Lobrecht01:22:05

Halloween-Kostüm als Hand?

Tommi Schmitt01:22:06

Nein.

Felix Lobrecht01:22:07

Okay, ich habe es aber gesehen und es sah irgendwie cool aus.

Tommi Schmitt01:22:10

Einfach als Hand.

Felix Lobrecht01:22:11

Es ist eine abgetrennte Hand. Ja. Ich glaube, da kommt bei der.

Tommi Schmitt01:22:16

Das sowas kommt bei raus, wenn Leute zu viel Geld haben. Wenn man so.

Felix Lobrecht01:22:21

Nee, aber die gibt es.

Tommi Schmitt01:22:21

Wenn man zu lange berühmt ist.

Felix Lobrecht01:22:23

Aber die hat doch diese geilen Halloween-Partys immer.

Tommi Schmitt01:22:25

Ich wiederhole, zu lange berühmt, zu viel Geld, dann kommt sowas bei raus.

Felix Lobrecht01:22:32

Ja. Weiß ich nicht. Ich finde es aber eigentlich ganz, ganz geil.

Tommi Schmitt01:22:36

Victorias Handjob.

Felix Lobrecht01:22:41

Ich glaube, da lebt die immer ihr Rheinischsein aus in diesem Verkleiden einmal im Jahr. Aber ist ja auch scheißegal. Nächste Frage.

Tommi Schmitt01:22:52

Wie vielen sind wir jetzt?

Felix Lobrecht01:22:53

Vierte kommt jetzt. Welchen Laden aus deiner Kindheit vermisst du? Entweder, weil Berlin alles weggentrifiziert wurde und da der elfte Lab drin ist, oder.

Tommi Schmitt01:23:02

Ich finde die Lab Coffees, die sehe ich voll selten.

Felix Lobrecht01:23:04

Ja, oder mir ist jetzt nichts anderes eingefallen. Sagen wir einen anderen Laden.

Tommi Schmitt01:23:07

Ja, get your examples straight. So richtig ernst werden jetzt auf einmal. Ist mir schon öfter aufgefallen, du gibst dir irgendwie, deine Beispiele sind hingekackt und hingeschissen. Ich sag ehrlich.

Felix Lobrecht01:23:18

Ich sag ehrlich, waren besser. Nee, aber wenn irgendwas weggentrifiziert wurde und da jetzt irgendein.

Tommi Schmitt01:23:28

The Barn.

Felix Lobrecht01:23:29

Bürgermeister drin ist.

Tommi Schmitt01:23:30

The Barn.

Felix Lobrecht01:23:30

The Barn ist da drin, ja.

Tommi Schmitt01:23:32

Hass ich.

Felix Lobrecht01:23:32

Ja.

Tommi Schmitt01:23:33

Kennst du The Barn, Alter?

Felix Lobrecht01:23:34

Krass, richtig stark.

Tommi Schmitt01:23:36

Ganz stark.

Felix Lobrecht01:23:36

Ich finde bei dir immer so krass, du kriegst Heidi Klum als Hand nicht mit, sondern richtig stark Meinung zu The Barn.

Tommi Schmitt01:23:41

Ganz starke Meinung zu The Barn, diesen komischen Kaffeehäusern da, weil das sind genau diese Abwiegerkaffees.

Felix Lobrecht01:23:48

Was heißt das?

Tommi Schmitt01:23:49

Ja, wo der Kaffee abgewogen ist in so einer.

Felix Lobrecht01:23:53

Waage.

Tommi Schmitt01:23:54

Ja, in einer Waage, so ein Edel-Ausländer. Dein Kaffee da zusammenrührt, so eine fruchtige Kacke, ey.

Felix Lobrecht01:24:06

Boah, ich hasse fruchtigen Kaffee.

Tommi Schmitt01:24:08

Ich auch.

Felix Lobrecht01:24:08

Hört auf mit der Scheiße. Ein Kaffee muss einfach schmecken, als kommt er aus Italien und alle sind happy.

Tommi Schmitt01:24:13

Es gab mal früher unweit von uns zu Hause einen Kiosk, der hieß Fetge.

Felix Lobrecht01:24:18

Geil.

Tommi Schmitt01:24:18

Weiß ich, wahrscheinlich hieß da irgendjemand mit Nachnamen Fetge.

Felix Lobrecht01:24:21

Jochen Fetge.

Tommi Schmitt01:24:22

Ich war Jochen Fetge und der war mega fett.

Felix Lobrecht01:24:24

Und Fetge, wirklich, der Name war Programm. Ich habe noch nie so einen ungesunden Mann gesehen, wie Herr Fetge.

Tommi Schmitt01:24:30

Der kam immer da, weil er nicht mehr rauskam aus dem Laden.

Felix Lobrecht01:24:32

Ja, ja, wirklich, Herr Fetge. Der war nicht fett, der war aber einfach, aber er war Fetge.

Tommi Schmitt01:24:38

Also, das klingt für mich eher so ein bisschen fettig.

Felix Lobrecht01:24:41

Ja, der war eklig, der war fettig, der hat Kette gerucht, wie bei dem, so die Süßigkeiten gekauft hat.

Tommi Schmitt01:24:47

Der war eklig.

Felix Lobrecht01:24:48

Ja, aber auf eine Art, also so, aber das Gute eklig.

Tommi Schmitt01:24:52

Der hat das oder so die Familie und dann so, ach, guck mal, die reden über uns, dann wird das immer so, der war eklig.

Felix Lobrecht01:24:57

Ja, der ist, der lebt niemals noch. Alles Gute an seine Familie, wirklich. Aber der hat so Kette geraucht, dann halt mit seinen Rauchfingern immer die bunte Tüte und ja, jeder, jede Süßigkeit hat so die ersten acht Sekunden nach Süßigkeit.

Tommi Schmitt01:25:12

Immer West Light gerochen.

Felix Lobrecht01:25:13

Nee, West Light, Kabinett würzt sich, Alter.

Tommi Schmitt01:25:15

Rival.

Felix Lobrecht01:25:17

Wollte er nie in die schlimmste und die frische Tüte noch eine Ernte 23.

Tommi Schmitt01:25:23

Warte, fällt mir noch ein Laden ein.

Felix Lobrecht01:25:25

Bei mir war es Zoo Brakermann.

Tommi Schmitt01:25:27

Was gab es da?

Felix Lobrecht01:25:28

Zoohandlung. Auf dem Weg von meiner Schule zur Bushaltestelle. Da einfach mal so reingehen, so Fische angucken.

Tommi Schmitt01:25:33

Ah ja.

Felix Lobrecht01:25:33

Fand ich immer mega krass. Das war in Detmold so ein geiler Laden. Das war so eine Zoohandlung. Konnte man aber gar keinen Zoo kaufen.

Tommi Schmitt01:25:40

Nicht gegen Dormagen, Mann. Gab es denn doch so viele Läden? Wir fallen mir gerade keine Läden ein.

Felix Lobrecht01:25:51

Meistens sind es so Kioske.

Tommi Schmitt01:25:53

Kioske.

Felix Lobrecht01:25:53

Ja.

Tommi Schmitt01:25:53

Gab man Jugendclub, in dem ich früher ab und zu war. Den gibt es nicht mehr. Interessiert mich jetzt nicht, aber finde ich einfach so schade, dass für die Kids vor Ort. Aber sonst nee, ich vermisse nur Fetge.

Felix Lobrecht01:26:10

Okay, nicht die Zoohandlung. Letzte Frage. Für welche Problemlösungen, die wir offensichtlich haben als Gesellschaft, bist du viel zu wenig dankbar, dass es sie gibt? Also bei mir ist es zum Beispiel, ich finde es jedes Mal ein Wunder. Ich denke einmal pro Woche daran, was für ein Wunder das ist und was für ein großes Glück und ich bin viel zu wenig dankbar dafür, dass wir so eine Problemlösung für Müll haben.

Tommi Schmitt01:26:35

Inwiefern?

Felix Lobrecht01:26:36

Na, stell dir vor, das gäbe es nicht. So, dass das irgendwie abbaubar wäre oder dass Mülldeponien sich darum kümmern würden und das abgeholt wird und dass das halbwegs funktioniert.

Tommi Schmitt01:26:45

Sagen, kannst ja mal in Westafrika an den Stand stellen.

Felix Lobrecht01:26:47

Nein, aber weil.

Tommi Schmitt01:26:51

Naja, da ist der Müll dann.

Felix Lobrecht01:26:53

Ja, Mann, aber du weißt doch, was ich meine, du Arschloch, ehrlich, Toilettenhasser, Erdehasser.

Tommi Schmitt01:26:59

Naja, ich kann doch nichts dafür, dass du hier, dass du auf alles scheißt, neuer Dings. Das Müllproblem ist überhaupt nicht gelöst.

Felix Lobrecht01:27:08

Mann, aber.

Tommi Schmitt01:27:09

Es ist aus den Augen, aus dem Sinn.

Felix Lobrecht01:27:11

Aber in meiner Wohnung ist es keiner.

Tommi Schmitt01:27:13

In deiner Wohnung ist es gelöst, ja.

Felix Lobrecht01:27:14

Ja, man kann ja aus allem, das ist, man kann ja aus allem immer sowas machen. Weißt du?

Tommi Schmitt01:27:19

Ja, aber bei manchen.

Felix Lobrecht01:27:19

Jetzt habe ich letztens in einem Podcast gehört und es stimmt ja auch, aber irgendwie geht es ja darum, dass die Leute jetzt mehr in die Natur gehen und Pilze sammeln, so ein Trend wird. Und jetzt gibt es natürlich, ich weiß gar nicht, welcher Podcast das war oder was ein Zeitungsartikel, keine Ahnung, sofort, wie gefährlich, wie scheiße das aber auch für die Natur ist und so. Und ich so, ja, ich weiß, Mann, aber irgendwie hat man das Gefühl.

Tommi Schmitt01:27:40

Soll ich es dann Pilze sammeln? Schlecht.

Felix Lobrecht01:27:41

Weiß ich nicht, ich habe es mir nicht angehört.

Tommi Schmitt01:27:42

Naja.

Felix Lobrecht01:27:43

Nee, also es wurde so als Frage gestellt, als hypothetische Frage. Ich weiß gar nicht, ob es so ist. Aber sofort ist das der Anfang.

Tommi Schmitt01:27:49

Ganz kurzer Podcast, nein.

Felix Lobrecht01:27:50

Aber ja, kann ja sein. Aber genau das, dass das sofort wieder so in Erwägung gezogen wird, so, und kann ja auch sein und so, und du weißt, was ich meine.

Tommi Schmitt01:27:59

Naja, also wofür wir wirklich, okay, ich habe was. Meine Hausverwaltung hat ja irgendwann einfach den Dienst quittiert. Die haben sich ja irgendwann dazu entschieden, das Haus, um das kümmern wir uns jetzt nicht mehr. Das lassen wir einfach, überlassen wir sich selber. Was zur Folge hat, dass ich eine Zeit lang wieder keine Heizung hatte oder einfach kein fließendes Wasser. Kein konstant fließendes Wasser vor allen Dingen, weil meine Diagnose ist, dass ich wohne ja ganz oben, dass die irgend so eine Billigpumpe da eingebaut haben, die einfach nicht genug Druck hat, dass das Wasser auch nach oben kommt.

Und dann machst du so den Hahn an und dann so, dann kommt das so rausgesprossen und dann ist wieder Luft und dann wieder Wasser und Luft und Wasser. Das ist auch beim Duschen nervigerweise so. Beim Duschen kommt noch erschwerend hinzu, dass es die Temperatur aber dafür auch nicht hält. So, das heißt, es kommt unregelmäßig mit sehr wenig Druck und dann noch tour inkonstant. So. Und fließend warmes, gutes Wasser weiß ich gerade extrem zu schätzen, wenn ich in einem Hotel bin.

Felix Lobrecht01:29:12

Wenn ich jetzt Felix Lobrecht wäre, würde ich sagen, du denkst, also überall auf der Welt gibt es einfach fließendes Wasser aus dem Hahn.

Tommi Schmitt01:29:18

Nee, aber ich meine.

Felix Lobrecht01:29:19

Tommy, du Arschloch.

Tommi Schmitt01:29:19

Nee, aber ich habe aber nicht gesagt, das Müllproblem ist gelöst. Ich habe nicht gesagt, das Wasserproblem ist gelöst.

Felix Lobrecht01:29:23

Mein Müllproblem.

Tommi Schmitt01:29:24

Ja.

Felix Lobrecht01:29:24

Kennst du aber so Leute, die einen so absichtlich im Internet, die einen so absichtlich missverstehen, dann so, also.

Tommi Schmitt01:29:30

Das Geschäftskonzept von der SZ, ey.

Felix Lobrecht01:29:33

Nee, aber so, die dann sagen, sorry, aber mega problematisch, dass Tommy Schmidt einfach behauptet, das Müllproblem wäre gelöst. Hier mal ein paar Bilder aus. Das habe ich nicht gesagt. Ihr wärt die Ersten, die euch aufregen würdet, wenn ihr in eurer Wohnung keine Mülleimer hättet und das habe ich gesagt, dass jemand kommt und euren Müll abholt. Nicht, dass das Müllproblem, aber so Leute, die einen so extra so missverstehen und dann denkst du, Mann, du weißt, und dann denke ich immer so, das ist doch so perfide, du weißt doch, dass ich es nicht so gemeint habe. Wenn du ganz ehrlich bist, wenn wir jetzt befreundet wären, wüsstest du, dass ich es nicht so gemeint habe. Warum machst du das?

Warum machst du das? Aber naja, egal.

Tommi Schmitt01:30:07

For the clicks.

Felix Lobrecht01:30:07

Welcome to the Internet.

Tommi Schmitt01:30:08

All for the clicks. Nee, aber ich bin, weißt du was? Ich applaudiere jetzt für fließend Wasser.

Felix Lobrecht01:30:15

Weil es das überall gibt, ne? Genau wie dass das Müllproblem gelöst ist, überall auf dem Planeten.

Tommi Schmitt01:30:20

Nee, gibt es nicht überall. Bei mir zum Beispiel nicht.

Felix Lobrecht01:30:25

Kanalisation auch krass.

Tommi Schmitt01:30:26

Auch krass. Du kannst im siebten Stock irgendwo sitzen und dein Geschäft verrichten, drückst auf einen Knopf und es ist nicht mehr dein Problem. Stell dir vor, das gäbe es nicht. Das ist ja der Angang der Frage gewesen. Stell dir vor, das gäbe es nicht. Du müsstest in so einen Eimer kacken und das immer morgens, wenn du zur Arbeit gehst, runterbringen. Das wäre die Alternative. Und das wäre dann so normal, so morgen.

Felix Lobrecht01:30:46

Ja, und wenn dann nicht, wo kriegst du es denn hin?

Tommi Schmitt01:30:48

Ja, genau. Stehst du da im Fahrstuhl und der Nachbar am fünften Stock steigt zu, ja, bringt auch gleich meine Scheiße weg. Steht da bei eurem Kackie-Eimer.

Felix Lobrecht01:30:56

Ja. Schönes Schlusswort.

Tommi Schmitt01:31:01

Kackie, aber wie heißt die Folge nochmal?

Felix Lobrecht01:31:03

Weiß ich nicht. Elif, Ehreib, unser Statement.

Tommi Schmitt01:31:05

Nee, das ist zu, das ist, wie sagt man immer so, das ist zu lustig.

Felix Lobrecht01:31:09

Nee, dann hören die Leute die Folge auch nicht, weil keiner das Thema mehr hören will.

Tommi Schmitt01:31:12

Ja.

Felix Lobrecht01:31:13

Überlegen wir uns ex.

Tommi Schmitt01:31:15

Kackie-Eimer finde ich auch gut.

Felix Lobrecht01:31:16

Ja, aber wir erkennen uns jetzt hier.

Tommi Schmitt01:31:19

Was war wieder mit Clickbaiting?

Felix Lobrecht01:31:21

Nee, machen wir mal eine ganz sachliche Folge.

Tommi Schmitt01:31:24

Sex, Sex.

Felix Lobrecht01:31:27

Da haben wir noch so beredet.

Tommi Schmitt01:31:29

Stutt.

Felix Lobrecht01:31:29

Wir können es Stutt nennen.

Tommi Schmitt01:31:32

Ja, weiß nicht, überlegen wir uns noch.

Felix Lobrecht01:31:34

Überlegen wir uns jetzt.

Tommi Schmitt01:31:38

Ich weiß nicht mehr, worüber wir geredet haben.

Felix Lobrecht01:31:40

Alles Mögliche.

Tommi Schmitt01:31:41

Freiburg.

Felix Lobrecht01:31:42

Saufen.

Tommi Schmitt01:31:42

Tommys Saufeskapaden.

Felix Lobrecht01:31:45

Wenn ich jetzt ChatGPT wäre, frag mich mal, ChatGPT.

Tommi Schmitt01:31:47

Kühlfrau-Hasser.

Felix Lobrecht01:31:49

Ja, ich schaue nochmal nach, worüber ihr geredet habt. Ihr habt über einiges geredet, ganz schön wild wart ihr wieder unterwegs. Es sind Fragen gab es, es gab aber auch Klofrauen. Ja, Tommy hat aber, du sagst das schon richtig, Klofrauenhasser. Wäre eine Möglichkeit. Außerdem Fahrer, die müde werden, vielleicht liegt da ja was, könnt ihr darüber nachdenken. Sekundenschlaf ist ein Thema, das viele Leute beschäftigt.

Tommi Schmitt01:32:12

Ja, ja, ja.

Felix Lobrecht01:32:13

Also irgendwie so ein Ding.

Tommi Schmitt01:32:14

Dann hör auf, dich mit der zu unterhalten. Nein, mir fällt jetzt nichts ein.

Felix Lobrecht01:32:17

Momo, der Fahrer. Das klingt wie ein cooler Kinofilm.

Tommi Schmitt01:32:21

Oder einfach nur Momo.

Felix Lobrecht01:32:22

Momo.

Tommi Schmitt01:32:23

Ja, einfach so Rechtsstreit mit Michael Ende des Erben.

Felix Lobrecht01:32:27

Stimmt.

Tommi Schmitt01:32:27

Momo.

Felix Lobrecht01:32:28

Ja. Nee, du hast, glaube ich, eher Rechtsstreit mit den Erben von Fetge.

Tommi Schmitt01:32:31

Von Fetge.

Felix Lobrecht01:32:32

Ist mittlerweile so ein Riesen-Taikun.

Tommi Schmitt01:32:34

Riesenkonzern.

Felix Lobrecht01:32:35

Ja.

Tommi Schmitt01:32:35

Ey, der ist so richtig, der ist so Weltmarktführer.

Felix Lobrecht01:32:37

Kiosk-Taikun.

Tommi Schmitt01:32:38

Ja, Weltmarktführer in diesen Abreißtüten für bunte Tüten.

Felix Lobrecht01:32:41

Ja.

Tommi Schmitt01:32:42

Die haben das Reißsystem verbessert. Das ist so Reiß, also ein bisschen leichter.

Felix Lobrecht01:32:47

Ist ultra reich. Aber ist immer noch da drin, kommt immer noch nicht raus, ist noch zu fett.

Tommi Schmitt01:32:51

Leute, das waren fünf schnelle Fragen.

Felix Lobrecht01:32:53

Ja.

Tommi Schmitt01:32:53

Danke an Tommy Schmidt.

Felix Lobrecht01:32:54

Und ich habe recht behalten, es war eine alberne Folge. Hat mal gut getan.

Tommi Schmitt01:32:57

Stimmt.

Felix Lobrecht01:32:57

Oder? Hat doch geklappt.

Tommi Schmitt01:32:58

Hat geklappt.

Felix Lobrecht01:32:59

Also dieses, Tommy, komm mal rein, mach Udo Lindenberg nach. Das funktioniert nicht. Aber einfach mal sagen, jetzt anderthalb Stunden albern sein, funktioniert.

Tommi Schmitt01:33:08

Einfach mal ein bisschen durchgaggern.

Werbung01:33:09

Ja.

Leute, wir sehen uns Donnerstag, Freitag, Samstag in Köln in der Lengses-Arena. Ich freue mich sehr drauf. Wir zeichnen das Special auf, das wird richtig geil. Koppert TS hören.

Ja.

Wann, wo, wie?

Dienstags, ganz normal.

Und nächste Woche.

Die Special-Folge?

Die gibt es immer noch, genau. Ich war ja bei Kevin Trapp in Paris. Koppert Talks.

Koppert Talks.

Ist immer sehr zeitlos, diese Spezialfolgen sind immer zeitlos. Spannender Typ. Hat mit Zlatan Ibrahimovic zusammengespielt, darüber redet er auch. Ist eine coole Folge.

Geil. Checkt das aus. Ansonsten Donnerstag kommt wieder Videoblog München, nee, nicht München, Hamburg und Stuttgart. Checkt das aus. Und wir hören uns nächste Woche hier bei den Spotifyenden wieder. Denn Mittwoch ist und bleibt TAKTAK, Leute, ihr wisst doch Bescheid, bleibt gesund, bleibt stabil, seid mit Liebseinander. Mein Name ist Felix Lobrecht, die letzten Worte hat wie immer der wunderbare Tommy Schmidt.

Tommi Schmitt01:33:57

Und ich wollte noch schnell eine Anekdote erzählen aus Freiburg, da habe ich mir einen Kaffee gekauft. Ich habe gesagt, ich hätte gern einen Kaffee. Und dann wollte ich mit Karte bezahlen. Und dann war gerade dieses Trinkgeld-Ding da. Es hat die Barista dann so direkt weggedrückt. Und ich so, hä? Ich habe selber keinen Bock auf die Scheiße, hat die gesagt.

Felix Lobrecht01:34:13

Schön gesagt.

Tommi Schmitt01:34:14

Oder? Irgendwie witzig.

Felix Lobrecht01:34:16

Ah, und 65 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen.

Tommi Schmitt01:34:20

Ja.

Felix Lobrecht01:34:21

Hadi gruß.

Tommi Schmitt01:34:22

So.

Felix Lobrecht01:34:22

Jörg Schandner.

Tommi Schmitt01:34:23

Tschüssi.

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Diese Folge, gemischtes Hack, wurde euch präsentiert von der HOK24 Autoversicherung.

Beschreibung der Folge

Albern auf Ansage. Funktioniert sowas? Normalerweise nicht, hier komischerweise schon. Nachdem die letzten Folgen ungewöhnlich inhaltlich waren, brauchte das Volk dringend eine große Spritze Gaga. Gaga über Tommis Sauftrip, Gaga über Stuttgart, Gaga über whatever. Welche Sachen macht man aus Prinzip nicht mehr? Was ist völlig in Ordnung bei anderen, aber cringe bei sich selber? 90 Minuten Urlaub fürs Gehirn - gebt Euch, gönnt Euch, freut Euch! Gut Hack! Love.

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