In Folge 369 von Gemischtes Hack plaudern Felix Lobrecht und Tommi Schmitt bewusst albern drauflos. Sie erzählen von einem Wochenende in Freiburg, scherzen über Fabrikarbeit und suchen einen neuen Spitznamen für Stuttgart.
Außerdem berichtet Tommi von einer Anekdote aus den Vorbereitungen einer Aufzeichnung von Wer wird Millionär, es geht um Serienempfehlungen wie House of Cards und um Zeichen des Schicksals bei wichtigen Entscheidungen. Zum Schluss sprechen die beiden über Dinge, die sie nicht mehr machen, und über das Problem mit fließendem Wasser.
Hörer erfahren vor allem, wie locker und spontan die Gespräche zwischen den beiden verlaufen.
In dieser Folge Felix Lobrecht, Tommi Schmitt
Das Transkript dieser Folge über Freiburg, Stuttgart und Albernheiten entstand mit der Technologie hinter HappyScribes Teams Transkription.
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Gemischtes Hack wird euch präsentiert von der HUK24-Autoversicherung.
Lass mir einen Blasen auf der Badewiese?
Mhm.
Glaub nicht an die wahre Liebe, schade diese.
Das meine Damen und Herren. Bei der Graf. Warte, warte, das war Wolfgang Schiller von Friedrich Goethe? Nee, es war Flissmaster Flair.
Ja.
Unerwarteterweise einen Song mit Sido rausgehauen, namens "Propaganda". Fand ich eine witzige Line damit. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge "Gemischtes Hack". Mein Name ist Felix Lobrecht, mir gegenüber sitzt der dunkel gekleidete Tommy Schmidt, der mich gerade vor der, kurz vor Aufzeichnungsstart hat er mir noch gesagt: "Lass nicht über Elif Erol reden."
Ich kann, ich kann dieses Thema nicht mehr.
Tommy kann das Thema nicht mehr.
Ich hab so viel dazu gelesen und so viel gehört und geguckt und irgendwie denke ich so: Ach komm, lass doch alle anderen drüber. Oder? Wir haben so viel, wir müssen mal wieder eine alberne Folge machen, irgendwie. Aber wenn man das ankündigt, funktioniert es wahrscheinlich nicht, mit der Albernheit. Weißt du, was ich meine?
Soll ich mir eine Grimasse aufsetzen?
Das ist wie wenn meine Mutter früher gesagt hat, wenn so ihre, ihre Freundinnen da waren: "Tommy, mach doch nochmal Udo Lindenberg nach!" Und dann hast du so eine richtige Fallhöhe.
Oder wenn.
Dann sagst du: "Ich will nicht."
Oder wenn ich dir sage: "Mach mal nicht".
Du liebst das ja, wenn ich.
Ja, genau. Mach mal nicht Helmut Kohl nach.
Ja. Dann finde ich gut.
Ja, dann.
Da bin ich sofort herausgefordert. Guck, was für ein schallendes Gelächter du ausgebrochen bist. Das ist doch jetzt schon albern. Nee, aber ernsthaft. Oder ich habe, wir haben sehr viele, wir haben zwei so, zwei, drei Deepe-Folgen gehabt.
Die waren nicht Deep.
Ja, jetzt guck mal, jetzt.
Deep auf Wish.
Ja, Deep ist, wie nennt man?
Auf Wish.
So richtig auf.
Opa Volker sagen, Alter.
Das ist eine mega Panne von dir.
Ja, ey.
Nee, Deep, Deep, wenn man sich selber als Deep bezeichnet, das geht nicht.
Auf Wish.
Ich nehme mich zurück. Aber ernst.
Auf Wish.
Ernst.
Ja.
Auf Wish übrigens.
Mhm.
Das war ja, würde ich sagen, so vor sechs Jahren, war das ein Spruch, oder?
Ja.
Blablabla, auf Wish bestellt. Ich weiß bis heute nicht genau, was das bedeutet. Also, was ist Wish gewesen?
Das ist eine Plattform, oder? Ist das nicht so eine billige, wo es die, wo es originale Sachen in Scheiße gibt oder so?
Ach so, so eine Filter. Ey, aber da habe ich, da habe ich doch mal die Frage gestellt.
Die ist gerade richtig uncool, die Zigarette aus dem Gesicht gefallen.
Ey, richtig uncool.
Boah, war das uncool. Alter. Ich wollte erst nichts sagen und.
Nee, wir müssen das sofort ansprechen.
Boah, war das so, bei so einer, bei so einer Party früher, so mit 18, wenn du dann irgendwie bei den Coolen auf dem Balkon stehst und dir passiert das, würde ich direkt einen Seemannskörper vom Balkon machen.
Jedenfalls.
Sofort vorbei.
Jedenfalls. Ich habe doch mal gefragt, wie das sein muss, also es ist ja schon wahrscheinlich ziemlich, also es ist ja generell scheiße, wenn du so am Fließband in China in einer Fabrik arbeitest.
Ja.
Aber glaubst du, es ist für die Arbeitsmoral und für das eigene Selbstwertgefühl nochmal schlimmer, wenn du dann auch noch weißt, dass am Ende absoluter Schrott bei rauskommt?
Ach so, wenn du so.
Weißt du, weil du, wenn du so Apple so zusammenbaust, dann sind die Arbeitsbedingungen wahrscheinlich katastrophal und alles ist scheiße, aber am Ende kommt wenigstens.
Kein Mini-Tischkicker von Butlers.
Ja, genau, kommt wenigstens Peak Technics State of the Art mäßig raus und nicht irgendein Pimmelhut, wo man an der Schnur zieht und dann kommt noch mehr Pimmel raus oder sowas. Weißt du, was ich meine?
Ich glaube, das ist ehrlich gesagt scheißegal.
Glaubst du wirklich?
Glaubst du, jemand geht in so eine Massenfabrik mit Idealismus? Ich werde richtig geile Geräte zusammenlöten.
Nee, nicht mit Idealismus, aber halt so mit so einem: Ja, ich mache das hier.
Immerhin.
Um meine Familie durchzubringen und am Ende kommt irgendwie ein tolles Produkt bei raus.
Ja, okay.
Also, glaubst du nicht, das macht es nochmal leichter? Also stell dir mal vor, du arbeitest wirklich irgendwo, wo du weißt: Ich produziere hier Dreck.
Ja.
Das hat keinen Nutzen für die Gesellschaft, es macht die Umwelt kaputt.
Ja.
Und es ist saumäßigste Qualität.
Ja.
Das muss doch was mit einem machen.
Meme war es immer, glaube ich, auf Lahnpartys oder so. Nee, nicht Lahnpartys, aber so ICQ, also früher, früher Zeit. Oder StudiVZ, egal, ich bringe das mal alles durcheinander. Da ging immer so ein Meme rum über so eine, so eine Fabrikarbeiterin, so einen Riesendildo in der Hand hat und so die Eichel in so pinke Farbe tunkt.
Alter.
Und dann stand da irgendwie so drüber: "Denk, wenn du einen schlechten Tag hast, denk dran, du könntest auch Maria der Dildo-Dipper sein" oder irgendwie so.
Naja.
Weißt du, musst du jeden Tag so Riesendildos, musst du so die Eichel pink machen.
Und irgendwann kannst du es richtig gut.
Ja.
Keiner macht die Eichel so, so präzise pink wie du, ey.
Lege ich auch Wert drauf.
Ja, ja.
Naja, aber das stimmt natürlich auch. Sextoys sind ja auch von bestimmt, im Qualitätsmanagement am Ende so. Es wird ja immer darüber geredet, dass so bei, oder gibt es ja immer diese vielen Gags, oder du hast ja auch mal gesagt, dass Leute, die irgendwie so bei Kellogg's arbeiten, hast du das gesagt?
Ja, hier im Podcast, ja.
Ja, hier im Podcast, dass sie jeden ganz oft Smacks am Tag sagen, Food Loops und sowas.
Ja.
Aber für Sextoys gilt das ja auch. Und die legen ja irgendwann diese Scham auch ab.
Komplett.
Also irgendwann ist ja nicht mehr dieses, diese 40 Zentimeter Dildos, die großen, die sind jetzt fertig. Sondern die sagen ja einfach so, die, das Material aus, also die, der dickadrige, wie haben wir es genannt, der dickadrige Fleischbestrafer 2000, der ist jetzt auch ausgeliefert worden. Slowakei ist ein guter Markt dafür, weißt du, sowas. Das ist dann ja einfach ein ganz normales Produkt.
Ja.
Naja.
Naja.
Jetzt kommen wir doch zur Bürgermeisterin von Berlin. Ey, ich war, ich war in Freiburg und war saufen.
Ich weiß, dass du in Freiburg warst.
Und habe zunehmend, wieso?
Ja, weil mir ganz viele Leute Bilder geschickt haben.
Ja.
Von sich mit einem Tommy mit so halb offenen Augen.
Ja.
Und dann: "Ich habe Tommy getroffen."
Ja.
Und ich sage dir jetzt auch mal was, Tommy.
Ja.
Schöne Grüße.
Ja.
Von ganz vielen Leuten.
Jetzt muss ich ja nochmal hinfahren und zurückrufen.
Naja, nee, aber ich sage dir schöne Grüße, weil ich mache ja nach den Shows immer noch Fotos mit 150, glaube ich, Losgewinnern.
Mhm.
Und ganz viele sagen so im Verabschieden dann: "Und grüß Tommy von mir." Deshalb sage ich jetzt mal schöne Grüße. Von denen allen.
Danke schön. Ernsthaft?
Ja, manchmal wirklich.
Es wollen mir viele sagen, grüß Tommy.
Das sagen mir auch viele mit dir, deswegen Grüße auch an dich.
Danke schön.
Und ich habe mir es wieder aufgefallen.
Ich kann nicht mehr, echt, also das habe ich ja schon oft gesagt, aber ich kann nicht mehr saufen. Es geht, es funktioniert nicht mehr. Also ich mache es noch, aber ich kann es nicht mehr so gut.
Mhm.
Boah.
Nimm uns mal mit, was war es für ein Abend?
Naja, wir machen das so, versuchen das.
Warum warst du in Freiburg?
Mit Freunden von früher aus Detmold und so, von den Jungs von ganz früher, treffen wir uns so, versuchen das einmal im Jahr, Minimum.
Mhm.
Und.
Kannst du Privatpersonen, die so ihre Freunde von ganz früher so Day-Oner nennen? So als wenn die so was Krasses so sich aufgucken, weißt du, so eine, so eine La Familia-Typen, weißt du, so eine.
Das ist einer von den Real Man, von den Day-Onern. Wir waren schon zusammen in der Schule und jetzt arbeitet jeder für sich in seinem Büro. Das ist mein Day-Oner, Mann.
So ein Wolfpack.
Ja, genau, so eine Besoffene, die dann so ihre.
Am Ende geht es nur darum.
Die dann so von ihrer peinlichen Crew früher, als sie: "Ey, wir haben KSS-Frauen, Alter, wir haben alles auseinandergenommen."
Wir waren berüchtigt. Wir waren berüchtigt. Man weiß nie wofür, aber die waren immer berüchtigt.
Jeder am Bergisch Gladbach kannte uns. Niemand kannte die. Niemand. Immer draußen vor Passage, Dicker.
Da musste einfach mal so einen Schnitt zurückmachen, wie die Zwillander stehen, Alter.
Das sind auch so Leute, die man immer so sieht: "Boah, ich habe so viel Scheiße gebaut."
Ja, Mann.
"Boah, habe ich viel Scheiße gebaut."
Unsere Klasse war auch die schlimmste früher, war da bekannt.
Weil die einmal irgendwie ins Freibad nachts eingebrochen sind.
Ja, ey.
Boah, ja.
Ganz Bergisch Gladbach kannte uns, Dicker.
Und dann treffen die sich und trinken so Wodka rum.
Klar.
Also, nee, ich habe das einfach, und ein Freund von mir wohnt dort. Dann sind wir darunter alle.
Einer von deinen Day-Onern.
So, genau, von meinem Wolfpack. Und.
Ich merke immer, wie schnell man auch mittlerweile betrunken wird und so.
Kommt drauf an. Kommt drauf an, finde ich. Manchmal, also eigentlich entscheidet sich die Schlacht.
Mhm.
Und so ein Abend.
Mit der Mahlzeit von.
So ein Abend ist eine Schlacht, entscheidet sich eigentlich beim ersten Bier, in welche Richtung entwickelt sich das hier.
Ja.
Geht es gut runter.
Ja.
Hat man danach so ein, boah, so ein Völlegefühl, hat man direkt Zug auf den nächsten.
Mhm.
Und so nach dem ersten Bier fängt man ja auch so, je nach Trinktempo, so ganz leicht an, was zu merken. Und wenn die drei Sachen irgendwie gegeben sind, dann kann es ein guter Abend werden.
Mhm.
Aber oft ist es ja so, dass man sich dann durch das Erste schon so durchquälen muss.
Jetzt ging es nur noch um.
Ey, habe noch, dann weißt du eigentlich schon, der Abend ist tot.
Naja.
Ich habe noch.
Dann ist der Abend schon tot.
Weißt du, was das Schlimmste ist?
Wenn du beim ersten Bier sagst: "Naja, ich habe noch", dann ist es tot.
Das Schlimmste ist, wenn du auf einer Privatparty bist und dann fragst du irgendwie, holt jemand Bier und dann fragst du: "Ist es denn kalt?" Und dann sagt er nicht auf jeden Fall ja, sondern er fasst das so an, so: "Ja, geht."
Dann weißt du, nein, es ist auf jeden Fall nicht kalt genug.
Ja, Tommy, und dann ist der Abend auch schon tot.
Ja, das ist wirklich so, das wirklich geht man, alle Leute hier, die jetzt irgendwie eine Feier veranstalten, eine Party zu Hause, und es ist ein Grillabend, wenn ihr freitags einladet, ab Donnerstagmorgen, danach ist es schon zu spät, muss das Bier oder der Wein oder was auch immer, oder auch die nicht-alkoholischen Getränke, im Kühlschrank sein.
Ja.
Und so Partys, wo die, wir legen die in die Badewanne.
Ja.
What? Ey. Und irgend so ein schamhafter Mitbewohner noch so drin liegt, Alter.
Ja, ja, ja.
Ey, das ist wirklich, das ärgert mich. Egal.
Ja, aber heutzutage, und das ist nämlich der Unterschied zum Erwachsenen, zwischen jugendlicher oder junger Erwachsener und richtiger OG-Erwachsener.
Ja.
Wir sind jetzt OG-Erwachsene.
Ja.
Weil sowas reicht dann, um so einen Abend zu beenden.
Ich weiß nicht, warum.
So ein nicht ganz kaltes Bier, nee, komm recht.
Ja, weil man dann, weil man dann, ja, glaube ich, diese Haltung hat, wenn man schon Alkohol trinkt, dann muss das auch sitzen.
Ja.
Weißt du, dann muss es auch vernünftig sein und nicht so eine, das ist wie wenn du irgendwie, ja, fällt nichts ein, Mann, keine Ahnung. Du weißt schon.
Ja. Okay, also, ihr seid in Freiburg.
Ja, war schön.
So, dann, dann, wie ging es weiter? Wie ging es los? Wie, wie, also wie.
Ey, ich habe erstmal in ein paar Bars gegangen und so was getrunken und gegessen und wie auch immer. Und irgendwann dann auch mal.
In Freiburg ist ja alles da, das bündelt sich da alles in so zwei Plätzen an der Altstadt, wa?
Ja, ist schon so eine schöne Stadt.
Ja, ja, aber da ist ja, da ist ja dann alles.
Ja, ja.
Und du kannst doch da keinen Meter gelaufen sein, ohne dass dich da Leute.
Es ging wirklich manchmal, manchmal nicht.
Ja.
Sagen wir es so. Aber ich habe auch gemerkt, ich komme in ein Alter, wo ich mich mehr, also Freiburg hat einen ganz bekannten Markt am Wochenende.
Aha.
Ähnlich wie Mainz und sonst was, diese Städte, die so geile Märkte haben. Freiburg hat so einen geilen Markt und ich habe mich abends immer schon so darauf gefreut, so geil, morgen auf dem Markt.
Ja, ja.
Und nicht mehr dieses geil, gleich trinken wir noch irgendwas Schönes und so, sondern morgen auf dem Markt.
Bergisch Gladbach, Dicker, die hat den Markt zugemacht, wenn wir gekommen sind.
Ich hatte einen Markt ausverkauft auf dem Markt.
Der ganze Markt.
Ich behaupte übrigens, ich habe in Freiburg jetzt am Wochenende den besten Cappuccino meines Lebens getrunken.
Oh.
An einem Stand, der hieß Purika oder sowas.
Mhm.
Unfassbar.
Mhm.
Unbezahlte Werbung. Unfassbar. Es war wirklich so, ich habe in diese Tasse geguckt. Ist auch so ein entspannter Markt, wo du dann einfach so, kannst auch eine Porzellantasse nehmen, bring einfach zurück. Du läufst da mit deiner Tasse rum und so, habe ich dich zurückgebracht. Doch, habe ich. Aber das war einfach, boah, war der lecker. Egal. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass das vermehrt jetzt genutzt wird.
Du verstehst nicht, dass ich mit dir diesen Abend einfach durchgehen will.
Aber du verstehst nicht, dass ich mich nicht mehr an alles erinnere.
Naja, ich will ja, ihr wart dann in einer, ihr wart dann in mehreren Bars, seid ihr dann auch weggegangen richtig?
Nee, jetzt nicht in einen Club oder so.
Nee.
Das fände ich ja irgendwie albern.
Das fände ich ja irgendwie albern, oder? Aber wir haben, ich habe, ich habe einmal, also ich habe das ja selber nicht, aber mit einem Kumpel am Handy, hier ChatGPT.
Ja.
Glaube ich, war das gefragt. Also richtig reingesprochen. So, und ich finde es halt immer so witzig, wie diese AIs reden.
Mhm.
Ist ja immer dieses, keine Ahnung, du sagst dann so, ich habe tatsächlich mal gefragt, ob es noch so einen Club gibt und so, wo nicht irgendwie alle 17 sind.
Ja.
Und dann ist, die reden ja immer so pseudo-cool, ne, dieses, ach so, ja, ich sehe schon, ihr wollt, ihr wollt feiern gehen. Und dann, wenn du dann nochmal nachfragst, ja, nicht richtig feiern, dann, dann fühlt er sich ja so unterbrochen.
Mhm.
Und sagt so, mhm, mhm, ich schaue nochmal nach, ganz kurz, ja. Kleinen Moment. Also, wenn ihr richtig R&B hören wollt oder, oder Hip-Hop oder vielleicht auch Techno, dann, es wirkt immer ein bisschen wie so ein, wie so, wie hieß der nochmal, der Koch Jan von Weide kann das so geil nachmachen. Ah, oder Jamie Oliver.
Ja.
Jamie Oliver hat doch immer so.
Ja, ja, ich weiß. In der Übersetzung.
Ja, in der Übersetzung. Ich werde nochmal die Muffins aus dem Ofen holen, es fehlt etwas Salz und ich bin jemand, der Salz mag und Mama hat mir immer Salz auf mein Brot gemacht. Und so redet dann manchmal auch irgendwie diese, deswegen muss ich die ganze Zeit über diese App reden. Ihr wollt also noch Bier trinken gehen? Ich schaue mal nach. Ja, sollte noch auf sein. Ihr könntet, ihr könntet noch hingehen. Das müsste in der Klosterstraße 3 sein oder was weiß ich. Ich habe dann nur noch so geredet, bis sich alle von mir abgewendet haben, zu Recht meine Freunde. Naja, aber war cool, war echt schön.
Und meine Frage war nur, weil das ist ja unfassbar ungesund, so ein Wochenende. Nur Scheiße essen, nur Alkohol trinken, kaum schlafen. Auch so, ich.
Wo hast du denn gepennt? In einem Hotel?
Airbnb.
Okay.
Man kriegt das auch nicht mehr so.
Alle zusammen oder hast du dein eigenes?
Alle drei zusammen. Ja, am.
Alter.
Richtig alte Rede.
Alte Referenz.
Das ist die Wahrheit.
Das ist aber ein Tiefertotalknopf von 2004.
Ja. Alle drei zusammen.
Oh nee, ist das oll.
Gut, okay, erzähl weiter. Airbnb, alle drei.
OPA Podcast, gemischte Flag.
Ja, ey.
Bapapapapapa.
Warum habe ich das denn gemacht? Egal. Also.
Warst du früher eigentlich so ein Kriegskind, so ein Kriegsspielkind?
Ich war ein Kriegskind, ja.
Ja. Warst du so ein Kriegsspielkind?
Ja, voll.
Ja.
Ich durfte das auch alles. Ich hatte auch alle Waffen und so.
Krass, ey.
So Geräusche machen und so.
Ja, ja.
Wir haben auch immer Waffen gespielt, also meine Freunde und ich.
Was heißt das?
Das hieß, dass wir immer durch den Wald gerannt sind mit Pistolen.
Naja.
Und dann war aber das, das endete ja damit, dass man ja nicht irgendwie, du konntest ja nicht wirklich auf jemanden, wir hatten keine Softairs, oder auf jemanden schießen oder anderen, halt so dumm gesagt: "Ich habe dich getroffen."
Ja, ja.
Und der andere so: "Nee, doch."
Ja.
So, und dann musste man das irgendwie ausfechten. Verbal. Also, wo waren wir denn jetzt?
Airbnb, alle drei zusammen.
Geschlafen, ja, genau.
Ungesundes Wochenende.
Ungesundes Wochenende, so. Man verträgt das ja auch nicht mehr so, du merkst ja auch daran, so dieses, früher, wenn ich getrunken habe, so mit 18, dann habe ich einfach so bis 14 Uhr geschlafen.
Ja.
Jetzt gehe ich dann so um zwei oder drei ins Bett und wache einfach so zehnmal auf und stehe um sieben auf.
Mhm.
Mit Herzrasen und so. Das ist völlig eindeutig zu sehen, dass man da sich die ganze Zeit Gift oben in den Körper schüttet.
Mhm.
Und wie oft man aufs Klo geht und das ist alles so würdellos. Egal.
Hast du schon mal unironisch, also unironisch gesagt, wenn du so was Scharfes gegessen hast, so: "Brennt zweimal."
Ja, klar.
Das passt nämlich eigentlich, dass du so eine Art Witze machst manchmal.
Brennt zweimal.
Ja.
Ja, aber so halb ironisch dann. Also, ich habe es, glaube ich, noch nie, unironisch, nee.
Sicher?
Ja, ja. Ich glaube ja. Ich glaube nicht.
Ja, so.
Freiburg. War schön. War nett. Du merkst, ich habe noch so ein bisschen, ein bisschen Gehirnfrost noch seitdem.
Okay.
Bist du mit dem Auto hingefahren? Das ist ja übelst weit.
Zug, Zug.
Ja.
War auch jeweils sehr weit, sieben Stunden oder so, war das, glaube ich, von Berlin.
Freiburg ist wirklich brutal zu weit weg.
Ja.
Ich finde, man merkt es auch immer so anhand der Leute, das wirkt wirklich, als wäre es ein anderes Land, so von der Mentalität her. Irgendwie, wir sind anders. Das ist ja auch ganz nah an Basel und also, es ist alles so, da ist ja auch irgendwie nur Freiburg.
Naja, da ist die, da ist so richtig die Welt noch in Ordnung.
Das ist so schön. Wir sind da in so einem, in so einem Biergarten, wo du mit dem Aufzug hochfährst, weil der auf so einer Erhöhung liegt.
Mhm.
Kann man auch zu Fuß gehen, war zu faul. Boah, ist das schön, alles. Das ist wirklich so schön. Und, nee, genau, ich hatte eine Diskussion mit einem Kumpel, weil das ja unfassbar ungesund ist, aber gleichzeitig haben wir in den zwei Tagen, weiß nicht, 30 Mal bestimmt so doll Tränen gelacht, dass wir keine Luft mehr bekommen haben teilweise.
Mhm.
Was, glaube ich, wieder sehr gesund ist, kann ich mir vorstellen. Von der Psyche her.
Lachen ist die beste Medizin.
Ja, aber ist ja wirklich so. Und glaubst du, das hält sich dann so ein bisschen die Waage? Weil ich habe, ich habe nachher nämlich die These aufgestellt, boah, bei dem, was wir uns hier reingeschüttet haben, das und dem wenigen Schlaf, das kostet uns bestimmt so am Ende, sagen wir so, sechs Tage Lebenszeit.
Schon vier Wochen.
Vier Wochen?
Vier Wochen.
Ja. Stell dir mal vor, ich dann irgendwann so, dein Enkel, vier Wochen hat er Geburtstag.
Ja.
Und dann liege ich dann so auf dem Sterbebett und sage: "Nein, Freiburg."
In vier Wochen ist sie.
Stimmt, Freiburg.
In vier Wochen ist sie, hat sie ihr Abitur.
Ja.
Ihr Abiturverleihung. Kommst du, Opa?
Egal, ey. Ich habe mir in Freiburg damals 26 Guinness in den Körper gejagt.
Ja.
Aber wo wir gerade schon waren, hier in Möncke.
Genau, was glaubst du denn?
Ob sich das ausgleicht?
Mhm.
Das war schon, das fühlte sich sehr, ich war sehr beseelt, als ich da weggefahren bin.
Es gibt da eine körperliche Gesundheit und eine psychische.
Ja.
So, das hängt natürlich irgendwo zusammen, siehe psychosomatische Themen.
Mhm.
Aber ich glaube, ich glaube hier im Konkreten nicht.
Ja.
Vielleicht wären es sonst sieben Wochen, die abgezogen würden, hinten raus. Und vielleicht dürfte es viele lachen, jetzt nur sechs.
Es gibt kaum Menschen.
In jedem Szenario verpasst du die Abifeier.
Ja, das stimmt. Aber meine Enkel auch einfach wahnsinnig blöd sind, wahrscheinlich.
Ja.
So ein richtiges Gauner-Abi. Drei acht. So ein richtiges.
Ich habe drei zwei.
Kannst dir den Arsch mit abwischen, Avi, ey. Ich habe Riesenrespekt.
Warum ist es eigentlich kein Thema, dass wir bei Pisa so versagen immer? Irgendwie wird das einfach so.
Ja, ja, wir sind immer, wir sind voll schlecht bei Pisa. Ah ja, die Leute fangen kurz davor, das so abzukulten. Weißt du, wie ich meine? Das ist doch völliger Skandal, ey.
Das ist fast so ein, ja, echt, das ist fast kurz vor so typisch wir.
Ja, ja.
Oh, wir wieder.
Ja.
Keiner kriegt das X rüber, weil die können nichts mehr lesen.
Egal, wenn wir schon mal.
Nee, warte, eine Sache.
Ja, gut.
Aber merk dir das, bevor wir das gleich vergessen.
Ja, ich weiß schon.
Mental irgendwas.
Ich bin so ein schlechter Therapeut. Aber merken Sie sich das, mental irgendwas. Was ich auch erzählen wollte vom Saufen am Wochenende.
So mein Mentalthema ist total durch, ich habe es schon gesagt.
Okay, aber ich.
Ich würde dich nicht retten.
Okay, ich habe Riesenrespekt und gleichzeitig völliges Unverständnis für Leute, die sich verkatert gesund ernähren und sowas wie Sport machen dann und sowas. Kennst du so Leute, die dann so sagen: "Boah, ich habe, ich brauche erstmal eine Suppe und so ein bisschen Obst und dann gehe ich laufen oder Pilates oder sowas machen." Und dann denkst du so.
Pilates?
Ich überdecke meinen ganzen Körper mit Cheddar und sitze irgendwo rum und schiebe im Liegen so Schokocroissants in mich rein.
Warum ist Cheddar eigentlich orange?
Weiß ich nicht.
Weil ich finde, der sieht dadurch so voll chemisch aus.
Kommt doch aus Irland, oder? Jemand mit roten Haaren.
Kommt aus Irland.
Vielleicht haben die Schafe da, die Kühe da auch irgendwie rote von innen.
Rote Euter.
Ja.
Rote Innen-Euter.
Das muss der Grund sein.
Ja.
Ja, genau, das ist ja bekannt. Die Kühe in Irland haben rote Innen-Euter.
Ja, finde es nicht. Cheddar sieht so chemisch aus. Also Cheddar sieht nicht aus wie ein richtiger, echter Käse.
Ja, aber fantastisch gewürdet.
Cheddar?
Ja.
Das.
Jeder, jede, jede Silbe da drin, jeder Buchstabe, jedes Geräusch, was dieses Wort macht, zeigt dir, es ist schlecht für deine Herzkranzgefäße.
Ja.
Cheddar. Das ist so kurz vor so, so Elektronen so abzieht in so einem Film, so. Ich muss zu meiner Tochter und sich so selbst entlässt aus dem Krankenhaus. Cheddar. Dann so überwältigend aufmachst, weil so Käse im Körper. Findest du nicht?
Gar nicht, nee.
Okay, dann sag mal dein Thema mit dem Mentalen nochmal.
Nichts mit Mentalen.
Vielleicht habe ich mich doch noch schneller abgehoben.
Wo wir gerade noch hier mental in Süddeutschland sind, sage ich jetzt einfach mal. Also waren wir eigentlich gerade schon wieder in England, aber sind jetzt wieder in Süddeutschland.
Was ist die Folge, die große Elif-Eral-Folge nennen?
Unser Statement zu Elif.
Die endgültige Elif-Eral-Folge, unser Statement.
Unser Statement zu Elif.
Elif-Eral, Komma, unser Statement.
Ja. Jedenfalls. Stuttgart.
Mhm.
Problembär-Stadt. Stuttgart ist ja ein Problembär.
Ja.
Einfach, also abgedroschene Witze über den Bahnhof, bla, aber wenn man sich mal.
Kessellager wird auch einfach so gesagt.
Ja, genau. Aber wenn man sich mal wirklich da reinarbeitet in diesen Bahnhof, dann ist es schon wirklich, das ist ein unfassbarer Skandal. Aber darüber will ich nicht reden.
Den Geheimgang da einfach für so, also so einen geheimen Weg, wo man schneller zu den Gleisen kommt, den die Taxifahrer immer kennen. Allein das, fahren Sie mal da rechts ran, dann kann man im Aufzug schneller runter, dass man direkt bei den Gleisen.
Jedenfalls. Stuttgart ist ja nichts fürs Auge.
Oh.
Warte. Größtenteils.
So.
Fast alles ist Baustelle. Komischerweise fährt man in Stuttgart anscheinend 40. Ist schon mal aufgefallen? In Stuttgart sind Straßenschilder mit 40.
Die haben auch nichts so für Autos übrig da.
Ja, und alles ist Baustelle, alles ist bla. Und noch ein. Aber es gibt auch schöne Ecken, ja, bla, bla, bla. Stuttgart hat aber, ich hatte letzte Woche zwei Shows dort. Danke an alle, die da waren. Hat Spaß gemacht. Aber ich habe dann so eine Story gemacht, heute wieder Stutte. Weil ich finde, Stutte ist ein cooler Spitzname für Stuttgart.
Darf ich direkt intervenieren?
Ich gebe mir, ja, warte, ich gebe mir Mühe, wenn ich irgendwo bin, einen lustigen Spitznamen für die Stadt zu finden.
Und ich habe nämlich eine Behauptung dazu.
Und bei Stutte habe ich so viel Ärger bekommen.
Ja, weil ich behaupte, seit jeher, niemand ist so, also so lokalpatriotisch sind ja alle irgendwie, aber die immer so, muss ich sagen, so verbissen oft. Viele Freunde da. Und die sind auch so verbissen lokalpatriotisch. Also so ohne Humor dann manchmal auch.
Ja, ja.
Wenn dann Stuggi oder so, haben die wahrscheinlich geschrieben.
Stuggi, genau.
Stumm wird.
Stuggi. Und ich finde erstmal Stutte besser als Stuggi. Ich finde, Stuggi funktioniert auch irgendwie gar nicht so mit dem, wie es eigentlich heißt. Deshalb würde ich die mal beide disqualifizieren. Und ich wollte fragen, ob wir uns kurz einen neuen Spitznamen für Stuttgart überlegen wollen.
Okay.
Weil.
Reutlingen 2. Wir sind doch eh Reutlingen-Fans.
Ja, nicht so Reutlingen. Ja, wir haben ja, weil Stutte, okay, klingt vielleicht ein bisschen zu hart, Stuggi klingt aber zu süß. Und dieses Doppel-G, wo kommt das her? Ja, also das funktioniert irgendwie nicht. Was ist dein erster Gedanke für einen Spitznamen für Stuttgart? Stüttchen.
Stüttchen. Schönes Stüttchen.
Schönes Stüttchen. Stüttchen. Schönes Stüttchen.
Aber es ist nicht das, was es ist.
Nee, wenn es, nee, wenn es, ja genau.
So ein kleines süßes Städtchen.
Ja genau, aber das ist ja auch nicht Stuggi. Nichts daran ist Stuggi. Wenn du da so lang läufst, dann ist da so Baustelle.
Nee, ich habe mir nie drüber nachgedacht, aber tatsächlich, das Doppel-G, er gibt überhaupt keinen Sinn. Das müsste, wenn dann welche Stutti heißen.
Ja, und auch so die Phonetik.
Stutti.
Einfach Stutti, so als Kompromiss?
Ja, weil das ist ja eigentlich auch, wäre ja so, so wäre es ja richtig.
Ja, ja.
Es gibt kein 2 G in diesem Wort.
Nee, nee, das ist richtig. Ich probiere nur gerade, wenn du so, stell mal vor, du stehst da so schräg gegenüber vom Bahnhof, hast du dieses klaffende Baustellenloch so neben dir.
Ist mit dem Wasserwerfer weggeschossen.
So eine vierspurige Straße, die da so lang fährt. So, das ist auch nicht Stutti.
Stutti. Stutt.
Stutt.
Stutt hat am meisten jetzt auch Humor bei uns aufgemacht, muss ich sagen.
Stutt.
Stutt, einfach nur.
Uns sind Stutt.
Nee, aber auch nicht.
Nee, macht es nicht.
Gart? Auch nicht.
Gar, nee.
Stuga.
Gar, Gart gibt es viele.
Stuga, klingt immer, das klingt so.
Stuga, ich finde Stuga nicht schlecht.
Klingt wie so eine Messe.
Aber von Stuga ist nicht mehr weit zu Stuggi.
Welche, mit welcher Messe verwechselst du das gerade? Mit der, der.
Weiß ich nicht. Buga, Bundesgartenschau.
Ja, deswegen glaube ich, ne?
Stuga. Ich sage Stutt.
Stutt?
Stutt.
Stunsen. Ich bin für Stunsen, einfach so.
Ich hatte neulich, ja, ich glaube, ich kann das.
Nicht wie für Reutlingen 2.
Ja. Ich habe es ja neulich, ich weiß nicht, ob ich es erzählen darf, aber ich mache es jetzt sicherheitshalber einfach mal. Bald wird eine Folge von Promi Wir wird Millionär ausgestrahlt. Und das weiß ich, weil ich dabei war.
Ja.
Und ich glaube, ich darf da noch nicht so groß drüber reden, aber eine Sache darf ich, glaube ich, erzählen. Und zwar habe ich da, du musstest dann, du hast so ein paar kleine Einzelinterviews vorher, weißt du so, weiß nicht, wo man entweder so coole Schlachtrufe oder irgendwelche Statements, die keinen Schwanz interessieren, einfach so in die Kamera sagst. Und da wollte ich einen Witz machen. Und ich finde einen richtig guten Witz. Und zwar ist es ja so, so, wenn du da als Promi mitmachst, dann spielst du nicht für dich, sondern für irgendeine, irgendeine krude, irgendeine krude Stiftung aus dem RTL-Kosmos.
Ja.
Wo über Bande wahrscheinlich Maschmeyer sich die Kohle raustunnelt.
Ja.
So. Und dafür wollte ich alles geben.
Klar.
Nee, aber du spielst nicht für dich, du spielst für einen guten Zweck. So. Und dann hatte ich so in meiner Garderobe dann so ein kurzes Vorinterview, so halt on cam, wo die mich gefragt haben, ja, also halt so die typischen Fragen und Name, was machst du, freust du dich und wie viel Geld willst du gewinnen oder sowas, ja. Und dann habe ich den völlig plausiblen Joke gemacht. Ich würde gern so viel gewinnen, dass ich mich ärgere, dass es hier für einen guten Zweck ist.
Sehr guter Witz, finde ich. Also handwerklich top.
Absolut. Klassischer Witz. So dieses Arschloch hätte das Geld lieber für sich als für einen guten Zweck und es tut natürlich je mehr weh, je höher du halt bist. Und dann habe ich das gesagt und dann hast du richtig gesehen, der Typ, der so hinter der Kamera steht und diesen Fragebogen da vorgelesen hat, hat mich mit so steinernsten Augen angeguckt. Aber das ist ja für einen guten Zweck. Und du freust dich doch, dass du das Geld weggeben darfst, oder? Ja, Großer, das war ein Joke. Und dann hat er mich also nicht so angeguckt.
Und dann habe ich mir unter meinem Hinterhirn gehört. Ja, ich glaube, die Leute verstehen das nicht. Ich glaube, du verstehst es nicht, Kollege. Ich glaube, hier steht jemand, gerade der steht auf dem Schlauch. Und derjenige bin ich, ich, Kollege. Ich habe mich angeguckt, aber für einen guten Zweck.
Das ist ja auch in Hürth aufgezeichnet, ne?
Ja.
Naja, jedenfalls war ich da. Ich kann nichts darüber sagen. Hat Spaß gemacht, war interessant, Jauch mal in echt zu sehen. Jauch sieht in echt aus wie ein.
Groß, ne?
Nee, Jauch sieht in echt aus wie ein Avatar von Jauch.
Ja, stimmt. Das kann ich mir vorstellen.
Weißt du, der ist irgendwie so da, aber ich habe ihn jetzt auch nicht angefasst. Aber es hätte mich nicht gewundert, wenn man so durch ihn durchfährt. Weißt du, Promis, wenn man die zum ersten Mal sieht, denkt man so, ist nicht der erste Impuls, ah, da ist er, cool, sondern krass, den gibt es ja wirklich, oder die.
Ja, genau.
Ich glaube, ich habe Jauch auch, glaube ich, noch nie, ich glaube, ich habe den noch nie gesehen.
Nee, ich auch nicht. Und da hast du Jauch, da hast du wahrscheinlich, der war so ein Stück weit weg und ich wollte den so anfassen, weil ich wissen wollte, ob der echt ist.
Weil Jauch hat, ich habe es zum Beispiel, Jauch hat sich auch nie. Ich glaube erst, dass den gibt, wenn ich den sehe.
Ja, ja, Jauch hat sich auch nie seitlich gezeigt, weil. Dann vielleicht auffliegt.
Die dürfen dann dieses Kabel.
Ja, vielleicht haben die die Seiten nicht programmiert oder so. Einfach Jauch nur so in der Frontalansicht.
Den drückst du nur.
Und von hinten.
Nee, oder der sitzt ja immer, wenn du, wenn du, wenn du guckst als Zuschauer, sitzt der ja rechts.
Ja.
Vielleicht ist der einfach, ich dachte, der ist vielleicht so two-faced, aber dann hättest du jetzt sagen.
Vielleicht.
Du hast ihn ja von.
Ich glaube, Jauch hat.
Noch nie jemand Jauch, außer Leute, die bei Werden Millionär zu Gast sind, von vorne gesehen.
Ja, genau, ich glaube, Jauch ist nur dreiviertel animiert. Weißt du, ich glaube, es fehlt so eine, ich glaube, Jauch ist nicht ganz programmiert. So von links hinten gibt es den nicht. Und so wollte ich halt gucken, so sind sie echt. Und dann hat irgendjemand aus der Redaktion hat hier, hat gepetzt, dass ich hier im Podcast erzählt habe, dass ich.
Aber vorbereitet redaktionell, dass du es übernehmen willst?
Ja.
Au.
Dass ich auch seine Show wegnehmen will. Aber da hatte das Hologramm kein Problem mit.
Okay.
Nein, der war mega nett.
Er ist Legende.
Ja, der absolute Legende. Nee, der hat das natürlich auch, ist ja ein absoluter Vollprofi. Der hat das natürlich alles locker, locker, locker weggenickt.
Das Schecken halt so viele nicht.
Weggenickt, weggelächelt.
Also damit will ich dir, also du wirst das natürlich auch auf deine Art dann ownen. Jetzt, wenn wir den Gag mal weitermachen, dass du das wirklich übernehmen wollen würdest. Vielleicht willst du es ja wirklich übernehmen, ist ja alles wurscht.
Ja, kann ja sein.
Ja, so. Ist ja egal. Aber was viele nicht verstehen, diese Sendung ist ja ein, schätze ich, ein Franchise, weiß nicht, gibt es ja in ganz vielen Ländern.
Hat das nicht in Deutschland angefangen?
Nee, ich glaube USA, oder? Oder England, keine Ahnung. Aber es ist, das ist, die Sendung ist ja nicht Werden Millionär. Die Sendung ist die Günther Jauch Show. Ganz eindeutig.
Wobei, ich habe jetzt wirklich nochmal drauf geachtet.
Das ist seine Late Night Show.
Ja, ja, klar. Wobei, ich habe jetzt wirklich nochmal drauf geachtet, er macht nicht Fülle.
Ja, aber.
Habe ich ihm auch gesagt, habe ich gesagt, genau, er meinte so, sie, er hat, wie hat er es formuliert? Herr Lore, ich habe gehört, sie trachten nach meinem Stuhl.
Oh.
Warum denn? Wenn ich fragen darf, dann habe ich gesagt, Herr Günther Jauch, machen wir uns eine Spur, Sie machen sich hier nicht tot.
Lacher.
Lacher?
Ja.
Und dann.
Außer der Kameramann hinter der Kamera. Wieso lachen?
Wieso lachen Sie?
Der macht doch viel.
Jauch ist nicht tot.
Ist er tot?
Er ist tot!
Er rennt da so im Defibrillator rein.
Jauch tot!
Alle weg vom Tisch!
Jauch ist tot!
Nee, jetzt ist er tot!
Nee, ich meinte so, ja, Sie machen sich, Sie machen sich ja hier nicht tot, Herr Jauch?
Ja.
Und dann meinte Jauch irgendwann so, ja gut, Sie machen einen Podcast, Sie machen sich auch nicht tot.
Boah, sehr gut.
Sehr gut. Habe ich ja gesagt.
Aber stopp, du kannst doch den Joker nicht, kennst du Leute, die dann so ins Ernste gehen, so ich gehe ja auch auf Tour.
Habe ich auch gesagt.
Ja, aber mit der Haltung so, ich mache voll viel so.
Ja.
Mal sehen. Da gehe ich übrigens auch zu. Zu dieser Art, so wie ich es gerade nachgemacht habe.
Sehr gut.
Wenn Leute sagen, Tommy, machst du ja Podcast, dann sage ich, na, ich mache noch das und das.
Ja, ja, und das ist ja auch voll viel vorbereitet.
Am Handy, ich bin ja auch hier da und muss ja viel am Handy sein halt.
Podcast auch voll viel vorbereitet.
Ja, voll viel vorbereitet.
Kopf allerdings wirklich.
Ja, ey, du hast dir da so ein richtiges Arbeitsschwein noch ans Bein geknüpft.
Ja, was machst du?
Du könntest hier einfach diese gemütliche, träge Goldkuh rein und dann ist das große, fette und bewegliche Goldkuh.
Mit einem Goldeuter.
Ja, mit einem Goldeuter, wo du dich einfach nur runterlegen musst und dann. Und für die du.
Gib mir Cheddar.
Ja, für die du nichts, aber auch, ich wiederhole, nichts machen musst. Und dann holst du dir noch diesen Problembär ans Bein.
Ja, das macht mehr Spaß.
Jede Woche Recherche und Schreiben und bla, bla, bla.
Ja.
Was sind wir denn ohne Aufgabe, Felix, in diesem Leben? Was sind wir denn? So, das war meine Saufwochenende in Freiburg.
Ich hatte, nee, weißt du noch was? Wenn wir jetzt hier gerade schon mal, ich mache hier gerade Übergänge. Merkst du das? Ich war vorhin.
Ja, merk, du bist jetzt im DJ-Fach. Ist dir wichtiger geworden als früher.
Juru, juru. Wir waren vorhin in Süddeutschland, habe ich uns von da nach Stutt gemüht.
Übergangt.
Übergeht. Und dann bin ich von da aus quasi Richtung Gölln zu Werdet Millionär.
Gölln!
Und in Gölln bleiben wir jetzt.
Wieso da denn, Jung?
Weil.
Du bist ja jetzt in Köln.
Diese Woche, Donnerstag, Freitag, Samstag, bin ich in Köln und zeichne mein Special auf. Und ich wollte dazu nur mal ein ganz kurzes How-To.
Okay.
How-To-Aufzeichnung als Zuschauer machen. Es ist alles wie immer für die Leute.
Bitte viel reinrufen als Tipp.
Genau, gerne nicht reinrufen, aber machen Sie eh nicht. Ich habe es ja nur ein, also auf der Tour erst einmal.
Bei der Aufzeichnung, die Leute werden direkt erschossen, ne?
Genau.
Ein Sniper, also so ein Sniper.
Nee, was ich sagen will, ist, manchmal aus irgendeinem Grund denkt sich, denkt sich so ein Individuum auf 5000, heute so einen knallgelben Trainingsanzug, heute so eine knallorangene Jacke. Und dann hast du halt wirklich so diese ganzen, hast du so Publikumsshots, wo dann so ein so ein Typ so rausleuchtet. Deshalb würde ich die Zuschauerinnen und Zuschauer der drei Köln-Shows bitten, macht, brezelt euch auf, macht euch geil, macht euch hübsch, macht euch whatever ihr wollt, aber bitte, bitte keine zu knalligen Farben großflächig, weil das macht dann so viel Arbeit in der Postproduktion.
Deshalb.
Ist ja lustig, wenn jetzt alle aus Angst und Respekt vor dir alle in Schwarz kommen und denken, das wäre dann so unheilig.
Trauerveranstaltung.
Dornum zu leben. Mit den Wundern jeder Zeit.
Ja, ich habe den mal live gesehen.
Niemals zu vergessen.
Ich habe den bei der Henne live gesehen.
Ja.
Und der performt merkwürdig.
Was heißt das?
Er zittert so.
Ja, aber das ist ja eigentlich.
Ja, aber es ist doch der deutsche Joe Cocker. Der macht doch immer so.
Niemals zu vergessen. Bis in alle Ewigkeit.
Der deutsche Joe Cocker ist der deutsche Michael J. Fox, ey.
Wegen der Krankheit.
Ja, aber jedenfalls.
Ja.
Ich hätte jetzt eher Angst, dass Leute jetzt, um so witzig zu sein, jetzt was extra Buntes anziehen. Von dem Witz bitte absehen.
Absehen, ja.
Und wir schmeißen uns solche Äußerungen einfach raus.
Ja.
Beziehungsweise die Jacke.
Immerhin wird so einen ganz komischen Sitz dann gesetzt. Das ist auch nicht gut.
Nee, also bitte darauf achten.
Ja.
Und ansonsten einfach wie bei so einem Kindergeburtstag gute Laune mitbringen.
Ja.
Wir machen die, ihr werdet nichts mitbekommen von der Aufzeichnung. Wir machen nicht so eine Fernsehscheiße, wo dann alle einmal so sich warmklatschen müssen. Wir machen ganz normale Show. Taschi, Phyllis ist Opener. Ich mache hier Programm und tack, tack, tack. Es wird richtig geil. Dreimal längstes, dreimal packed, 40.000.
Ist dir das eigentlich bewusst?
42.000 Leute.
Ich wollte sagen.
Es wird richtig wild.
Ist ja das eigentlich, also ich, ein Freund von mir, mich gefragt, ob er noch da hinkommen kann, plus eins. Ich habe gesagt.
Du hast ganz schöne Gästelisten-Gauner als Freunde. Kann man ja mal ruhig öffentlich machen.
Ja, stimmt. Da habe ich so Quinn gefragt und sie schreibt so, weil ich habe gefragt, kann noch jemand nach Köln? Sie so, wann denn? Ich habe geantwortet, nach Köln. Und sie so, ja, wann? Und dann habe ich nachgeguckt, dreimal bist du da.
Ja, ja. Alter. Also ist das bewusst eigentlich? Das ist ja schon die größte Halle, oder? In Deutschland.
Ja.
Ja, aber ist es. Ja, natürlich ist es krass. Aber das ist ja jetzt komisch, dass ich jetzt hier so zu beweihräuchern. Aber ich kann auch einen spannenden.
Wie geil findest du dich?
Ich kann dir nur einen.
Liegst du manchmal auf dem Bild von dir, Felix Lobrecht?
Einen spannenden Insight geben. Und zwar haben wir uns, also Bank produziert das zusammen mit uns. In meinem Auftrag quasi. Schöne Grüße, Andrej Filatow und die ganze Gang. Wir haben uns was Cooles überlegt. Wir haben uns eine coole Kameraperspektive überlegt. Ich will noch nicht so viel verraten, aber es wird einen Typen geben, eine arme Sau im Publikum, der so einen Helm tragen muss. Mehr sage ich nicht.
Tommy.
Unser heutiger Werbepartner ist mal wieder HUK24.
Captain HUK.
Gemischtes HUK. Und die waren schon mal unser Werbepartner. Damals ging es aber um was anderes. Da ging es um eine Haftpflicht, private Haftpflicht.
Ja, das haben ja jetzt alle nach unserer Werbung.
Das haben jetzt alle und alle fühlen sich besser seitdem. Und jetzt möchten wir hier nochmal ein Spotlight auf die HUK24 Autoversicherung werfen, weil ich bin so viel im Auto unterwegs und ich kann nicht immer selber fahren. Gerade wenn wir so lange Autobahnstrecken haben, dann lasse ich meinen Bruder fahren oder wen auch immer. Mir ist es teilweise völlig egal, wer fährt, solange diese Person einen Führerschein hat, natürlich. Weil egal, ob was passiert oder nicht, ich wähle einen starken Partner, eine starke Partnerin, eine starke Familie.
Huckende.
Huckende in meinem Rücken. Egal, was passiert. Mir kann nichts passieren. Ich bin bei der HUK24 Autoversicherung. Ich fühle mich gut geschützt, ich fühle mich gut betreut. Ich muss nicht diesen Umweg über irgendwelche Vergleichsportale oder sonst was gehen. Ich muss einfach nur auf huk24.de gehen. Und dort werde ich fündig und glücklich. Egal, ob es irgendwie eine Teilkasko ist oder eine Vollkasko oder eine mittelvolle Teilkasko. Alle Thamse.
Und das Beste daran ist, Versicherungen sind ja immer so, das ist ja immer so was Trockenes. Das wird man in so eine Tapete beißen. So ist Versicherung eigentlich.
Das ist was Ernstes auch.
Nee, wie eine Tapete, die man reinbeißt.
Okay, das ist nur wie eine Tapete.
Und wir sind ja auch keine 20 mehr und trotzdem gibt es ja Situationen, wo man dann so denkt.
Wir sind auch eine Tapete.
Wir sind locker eine Tapete. Situationen, wo man denkt so, erwachsen sind wir aber irgendwie auch noch nicht. Und das ist so bei Versicherungen manchmal so. Da habe ich immer ein bisschen Angst. So, aber zum Beispiel nicht bei der HUK24 Autoversicherung.
Nee, normal sonst.
Weil da ist es so, dass das schaffst, also ich wollte jetzt immer, man sagt dann ja normalerweise immer, das schafft jeder Schimpanse, aber das ist gegenüber Schimpansen doof, weil das schaffe sogar ich. Das ist noch viel krasser. Und ich bin so, so avers gegen so Sachen, so, oh nee, ich verstehe das alles wieder nicht mit den Unterpunkten und so, guck du mal, du bist 40.
Man weiß ja teilweise nicht mal, wo man unterschreiben muss.
Eben. Man hängt auch nicht irgendwie 24/7 in irgendwelchen Warteschleifen rum. Ganz im Gegenteil, du kannst 24/7 alle Vertragsangelegenheiten selbst online lösen und wenn mal ein richtiger Schadensfall eintritt, dann kannst du trotzdem immer noch da anrufen, damit mit einem richtigen Huckenden sprechen. Der sagt Huk, Andreas Huk. Ich gebe an meine Kollegin Petra Huk weiter. Die heißen ja alle Huk mit Nachnamen. Das weiß ja keiner.
Weil das die.
Nur der Huk24, man, der heißt halt, das ist ein Doppelname. Jürgen Huk24. Die Mutter ist eine geborene 24 und ist wie so die Königin in der Wabe. Den kriegt man nur ganz selten. Also checkt jetzt unter huk24.de slash podcast, ob sich ein Wechsel eurer Autoversicherung lohnt und sichert euch bis zum 30.11. mit dem Code.
Podcast.
Zusätzlich 15 Euro Rabatt.
15.
15. Das sind dreimal 5.
Leute, es gelten die Teilnahmebedingungen. Mehr Infos in den Shownotes. Schöne Grüße an Huk und jetzt versichert euch eure Autos.
Darauf könnt ihr euch.
Verhucken.
Versichern.
Schön. Jut, ey, und ich hatte noch ein Beispiel, wo ich gerade gesagt habe, wackige TV-Shows mit Anklatschen und so. Ich weiß nicht, ob es letzte oder vorletzte Woche war, da hatten wir darüber geredet, dass man manchmal so wie so einen Hint vom Schicksal bekommt. Also so einen Hint vom Leben, so das ist gerade eine gute Entscheidung oder das ist eine schlechte Entscheidung. So, und da ist mir letztes Mal nur ein Beispiel eingefallen, wo quasi was verstärkend gewirkt hat. Das war das mit, ich war kurz davor, nach Marburg zu ziehen, war unsicher, ist die richtige Entscheidung, bla.
Und dann ist Frau mir ein Auto gefahren mit Marburger Kennzeichen und im Radio lief, ich will nicht nach Berlin, so habe ich es uns als Zeichen gedeutet. Und mir ist aber kein Beispiel eingefallen für einen Negativfall. Und mir ist jetzt einer eingefallen, ich will das nicht zu konkret machen, aber so vor vier, fünf, sechs Jahren wurden mir voll oft, wollten viele Leute, dass ich wollten eine Fernsehshow mit mir machen. Irgendeine Form von Fernsehshow. Late Night oder was auch immer. Und nee, das muss länger her sein, vielleicht sogar sechs, sieben Jahre.
Und ich habe mich natürlich immer total geschmeichelt gefühlt damals noch, so. Da war das ja alles noch ein bisschen neuer und besonderer und irgendwie, ja, da kannte ich mich auch noch nicht so gut aus. Ich dachte mir so, oh ja, vielleicht sind wir ja dann zufällig die, die eine geile Fernsehshow machen. Und habe mich dann so ein paar Mal mit verschiedenen Produktionsfirmen getroffen und so darüber gequatscht und mit einer sind wir dann sogar relativ weit gekommen in den Gesprächen. Aber ich hatte immer so ein halb mulmiges Gefühl irgendwie so. Und da hat dann das Schicksal einfach eingegriffen, weil das ist damals daran gescheitert, an sowas ganz Banalem, nämlich dass innerhalb der Produktionsfirma waren so zwei Leute irgendwie verheiratet und die haben sich getrennt.
Und dadurch ist diese Firma irgendwie so ein bisschen so ausgefadet. Die Produktionsfirma, die das unbedingt mit mir machen wollte. Und dadurch ist dieses Projekt dann so ein bisschen gestorben. Und das war genau richtig so. Also weißt du, was ich meine? Also das war so wie so eine Art Zeichen quasi für, wo das Leben einfach so dazwischen grätscht, bevor man potenziell irgendwie eine komische.
Aber hast du im Nachhinein erst gewusst, dass das.
Ja, ich habe das später erst erfahren. Das ist dann irgendwie nur so, die haben sich irgendwann einfach nicht mehr so richtig gemeldet und wir hatten ja eh auch nicht so richtig, waren auch nicht so richtig into it, dann ist das einfach so ausgefadet. Das ist ja auch voll, kann ja auch mal sein.
Das wird oft in den Medien vorkommen.
Ist ja genau, ist ja in unserer Branche total oft so, dass so ganz viele Leute wollen immer mit dir auch mal Kaffee treffen, dann klingt immer alles so, als wenn wir so morgen anfangen können zu drehen, zu produzieren, was auch immer. Also von so vielen Leuten hörst du dann nie wieder. Nie wieder. Ja, ich muss sagen, geil, dann machen wir was du jetzt, brauchen wir nur noch die Finanzierung. Nie wieder gehört. Das hatte ich schon so oft, ey. Weißt du, dass du mit Leuten Kaffee trinkst, so richtig detailliert.
Das hatte ich aber, also das schon so detailliert, das hatte ich noch nicht.
Das hatte ich schon oft. Schon mehrmals. Also schon mehrmals für so verschiedenste Fernsehshows. Und dann irgendwie so nie wieder. Aber immer gut. Also danke. Danke fürs Posten.
Ja, das hat auch so funktioniert.
Nee, aber also es hätte ja vielleicht sogar voll geschadet, oder sowas, wenn du so in so einem neuralgischen Punkt auf so einem Weg quasi irgendeine falsche Entscheidung triffst, kann das ja voll, also eine richtig große Auswirkung haben im Negativen. Fällt dir ein Beispiel für sowas ein in deinem Leben?
Naja, mir wurde ja eher, was ich letzte Woche erzählt habe mit diesem Kölschen Lied, da eher ein schlechtes Gefühl gegeben als ein gutes.
Ja, aber vielleicht auch sowas, wo irgendeine Sache, wo du jetzt rückblickend sagen würdest, gut, dass es nicht geklappt hat.
Boah, bestimmt, müsste ich jetzt aber länger darüber nachdenken.
Ja, mach mal, das ist spannend. Vielleicht kannst du nächste Woche nachschauen.
Auf jeden Fall.
Aber das ist wirklich, das ist interessant.
Ja.
Danach machen wir die Feminismusfolge.
Oh, die wollen wir auch mal machen. Wir wollen unsere Hobbys machen, die wir nie gemacht, nee, die Sachen machen, die wir noch nie gemacht haben.
Ja.
Noch nicht gemacht. Haben wir jetzt nicht in der ersten Folge auch Hausaufgaben gegeben?
Du, mir, ja. War nicht in der ersten, aber so in der vierten.
Ja, ne?
Ich sollte Käse essen.
Nee, Feigensend.
Genau, Käse und Feigensend. Krass, Alter. Habe ich mittlerweile aber mal gemacht.
Und?
Ganz lecker.
Sehr gut.
Das Problem, ich weiß.
Ein antiautoritärer Lehrer, ich finde es in Ordnung, dass du jetzt erst die Hausaufgabe nachreichst.
Es ist auch, ich finde auch manchmal so.
Nach zehn Jahren.
Manchmal so in Hotels oder so. Also oft habe ich abends ja nicht so, manchmal habe ich nicht so Bock auf so ein richtig großes Essen. Am liebsten würde ich oft in Hotels abends einfach so wie so Abendbrot essen. Also so Stulle mit Brot. Und das, was dem am nächsten kommt, ist meistens so eine Käseplatte. Das gibt es ja manchmal. Komischerweise als Nachtisch. Da denkt man, das ist kein Nachtisch. Aber egal. Und bei diesen Käseplatten, deswegen alle Käseplattenenden da draußen, jetzt mal zuhören. Es reicht, wenn ihr einfach leckeres Brot und so zwei gute Käse und davon so ein bisschen mehr als von so zwölf verschiedenen Sorten nur so ein kleines Stück.
Weißt du, was ich meine? Ich finde die Verteilung nicht gut. Und da ist auch immer so richtig spezieller.
Spezielles Problem.
Ja, so, ja, ja. Aber ein Problem.
Ja, okay.
Ja, also das Konzept Käseplatte neu denken. Einfacher denken.
Was ich immer mache, wenn ich unterwegs bin, beruflich in Hotels, ich gehe immer raus, auch egal, wenn es noch spät ist, und gehe in den Supermarkt und hole mir genau dieses Abendbrot. Das ist so sehr angenehm. Ich habe auch immer ein Messer mit. Oder lass mir eins dann, ein Messermann bin ich nämlich nicht, lass mir dann nur noch eins, oder ich hole mir unten noch eins an der Rezeption und Besteck. So Abendbrot im Hotelzimmer, glotzen. Das ist richtig geil. Irgendwas Egales gucken, was man nie zu Hause gucken würde. So Bones oder so.
Weißt du, so Sachen, die man nicht guckt, die man irgendwo.
So Sender, die man nicht einprogrammiert hat. So alles rund um Vox oder alles auf SAT 1.
National Geographic Dokus. Kamera aus der Sicht der Schlange.
Ich glaube, wenn du in so einem Hotel bist und dann wollen die so alle Nationalitäten ihrer Gäste bedienen, aber so durcheinander.
Aber funktioniert bei mir.
ALD, Al Jazeera, dann weiß ich was.
Ja, ja.
BBC.
Nach den Deutschen kommen immer die französischen Sender.
Ja, und zwischendurch immer Al Jazeera und irgendwie CNN oder sowas.
CNN und BBC sind immer ineinander. Und Euronews, Bloomberg.
Ja, ja, sowas.
So eine Scheiße. So, wollen wir mal zu den Fragen kommen?
Ich wollte noch kurz was erzählen.
Ja, bitte.
Ich bin mal wieder richtig late to the party. Und zwar, ich hatte, wir hatten die Stuttgart Shows. Mittwoch und Donnerstag, glaube ich. Mittwoch und Donnerstag. Mittwoch und Donnerstag. Sind dann Donnerstagnacht noch nach Hause gefahren. Von Stuttgart. Kam um sechs Uhr morgens an.
Seit nachts von Stuttgart nach Berlin gefahren. Aber du hast ja, krass, aber ihr fahrt ja nie mit professionellem Fahrer und so, sondern das macht ihr dann immer als.
Mein Bruder fährt ja. Boah, diga. Aber der pennt ja, das ist ja vorbereitet. Der pennt ja dann während der Show nochmal mittags, ist ja auch egal.
Trotzdem, ich habe da großen Respekt vor, da mitzufahren. Also Julian ist ein sehr integerer Mensch und top und professionell. Trotzdem, ich hätte da immer Panik. Ich hatte mal einen Job in München und dann musste ich, weil ich einen anderen Job am nächsten Tag sofort hatte. Ich musste in der Nacht noch zurück. Und das ging nur mit Auto auch. Und da habe ich sogar einen Fahrer von der Produktion, war ein Fahrer dort, der mich begrüßt hat um 21 Uhr oder so mit den Worten: "Boah, ich bin so müde."
Das ist alles unprofessionell.
Oder?
Ja.
Und ich dachte, geil, ich sitze da jetzt, Rückbank, glotze was Schönes auf dem iPad, so richtig, lass mir richtig gut gehen, snack irgendeine Scheiße.
Hast du voll gesehen, Augen da, ey.
Fünf Stunden, sechs Stunden mit dem geredet.
Damit er nicht einpennt.
Weil ich Panik, ja, ja.
Nervig. Ich habe mal, wir haben, ich bin mal mit, ich bin mal aus Düsseldorf auch nachts gefahren. Mit Kielern und Filiz war ich da unterwegs, glaube ich, so ein, zwei Jahre her. Und genau, die beiden wollen oder können nicht fahren. Das heißt, wir wollten aber unbedingt alle nach Hause, weil wir da schon eine Woche zusammen unterwegs waren. Und ich wollte nicht nachts nach den Shows noch alleine fahren. So, aber ich wollte unbedingt nach Hause. Das ist ja eigentlich das erste und einzige Mal in meinem Leben, einen Fahrer gebucht.
Und es ist übrigens viel komplizierter, einen Fahrer zu buchen in dein Auto als einen Fahrer zu buchen, der mit einem Auto von dem Fahrservice kommt.
Ich hätte nicht gedacht, dass es das überhaupt gibt.
Ja, weiß ich auch nicht. Hat Quinn irgendwie gedribbelt.
Da kommt dann einfach so ein Mann, so ein Privatmann.
Ja, kam einfach ein Mann.
Mit einem Kickboard. Könntest du den Kofferraum tun, weil ich fahre mit deinem Auto.
Genau, und dann kam einfach so um 22:30 Uhr zu der Show, kam dann ein Mann. Und er war so Mitte, Ende 30.
Ein Stefan, oder?
Nee. Ein gut gepflegter Momo. Ich schätze, ich bin ziemlich sicher, dass der Momo hieß.
Also so 28.
Nee, nee, nee, Ende, Mitte, Ende 30.
Okay.
So ein Momo, wahrscheinlich, ich schätze, er hatte eine sechsjährige Tochter, so sah der aus, und einen zweijährigen Sohn. Und Momo ist einfach die Strecke Düsseldorf-Köln einfach in viereinhalb Stunden, aber ohne zu.
Düsseldorf-Köln?
Ja, Düsseldorf-Berlin, sorry. Düsseldorf-Berlin, ohne zu rasen, aber ganz konstant zügig in viereinhalb Stunden gefahren ungefähr.
Das ist top.
Oder vielleicht, ja, unter fünf Stunden auf jeden Fall. Dann kamen wir so um, ich würde mal schätzen, so um vier oder so in Berlin an.
Wie kommt der denn zurück?
Und Momo hat dann einfach gefragt: "Ist okay, wenn ich."
Bei dir penne?
Nee, ist okay, wenn ich hier aussteige, weil da vorne fährt direkt ein Bus zum Hauptbahnhof. Dann würde ich gleich den ersten Zug nehmen.
Ah, krass.
Um halb fünf. Und das hat er einfach so gemacht. Er ist einfach nach Berlin gefahren, in den Bus gestiegen, zum Hauptbahnhof gefahren und wieder zurück.
Krass.
Wahnsinn. Der riecht, Alter.
Shoutout.
Top-Mann. Also wirklich, ultra-professionell einfach gefahren, sich da seinen eigenen Red Bull reingezogen, hat nur geredet, wenn er irgendwie, also wenn es halt irgendwie wichtig war und sonst einfach ganz straight professionell, sauber, sicher, super gefahren. Jedenfalls, wir sind ja nachts noch nach Hause gefahren und dann kamen wir so um sechs Uhr an, habe ich am nächsten Tag wirklich seit langem mal wieder so bis 15:30 Uhr gepennt.
Bis 15:30 Uhr?
Bis 15:30 Uhr, weil es ja dann nur acht Stunden waren, aber 15:30 Uhr einfach gepennt. Und hatte nichts mehr zum Gucken. Ich wollte zwei Tage nichts machen. Ich habe mir so richtig vorgenommen, ich werde jetzt nicht am Leben teilnehmen für die nächsten zwei Tage. Weil normalerweise, wenn wir vor eine Tour kommen, ist immer Samstagnacht. Und dann hat man mal einen Chilltag und am nächsten Tag ist dann schon Hack. Aber da wusste ich, nee, jetzt habe ich das ganze Wochenende hier zum Chillen. Geil. Ich bin jetzt mal richtig arbeitslos für zwei Tage. Und dann habe ich mir vorgenommen, ich gucke mir irgendeine Serie an.
Und ich bin late to the party, weil ich habe mich für House of Cards entschieden.
Das kennst du noch nicht, ne?
Ich kannte es, aber ich habe, glaube ich, auch irgendwann mal die erste Folge mal so angefangen, aber nie weiter geguckt.
Habe ich aber direkt eine Frage.
Ja, und ich habe mich erstmal dazu entschieden, weil mich das Thema interessiert und weil es da richtig viel von gibt. Gibt es, glaube ich, so sechs Staffeln à zwölf Folgen.
Und eine Staffel ist geiler als die andere.
Und eine Staffel hat auch so zwölf, dreizehn, vierzehn Folgen und genau sowas brauchte ich. Aber jetzt stell dir eine Frage. Weil danach habe ich auch noch ein, zwei Fragen.
Naja, über House of Cards wird von allen Leuten, die da early to the party waren, gesagt: "Boah, ein Glück habe ich das damals geguckt, weil das würde jetzt ja gar nicht mehr schocken, weil die Realität ist ja viel krasser, als Kevin Spacey da als Präsident je war. Also Trump ist doch viel noch mehr loco als Kevin Spacey da", wird dann so gesagt. Ist das denn dann so?
Ich gucke das ja nicht, um mich irgendwie schocken zu lassen. Ich bin ja nicht naiv.
Nein, es geht nicht ums Schocken, aber es geht ja darum.
Es funktioniert absolut.
Es war damals wirklich krass, weil das war ja diese, das war, wann waren das?
13, 14, 15, 16. Also die Wahl 2016 spielt da eine Rolle. In der dritten Staffel.
Okay, also ist es wirklich aber diese End-Obama-Zeit, als das losging, ne? House of Cards.
Zeit, ja.
Genau, und das war ja diese Zeit, wo man irgendwie so, da war natürlich auch nicht alles rosig, müssen wir nicht drüber reden, ganz im Gegenteil, aber das war so diese Zeit, wo man sich noch nicht so viel mit dem Weißen Haus aus Europa beschäftigt hat als Privatperson. Und dadurch war es so krass, so integrant geht das da ab und so und sonst wie. Und jetzt werden wir überflutet mit den Meldungen aus dem Oval Office, dass ich dann denken würde, ja, ich kann auch einfach Fox oder CNN gucken. Das ist genauso wie House of Cards.
Ich gucke es ja nicht wegen dem Shockvalue, sondern einfach, weil mich das Thema interessiert und weil es wirklich hervorragend geschrieben, hervorragend gespielt und einfach eine wirklich, einfach eine sehr gute, handwerklich sehr gute Serie und mich interessiert das Thema. Deswegen, also ich finde, es funktioniert nach wie vor.
Und wie heißt die Schauspielerin?
Welche?
Robin Wright, die seine Frau spielt. Die ja wissen alle, die meisten, aber für mich war das sehr spät, mir war das sehr spät erst bewusst. Das ist ja die Jenny von Forrest Gump.
Ach, krass. Das wusste ich auch nicht.
Wenn du es jetzt siehst, wenn du jetzt darauf achtest, siehst du es sofort.
Ja, ja, interessant.
Heißt die Robin Wright? Ich glaube ja.
Ich weiß es nicht.
Keine Ahnung. Aber auch die, boah, die ist auch so super, ne?
Aber jetzt wissend, dass ich das mag und ich habe jetzt eine absolute brutale Woche vor mir jetzt die nächsten vier, fünf Tage wegen Aufzeichnung in Köln hin und rück und bla. Das heißt, ich werde danach wieder zwei solch arbeitslose Tage verbringen wollen. Und ich kann nicht garantieren, dass ich bis dahin noch House of Cards übrig habe. Daher die Frage: Kannst du mir noch irgendwas in die Richtung empfehlen?
Noch so eine.
White Collar Crime, Politik.
Breaking Bad hast du gesehen, ne?
Politik, Breaking Bad habe ich gesehen.
Ach so, okay.
Bella Corsola auch, ja.
Okay. Sopranos, absolute Lieblingsserie, aber auch deine, hast du auch gesehen?
Du zählst halt einfach nur gute Serien auf.
Yellowstone?
Ja, gute Serien, die so in der Welt spielen.
Yellowstone.
Yellowstone?
Ja, das war's für dich.
Spielt das in Sopranos?
Es spielt ja im Jetzt, aber halt im wilden Westen. Geht aber auch sehr viel um Politik und um einen Sohnemann von, also Kevin Costner ist der Boss von so einer Riesenfarm, also Riesenunternehmer, steinreich. Und ein Sohn ist auch, ist in der Politik und so und ist eben nicht hier mit Cowboyhut und so, sondern mit Anzug und diese Welt auch sehr spannend, sehr schöne Landschaften gleichzeitig auch. Ähnlich integrante, ist das das richtige Wort eigentlich?
Intrigante.
Ja, eine intrigante Welt wie bei House of Cards. Ich glaube, das könnte sehr gut gefallen. Und gibt sehr viele Staffeln auch. Ich glaube, fünf oder so.
Ah, das ist sehr gut.
Ja, guck mal, Yellowstone. Ich glaube, das könnte sehr, sehr gut gefallen.
Ich würde dir auch noch was empfehlen. Und zwar eine Serie, die mir mein Fotograf Marvin Ruppert, schöne Grüße, empfohlen hat.
Die Kemper.
Und zwar For All Mankind heißt die. Und die ist so ein Gedankenspiel und ohne irgendwas zu spoilern kann man das sagen. Die Prämisse ist, also das sind auch fünf Staffeln. So, und die erste Staffel startet mit der Prämisse, es ist, weiß nicht, 1968 oder sowas, Race to the Moon zwischen Sowjetunion und USA. Aber die Sowjetunion schafft es als erstes. Die sind die ersten auf dem Mond. Und quasi ab dann, wie sich die ganze Weltgeschichte dadurch verändert.
Und das spielt dann jede Staffel ein Jahrzehnt später quasi, mit demselben Cast und neue kommen halt dazu, manche gehen wieder, bla. Fand ich mega interessant, natürlich sehr American und bla, aber auch macht Spaß zu gucken. Ich mag auch so eine Gedankenspiele, so was wäre, wenn. So, also.
Ja, das ist eh super.
Und interessanterweise, am Ende kommt man so ein bisschen wieder da an, was heute auch die Pläne sind, so mit Mars bewohnen und die ganze Kacke. Warum will man den Mars bewohnen? Was müsste man dir geben, damit du auf den Mars ziehst?
Irgendwas gegen Klaustrophobie, weil ich den ganzen Tag einen Helm aufhaben müsste, wahrscheinlich. Mir jetzt schon durchdreht der Gedanke.
Ja, und irgendwas gegen Langeweile auf dem Mars.
Alter.
Boah, ist das langweilig. Und dann was wäre dann, damit die Human Race weiterlebt? Ja, und wofür?
Mir ist scheißegal.
Damit wir auf dem Mars sind? In so einer Kuppel wie so ein Vogel in so einer Voliere, Alter.
Ja, das ist ja einfach nur, weil ich glaube, also ein paar Silicon Valley-Milliardäre, du brauchst halt einfach irgendeinen Purpose in Life und das ist für die wahrscheinlich einfach, dann geht es halt jetzt zum Mars. Also wenn man immer nach irgendwas mehr strebt, ich habe keine Ahnung, weil mich juckt das auch überhaupt nicht. So dieses Auf ins All und das lebt auch in der gleichen Straße wie Longevity und so diese ganze Welt, das ist mir so, ich finde, mich interessiert es nicht nur, mir ist es sogar zuwider. Ich denke so, was ist denn mit euch?
Geht doch mal zu einem Therapeuten.
Ja, oder nehmt die Kohle.
Oder geht nicht mehr zum Therapeuten, ich weiß nicht, aber.
Oder nehmt diese Kohle und diese Energie und diesen Tatendrang und macht irgendwas im Hier und Jetzt.
Ja, immer dieses Verpissen, wenn es schlecht läuft.
Ja, genau, es ist immer so dieser komische Fluchtreflex, aber hey, also mit der Energie hättet ihr schon fünfmal den Hunger auf der Welt beenden können. Und dem Kapital. Macht doch erst mal Ditte. Da können wir immer noch auf dem Mars.
Da den Hunger bekämpfen.
Ja. Da können wir immer noch auf dem Mars. Oder was weiß ich was. Überleg dir das.
Dann denk wenigstens geil an, sag mal wenigstens so einen coolen Planeten, so Jupiter oder so.
Ja, so auf dem Ring. Ich will auf dem Ring wohnen.
Saturn.
Egal.
So am Ku'damm. Saturn. Bevor wir in die Fragen gehen, habe ich noch eine Vorfrage. Und zwar, egal in welcher Stadt man gerade ist, in welcher Millionenstadt, irgendwo, geht man irgendwo lang, es sind irgendwo 100 Meter Schlange. Weil wegen TikTok oder irgendwas, irgendein, meistens ist es Gastronomie, aber nicht unbedingt.
Klamotten sind es meistens, oder?
Nee, meistens ist es irgendwie, sagst du jetzt ein Kürbis in Köln zu mir, ja, da ist wieder irgendwo eine, also so ein Kellner in einem Brauhaus in Köln, da ist wieder irgendeine Schlange, weil irgendwie da jemand ein neues Zimtgebäck erfunden hat. Das ist eigentlich sehr genailt. Das stimmt, es ist meistens irgendwas mit Zimt. Und dann sind da so 100 Meter Schlangen mit Leuten. Aber ich habe jetzt in der Zeitung gelesen auch, dass in Paris gibt es so einen Laden für so Notizbücher, die über 100 Euro kosten, die trotzdem sich die jungen Leute wegen TikTok kaufen. Ich habe die Marke jetzt vergessen.
Paper Blanks mäßig, oder was?
Weil man wohl das Lederband behalten kann. Das hast du dann ein Leben lang. Nicht das Band, sondern das.
Den Einband.
Das ganze Ding, ja. Das ganze Moped.
Das gibt es doch immer.
Keine Ahnung, Mann. Ich habe nur gesehen, dass da Riesenschlangen sind und genauso irgendwelche Zimtgebäcke oder was weiß ich, Döner neue oder Chicken und so. Die Frage ist nur, man kann da ja immer so als Millennial wie wir verächtlich nebenher fahren, so guckst du dir an, die Idioten. Aber glaubst du, du wärst als 18-Jähriger dafür empfänglich gewesen, für diese Art Trends, wenn du dich zurückerinnerst, wie du so drauf warst?
Erstmal gar kein Geld für irgendwelche Trends mit 18.
Wenn die sich so gelockt hätten mit diesen 1 Euro am Eröffnungstag angeboten, dann schon, oder? Also da wäre ich da gewesen, auf jeden Fall.
Ja, ja, doch, es gab Rathaus Neukölln. Auf der Ecke da, Erkstraße, Karl-Marx-Straße, hat ein neuer Dönerladen irgendwann aufgemacht. Und die hatten Döner für 1 Euro für zwei Wochen. Und ich glaube, das hat die wirklich zwei Generationen nachfolgend ruiniert.
Ich wusste jetzt nicht, was du sagst.
Weil die nicht damit gerechnet haben, dass wirklich alle kleinen Dreckskinder aus Neukölln da dann hingingen.
Wie viel hast du da gegessen?
Mein Kumpel sagt, jeder drei Döner. Einfach, weil wir es konnten, für drei Euro drei Döner, hast du anderthalb gegessen. Einfach so, ja gut, dann morgen nochmal. Wirklich dann so ganz oft da hingegangen. Und das haben alle gemacht. Das war das einzige Mal, wo ich für irgendwas angestanden habe, was nicht irgendwie ein Club war, glaube ich.
Aber sonst, weil ich glaube, ich wäre, wenn man jetzt mal davon ausgeht, du bist irgendwie so 20 und hast die Moneten, um dir irgendeinen neuen Kuchen zu kaufen oder ein neues T-Shirt.
Weil ich bin ja nicht so ein Foodie.
Ja, und kein, ja, dann sagen wir Schuhe. Aber du bist ja auch nicht so ein Schlangenmensch. Ich bin immer so, ich werde dann so, wenn ich irgendwo anstehe, das ist nicht so meine Welt.
Ich mag Anstehen auch nicht.
Nee, aber mochte ich auch nicht.
Vor allen Dingen mag ich es nicht, wenn es nicht irgendwie klar vorwärts geht. Weil wenn ich irgendwo anstelle und sehe, okay, das läuft hier einfach, das ist jetzt einfach der Weg rein. So, aber einfach so stehen und vielleicht passiert in den nächsten, vor allen Dingen nicht anstehen, in zwei Stunden macht es auf. Und ich will einfach nur überhaupt reinkommen, also auf gar keinen Fall.
Ja, okay. Ich war jetzt zweimal in Hauptstädten, in europäischen, hier wegen Job und die sind, es war jedes Mal so, dass irgendwo an irgendeiner Ecke war so eine 50-Meter-Schlange mit jungen Leuten.
Das ist doch geil, da hat irgendeiner da einen guten Job gemacht.
Ja, oder ein sehr gutes TikTok.
Na meine ich ja. Also halt irgendein Typ hat da eine gute Promokampagne anscheinend auf die Beine gestellt.
Erste Frage. Felix, womit macht man dir die größte Freude? So im Alltag, so eine kleine, zum Beispiel, ich habe dir heute, weil du mir auch einmal letztens, habe ich dir heute Trauben mitgebracht. Macht dir so, nicht, dass du jetzt sagst das, sondern ich meine sowas.
Naja, also was ich zum Beispiel als sehr angenehm empfinde, ist, wenn man weiß, dass ich beispielsweise gestern Nacht nach einer Doppelshow in Stuttgart nach Hause gekommen bin und jetzt zwei Tage frei hat, wenn man mich dann so bewusst in Ruhe lässt. Wenn man so richtig, ja, ich hätte jetzt eigentlich so drei, vier Sachen, die müsste ich mal mit Felix klären, aber dann so im Kopf, aber es ist eigentlich gerade nicht so wichtig und er hatte gestern bla und nächste Woche das, vielleicht will er jetzt einfach mal chillen, ich lasse den jetzt einfach mal in Ruhe.
Also mir macht man wirklich manchmal eine Freude, wenn man mich ganz, ganz bewusst in Ruhe lässt. Und nicht so irgendwie, so weißt du, du hast gerade so bildlich gesprochen deinen Teller abgearbeitet und dann kommt direkt wieder jemand und legt dir so drei neue Sachen auf deinen Teller. Also machen dann das, dann das. Einfach mal so.
Also nicht nerven.
Ja, also so im besten Sinne mich mal in Ruhe lassen, wenn es nicht wichtig ist. Über sowas freue ich mich immer. Und ich freue mich, also es ist eigentlich, wir wohnen so in derselben Straße, ich freue mich immer, wenn jemand einfach so mitdenkt.
Ja, wenn jemand rücksichtsvoll ist, finde ich krass. Egal in welcher Welt, so in allem. Und weißt du, was ich immer, da bin ich immer acht Jahre alt, es ist dann auch egal, was dann kommt, aber wenn jemand das Gespräch öffnet mit, ich habe dir was mitgebracht. Das finde ich immer so krass. Das kann auch einfach nur ein Bounty sein oder so oder irgendwas, aber warte mal, ich habe dir was mitgebracht. Ich bin so, wie geil. Also das ist ja so nett, weil die Person hat ja in dem Moment generell an dich gedacht, dann als sie das gesehen hat, dann daran gedacht, das einzupacken und so.
Ich finde das immer wahnsinnig nett, dass du das mitgebracht hast. Es ist auch scheißegal, was es dann ist.
Also geht es dir eigentlich, du willst einfach was mitgebracht bekommen.
Ja, nee, ja.
Ja, genau, weil die Sache ist dir egal.
Ich will das nicht, aber damit machen wir eine Freude. Oder wenn man mir Kaffee ans Bett bringt. Das finde ich auch richtig krass. Weißt du, dann machen wir so Leaks und Kaffee. Oh, herrlich.
Nee, Kaffee ist für mich mit Aufstehen verbandelt.
Bei mir irgendwann, weil ich dann so krass aufs Klo muss. Ich nehme mir meinen Kaffee mit, das ist dann sehr, das wirkt dann alles sehr gestresst.
Oh, danke, zwei Schlucke und ich muss scheißen gehen.
Ja, ja, genau das, ehrlich gesagt. Ich hätte gerne so einen Morgen wie Tony Soprano, dass man einfach mal sich so einen Morgenmantel anzieht, Filterkaffee, dann erstmal so rausgeht, da guckt nach den Vögeln im Garten, dann die Zeitung holt und so, da bin ich schon dreimal auf dem Klo.
Ich will generell an so einen Punkt kommen im Leben, wo so ein Bade-Tages-Morgenmantel eine größere Rolle spielt.
Ich habe sowas jetzt.
Krass.
Habe ich. Muss ich mich noch dran gewöhnen. Trage ich nur so jeden zweiten, dritten Tag, aber es ist wirklich geil.
Ja, aber das ist ja interessant. Da können wir jetzt mal kurz drüber reden. Ist der aus Bademantelmaterial?
Der ist aus so einer Mischung aus, ich weiß gar nicht, was das für ein Material ist, so eine Mischung aus Baumwolle, aber auch so Frottee ein bisschen, wie so ein Bademantel. Ich muss dir mal zeigen. Das ist schwer zu sagen, aber du kannst damit auch einen ganzen Tag rumlaufen.
Ja, weil das nehme ich jetzt gerade an.
Weil das hat so einen sehr extravaganten Look, damit würde ich jetzt nicht so vor die Tür gehen. Ich hätte gerne noch so einen normalen, wo man auch mal kurz rausgeht mit, ohne dass die Leute denken, warte, er nimmt für ein Rad ab mittlerweile.
So ein Seiden-Versace.
Ja, wie so Johnny Versace, wo dann hinten so diese lange Schleppe da. Hast du die Crime Story gesehen? Versace?
Das ist auch gut.
Okay, das ist ja auch sehr gut für dich.
Wo der ermordet wird.
Ja.
Weil der ja auch, ich muss dir ja vorstellen, der hat ja ein Leben in der Öffentlichkeit, plus hat das Privatleben ja auch noch so inszeniert, dass der auf dieser Brüstung immer an diesem, wie heißt das, Sunset Strip oder wie heißt das in Sunset Boulevard? Nee, wie heißt denn das in Miami?
Sunset Boulevard gibt es.
Ja, dass der da stand und den Leuten so, hallo, morgen, und die Leute so, hey, Johnny, so lang gegangen sind. Finde ich auch krass, dass du das, aber gut, glücklich wirkte er dann auch nicht. Zumindest in der Serie nicht, ich weiß nicht, wie es in echt war.
Ja, aber ich stelle mir schon so vor, dann stehst du so auf, greifst dir deinen Mantel. Der darf halt, ich glaube, die Schwierigkeit ist eher, wie dick ist der?
Ja, und was hast du zusätzlich noch an?
Ja, genau, hast du einfach so, also.
Ich habe nur ein T-Shirt und Boxershorts.
Wie schläfst du?
Ich schlafe eigentlich nur in Boxershorts.
Ohne T-Shirt?
Ich schlafe immer mit T-Shirt.
Aber das wechselt immer wieder. Aber jetzt gerade so ohne. Und dann ziehe ich mir aber ein T-Shirt an und mache den dann drüber.
Aber warum?
Weil das irgendwie, sonst fühle ich mich wie so ein 80er-Jahre-Pornostar, wenn ich einfach so oberkörperfrei.
Das ist auch kein schlechtes Gefühl.
90er wäre cool. Aber wirklich, das ist dann so, das fühlt sich komischerweise so lasziver an als nackt.
Ronny Dickschwanz.
Weißt du? Das wäre Tommy Dickschwanz.
Tommy Schmidtschwanz.
Nee, weil so ein Bademantel ist für mich halt so, das ist mir zu dusch-, badewannig assoziiert. Also ich glaube, ich würde schon eher in Richtung so Seide, Satin, aber das wäre mir zu dünn. Da muss dann so ein bisschen dicker auch sein.
Ja, ja. Gerade jetzt im Winter, das ist ja ein Winterding. So im Sommer brauchst du das ja nicht.
Ja, aber ich will halt, dass ich will an so einen Punkt kommen, wo das egal ist.
Ja, dann brauchst du einen klassischen Morgenmantel für den Sommer und sonst so einen etwas dickeren für den Winter. Kannst ja machen. Was auch voll gemütlich ist, aber ich könnte sowas nie schlafen, ist wie bei Two and a Half Men, der Allen, der Bruder von Charlie Sheen. Der hat ja immer diese Ralph Lauren-mäßigen, also dieses alte Ralph Lauren, dieses konservative US-Ostküste, so dieses überall Strick und so, Karo, und da hat er ja diese Schlafanzüge und da drüber noch in der gleichen Farbe so einen Mantel. Echt, das muss so gemütlich sein, so im Winter, wenn du dann so vor so einem Kamin sitzt und so, boah.
Aber das ist halt, wenn du so schläfst, ich würde schwitzen wie ein Schwein, wenn, also, Ami ist eh komisch, ich dachte immer, es wäre so ein Filmding, aber die pennen ja wirklich oft in Tennissocken.
Und in Schlafanzügen vor allem, das ist wirklich weird.
Ja, da brauche ich gar keine Decke. Ich schwitze dann wie Sau. Wirklich.
Ja, wirklich mein Dream. Geiler Mantel, aufwachen, in die Küche tapern, mit so einem Mantel tapert man auch. Da läuft man ja, da tapert man. Kaffee machen und dann in den Garten.
Aber wirklich Zeitung holen, oder? So vom Paperboy schon gebracht.
Nee, ich bin kein Zeitungsmensch.
Dann aber schon. Die liegt dann da.
Die liegt einfach dann im Garten, hast du am besten so einen Garten, der so in alle Richtungen blickdicht ist. Das ist einfach so, bist so in der Natur, trinkst einen Kaffee, Sonne, Vögel. Weißt du, was man dann auch auf jeden Fall ist? Ein Gartenpisser. Ja, safe.
Jeder, weil das andere sagt, lügt. Ich bin erstmal sowas von in den Garten gestrullt. Wie so ein Hund hätte ich da in meiner Ecke. Ich finde so Hunde so cool, die in den Garten pinkeln, aber nur in eine bestimmte Ecke. Gibt es ja, ne? Also ich kenne ein paar Hunde, die haben in ihren Gärten, die pinkeln nicht überall hin, sondern die haben da hinten so eine, die haben auch noch Restwürde, so finde ich total geil.
Ich finde Hunde immer interessant, wenn du so merkst, okay, die kacken gleich und dann sind die immer so auf Platzsuche, wo sie kacken. Und da würde ich gerne mal so im Kopf dabei sein, weil es so hier, nee, dann.
Hier wäre Asi.
Ja, hier ist ich, ich gehe da hin, nee, warte, hier. Dann machen sie noch ihren Kackitanz, wo man sich dann so einmal so dreht. Und dann denke ich, ja, hier ist perfekt.
Wenn so leicht schon so gekrümmt, so der Rücken, weil da auch die Kackbrust sich schon rausdrückt.
Hier ist perfekt.
Ja. Und dann gucken die ja mit diesem anklagenden Blick einen an, so über die Schulter.
Nee, nicht anklagen, die wollen geschützt werden.
Was wollen die?
Geschützt werden.
Ah, ist das der Grund?
Ja, du musst jetzt aufpassen kurz, ich kacke gerade.
Ist das süß.
Ja.
Pass du mal ins Wasser auf, bitte.
Ja, du kannst kurz aufpassen, ich mache schon Scheiße.
Ja.
Ja, mein Hund zum Beispiel ist ein sehr rücksichtsvoller Kacker.
Ich saß neulich neben einer Polizistin im Zug und die ist aufs Klo gegangen und hat gesagt, kannst du mal kurz auf meine Weste aufpassen. Da dachte ich auch so, geil eigentlich, wenn da jetzt so irgendwas drin ist.
Von der DB-Weste?
Nee, Polizistin.
Ah, Polizistin.
Die saß neben mir. Kannst du mal kurz auf meine Weste aufpassen?
Darf ich mal schießen?
Ja, da war jetzt natürlich keine Waffe drin, aber wer weiß, was so drin ist. Nicht gut.
Ja, aber mein Hund ist ein rücksichtsvoller Kacker. Der würde niemals einfach auf so einen Gehweg kacken. Der geht immer von selber brav tief ins Gebüsch.
Ja.
Nächste Frage.
Was machst du nicht mehr? Wo sagst du, das nehme ich nicht mehr? Das mache ich aber nicht mehr. Könnte mich, also das habe ich jahrelang gemacht, aber mache ich nicht mehr. Man kriegt ja auch so, je älter man wird, so eine Haltung, so eine, nee. Wird dir eh nichts, kriegst du eh nichts für zurück. Ich zahle zum Beispiel nicht mehr fürs Pinkeln. Das ist jetzt ein bisschen pipihaft, tut mir leid, die letzten meiner Fragen, aber ich zahle keinen 70 Cent fürs Pinkeln.
Machst du nicht mehr?
Nee.
Mache ich nicht.
Kostet ja auch einen Euro.
Würde ich machen.
Kostet einen Euro mittlerweile.
Oder einen Euro. Würde ich machen. Kritik jetzt hier, Kritik an dem Unternehmen, über was wir alle reden.
Ist doch nicht fair.
Es ist auch einfach, nee, also das Geld nicht, also es ist doch oft gar nicht sauber. Muss ich aber mal so sagen. Manchmal ist es einfach nicht sauber.
Weißt du, was mein Problem ist mit Sanifer? Die haben ja.
Und damit kritisiere ich nicht die armen Leute, die da sitzen und da arbeiten.
Über Bande schon.
Nein.
Aber die machen es doch sauber.
Ja, halt nicht, stell mich doch nicht in so ein Licht. Ich meine.
Du hast dich selber in die Ecke gestellt, Tommy.
Arschloch.
Weißt du, was ich meine?
Ich wusste, dass ich von dir jetzt einfach in so einen Pool geschubst werde.
Jedenfalls.
Aber findest du das sauber? Jetzt mal ehrlich. Wenn du da reingehst, sagst du, ja, der Euro war es wert.
Nee, was erwartest du? Ich erwarte ja nicht, dass ich da aus dem Pissbecken essen kann.
Aber findest du es, also früher, als das neu war, war das ja richtig geil. Hast du gesagt, geil, lohnt sich, weil viel besser als auf den Rastplätzen einfach diese Edelstahl-Urinmonster. Und mittlerweile nimmt sich das nicht mehr so viel.
Das stimmt nicht, Tommy. Das ist nicht die Wahrheit.
Jetzt habe ich bestimmt Hausverbot bald auf Raststätten.
Ja, du bist, also sorry, da beteilige ich mich auch an dem Shitstorm. Nee, aber was ich sagen wollte, die sind ja jetzt mittlerweile, praise the Lord, ja zumindest mal insofern in der Gegenwart angekommen, als dass man da jetzt mit Karte bezahlen kann.
Ja, deswegen.
Aber das dauert ultra lang. Ich weiß nicht, was die für ein Abrechnungssystem haben, aber so dieses mit Handyzahlen ist ja nur geil, weil du tack, tack, zzzt, fertig. Und nicht dann da stehst wie so ein Triebtäter.
Ja.
Bis dann endlich mal und dann blubbert es hier einmal und dann dauert es nochmal so lang, bis es das verarbeitet hat. Und da sind einfach 40 Sekunden vergangen und das ist zu lang. Und da mache ich nämlich zu. Das mache ich nicht mehr.
Okay. Das heißt, ich gehe da ja auch noch hin, wenn man mal nicht pinkeln muss oder nur Hände waschen oder ein paar Tuchen.
Nee, aber mir fällt noch was Besseres ein.
Und es gibt auch sehr saubere. Ich versuche halt, mich meinen Arsch zu retten, im wahrsten Sinne des Wortes, falls ich dann nicht schon mal irgendwann nachts, ich will aufs Klo, ganz dringend, oh, da ist endlich, musst du dringend aufs Klo und dann, nee, sieht nicht, Hausverbot.
Ich weiß, was ich nicht mehr mache. Habe ich noch nie gerne gemacht, aber habe ich früher noch ein paar Mal irgendwie gemacht. Aber das ist wirklich so ein, nee, das mache ich nicht mehr. Und zwar, wenn ich mit Leuten Fotos mache, dass die irgendwelche Extrawünsche haben. Können wir beide so machen? Kannst du so machen? Können wir irgendwie, irgendwelche Insider mit ihren Freunden, diese irgendwelche komischen Handzeichen oder sowas? Ich so, nee, können wir nicht. Können wir nicht.
Werden wir nie wieder können. Habe ich gemacht. Hat es mir jemand gedankt? Nein. Mache ich nicht mehr. Mache ich nicht mehr.
Das ist jetzt vor allem nie wieder gefragt. Glaubst du, also nach dieser Folge, ob es dir fehlt an was?
Nein. Ich mache ganz, ich mache super gerne mit allen Fotos, die nett fragen, wirklich. Ich nehme mir da extrem viel Zeit für.
Oder dreh es um und sag, du machst nur noch sowas. Können wir ein Foto machen? Nee, wir können aber in der Geburtstagsgruppe so machen. Mit so einem komischen Gruß.
Können wir ein Foto machen? Je nachdem, wenn wir irgendwas Besonderes machen wollen, dann ja.
Ich kann als Whitney Houston alles Gute sagen, aber ich kann kein Foto mit dir machen.
Das Maximum, was ich, okay, das mache ich noch. Sagen wir mal folgendes Szenario: Vierergruppe Freunde kauft sich Tickets. Ein armes Wildschwein aus dieser Gruppe wird krank, kann nicht mitkommen, wollte aber unbedingt ein Foto haben. Was ich dann mache, ist, einer von den Freunden macht ein Foto von dem aufs Handy. Felix, kannst du das Handy halten, damit er quasi dabei ist? Das mache ich noch.
Okay.
Aber da hört es auf. Kannst du dabei noch so machen? Nein, kann ich nicht.
Jonglieren.
Mann, ich fühle mich jetzt so schlecht.
Klofrauen-Hater-Agent.
Ich wollte gerade sagen, krass, ich wollte gerade sagen, ich bin einfach nur happy, dass du mir nicht den Spitznamen Klofrauen-Hasser-Schmidt, weil das wird natürlich jetzt mein Spitzname.
Gut, ey, die Leute haben mein.
Klofrauen-Hasser.
Ja, die Leute haben mein Leben ruiniert mit diesem Buchteln. Du glaubst nicht, was ich an Buchtel-Content bekommen habe in den letzten zwei, drei Wochen. Das, was mein Bruder am Buchteln nicht bekommen hat, habe ich jetzt 10.000 Mal zurückbekommen.
Das stimmt.
Dir buchteln in Aachen.
So, nächste Frage. Was stört dich bei anderen gar nicht, was dich aber bei dir selbst stört? Es muss gar nicht so um dich selbst gehen, kann auch so deine Wohnung sein oder sonst wie, weil du willst wissen.
Nee, verstehe schon.
Okay.
Also mich stört es überhaupt nicht, also innerhalb von einem gewissen Rahmen natürlich, aber wenn jemand einfach so offensichtlich ein bisschen betrunken ist und so ein bisschen gagert deswegen, finde ich überhaupt nicht schlimm. So, aber es gibt natürlich diese Leute, die so, also ich hasse Leute, die aggressiv werden, wenn sie getrunken haben und die so komplett einfach so, also Leute, die das so gar nicht sich da mehr im Griff haben. So, das finde ich immer völlig daneben, finde ich auch richtig peinlich und wenn man erwachsen ist und so ist, dann sollte man auch nicht trinken, weil dann weiß man, dass man so ist und dann weiß man, Alkohol ist einfach nicht für mich.
So, aber wenn jetzt einfach nur Leute so ein bisschen gagert sind, wenn sie betrunken haben oder sowas, dann finde ich das völlig in Ordnung. Ja, ein bisschen was getrunken, ein bisschen betrunken, ist doch lustig. Aber bei mir selber ist mir das so peinlich am nächsten Morgen. Oh, was habe ich denn da gelacht. Oh nein.
Der Blick zum Handy so.
Oh, was soll ich denn finden.
Overshared auch.
Ja, so ein komisches Foto, so ein komisches. Und bei anderen Leuten, wie lustig, ey. Ich ent, wie sagt man, ich erlöse meine Freunde, die vielleicht mal so einen zu viel getrunken haben, am nächsten Tag auch immer sofort, ey nein, was für Witz, ich habe überhaupt nichts Schlimmes gemacht oder so. War alles völlig im Rahmen, so ich erlöse die Leute dann sofort, weil ich das Gefühl selber total kennst, wenn ich so, oh, was peinlich, ey. Aber bei anderen Leuten null schlimm, bei mir selber, ich am liebsten will ich mit mir das machen, was du mit Klofrauen machst.
Klofrauen-Hasser.
Klofrauen-Hasser. Was bei dir?
Wenn es in Wohnungen ein bisschen unordentlich ist, ist mir sowas von scheißegal, wenn ich irgendwo zu Gast bin. Aber wenn ich selber Besuch empfange oder erwarte.
Aber es braucht den Besuchskontext.
Dass ich woanders zu Besuch bin.
Also, nein, ich meine, stört dich auch ein bisschen Unordnung, wenn du keinen Besuch hast?
Nee, ich bin schon sehr ordentlich, würde ich sagen, auch für mich. Aber ich achte schon drauf, wenn jetzt gleich jemand kommt, dass ich dann so ein bisschen alles so klar Schiff mache und so.
Was sind so die.
Wegen des Besuchs.
Was sind so die drei, die drei neuralgischen Punkte?
Schuhe, die irgendwo, weil ich bin so ein, Schuhe, das kriege ich einfach nicht, ich kriege das nicht hin, nach Hause zu kommen und Schuhe sofort irgendwo da hinzustellen, wo sie hingehören.
Brauchst ein Schuhregal.
Habe ich ja.
Brauchst ein besseres.
Ah, ich habe ein super, das ist sogar weg.
Schuhmoderator.
Extra Flur, ist das so egal. Aber das ist super geil, aber trotzdem, es steht erstmal einfach rum. Das ist wichtig, das ist bei mir immer so, irgendwie so Geschirr, was so ein bisschen rumsteht.
Das ist so ein, einmal im Gäste-WC noch hier die.
Ja, Klo wird sauber gemacht.
Wird es sauber gemacht oder wird einfach nur dieses blaue Zeug einmal so rundherum, damit es sauber gemacht aussieht?
Ja, so eine Mischung. Nee, aber wenn ich woanders bin, ist mir das völlig egal. Das ist ja eh oft so, man macht sich ja auch teilweise Gedanken um sein Outfit und wie oft denkst du bei Leuten, denen du sie triffst abends und machst dir Gedanken über deren Outfit? Weißt du?
Nee.
Naja, also du machst dir zu Hause Gedanken, was ziehe ich heute an? Natürlich immer unterbewusst, jeder, der was anderes behauptet, ist ein Idiot. Unterbewusst, nicht bewusst, sondern unterbewusst, was andere davon denken. Weil wenn du der letzte Mensch auf dem Planeten wärst, wäre es dir egal, was für Schuhe du anhast. Ist einfach so. Und, aber wie oft machst du, denkst du darüber nach, wenn jetzt irgendjemand, also zum Beispiel, weißt du, was dein Bruder heute für Schuhe anhat?
Ja.
Okay.
Aber es liegt daran, dass er meistens dieselben anhat.
Ja, okay. Aber du weißt, was ich meine. Die Person, mit der du abends irgendwie.
Aber ich judge.
Ach so, ja, okay.
Also.
Wenn jemand irgendwie so bei mir vorbeikommt und sowas offensichtlich Komisches anhat.
Naja, jetzt natürlich nicht was krass Extravagantes, aber sagen wir so.
Nee, muss nicht extravagant sein, aber einfach so.
Aber man steht ja manchmal zu Hause und überlegt, ziehe ich die beigen oder die weißen Schuhe an? Also so wirklich so Nuancen. Das ist ja scheißegal.
Ja, aber wenn die beigen nicht passen.
Sagst du dann?
Ich denke es mir zumindest.
Ja, okay.
Passt ja gar nicht hier.
Okay, ja, krass, weil ich dachte, das würde man nicht tun.
Hast du dafür eine Leggings an, wenn ich mal fragen darf?
Ja, okay, dann passt das ja gar nicht. Scheiße, das ist ja, okay. Aber das ist.
Ja, ich weiß, was du meinst.
Ja. Und so ist es ein bisschen bei, wenn ich irgendwo in Wohnungen bin. Meine Mutter hat auch immer gesagt, so zu meinem Bruder und mir: "Räum mal hier den Flur auf, was, wenn jetzt jemand vorbeikommt? Wie sieht das denken die denn?" Dann gucken wir so in den Flur, dann liegt da irgendwie so ein Regenschirm. So, das ist eigentlich, das ist der Person scheißegal.
Für einen Regenschirm gibt es auch keinen richtigen Ort. Wo macht man, also ich bin absolut kein Regenschirm-Benutzer.
Doch, gibt es extra, so wie im Restaurant.
Ja, ja, ja. Aber wo macht man den Regenschirm rein, wenn er benutzt wurde? Dann ist er ja nass. Und dann muss er so würdelos in die Badewanne gestellt werden, einmal zum Trocknen. Peinlich ist das denn.
Wenn wir in Kleinstädten wohnen, so mit einem Familienhaus, stellst du ihn einfach aufgespannt vor die Tür.
Ja, dann regnet es, dann bleibt er ja nass.
Am besten Fall so ein Dach drüber ist.
Brauchst du noch ein Dach?
Ja.
Regenschirm.
Ja, hier war so der Regenschirm, hier war das Regenschirm-Abteil. Wir hatten uns überlegt, das Haus zu kaufen. Jetzt ist uns aufgefallen, es gibt kein Regenschirmdach. Deswegen würden wir davon absehen.
Wollen wir jetzt nicht machen.
Immer so Leute, die immer im Konjunktiv sind, obwohl sie aktiv etwas vorhaben. Wir würden jetzt davon absehen. Nee. Oder ich würde sagen, so in der Schule, wenn neben mir jemand gesagt hat: "Ich würde sagen, Paris ist die Hauptstadt von..." Nee, du sagst es.
Ja, ja, ja. Viele reden gerade so in der, ich weiß gar nicht, wie man, wie man die Grammatik, wie das grammatikalisch gewordet heißt, dass man von sich selber nicht als Ich, sondern als Mann. Weißt du? Ja, man macht sein Ding, man steht früh auf, man zieht durch. Wie nennt man das? Voll viele reden so gerade. Auch so ein paar Kumpels von mir reden so.
Ja, und was bei der Gen Z, was ich aber ganz, ich finde, es klingt cool.
Man hat seine Sachen gemacht, man von sich selber so als unbestimmte Artikel reden.
Sehr passiv von einem selbst.
Ja, ja, ja. Man hat viel gesehen, man hat viel, also so. Findest du das komisch?
Das und Gen Z sagt sehr viel, oder jüngere Leute, so dieses Ich sag, bevor sie dann was sagen, so auf Achten.
Nee, gib mal ein Beispiel.
Ich sag, Bayern wird Meister. Ich sag, also da stand, Bayern wird Meister. Ich sag, er ist einer der besten, den Real Madrid je hatte.
Aber ich sag.
Ich sag, und dann die Steigerungsform, ich sag ehrlich, ich sag ehrlich, Real Madrid wird Meister. Ich sag ehrlich, Mbappé ist, und dann ist die verkürzte Form einfach nur ich sag und so.
Aber ich sag das doch eher, also sowas sagt man als Prediction.
Ja, das war ja immer so. Aber mittlerweile ist es wirklich, wenn Leute einfach nur was sagen. Ich sag ehrlich, Smarties ist die beste Süßigkeit, die es gibt.
Ja, aber das gab es ja so, das haben wir früher auch schon gemacht.
Ja, aber das ist, ich finde, gerade ganz schön inflationär. Muss man mal beachten. Aber ich finde es, aber es klingt ganz cool. Ich finde es nicht schlimm.
Ja, also ich sag ehrlich, das ist so eine alte.
Ja, ja, es gibt ja alles, wie der Macker gibt es ja auch wieder. Das gab es ja schon in den 80ern. Aber ich sag ehrlich, Felix Lobrecht geht gar nicht.
Ich sag ehrlich, früher Bergisch Gladbach, Dicker. Man hat seine Sachen gemacht. Man hat seine Geschäfte gemacht, Dicker.
Ich sag, Bergisch Gladbach besser als Köln. So. Egal.
Man kennt uns in Bergisch Gladbach, Dicker. Komischer neuer Charakter. Den arbeite ich auch.
Apropos Bergisch Gladbach, da kommt Heidi Klum her. Hast du.
Wo ist denn das?
Bei Köln.
Bei Köln, ja.
Hast du ihr Kostüm gesehen?
Was?
Halloween-Kostüm als Hand?
Nein.
Okay, ich habe es aber gesehen und es sah irgendwie cool aus.
Einfach als Hand.
Es ist eine abgetrennte Hand. Ja. Ich glaube, da kommt bei der.
Das sowas kommt bei raus, wenn Leute zu viel Geld haben. Wenn man so.
Nee, aber die gibt es.
Wenn man zu lange berühmt ist.
Aber die hat doch diese geilen Halloween-Partys immer.
Ich wiederhole, zu lange berühmt, zu viel Geld, dann kommt sowas bei raus.
Ja. Weiß ich nicht. Ich finde es aber eigentlich ganz, ganz geil.
Victorias Handjob.
Ich glaube, da lebt die immer ihr Rheinischsein aus in diesem Verkleiden einmal im Jahr. Aber ist ja auch scheißegal. Nächste Frage.
Wie vielen sind wir jetzt?
Vierte kommt jetzt. Welchen Laden aus deiner Kindheit vermisst du? Entweder, weil Berlin alles weggentrifiziert wurde und da der elfte Lab drin ist, oder.
Ich finde die Lab Coffees, die sehe ich voll selten.
Ja, oder mir ist jetzt nichts anderes eingefallen. Sagen wir einen anderen Laden.
Ja, get your examples straight. So richtig ernst werden jetzt auf einmal. Ist mir schon öfter aufgefallen, du gibst dir irgendwie, deine Beispiele sind hingekackt und hingeschissen. Ich sag ehrlich.
Ich sag ehrlich, waren besser. Nee, aber wenn irgendwas weggentrifiziert wurde und da jetzt irgendein.
The Barn.
Bürgermeister drin ist.
The Barn.
The Barn ist da drin, ja.
Hass ich.
Ja.
Kennst du The Barn, Alter?
Krass, richtig stark.
Ganz stark.
Ich finde bei dir immer so krass, du kriegst Heidi Klum als Hand nicht mit, sondern richtig stark Meinung zu The Barn.
Ganz starke Meinung zu The Barn, diesen komischen Kaffeehäusern da, weil das sind genau diese Abwiegerkaffees.
Was heißt das?
Ja, wo der Kaffee abgewogen ist in so einer.
Waage.
Ja, in einer Waage, so ein Edel-Ausländer. Dein Kaffee da zusammenrührt, so eine fruchtige Kacke, ey.
Boah, ich hasse fruchtigen Kaffee.
Ich auch.
Hört auf mit der Scheiße. Ein Kaffee muss einfach schmecken, als kommt er aus Italien und alle sind happy.
Es gab mal früher unweit von uns zu Hause einen Kiosk, der hieß Fetge.
Geil.
Weiß ich, wahrscheinlich hieß da irgendjemand mit Nachnamen Fetge.
Jochen Fetge.
Ich war Jochen Fetge und der war mega fett.
Und Fetge, wirklich, der Name war Programm. Ich habe noch nie so einen ungesunden Mann gesehen, wie Herr Fetge.
Der kam immer da, weil er nicht mehr rauskam aus dem Laden.
Ja, ja, wirklich, Herr Fetge. Der war nicht fett, der war aber einfach, aber er war Fetge.
Also, das klingt für mich eher so ein bisschen fettig.
Ja, der war eklig, der war fettig, der hat Kette gerucht, wie bei dem, so die Süßigkeiten gekauft hat.
Der war eklig.
Ja, aber auf eine Art, also so, aber das Gute eklig.
Der hat das oder so die Familie und dann so, ach, guck mal, die reden über uns, dann wird das immer so, der war eklig.
Ja, der ist, der lebt niemals noch. Alles Gute an seine Familie, wirklich. Aber der hat so Kette geraucht, dann halt mit seinen Rauchfingern immer die bunte Tüte und ja, jeder, jede Süßigkeit hat so die ersten acht Sekunden nach Süßigkeit.
Immer West Light gerochen.
Nee, West Light, Kabinett würzt sich, Alter.
Rival.
Wollte er nie in die schlimmste und die frische Tüte noch eine Ernte 23.
Warte, fällt mir noch ein Laden ein.
Bei mir war es Zoo Brakermann.
Was gab es da?
Zoohandlung. Auf dem Weg von meiner Schule zur Bushaltestelle. Da einfach mal so reingehen, so Fische angucken.
Ah ja.
Fand ich immer mega krass. Das war in Detmold so ein geiler Laden. Das war so eine Zoohandlung. Konnte man aber gar keinen Zoo kaufen.
Nicht gegen Dormagen, Mann. Gab es denn doch so viele Läden? Wir fallen mir gerade keine Läden ein.
Meistens sind es so Kioske.
Kioske.
Ja.
Gab man Jugendclub, in dem ich früher ab und zu war. Den gibt es nicht mehr. Interessiert mich jetzt nicht, aber finde ich einfach so schade, dass für die Kids vor Ort. Aber sonst nee, ich vermisse nur Fetge.
Okay, nicht die Zoohandlung. Letzte Frage. Für welche Problemlösungen, die wir offensichtlich haben als Gesellschaft, bist du viel zu wenig dankbar, dass es sie gibt? Also bei mir ist es zum Beispiel, ich finde es jedes Mal ein Wunder. Ich denke einmal pro Woche daran, was für ein Wunder das ist und was für ein großes Glück und ich bin viel zu wenig dankbar dafür, dass wir so eine Problemlösung für Müll haben.
Inwiefern?
Na, stell dir vor, das gäbe es nicht. So, dass das irgendwie abbaubar wäre oder dass Mülldeponien sich darum kümmern würden und das abgeholt wird und dass das halbwegs funktioniert.
Sagen, kannst ja mal in Westafrika an den Stand stellen.
Nein, aber weil.
Naja, da ist der Müll dann.
Ja, Mann, aber du weißt doch, was ich meine, du Arschloch, ehrlich, Toilettenhasser, Erdehasser.
Naja, ich kann doch nichts dafür, dass du hier, dass du auf alles scheißt, neuer Dings. Das Müllproblem ist überhaupt nicht gelöst.
Mann, aber.
Es ist aus den Augen, aus dem Sinn.
Aber in meiner Wohnung ist es keiner.
In deiner Wohnung ist es gelöst, ja.
Ja, man kann ja aus allem, das ist, man kann ja aus allem immer sowas machen. Weißt du?
Ja, aber bei manchen.
Jetzt habe ich letztens in einem Podcast gehört und es stimmt ja auch, aber irgendwie geht es ja darum, dass die Leute jetzt mehr in die Natur gehen und Pilze sammeln, so ein Trend wird. Und jetzt gibt es natürlich, ich weiß gar nicht, welcher Podcast das war oder was ein Zeitungsartikel, keine Ahnung, sofort, wie gefährlich, wie scheiße das aber auch für die Natur ist und so. Und ich so, ja, ich weiß, Mann, aber irgendwie hat man das Gefühl.
Soll ich es dann Pilze sammeln? Schlecht.
Weiß ich nicht, ich habe es mir nicht angehört.
Naja.
Nee, also es wurde so als Frage gestellt, als hypothetische Frage. Ich weiß gar nicht, ob es so ist. Aber sofort ist das der Anfang.
Ganz kurzer Podcast, nein.
Aber ja, kann ja sein. Aber genau das, dass das sofort wieder so in Erwägung gezogen wird, so, und kann ja auch sein und so, und du weißt, was ich meine.
Naja, also wofür wir wirklich, okay, ich habe was. Meine Hausverwaltung hat ja irgendwann einfach den Dienst quittiert. Die haben sich ja irgendwann dazu entschieden, das Haus, um das kümmern wir uns jetzt nicht mehr. Das lassen wir einfach, überlassen wir sich selber. Was zur Folge hat, dass ich eine Zeit lang wieder keine Heizung hatte oder einfach kein fließendes Wasser. Kein konstant fließendes Wasser vor allen Dingen, weil meine Diagnose ist, dass ich wohne ja ganz oben, dass die irgend so eine Billigpumpe da eingebaut haben, die einfach nicht genug Druck hat, dass das Wasser auch nach oben kommt.
Und dann machst du so den Hahn an und dann so, dann kommt das so rausgesprossen und dann ist wieder Luft und dann wieder Wasser und Luft und Wasser. Das ist auch beim Duschen nervigerweise so. Beim Duschen kommt noch erschwerend hinzu, dass es die Temperatur aber dafür auch nicht hält. So, das heißt, es kommt unregelmäßig mit sehr wenig Druck und dann noch tour inkonstant. So. Und fließend warmes, gutes Wasser weiß ich gerade extrem zu schätzen, wenn ich in einem Hotel bin.
Wenn ich jetzt Felix Lobrecht wäre, würde ich sagen, du denkst, also überall auf der Welt gibt es einfach fließendes Wasser aus dem Hahn.
Nee, aber ich meine.
Tommy, du Arschloch.
Nee, aber ich habe aber nicht gesagt, das Müllproblem ist gelöst. Ich habe nicht gesagt, das Wasserproblem ist gelöst.
Mein Müllproblem.
Ja.
Kennst du aber so Leute, die einen so absichtlich im Internet, die einen so absichtlich missverstehen, dann so, also.
Das Geschäftskonzept von der SZ, ey.
Nee, aber so, die dann sagen, sorry, aber mega problematisch, dass Tommy Schmidt einfach behauptet, das Müllproblem wäre gelöst. Hier mal ein paar Bilder aus. Das habe ich nicht gesagt. Ihr wärt die Ersten, die euch aufregen würdet, wenn ihr in eurer Wohnung keine Mülleimer hättet und das habe ich gesagt, dass jemand kommt und euren Müll abholt. Nicht, dass das Müllproblem, aber so Leute, die einen so extra so missverstehen und dann denkst du, Mann, du weißt, und dann denke ich immer so, das ist doch so perfide, du weißt doch, dass ich es nicht so gemeint habe. Wenn du ganz ehrlich bist, wenn wir jetzt befreundet wären, wüsstest du, dass ich es nicht so gemeint habe. Warum machst du das?
Warum machst du das? Aber naja, egal.
For the clicks.
Welcome to the Internet.
All for the clicks. Nee, aber ich bin, weißt du was? Ich applaudiere jetzt für fließend Wasser.
Weil es das überall gibt, ne? Genau wie dass das Müllproblem gelöst ist, überall auf dem Planeten.
Nee, gibt es nicht überall. Bei mir zum Beispiel nicht.
Kanalisation auch krass.
Auch krass. Du kannst im siebten Stock irgendwo sitzen und dein Geschäft verrichten, drückst auf einen Knopf und es ist nicht mehr dein Problem. Stell dir vor, das gäbe es nicht. Das ist ja der Angang der Frage gewesen. Stell dir vor, das gäbe es nicht. Du müsstest in so einen Eimer kacken und das immer morgens, wenn du zur Arbeit gehst, runterbringen. Das wäre die Alternative. Und das wäre dann so normal, so morgen.
Ja, und wenn dann nicht, wo kriegst du es denn hin?
Ja, genau. Stehst du da im Fahrstuhl und der Nachbar am fünften Stock steigt zu, ja, bringt auch gleich meine Scheiße weg. Steht da bei eurem Kackie-Eimer.
Ja. Schönes Schlusswort.
Kackie, aber wie heißt die Folge nochmal?
Weiß ich nicht. Elif, Ehreib, unser Statement.
Nee, das ist zu, das ist, wie sagt man immer so, das ist zu lustig.
Nee, dann hören die Leute die Folge auch nicht, weil keiner das Thema mehr hören will.
Ja.
Überlegen wir uns ex.
Kackie-Eimer finde ich auch gut.
Ja, aber wir erkennen uns jetzt hier.
Was war wieder mit Clickbaiting?
Nee, machen wir mal eine ganz sachliche Folge.
Sex, Sex.
Da haben wir noch so beredet.
Stutt.
Wir können es Stutt nennen.
Ja, weiß nicht, überlegen wir uns noch.
Überlegen wir uns jetzt.
Ich weiß nicht mehr, worüber wir geredet haben.
Alles Mögliche.
Freiburg.
Saufen.
Tommys Saufeskapaden.
Wenn ich jetzt ChatGPT wäre, frag mich mal, ChatGPT.
Kühlfrau-Hasser.
Ja, ich schaue nochmal nach, worüber ihr geredet habt. Ihr habt über einiges geredet, ganz schön wild wart ihr wieder unterwegs. Es sind Fragen gab es, es gab aber auch Klofrauen. Ja, Tommy hat aber, du sagst das schon richtig, Klofrauenhasser. Wäre eine Möglichkeit. Außerdem Fahrer, die müde werden, vielleicht liegt da ja was, könnt ihr darüber nachdenken. Sekundenschlaf ist ein Thema, das viele Leute beschäftigt.
Ja, ja, ja.
Also irgendwie so ein Ding.
Dann hör auf, dich mit der zu unterhalten. Nein, mir fällt jetzt nichts ein.
Momo, der Fahrer. Das klingt wie ein cooler Kinofilm.
Oder einfach nur Momo.
Momo.
Ja, einfach so Rechtsstreit mit Michael Ende des Erben.
Stimmt.
Momo.
Ja. Nee, du hast, glaube ich, eher Rechtsstreit mit den Erben von Fetge.
Von Fetge.
Ist mittlerweile so ein Riesen-Taikun.
Riesenkonzern.
Ja.
Ey, der ist so richtig, der ist so Weltmarktführer.
Kiosk-Taikun.
Ja, Weltmarktführer in diesen Abreißtüten für bunte Tüten.
Ja.
Die haben das Reißsystem verbessert. Das ist so Reiß, also ein bisschen leichter.
Ist ultra reich. Aber ist immer noch da drin, kommt immer noch nicht raus, ist noch zu fett.
Leute, das waren fünf schnelle Fragen.
Ja.
Danke an Tommy Schmidt.
Und ich habe recht behalten, es war eine alberne Folge. Hat mal gut getan.
Stimmt.
Oder? Hat doch geklappt.
Hat geklappt.
Also dieses, Tommy, komm mal rein, mach Udo Lindenberg nach. Das funktioniert nicht. Aber einfach mal sagen, jetzt anderthalb Stunden albern sein, funktioniert.
Einfach mal ein bisschen durchgaggern.
Ja.
Leute, wir sehen uns Donnerstag, Freitag, Samstag in Köln in der Lengses-Arena. Ich freue mich sehr drauf. Wir zeichnen das Special auf, das wird richtig geil. Koppert TS hören.
Ja.
Wann, wo, wie?
Dienstags, ganz normal.
Und nächste Woche.
Die Special-Folge?
Die gibt es immer noch, genau. Ich war ja bei Kevin Trapp in Paris. Koppert Talks.
Koppert Talks.
Ist immer sehr zeitlos, diese Spezialfolgen sind immer zeitlos. Spannender Typ. Hat mit Zlatan Ibrahimovic zusammengespielt, darüber redet er auch. Ist eine coole Folge.
Geil. Checkt das aus. Ansonsten Donnerstag kommt wieder Videoblog München, nee, nicht München, Hamburg und Stuttgart. Checkt das aus. Und wir hören uns nächste Woche hier bei den Spotifyenden wieder. Denn Mittwoch ist und bleibt TAKTAK, Leute, ihr wisst doch Bescheid, bleibt gesund, bleibt stabil, seid mit Liebseinander. Mein Name ist Felix Lobrecht, die letzten Worte hat wie immer der wunderbare Tommy Schmidt.
Und ich wollte noch schnell eine Anekdote erzählen aus Freiburg, da habe ich mir einen Kaffee gekauft. Ich habe gesagt, ich hätte gern einen Kaffee. Und dann wollte ich mit Karte bezahlen. Und dann war gerade dieses Trinkgeld-Ding da. Es hat die Barista dann so direkt weggedrückt. Und ich so, hä? Ich habe selber keinen Bock auf die Scheiße, hat die gesagt.
Schön gesagt.
Oder? Irgendwie witzig.
Ah, und 65 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen.
Ja.
Hadi gruß.
So.
Jörg Schandner.
Tschüssi.
Diese Folge, gemischtes Hack, wurde euch präsentiert von der HOK24 Autoversicherung.
Albern auf Ansage. Funktioniert sowas? Normalerweise nicht, hier komischerweise schon. Nachdem die letzten Folgen ungewöhnlich inhaltlich waren, brauchte das Volk dringend eine große Spritze Gaga. Gaga über Tommis Sauftrip, Gaga über Stuttgart, Gaga über whatever. Welche Sachen macht man aus Prinzip nicht mehr? Was ist völlig in Ordnung bei anderen, aber cringe bei sich selber? 90 Minuten Urlaub fürs Gehirn - gebt Euch, gönnt Euch, freut Euch! Gut Hack! Love.
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