In Folge 366 von Gemischtes Hack sprechen Felix Lobrecht und Tommi Schmitt nach einer Sendepause über Jugenderinnerungen, die Debatte um die Legalisierung von Cannabis und eine mögliche Tabaksteuer-Erhöhung. Sie diskutieren Podcast-Ideen, die Dynamik von Hypes in den sozialen Medien und die Krise der Live-Branche, in der Tickets schwerer zu verkaufen sind als vor Corona.
Felix Lobrecht berichtet außerdem von seiner Tour durch Graz und Wien. Am Ende beantwortet Tommi Schmitt fünf Fragen zu Alltagsthemen wie Mundgeruch, Sammeln und Motorrollern.
In dieser Folge Felix Lobrecht, Tommi Schmitt
Dieses Transkript der Folge über Touren, Cannabis und Live-Geschäft wurde mit der Technologie hinter dem AI Note Taker von HappyScribe erstellt.
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Habe letztens zufällig 8 Miles im TV gesehen und hatte voll den Flash, mit meinem zugekifften Sohn im Rollbergkino zu sitzen.
Gut gealtert, der Streifen. Daumen hoch.
Das ist meine Damen und Herren, eine WhatsApp-Nachricht von meinem Vater, von Frankie Bester Mann, einfach aus der Kalten, hat er mir dort geschrieben und.
Die aber dann nochmal. Er hat was gesagt?
Habe letztens zufällig 8 Miles im TV gesehen und hatte voll den Flash, mit meinem zugekifften Sohn im Rollbergkino zu sitzen. Gut gealtert, der Streifen. Daumen hoch. Eine sehr typische Vater-Nachricht.
Das ist geil.
Weil mein Vater bringt da immer was durcheinander, aber dazu kommen wir gleich. Erstmal machen wir die Anmoderation. Damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Gemischtes Hack. Mein Name ist Felix Lobrecht. Mir gegenüber sitzt wie immer der wunderbare Tommy Schmidt, endlich wieder in Person. Nicht in Madrid, sondern in Person.
Ich bin wieder da.
Welcome back.
Dankeschön.
Wir freuen uns, dass du da bist. Wir hoffen, wir haben alle zusammengelegt und wir schenken dir ein Motorrad.
Yeah.
Tommy kriegt ein Motorrad, eine schöne Ducati, weil du wieder da bist.
Wir sind jetzt der Hauptstadt-Podcast. Ich war in Madrid, jetzt sind wir wieder in Berlin, du warst in Wien. Kommen wir gleich zu. Aber jetzt will ich erst zu.
Frankie.
Frankie.
Also.
Übrigens, intellektueller Vater, weil ich habe den Film auch gesehen. Ich glaube, der lief in 3sat oder Arte, war die Wiederholung.
Ja.
War dein Vater auf 1, wahrscheinlich im Fernseher.
Nee, mein Vater ist 3sat auf 3.
Ja.
Ganz klassisch. ARD auf 1, ZDF auf 2, RTL auf 5.
Ja, aber wenn man nach der Logik geht, müsste er, wenn er 3sat auf 3 hat, SAT 1 auf 1 haben. Das wäre komisch.
Nee, aber er ist ein Intellektueller.
Ja.
Wenn du dann quasi so die Wahl hast zwischen ARD und SAT 1, dann entscheidet sich ein Gelehrter wie mein Vater natürlich für ARD.
Du musst dann mit einem Daumen, mit einer Daumenbewegung zu den Sportclips rüber, wenn 8 Miles vorbei ist. Also Sport 1 auf 9. Egal.
Nee, also worauf mein Vater hier anspielt.
Ja.
Mein Vater bringt hier nämlich ein paar Sachen durcheinander.
Mhm.
Ich habe mit meinem, also ich habe 8 Miles damals im Kino gesehen, das weiß ich noch.
Der hieß 8 Mile. Ich dachte, den, was wolltest du erst durcheinanderbringen?
Ach so, er war 8 Mile. Ja, sorry.
Ach so, hast du dein Vater zu viel in den Mund gelegt?
Nee, es stand 8 Miles, aber ich hätte es jetzt auch sofort so gekauft.
Okay, okay.
Also, wir haben 8 Mile im Kino zusammen gesehen, das weiß ich noch, weil der war, als der rauskam, mit einer Altersfreigabe, die ich noch nicht erfüllt habe.
Ja.
Ich glaube, der war ab 12 und ich war wahrscheinlich erst 11 oder so.
Ja.
War ich mit meinem Vater da. Aber es war nicht im Rollbergkino in der Karl-Marx-Straße, sondern, bin ich mir sehr sicher, in der UCI Kino World in den Gropius-Passagen, Johannes Thaler Chaussee.
Mhm.
Erster Fehler. Zweiter Fehler: Meinem zugekifften Sohn, was mein Vater da macht, ist einen klassischen Vermischer.
Oh.
Weil ich nämlich ein paar Jahre später hatten wir so einen Klassenausflug in irgendein Kino.
Mhm.
Wahrscheinlich, aber auch nicht ins Rollbergkino, sondern in die Neukölln-Arkaden. Haben da mit der Klasse irgendeinen Kinofilm geguckt und da durfte ich nicht mit rein, weil ich gekifft habe und mein Lehrer das rausgefunden hat und dann wurden wir nämlich nach Hause gebracht. Und diese beiden Sachen hat mein Vater nämlich fälschlicherweise zusammengeworfen.
Wie hat er das rausbekommen, der Lehrer? Das muss ja eine.
Weiß ich aber gar nicht.
Ein Snitch gegeben haben.
Nee, nee, nee. Werde ich nie vergessen. Da stand ich, Juri hieß der Typ, mit dem ich zusammen gekifft habe.
Ja.
Mit dem habe ich zusammen gekifft auf so einem, da wo jetzt der Klunker-Kranich ist, in den Neukölln-Arkaden oben auf dem Parkdeck.
Ja.
Haben wir vorher oben einfach gekifft und sind dann mit dem Fahrstuhl runtergefahren und auf irgendeiner Etage ist unser Lehrer eingestiegen.
Nein.
Und in diesem hellen Fahrstuhllicht, so rot-auweiß, hat er uns so angeguckt, so erst Juri, dann mich, dann wieder Juri. "Ihr habt gekifft", hat er genau so gesagt. Der war so ein bisschen so ein Norddeutscher, der kam aus Deutschland. "Ihr habt gekifft".
Sofort.
Ja, sofort. Und dann alle klar, sofort nach Hause. Und ja, dann haben wir noch einen gekifft danach.
Klar.
Und dann sind wir nach Hause gegangen und ja, mein Vater hat es mitbekommen.
Aber da hatten die Lehrer noch diese Autorität. Heute, wenn du sagen würdest, ihr habt gekifft, würde man einfach sagen, nein. Und dann würde er da stehen, der Lehrer, mit den roten Augen.
Der Lehrer gut, aber er hat uns auf jeden Fall nicht mit reingenommen. Und er hat es dann, ich habe meinem Vater natürlich nicht gesagt, ich habe dann gesagt, der Film ist irgendwie ausgefallen oder sowas.
Ja.
Und mein Lehrer hat aber natürlich später gepetzt. Also mein Lehrer war die Snitch.
Okay.
Der hat Frankie angerufen und gesagt, er hat gekifft.
Aber wie würde er doch?
Ja, er hat eine Rauschgiftzigarette gespritzt.
Mhm.
Aber wie würden heute bei so Helikopter-Eltern, wie würden die darauf reagieren? Also die suchen dann ja sofort im Klischee die Schuld bei den Lehrern. Weißt du? Also wieso bringen sie überhaupt meinen Sohn, wieso hat der überhaupt frei? So.
Entweder bei den Lehrern.
Ja.
Oder bei Mitschülern, die kein guter Einfluss sind.
Ja, sowas. Übrigens ganz, ganz gemein muss ich jetzt so als Erwachsener mit ein bisschen Abstand wirklich mal sagen, bei voll vielen Eltern von meinen Freunden war ich angeblich immer der, der der schlechte Einfluss für die war.
Kann ich mir gar nicht vorstellen.
Nee, aber also das hat wirklich nie gestimmt. Also die waren wirklich immer meistens viel schlimmer, aber die haben natürlich sich vor ihren Eltern immer irgendwie rausgeredet und dann alles auf mich geschoben. Und dann dachten voll viele Eltern, dass ich der schlechte Einfluss bin.
Was sind das für Freunde dann?
Ja, das sind so Kifferbekanntschaften. Das sind ja keine Freunde, das sind einfach irgendwelche Opfer, bei denen du zu Hause kiffen kannst oder die eine Bong haben. Also sowas reicht ja in so Kifferzeiten, um mit denen abzuhängen.
Juri, liebe Grüße.
Ne, Juri mochte ich. Der war mehr als ein Kifferfreund. Habe ich aber auch nie wieder gesehen.
Warst du so was wie ein Tadel bekommen dann dafür? Oder eine Klassenkonferenz?
Ja, bestimmt.
Ich habe damals auch in einer Klassenfahrt in Soest einen Tadel nachher bekommen, weil ich habe Alkohol verkauft. Siebte oder achte Klasse war das. Ich habe vorher.
Tümpel-Mafiosi, ey.
Vorher Don Toby, ey. Ich habe vorher im Keller von meinen Eltern so Weinflaschen mitgenommen. Dieses Geräusch, was dann immer wenn die so aneinander, so in so einem Rucksack aneinanderknallen. Und dann dort verkauft.
Was hast du genommen?
Weiß ich nicht mehr. Aber mit einem Kumpel. Wir haben ein paar Leute einen Tadel bekommen. Ich weiß aber nicht mehr, wie viele. Und einer hat dann so vor Schreck, als es raus war, irgendeine Putzfrau in der Jugendherberge hat das gefunden. Ich glaube, die Putzfrau hat das gepetzt. Völlig unnötig. Die hat gar nichts davon. Also völlig unnötig, dass die das irgendwie sich in diese Lehrer-Schüler-Konstruktion von einer Schule, die anderthalb Stunden im Auto entfernt ist, sich so einmischt.
Ja, ja, ja.
Und dann hat aber einer so hektisch noch versucht, im Garten dieser Jugendherberge diese Flaschen zu verbuddeln.
Verbuddeln wie so eine Leiche.
Ja, ja.
Der wirklich so Mafia-Methoden ist.
Nee, aber das war da.
Aber waren deine Eltern so, hatten deine Eltern so einen Schnapsschrank zu Hause?
Ja, aber offen zugänglich.
Eigentlich gefährlich im Nachhinein.
Wieso Amis, wo dann einfach so eine Shotgun so, ja, die ist da. Kannst du einfach an den Schrank gehen.
Aber sowas gab es bei uns zum Beispiel nie. Also wir haben immer, es gab immer so Freunde, bei deren Eltern einfach so ganz viele Schnäpse einfach so in so Schränken waren. Wenn wir dann so als Jugendliche oder Kinder so Sturmfrei hatten, haben wir uns halt immer so aus jeder Flasche so ein bisschen, dass man halt nicht sieht, dass überall was fehlt.
Clever.
Aber da kannst du dich schon gut dicht machen als zwölfjähriger Alter. Ja, so richtig, richtig.
Ey, das war das, ich glaube, das haben wir auch gemacht. Ich glaube, ich habe immer dieses mit meinem Bruder, dieses so von allem so ein bisschen in so eine leere Wasserflasche einfach gemixt.
Nee, nee, wir haben immer so kurze getrunken, quasi mäßig.
Ich habe meinen Kumpel Christian.
Aber ich war immer voll neidisch auf die, auf ihre alkoholkranken Eltern. Weil Frankie hat, wenn überhaupt, hat er Bier getrunken oder mal Wein oder sowas?
Nur weil meine Eltern sowas haben, sind die nicht alkoholkrank.
Ja doch, deine Eltern sind alkoholikrank. Und die Eltern von allen meinen Freunden, die das hatten, auch.
Ja.
Da war ich immer voll neidisch drauf. Man ist als Kind generell voll oft neidisch auf Sachen, die total scheiße sind.
Ja, Nutella-Brote.
Nutella-Brote.
Ohne Hände, so Weißbrot.
Ja, so was.
Habe ich immer getauscht.
Oder so Süßigkeiten. Also wenn ein Kind eins nicht braucht um 9:30 Uhr morgens, dann sind es irgendwie drei Hanuta.
Ja. Geil, Daniel darf bis drei Nintendo 64 spielen, obwohl morgen Mathearbeit ist.
Ja, ja, sowas.
Deswegen hat er auch eine 5- gehabt. Ich hatte mit Lernen halt eine 4-. Aber trotzdem. Ja, stimmt. Irgendwann, die ganzen Dinge, wo man als Kind sagt, geil, wenn ich 18 bin, kann ich all das machen.
Ja.
Und dann machst du es trotzdem nicht, ne?
Ja, ja, ich habe genau zum Beispiel dann aufgehört zu kiffen, als es endlich hätte Spaß machen können.
Kiffen generell ist kein Thema mehr, irgendwie so in der Öffentlichkeit, dieses es wird legalisiert. Oh nein, das gibt es an jeder Ecke. Alle sind nur noch am Kiffen und irgendwie in der Apotheke kann man dann Gras. Also ich sage nicht, dass das nicht so ist, dass jetzt alle kiffen. Aber es ist kein Thema mehr in der Medienöffentlichkeit, ne? So dieses, es ist einfach weg.
Ja, ich glaube, weil es bei dem Thema irgendwie nichts zu gewinnen gibt.
Nee, aber es gibt nicht mal so ein, so wir ziehen jetzt mal Bilanz. So was ist denn jetzt passiert bislang? Und hast du schon mal, kann man jetzt in der Apotheke, kann man jetzt Gras kaufen? Ich weiß es nicht.
Ich weiß es nicht. Ich glaube, das hat überhaupt nichts verändert. Ich glaube, die Leute kaufen ganz normal größtenteils weiter ihr, also illegal Gras.
In Berlin koksen, ja, einfach alle. Also alle.
Nee, das stimmt absolut nicht. Nur zugezogene.
Alle im wahrsten Sinne des Wortes.
Ja. Nee, aber ich habe wirklich, also kiffen macht ja eigentlich so, ich will so vorher dann Spaß, weißt du, bist so allein zu Hause, rauchst einen Joint, badest oder rauchst am besten beim Baden einen Joint und guckst danach irgendwie einen Film oder so. Aber genau in dieser Zeit habe ich schon aufgehört zu kiffen. Ich habe noch gekifft, wenn es unter Peitschen im Regen mit einer Bong so in der Jacke auf dem Spielplatz.
Ja.
Und dann so, als ich dann alt genug quasi war, dann habe ich das Interesse daran verloren.
Ja, jetzt ist es ja einfach so mitten in der Gesellschaft. Jetzt kannst du mit Lauterbach im A8 vom Bundestag hin, da kannst du den Bong, kannst du den Typ dann noch.
Durfte der das eigentlich? Weil der durfte ja auch hinten sitzen und Wein trinken.
Ich weiß wirklich nicht, wie die Gesetzeslage jetzt ist bei Gras. Ob man das jetzt überall, darf man das jetzt überall machen, darf man überall alles anbauen, darf man, keine Ahnung.
Ich weiß es nicht.
I don't know. Aber irgendwie ist es ja auch interessant, dass es eben gar kein Thema mehr ist. Weil das war ja ein Riesending, so, nee, guck mal, es gibt doch die, da wurden doch so immer so Beispiele, so Blaupausen gezeigt, Holland oder irgend so ein Staat in den USA, wo es komplett frei ist und so, da ist auch nichts passiert. Aber irgendwie müsste man doch jetzt mal.
Naja, aber bei Holland, bei Holland muss man ja schon sagen, dass das ein absoluter Narco-State ist. Also Holland ist ja durch dieses Grasding so, also Leute, die Gras verkaufen, verkaufen tendenziell, also damit machst du einfach eine Welt auf, in der es auch den harten Stuff gibt. So, und Leute, die mit Gras auf Kilo und Tonnenbasis handeln, die kommen auch an alles.
Kleinfische.
An alles andere ran. Und deswegen ist es ja in Holland auch immer noch so ein bisschen unklar, wo das ganze Gras herkommt. Man weiß irgendwie, dass es eigentlich so von Kartellen und so kommt, aber irgendwie redet da halt keiner drüber so richtig, ja?
Übrigens auch gut.
Also es ist kein gutes, also Holland ist kein gutes Beispiel, will ich damit sagen.
Nee, aber auch.
Holland ist ja auch was so Straßenkriminalität, also so diese klassischen Drogen-Crime und Kartell-Crime ist ja viel, viel schlimmer als Deutschland. Noch.
Das, ja. Und ich finde auch sehr gut gewordet das Wort Rotterdam.
Ja.
Oder man denkt sofort, Rotterdam ist immer sofort dunkel.
Ja.
Es ist irgendwie so diese Kräne wie in Hamburg, die Kräne da am Hafen und so.
Ja.
Und da kommt immer, man denkt immer, wenn in Rotterdam so Containerschiffe gezeigt werden, denkt immer, das ist alles illegal. Alles, was ankommt, ist irgendwie illegal. Da sind entweder so Menschen drin, Drogen, seltene Tiere, so exotische, die nicht, so immer sowas.
Ja.
Und deswegen, und rotten, verrotten, das klingt so Rotterdam, das klingt immer jedes Mal, obwohl es, glaube ich, ganz schön ist. Nee, Den Haag ist so schön, Rotterdam ist nicht schön.
Weiß ich nicht, keine Ahnung.
Liebe Grüße nach Holland.
Ja.
Apropos, Kippen sollen bald 12 Euro kosten jetzt mit Tabaksteuer. Könnte bald passieren.
12 Euro? Ich weiß gar nicht, was Kippen gerade generell kosten.
10er, oder?
Ich weiß es nicht. Ewigkeit.
Was kostet denn die? Du drehst ja. Was kostet denn so eine Packung?
Die kostet, was kostet die? Genau, die spannende Zahl ist weg. 6,75 mittlerweile. Ist auch teuer geworden.
Aber haben nicht so, sagt man nicht so, ich bin auch kein Raucher, aber bei Rauchen so, dass man so, wenn man viel raucht, ist es mindestens eine Schachtel am Tag, oder? Sowas.
Ich glaube, das variiert.
Und dann aber 12 Euro am Tag. Boah, das ist schon heftig.
Nee, darum geht es ja.
Ja, ja.
Du willst ja quasi, dass nur noch Reiche rauchen.
Weil bei Armen sieht das nicht so gut aus auf Fotos.
Ja.
Das ist das Ziel. Ja, das ist schon, ich finde es schon, das ist schon krass. 12 Euro, also gut, ist natürlich klar. Ich weiß, dass es darum geht, ähnlich wie bei den Alkopops, die Leute davon wegzukriegen. Aber was hat er, früher hat das auch 5 Mark gekostet, oder? So eine Kippenpackung.
Ja, früher konntest du auch noch Kinder losschicken, um die zu kofen.
Ja.
Ja, abgefahren.
Nicht abgefahren. Außerdem neben 12 Euro, Ragebait, das ist das Jugendwort des Jahres geworden. Wir waren ja für Crash Out.
Ich wusste gar nicht, dass Ragebait ein Jugendwort ist. Ich dachte, das wäre einfach so eine Beschreibung für etwas.
Finde ich auch komisch. Weil das muss Ragebait sein. Das ist doch, ich wusste nicht, dass das irgendwie den jüngeren Menschen vorbehalten war, diese Formulierung.
War es ja auch nicht.
Nee, ne?
Nee. Ich glaube, das Jugendwort des Jahres ist einfach mittlerweile so, also durch Susanne Daubner, muss man wirklich sagen, die hat das groß gemacht. Die hat das so in die Mitte der Alman-Gesellschaft, also zu den alten Schweinen, die hat die also mit reingebracht. Und ich glaube, deshalb stimmen da jetzt auch einfach so viel mehr Leute mit ab. Und auch einfach so Erwachsene.
Ja.
Und der Rage, habe ich schon mal gehört.
Habe ich schon mal gehört.
Ragebait. Meine Stimme hat er.
Wenn du nochmal überlegst, Susanne Daubner, dass sie mal was aus ihrem Hype machen soll. Also dass sie, die ist ja, was heißt soll.
Die muss ein Krypto-Coin machen.
Aber irgendwie.
Den Tobey-Coin, ey.
Also Daubner hat ja wahnsinnigen Marktwert, so als Promi. Bei den jungen Leuten. Also da wird ja, wenn jetzt irgendwie, sag mal, so Monster Energy, wenn die um die Ecke kommen würden, hier, Susi, hier sind 1,4 Millionen Euro pro Jahr, mach uns mal ein paar Werbespots. Das liegt ja auf dem Tisch bei der. Aber sag, die geht nicht, ich bin ja Journalistin. Oder Nachrichtensprecherin und Journalistin. Ich glaube, die ist kurz vor, die ist kurz vor, FDP-Politiker geht in die freie Wirtschaft.
Weißt du? Weil da ist, glaube ich, die ist halt ein absoluter Star. Und bei einer sehr kaufkräftigen Zielgruppe.
Ja, aber ein Star.
Wenn die jetzt mit so einem Twix-Head-Deal um die Ecke kommt oder Snickers, boah, da klingelt richtig die Kasse.
Ja, oder Adidas oder so.
Ja, sowas.
Klamotten. Aber die ist kein Star.
Aber die könntest du locker, wenn die jetzt sagen würde, ich höre jetzt auf, und dann nimmt sich ein Management der an.
Ja.
Hundertprozentig. Liegen da Werbeverträge?
Ja, ja, safe. Aber die ist kein Star, weil ein Star hat ja, ist also nur bekannt sein, macht einen ja nicht zu einem Star. Ich finde, für einen Star braucht man auch, ja, Appeal. Also, und.
Ja, aber das geht durch, wenn sie, sie lebt ja durch diesen Cameo-Moment, dass sie irgendwo aufkreuzt. Und wenn du so eine Werbung so baust, dass am Ende, keine Ahnung, da sitzen irgendwie Leute, Adidas zusammen und sagen so, wir brauchen aber die coolste Person, jemand, der blablabla, und dann kommt sie einfach rein mit diesen Schuhen an.
Ja, da muss sie, genau, dann kommt sie rein mit den Schuhen, reißt irgendwas von der Wand und sagt, hey, das ist doch Obercringe.
Ja, ja, genau.
Check doch lieber mal das hier aus. Das ist das.
Sowas, fertig.
Ja, aber das kannst du zweimal machen.
Ja, aber da hat sie ja die Millionen. Nein, Millionen, weiß ich nicht, aber die hat, da kommt Kohle bei rum.
Und dann kommen die Linken und nehmen die Hälfte.
Cringe.
Cringe.
Ja, aber irgendwie, ah, da.
Man muss auch schon mal sagen, ja, also so die Hälfte ist schon wirklich auch viel. Also man muss jetzt wirklich mal so die Hälfte.
Das ist die Hälfte.
Das ist wirklich viel, Alter.
Oder Susanne Daubner macht Twitch oder Podcast. Überhaupt, was gibt es eigentlich noch, also Podcast ist ja ähnlich wie beim, man sagt ja immer so, wie der macht jetzt auch noch einen Podcast und die macht auch noch einen Podcast, aber Bücher werden ja auch immer wieder neu geschrieben. Deswegen ist es ja, du kannst ja, die Bibliothek der Podcast ist ja groß genug. Du kannst ja einfach eins rausgreifen. Das ist ja eigentlich egal. Deswegen ist das Argument immer so blöd. Deswegen, vielleicht wäre da was. Überhaupt, welche Podcasts gibt es?
Nee, aber das ist ganz unböse gemeint, aber das interessiert sich ja kein Mensch für Susanne Daubner als Person.
Nee, genau, deswegen, ich finde von Susanne Daubner auch schon wieder weg. Das weiß ich übrigens nicht. Ich kenne ihre Geschichte nicht.
Acht Leute interessieren sich.
Aber, aber.
Acht.
Hörerpotenzial von acht steht so im Pitchdeck. Aber andere, wo glaubst du, wäre noch eine Marktlücke in Sachen Podcasts? Was gibt es noch nicht?
Boah, ich glaube, was richtig spannend wäre, so in Ungnade gefallene Politiker, die definitiv kein Comeback mehr starten können. Also sagen wir mal so ein Span im Quadrat. Span kommt wieder. Das kann ich dir jetzt schon sagen.
Kommt immer wieder.
Ja, ja. Aber, also wirklich so, die wirklich in Ungnade gefallen sind. Und die dann einen zweiten von der Sorte finden. Am besten von Parteien, die nicht schlimm sind. Also nicht schlimm im Sinne von, die nicht schon von vornherein irgendwie so schmuddelig sind. Sondern einfach so aus der Mitte der Gesellschaft, so ein ehemaliger SPD-Politiker und irgendeine FDP-Pfeife, so. Der muss nicht aus Ungnade gefallen sein, dass eine Partei ist, die man einfach unterm Arsch weggebrochen ist.
Gibt es nicht mehr.
Gibt es einfach nicht mehr.
Das ist wie Karstadt.
Ja, sowas.
Ist gar nicht mehr da.
Ja. Und wenn die dann einfach so wirklich ohne.
Frei von der Leber.
Frei von der Leber, ohne Filter, ohne Rücksicht auf Verluste, dass es auf ihre Partei abstrahlt, wirklich mal richtig, richtig erzählt, was los ist. Die sollen richtig reingehen.
Aber wir haben doch jetzt alle gerade Gerhard Schröder vor Augen, wenn der gerade noch auf der Hüpfburg bei Putins Geburtstagsparty steht.
Nein, nein, Schröder ist kein gutes Beispiel.
Okay.
Ich habe mir neulich mal so eine Doku angeguckt. Da wurde Schröder in seinem krassen Wahlkampf 1998, wo er Kohl besiegt hat, auf Wahlkampftour gefilmt. Und du guckst diese Doku so zwei Stunden lang und du weißt danach nichts über diesen Menschen. Also wirklich, der hat nur über seine Position, also was ich damit sagen will, der öffnet sich nicht.
Aber der hatte mal einen Podcast bis 2020, glaube ich, nee.
Ja, siehst du, er hat das ja nicht gemacht, sonst wüssten wir das ja.
Die Agenda mit seinem ehemaligen Regierungssprecher Béla Ander.
Béla, ich habe wieder was zu erzählen. Das war sehr, sehr interessant, dieser Podcast auf verschiedenen Ebenen. Nee, aber ich habe Schröder nicht vor Augen. Ich meine schon, jemand, der jetzt bei diesen ganzen spannenden Sachen der letzten 20 Jahre so wirklich mittendrin dabei war. Quasi sowas wie dieses Inside CDU, nur in richtig. Wo es keine, okay, hier bitte nicht filmen, gibt.
Und was ist, wenn es so zwei Leute sind, die sich sehr wahrscheinlich nicht mögen, aber vielleicht auf so einer Entertainment-Ebene dann frei von der Leber wegreden, weil sie jetzt beide raus sind, nämlich Lindner und Habeck. Wenn die sich so richtig streiten auf so einer Handshake-Ebene, so let's agree to disagree.
Dafür sind die beide zu langweilig, finde ich.
Ja, aber zusammen dann? Wir haben ja zwei absolut.
Minus mal minus macht nicht immer plus.
Ja, okay, aber dann brauchen wir aber Namen. Wissing?
Brauchst keine Namen. Aber es gibt einfach nur so.
Also generell die Daten, wo das stimmt.
Das wäre spannend.
Richtig, richtig.
Wenn die wirklich mal so richtig sagen, ja, weil die eine fette von der SPD da hat, die macht das.
Ach so, reden.
Ja, so richtig, richtig rein.
Weißt du noch, als wir in Riga nach dem Treffen da richtig schön gesoffen haben? So, so.
Ja, sowas oder auch einfach mal so diese ganzen kleinen Taschenspieler-Tricks, die so Politiker so in Interviews und so anwenden. Immer so, also mal so richtig die Banken.
Aber weißt du, was dann wieder passieren wird, zu Recht, dass die Leute dann sagen werden, warum redet er erst jetzt so wie Menschen und nicht schon. Was war du bei, wem war das? Bei Ricarda Lang war das auch so, als sie nicht mehr in Charge war.
Nee, das habe ich hier im Podcast gesagt.
Der hat dir abgeliefert, so kommunikativ.
Ja, aber hätte sie auch vorher machen können.
Ja, das meine ich, genau. Und das ist doch so.
Nee, aber nee, das kann, nee, bei ihr ging es ja nur darum, dass sie einfach, ja, also einfach diese offensichtlichen Sachen gemacht hat, wie nicht auf Fragen antworten und ihre eigentlichen Positionen nicht sagen, so weil sie noch X, Y und Z irgendwelche Parteilogiken mitdenken muss. Mir geht es ja wirklich darum, Interner zu verraten. Und das würde ich von keinem aktiven Politiker erwarten.
Ach so, okay. Ich dachte, du meinst, das ist wirklich auch immer so frei von der Leber weg. Okay. Ach so, Stories auch. Storytime, so ein bisschen Gossip.
Stories, nee, einfach so spannende Insights, die man sonst nicht kriegt, weil da halt immer, weil man halt immer noch das Wohl der Partei oder blablabla oder der Demokratie mitdenken muss.
Ja, okay. Ja, okay. Das ist, dass sie so, keine Ahnung, Hofreiter wird dann so Drei-Meter-Toni genannt, weil man drei Meter von ihm wegstehen muss, weil er so Mundgeruch hätte. Solche Geschichten, weißt du?
Ja, sowas zum Beispiel.
Ja, okay.
Aber auch inhaltliche Sachen, die irgendwie interessant sind. Warum, so wer hat das, also garantiert wissen alle im politischen Betrieb zum Beispiel, wer damals das Heizungsgesetz durchgestochen hat an die Medien. Oder sowas. Und das dann einfach mal so raushauen.
Boah, das wäre so geil. So ein Podcast wäre wirklich richtig geil. Aber auch wirklich, ich würde dann aber auch auf einer inhaltlichen Ebene mich interessieren, wenn die dann wirklich so reden würden, was würdest du denn jetzt an Friedrichs Stelle machen? Also mehr, wenn die duzen sich da ja.
Ja, genau, so alte Politiker haben ja, also so aus dem Politiker, die nicht mehr im Amt sind, haben ja meistens so viel Anstand, dass sie Tagespolitik nicht kommentieren. Finde ich scheiße. Ja, genau, ich würde voll gern wissen, was Merkel jetzt denkt. Also ernst, was sie wirklich denkt. Nicht, was sie jetzt öffentlich sagt, sondern was sie wirklich denkt.
Ja, stimmt. Merkel-Podcast, aber dann ehrlicher.
Nee, aber nur wenn die wirklich, genau.
Was wird sie nicht machen? Die Merkel, die windet sich auch so, die ist kommunikativ einfach sehr gut. Ich habe die da gesehen bei ihrem Talk in Berlin mit Feldenkirchen, war ich im Publikum. Und die schafft es so, hier und da dann immer diese Schambomben zu zünden, wo dann alle so lachen, auch Mutti und so. Aber dann, wenn es wirklich mal so unbequem ist, dann sagt sie so, nee, möchte ich jetzt nicht drauf antworten. Sagt sie dann einfach. Was man ihr wieder zusprechen kann, die windet sich nicht raus, sondern die sagt so, nee, will ich nicht drauf antworten.
Das ist fast schon sympathischer als sich rauswinden.
Ja, klar.
Hat das mal jemals jemand bei Lanz gesagt, eigentlich so, will ich nicht drauf antworten.
Bestimmt.
Ja, ne?
Ja. Ich glaube, Lanz fragt dann einfach weiter.
Ja. Ich habe noch was, ich brauche jetzt mal eigentlich einen Namen für diese Rubrik. Für dieses, ich fahre bei, ich.
Ach so.
Dieses Beifahren, ich fahre bei, ich fahre Stuhl, ich führe Uhr auf. Habe ich was Neues, ich träume Alp.
Finde ich gut, ne?
Oh, ich habe Alp geträumt. Weißt du, das finde ich gut.
Ja.
Oh fuck, ich habe heute Nacht Alp geträumt, das hat mega genervt. Oder?
Ja, ist witzig.
So ein kleiner Einschub, aber ich brauche irgendwie für meinen Kopfsteigen einen Rubriknamen, aber bringe ich mir nächstes Mal mit.
Boah, das ist aber schwierig.
Ja, eine gedrehte Wörter, keine Ahnung, ich weiß es nicht genau.
Es gibt eine neue Katze.
Wie?
Wurde eine neue Katzenart entdeckt.
Aber nicht jetzt, apropos Katze, das ist ja der Engländer, ist doch da ticktockend in das Tigergehege gesprungen, hast du gesehen?
Das habe ich nicht gesehen, sag mal kurz.
Tot.
Wirklich?
Mhm.
Ist der dumm.
Ja, also nicht, dass jetzt nachher rauskommt, der wäre irgendwie krank oder so, aber das, was man bisher weiß, ist, dass er irgendwie so da einfach Musik und Fotos mit denen gemacht, hat irgendwie Musik gehört und so.
Hat den da keiner aufgehalten?
Die Leute haben versucht, den aufzuhalten und stand da drinnen, hat die Katze halt gesagt.
Ja, man muss, ey, man, die Leute müssen.
Der ist ja tot einfach.
Ja, ja, die Leute müssen eh mal irgendwie, also man, das ist so eine komische Downside von Social Media, die keiner hat kommen sehen, dass einfach jeder Schwanz irgendwie bekannt werden will und die einfach dann so behämmerte Sachen machen, um irgendwie viral zu gehen.
Das ist im Fußball ja so eine Seuche, dieses auf den Platz rennen, um nur ein Selfie zu machen mit einem Spieler. Da hat jetzt einfach so ein Zehnjähriger, glaube ich, in Holland so vier Jahre Stadionverbot bekommen. Finde ich geil.
Ey, einfach keine Fotos da unten.
In den USA gab es irgend so einen weißen, weißen jungen Mann, der irgendwie live gestreamt hat oder irgendwie Videos davon gemacht hat, wie er zu Schwarzen gegangen ist, das gefilmt hat, wie er die als N-Wort bezeichnet. Und wenn die dann ihn gerade zu Recht auf die Schnauze hauen wollen, zieht er so sein T-Shirt hoch und hat hier eine Wumme. Hat eine Knarre dabei. So, und das hat er eine ganze Zeit lang gemacht und halt gepostet, ist damit viral gegangen, dann irgendwann ist er mal an den falschen Typen rangeraten, der sich davon nicht hat abschrecken lassen.
Und dann ist einfach eine Schießerei entstanden, so zwischen dem Typen und der andere hat, also der Schwarze hat ihn verprügelt, wurde dabei aber angeschossen. Der Weiße hat sich auch noch aus Versehen angeschossen. Und der Weiße wurde guterweise angeklagt wegen versuchten Mord. Nicht wegen, das ist nicht irgendwie so aus Notwehr oder so ein Quatsch irgendwie fallen gelassen worden.
Nötigung oder so.
So, aber ey, die Leute werden wahnsinnig für so ein bisschen Fame. Also das ist so komisch, Bekanntheit oder bekannt werden wollen, also die Leute können, damit kann fast keiner umgehen. Es gibt auch so viele, so Newcomer-Comedians und so, die sobald die so ein bisschen Fame sind, einfach so abdrehen. Also das ist wirklich das Schlimmste, was Menschen passieren kann, also bei ganz vielen.
Bekannt werden wollen oder bekannt geworden sein mit irgendwas. So viele können damit nicht umgehen, ey. Vielleicht ist es so ein Gefühl, aber vom Gefühl her ist es auch so, dass das Hype auch gar nicht mehr gesund entsteht, sondern nur noch so, nicht über Nacht, aber so innerhalb von zwei Wochen peakt es dann schon so und dann sind die Leute auch überfordert oder ohne Management oder was weiß ich was und dann fällt es total.
Der unterscheidet total oft mit so behämmerten Sachen halt. Dieses Hawk-Tour-Girl, kennst du die?
Ja, klar.
Ja, sowas. Die sind völlig gaga. Die hat dann T-Shirts gemacht und ist dann auf Tour gegangen als Hawk-Tour-Girl.
Ja. Ja, und gleichzeitig, also du hast diese Situation, dass du so schnell fame werden kannst und gleichzeitig hast du aber einen ganz schweren Markt, der sich vor extreme Hürden stellt, überhaupt das Ganze zu monetarisieren. Also es ist ja nicht wie früher, wenn du jetzt irgendwie auf TikTok geile Sketche machst und so, dann wäre ja früher, käme dann der RTL-Produzent, hätte gesagt, komm hier, du, Freitagabend, 22:15, hier sind 400.000 Mark. Und das gibt es ja einfach nicht mehr in der Form.
Und dann stellt sich die Frage, okay, mache ich jetzt einfach ein, zwei Jahre diese Clips und warte dann irgendwie auf keine Ahnung was. Also das ist ja alles einfach auch for free, was da passiert. Klar kannst du mit Klicks dann irgendwann Geld verdienen, aber nicht mehr diese Menge. Und das ist eine kuriose Entertainment-Situation gerade.
Naja, also dieses, was du meinst, das gab es ja schon auch öfters noch heutzutage, wo dann Leute, die mit YouTube oder irgendwas Lustiges im Internet machen, irgendwie bekannt geworden sind. Und dann kommen oft aber Fernsehsender oder Produzenten und wollen denen eine Show geben, aber wollen dann von denen immer, dass die was ganz anderes machen, als das, womit sie bekannt geworden sind.
Ja, weil immer noch im Fernsehen, die Denke vorherrscht, dass was im Internet funktioniert, muss ja auch, weil es multimedial ist, auch im Fernsehen funktionieren. Das ist aber eine ganz andere Darstellungsform. Das wird.
Nein, nein, nein, nein, nein.
Aber das ist auch ein Problem.
Ja, aber du sagst was anderes als ich. Ich meine erstmal, Fernsehleute wollen eben, also glauben den Leuten eben nicht, dass die einfach das machen sollten, was sie können, sondern die wollen die dann auf einmal, sollen die irgendeine Show moderieren.
Ja, das meine ich ja.
Das ist ja was ganz anderes, als irgendwie lustige Sketche zu machen.
Ja, ich meine, das meinte ich aber so. Ich meinte, diese Humorfarbe, die musst du auch transportieren, aber in unserem Gefäß und wir bauen dir das jetzt so. Aber die brauchen ein ganz anderes Gefilde, einfach diese Leute. Also die brauchen einfach ihr iPhone und kreativ sein und alleine. Und wenn du dann aber Fernsehen, dieses Schlachtschiff hast, ein großes Studio und so, das ist dann eine ganz andere Form.
Ja, genau. Und dann kommt man relativ schnell an den Punkt, ja, okay, die wollen gar nicht den Typen beziehungsweise dessen Kreativität oder so, sondern die wollen einfach nur die Reichweite von dem. Also die wollen einfach nur, ja, du bist jetzt, du hast dich selber bekannt gemacht, so, und jetzt machst du irgendeine andere Scheiße. Und deshalb gehen diese Sachen auch meistens schief. Oder was auch ganz viele gerade machen, sind so Leute, die irgendwie lustig sind im Internet, kommen dann genau an den Punkt, okay, irgendwie werde ich hier andauernd nach Fotos gefragt, habe irgendwie eine halbe Million Follower, aber ich verdiene damit null Euro.
Und dann gehen die einfach so auf Tour. Aber können halt irgendwie gar kein Comedy auf. Und sowas ist irgendwie kacke. Weil dann Leute da auf Shows gehen und die ist dann vielleicht nicht gut, weil die ja gar nicht so gut sein kann, weil das ja schon irgendwie ein paar Jahre dauert, bis man irgendwie ein guter, ein solider Stand-upper auf der Bühne ist oder ein solider Comedian auf einer Bühne in dieser Live-Situation. Und dann gehen da Leute hin, haben irgendwie einen schlechten Abend und denken sich, nee, Comedy live ist irgendwie nichts für mich.
Weißt du, also die spucken dann so ein bisschen in die Suppe für die Leute, die es wirklich so hauptberuflich machen. Weil ich bin wirklich der festen Überzeugung, dass alle Comedians im selben Boot sitzen. Also ich wähne mich in Konkurrenz zu keinem. Comedians sind in meinen Augen untereinander keine Konkurrenten, weil jeder Zuschauer, der in eine, was weiß ich, was in eine Kristallshow geht und einen guten Abend hat, es ist ja völlig egal, ob mir das selber gefällt oder nicht, aber wenn der da einen guten Abend hat, dann ist das gut für Comedy.
Weil der speichert dann ab, ey, ich war mal bei einer Live-Show, ist geil. Wer ist noch so draußen? Der? Ja, gut, dann gucke ich mir den mal an. Also wir profitieren alle voneinander, wenn wir uns bei unseren Solo-Shows möglichst viel Mühe geben. Und dann sollte man nicht einfach für so eine schnelle Mark irgendwie da auch diese Fundstatt, die sollten das nicht machen, nur für so eine schnelle Mark, weil die damit, die ficken uns alle damit.
Da habe ich eben mal eine Frage zu.
Tommy.
Ja?
Unser heutiger Werbepartner ist mal wieder WeRo.
W-E-R-O. WeRo.
W-E-R-O, WeRo, reimt sich nicht umsonst auf Hero, denn es kann wirklich ein Held sein. Diese europäische Zahlungslösung kann ein Held sein. Ich erzähle dir mal eine Situation, die ich neulich hatte.
Bitte.
Ich war in meiner Funktion als Assel unterwegs, als Technen da. War auf einem Festival, habe da gezockt, habe da gespielt, war richtig geil. Und danach bin ich so ein bisschen über das Geländer da, über das Gelände getigert und wollte mir irgendwie was zu trinken holen. Und eine Brezel oder sowas. Und dann stand ich da, habe bestellt, habe meine Sachen bekommen und wollte bezahlen. Und da meinten die, nee, hier kannst du nicht mit Bargeld bezahlen. Hier, du gibst so eine komischen Bändchen. Hast ja auf Festivals heutzutage, ziehst ja alle in die App.
Da hast du so ein komischen Bändchen mit so einem Magnetfeld und damit bezahlst du. Hatte ich aber nicht, weil ich war ja kein Festivalgast. Ich war ja als Act gebucht. Und neben mir standen halt andere Gäste, die dann einfach netterweise gesagt haben, ey, ich bezahle das hier mit meinem Band, weil der hatte Geld auf seinem Dings und du schickst mir das Geld einfach schnell rüber. Und da war WeRo mein Hero, weil ich konnte ihm dann einfach schnell bei WeRo Geld senden, er kann das empfangen, ganz easy Transaktion, dauert keine fünf Sekunden, der hat sein Geld, ich habe meine Brezel, der Verkäufer hat da irgendwie seine Guidelines eingehalten, es war eine Win, Win, Win-Situation.
Nicht nur inhaltlich, sondern auch einfach so, ich würde fast schon sagen, emotional, alle schreien immer nach europäischen Lösungen, sagen, wieso haben wir eigentlich sowas nicht? Wieso gibt es diese App eigentlich nicht in Europa? Wieso gibt es das eigentlich nicht aus Europa? Da ist es doch. Da kommt mal was aus Europa. So, und dann auch mal alle schön runterladen, das ist eine europäische Zahlungslösung, große europäische Banken haben die zusammen entwickelt. Da ist sie doch, die Lösung.
Ja, und wir regen uns immer, wir machen zwar immer Witze über unsere deutschen und europäischen Datenschutzregeln und so weiter, aber bei dem eigenen, beim eigenen Bezahlen, da will man doch, dass die Daten in guten Händen sind. Und ich habe meine Finanzdaten wirklich lieber in einer europäischen App als bei irgendeinem amerikanischen Großkonzern. Ihr könnt Geld senden, ihr könnt Geld empfangen, ihr könnt damit online bezahlen, es ist super easy.
Und Shopping, gutes Stichwort, immer mehr Online-Shops bieten auch WeRo an. Es ist in immer mehr Online-Shops möglich, mit WeRo zu bezahlen. Also gibt keinen Grund, das nicht zu haben.
Und es ist auch noch eine gute Sache, die man unterstützt, weil wir einfach uns als Europäer stärken und ein bisschen unabhängiger machen.
So, also hol dir WeRo. WeRo ist ein Produkt der EPI Company SE. Mehr Infos und die allgemeinen Geschäftsbedingungen unter werow-wallet.eu.
Geschrieben W-E-R-O.
So ist es. Nämlich, ich hatte ja mal hier die These irgendwann aufgestellt, dass so auch so Stand-up leiden könnte unter Meme-Kultur und Real-Kultur, weil alle möglichen Beobachtungen sind ja so globalisiert, dass du eben auch sitzt in der Schweiz und guckst einen Clip von irgendeinem Comedian aus Minnesota oder sonst wie, es ist einfach alles und dessen Beobachtung geht viral. Und dann denkst du so, du wolltest eigentlich gerade einen Bitch schreiben für die Bühne und denkst so, fuck, es hat jetzt schon jemand die Beobachtung, dabei ist der Typ einfach so zwölf Flugstunden weg.
Und gleichzeitig habe ich auch so das Gefühl, dass für die, wenn man die Emotion Lachen verspüren will, dass man dafür auch nicht mehr irgendwie so den Fernseher anmacht, sondern dass man dafür einfach so einfach nur ins Handy guckt. Ich gucke mir jetzt ein Meme an, ich gucke mir, ich meine, mein größtes Entertainment liegt zum Beispiel in Kommentaren unter lustigen Videos. Finde ich wahnsinnig lustig, wenn Kommentare witzig sind unter Videos.
Also so, aber gewollt lustige Kommentare.
Genau, weil das immer sehr demokratisch ist. Wenn die dann so 10.000 Likes haben, weißt du, der ist meistens auch sehr witzig, der Kommentar. Und die werden ja oben gerankt bei Meta-Plattformen. Worauf ich hinaus will, ist, merkst du oder merkt man in Zuspruch, in Ticketverkäufen und sonst wie, dass irgendwie was gerade leidet? Stand-up?
Wie meinst du? Das verstehe ich nicht. Also ob durch die Präsenz von Comedy, ob dadurch die Tickets hält.
Dass die Leute vor allem die Emotion Lachen verspüren, nur noch, wenn sie das Smartphone in die Hand nehmen und gar nicht mehr so diese Muße haben. Ich mache entweder den Fernseher an oder ich gehe zu Stand-up-Shows oder so, wo man früher halt hingelacht hat. Comedy-Shows im Fernsehen, Comedy-Shows auf Bühnen, weil die Leute halt auf eine Art faul werden. Und gar nicht böse gemeint, die Leute gegenüber, sondern wir werden ja dazu erzogen durch die Geräte.
Ja, also generell geht es der Live-Branche nicht gut, aber das ist nicht nur ein Comedy-Phänomen, das ist generell, also wirklich branchenübergreifend, alles, was live auf Bühnen stattfindet, hat es deutlich schwerer, Tickets zu verkaufen als vor Corona. Auf jeden Fall nach Corona ging es nochmal kurz richtig hoch, weil die Leute einfach Bock hatten, rauszugehen. Aber jetzt pegelt sich das so deutlich niedriger unter dem, wie es vor Corona war, irgendwie ein.
Also das könnte auf jeden Fall mit ein Grund sein, aber also ganz, also die Leute haben einfach kein Geld mehr.
Die Umsatzlage auch, klar.
Oder haben Angst, bald kein Geld mehr zu haben. Gleichzeitig sind Produktionen von Shows so unendlich teuer geworden. Also wirklich ein und dieselbe Show vor Corona und nach Corona hat sich auf der Kostenseite wirklich verdoppelt. Alles kostet doppelt so viel. Die Leute, also die Techniker kosten doppelt so viel, die Technik zu leihen kostet doppelt so viel, die Venues kosten mehr, Sprit kostet 2,50 Euro, kannst du dir aber vorstellen, wenn du mit sechs Trucks unterwegs bist oder mit zehn Trucks, Hotels, also wirklich alles ist teurer geworden.
Und du kannst als Künstler das ja auch nur bis zu einem gewissen Punkt an ein Publikum weitergeben, weil es wird irgendwann zu teuer. Und gleichzeitig haben die, also ist ja das Leben auch teurer geworden. Und dann ist, was man ja bei, also dann ist meistens Kultur, Kunst das Erste, woran die Leute irgendwie sparen. Und was sich auch voll verändert hat, ist, dass die Leute nicht mehr so weit im Voraus kaufen. Also erstmal hat sich generell, also generell ist der Markt kleiner geworden, Leute gehen nicht mehr zu acht Künstlern, die sie feiern, sondern vielleicht noch zu drei.
Und sie kaufen nicht mehr weit im Voraus, sondern eher relativ spontan, so zwei, drei Wochen vor den Shows.
Das merkt man dann nochmal, dass es so einen Zuwachs dann gibt im Verkauf.
Ja, genau. Also ich beobachte das bei mir. Bei mir geht es so, muss ich schon noch sagen. Also wir haben schon noch die meisten Tickets in der ersten Woche nach dem Ticket-Release vor zwei Jahren damals verkauft. Aber ich kriege das schon viel mit. Die Leute kaufen wirklich, das Kaufverhalten hat sich verändert und der Markt ist insgesamt kleiner geworden. Es gibt ja auch gerade voll viele von diesen Videos, wo so kleinere und mittlere Künstler irgendwie so, da ist meistens ein Künstler und einer so aus dem Management oder aus dem Booking oder was auch immer.
Und dann spielen die immer so, raten, wie viele Tickets sie in verschiedenen Städten schon verkauft haben. Und die Pointe ist dann meistens, dass es erschütternd wenig sind. Natürlich machen die das selber wiederum, um Tickets zu verkaufen, halt klar. Aber es hat schon auch einen Grund, dass das irgendwie gerade ein Ding ist. Oder ganz viele Touren werden abgesagt.
Das finde ich auch, ich lese das oft so.
Das liest man wirklich oft. Und mittlerweile ist die Kommunikationsstrategie auch nicht mehr dieses Rumgeeiere aus produktionstechnischen.
Das finde ich übrigens super, dass die Leute einfach sagen, wir verkaufen nicht genug Tickets.
Ja, genau. Ja, genau. Und gleichzeitig sind die Kosten so gestiegen und bla.
Und die Leute gehen, wenn dann, also nicht wenn dann, aber vor allem auch zu diesen Hype-Tours. Wenn dann irgendwie so Bad Bunny, Dua Lipa, also wenn jetzt in Sachen Musik.
Ja, klar.
Und da gehst du dann hin, dann machst du deine Reels und viele Stories und so. Nicht alle, aber natürlich, du merkst, es ist so ein Hype, so ich bin da gewesen. Ist ja auch völlig in Ordnung.
Und diese Acts kosten dann aber halt gleich 200, 300 Euro. Und wenn du, sagen wir mal, weiß ich nicht, so ein normaler Mensch hat irgendwie so ein Kulturbudget von 200 Euro im Jahr. So, das war es dann. Du hast eine Show gesehen. Früher konntest du da, also früher konntest du da von dir vier, fünf, sechs, sieben Shows angucken.
Ja, weil das finde ich nämlich total interessant, weil vom Gefühl her ist es irgendwie so, dass das so ein Cocktail ist. Der größte Grund wird sicherlich Geld sein, aber auch eben, glaube ich, Nutzungsverhalten. Weil du dir einfach alles angucken kannst. Und bei mir ist es selber nicht mehr so.
Das würde das Phänomen aber bei Musik nicht erklären. Bei Musik konntest du auch vorher, war auch vorher schon immer erreichbar.
Stimmt. Ja.
Ich glaube wirklich, dass, also ich glaube, die ganz jungen Leute, so Gen Z und abwärts, die haben das einfach nie gelernt. Weil als die quasi in dem Alter waren, wo man so anfängt mit sowas, wenn man irgendwie Eltern mit Geld hat, war halt genau so zur Corona-Zeit.
Es gibt ja wirklich so erschreckende Sachen. Es gibt da jetzt keine.
Die einfach nicht mehr feiern und so.
Ja, und es gibt keine Belege dafür, aber Mutmaßungen zum Beispiel, ich habe gelesen, dass sie weniger tanzen und sich auch weniger küssen und so. Und es gibt Mutmaßungen, das ist nicht bewiesen, aber irgendwie macht es auf einer Ebene Sinn, dass das auch damit zu tun hat, die Angst davor, gefilmt zu werden.
Ja, na klar.
Weißt du, das kennen wir ja, dieses Phänomen kennen wir ja, weil wir in der Öffentlichkeit stehen, weil das gibt es ja eben, wenn du in Clubs bist und tanzt, dass du einfach gefilmt wirst dabei. Und dass das jetzt gerade so.
Übrigens, absolut daneben.
Es ist Horror. Aber dass quasi so, wenn du so 18, 19 oder jünger, 15, 16, 17 bist, es reicht ja ein peinliches Video und du bist halt unten durch.
Da ist der Junge gelaufen.
Aber das ist so erschreckend, irgendwie, also wenn es denn wirklich der Grund ist. Vielleicht ist es ja auch gar nicht so, aber es spielt damit rein, glaube ich auch. Knutschen auf dem Schulhof.
Ja, ich denke mir so oft, ey, bin ich froh, dass das in unserer Jugend noch nicht gab. Stell dir mal vor, all die dumme Scheiße, die man einfach so als Jugendlicher macht, weil man halt ein Jugendlicher ist. Du probierst rum.
Du hast die größten Fahrten gemacht haben, ne?
Ja, also alles. Und dann musst du dir einfach vorstellen, von all dem gibt es Videos. Also das ist doch wirklich, das ist doch wirklich die Hölle. Oder auch wenn du so Konzerte siehst, jetzt ein bisschen anderes Thema, aber wenn du so Konzerte siehst und dann siehst du, keiner tanzt, keiner springt rum, keiner macht Action und überall siehst du diese Bildschirme. Also erstmal riesen Shoutout an meine Zuschauer, weil die sich wirklich gut daran halten, die Handys einfach in der Tasche zu lassen während der Show.
So, die können irgendwie mal, machen irgendwie ein kurzes Foto am Anfang oder eine Story oder sowas, das ist auch alles in Ordnung. Aber da filmen nicht die ganze Zeit Leute. Aber bei so vielen Konzerten ist das so ein Ding. Ich meine, Rin und hier ist der Schmidt, die haben extra eine No-Phones-Allowed-Tour gemacht, halt weil das so ein Problem ist. Deswegen lobe ich mir auch gute Techno-Clubs und Partys, wo Handys einfach verboten sind. In den USA musst du in jedem Comedy-Club dein Handy abgeben. Da wird in so einer Tüte eingesippert, kriegst du nach der Show wieder.
Ja, super.
Das ist super, aber das ist ja traurig, dass man das so machen muss, dass die Leute da selber nicht mehr irgendwie das Gespür für haben, dass es gerade viel geiler wäre einfach. Wenn alle das Handy jetzt in der Tasche lassen, hat jeder in dem Club einen geileren Abend. Hat jeder auf der Show ein besseres Konzert, muss jeder mehr lachen bei einem Comedian. Also ich weiß es auch nicht.
Ich glaube, es hat auch viel damit zu tun, dass die Leute kaum noch selbstbestimmt dieses Handy nutzen und sehr viel Sucht eben einfach auch dabei ist. Weil das merkst du auch immer, wenn ich wette, wenn du im Flieger eine Umfrage machen würdest, also die arbeiten ja alle daran, die Fluggesellschaften hast du dann besseres und for free WiFi stattfinden kann. Und ich wette, wenn du die Leute fragst, außer die jetzt berufstätig sind und irgendwie noch arbeiten müssen mit Internet und so, würden alle sagen, bitte nicht, wie so Alkoholiker, die sagen, bitte stell mir da keine offene Flasche Rotwein hin. Weil das ist doch so schön, hier einfach mal zu lesen, anderthalb, zwei Stunden, einfach mal irgendwie sonst was, einfach mal Musik zu hören, die ich mir vorher runtergeladen habe.
Aber wenn es dann da ist, wenn da das freie WiFi ist in der Lufthansa.
Nutzen es eh alle, ja.
Ja, und dann scrollst du da bei Instagram, das kennen wir ja aus dem ICE. Wenn du wirklich da sechs Stunden, du könntest ja pro Fahrt einfach immer ein Buch durchlesen. Aber am Ende sind es doch mindestens anderthalb Stunden von den fünf Stunden, wo du am Handy bist.
Gut, am ICE ist das Internet ja meistens nicht gut.
Das stimmt auch.
Aber um jetzt hier mal noch irgendwie was mitzunehmen daraus, jetzt überhaupt nicht auf mich bezogen, ich kann mich wirklich nicht beschweren. Wir haben über 400.000 Tickets verkauft für meine aktuelle Tour, so viel wie noch nie. Also nicht auf mich bezogen, aber generell, Leute, wenn ihr irgendwelche Künstler gut findet, dann geht zu deren Shows, Alter. Also gerade wenn die noch so kleinere Acts sind oder sowas. Und auch große Acts, wo man denkt, ey, die sind doch schon reich. Ja, aber wenn man ein geiles Konzert irgendwie macht mit auch einer geilen Show und ein bisschen Action und Pyro und geilem Licht und so, meistens musst du erstmal 70, 80 Prozent der Tickets verkaufen als Künstler, bevor du erstmal auf Null bist.
Erst dann fangen die an, langsam Geld zu verdienen. Jetzt muss man kein Mitleid mit irgendwelchen Multimillionären haben, aber wirklich, damit die Leute weiter irgendwie geilen Scheiß machen können, künstlerisch, egal was, brauchen die euren Support. Und dafür müsst ihr live zu Shows gehen.
Ja, und in kleine Clubs.
Und man muss auch einfach mal, ey, Mann, Alter, Deutschland supportet so krass sogenannte Hochkultur. Also wirklich so Opernhäuser, irgendwelche Staatstheater und so, die werden so krass subventioniert. Dabei haben die ein Publikum, was nun wirklich keine Geldsorgen hat. Und alles, was nicht irgendwie Cello und Opern gesang ist, kämpft wirklich ums Überleben. Also ich kann auch verstehen, dass die Leute weniger Tickets kaufen, wenn die kein Geld haben.
Aber wenn Deutschland irgendwie so viel Kohle übrig hat, um Hochkultur zu unterstützen, dann müssen die auch mal irgendwie Geld für andere Bühnenkunst locker machen. Zum Beispiel in Göttingen, ich weiß nicht, ob es das noch gibt, aber gab es auf jeden Fall mal was ziemlich Geiles. Ich weiß nicht genau, wie das hieß, aber das Konzept war so ein bisschen so, wenn du, du kannst so ein Kulturticket kaufen oder es gibt, ja genau, du kannst so ein Kulturticket kaufen, das kostet dann für, was weiß ich, was, eine Felix-Lobrecht-Show 10 Euro und den Rest bezahlt die Stadt.
Achso, okay.
Und deshalb hat Göttingen eine Zeit lang voll das krass kulturelle Angebot gehabt, weil die Künstler konnten irgendwie davon leben und die Studis und die jungen Leute konnten sich das leisten. Und ich finde, dass Deutschland irgendwie mal, also wir subventionieren doch jeden Scheiß, der kann man auch mal ein bisschen so der Kunst- und Kulturbranche so unter die Arme greifen und nicht immer nur diesen alte Leute Edelsachen. Also junge Leute wollen auch irgendwie Kunst sehen, die haben auch ein Recht darauf.
Nicht immer nur irgendwelche Opernhäuser, wo jeder einzelne Sitzplatz mit 50 Euro subventioniert wird oder sowas, ja.
Ja.
Rage bait over.
Wenn das jetzt Fake News wären, war es Rage bait von dir. Wenn jetzt sehe ich jetzt die ganzen Reels von den Opernhäusern, die dann reinkommen.
Ey, aber wo wir gerade beim Touren waren. Meine Tour hat ja wieder gestartet. Ich war in Graz und in Wien. Und man muss es einfach nochmal sagen. Also Österreich ist einfach klasse. Ich feier Österreich.
Österreich.
Österreich.
Wien ist eh einfach so schön.
Ja, aber auch Graz. Ich muss sagen, Graz. Ich war angeblich schon mal in Graz. Angeblich hatte ich schon zwei Shows in Graz und wir sind so dahin gefahren. Und wir haben uns die ganze Zeit probiert, dran zu erinnern. Ich konnte mich wirklich beim besten Willen nicht dran erinnern. Hat mein Bruder sogar Fotos von den Graz-Shows rausgesucht. Und kennst du es, wenn es wirklich so gar nicht klingelt?
Ja.
Es hat wirklich so gar nicht geklingelt.
Jetzt bist du in dieser Karrierephase, wo man, Lady Gaga hat das mal gesagt, dass sie manchmal Situationen auf Bühnen hat, wo sie fünf Minuten braucht, um zu überlegen, in welcher Stadt sie gerade ist.
Ja, ja, aber sonst kann ich mich.
Wenn ich das gelesen habe, dachte ich so, hä, aber jetzt sitzt mir jemand gegenüber, da werde ich weiß nicht mal gerade.
Aber das habe ich wirklich selten, aber an Graz konnte ich mich wirklich nicht erinnern. Und das war die erste Show, das war so eine, also von den großen Shows eine kleine, waren so 3000 Leute, glaube ich. Und wir waren sehr früh da in der Venue und dann bin ich da nochmal mit Fotograf Marvin Ruppert und Openerin Phyllis Taschdan so ein bisschen durch die Altstadt gelaufen und so. Und das ist so wunderschön da alles und die Leute, wie die reden, der österreichische Akzent ist ja einfach, ist ja wirklich on point.
Das ist einfach geil.
Schön, ne?
Ich soll dich auch von jemandem grüßen. Mich hat da so ein peak feiner, eleganter Mann einfach so.
Das sind meine Fans.
Einfach so angesprochen. Nee, der hat uns angesprochen, meinte so, ich bin gar nicht Zielgruppe, ich kann es nicht nachmachen, aber so, ich mache es trotzdem nach. Ich bin gar nicht Zielgruppe, aber ich liebe deinen Podcast und grüßt mir den Tommi Schmidt.
Schön.
Und so nehme ich alle und mich alle ganz nett gesiezt und können mal ein Foto machen. Ja, können wir mal. Ich liebe euch alle.
Da denke ich mal, da kommt so jemand, legt so eine alte Kamera, so ein Tuch über den Kopf. Das ist ein altes Foto, weißt du? Der sitzt in der Kutsche.
Dann waren wir in Graz, war eine richtig geile Show, auch so der perfekte Tourauftakt. Sind wir nachts noch weitergefahren nach Wien und dann wachst du einfach morgens in Wien auf, völlig desorientiert, wo bin ich? Und dann hörst du so, da ist einfach die 4K, die Kutschen und die Pferde und dann meinst du, ach geil, ich bin geil, ey, ich bin ja in Wien. Toll.
Sacher Torte.
Und eine geile Show gehabt da in der Arena und alle also richtig super, ey.
Ach, schön.
Ja, richtig Spaß gemacht, war richtig toll. Danke an alle, die da waren und danke an Österreich, dass du super bist. Und ich habe mir voll Sorgen gemacht, weil ich ja so lange nicht große Shows gemacht habe. Und so Comedy ist ja immer ganz viel Kontext und dass man so, ja, im wahrsten Sinne des Wortes dieselbe Sprache spricht. Und manchmal macht man sich dann so Sorgen, so versteht man das hier, ist das hier überhaupt ein Ding? Heißen Einbahnstraßen ja Einbahnstraßen, aber nicht so banale Sachen. Man weiß ja immer gar nicht, was so kommen raus ist, den man teilt.
In Wien könnte es auch einfach so Einbahner heißen oder so Einbahnstraße, weißt du? Oder du denkst so, was?
Radfahrer, einfach so was. Könnte so irgendwas heißen.
Ja, das stimmt. Das ist ja manche Pointen, die funktionieren dann wahrscheinlich, dass in der Schweiz dann so Einli oder so Einbahnstraße.
Ja, so eine banalen Sachen kennen die Flips, weiß ich nicht, gibt es, ja wirklich, so eine Frage stellst du dir dann. Oder redest du über die AfD, kennen die die AfD, haben die das auf dem Schirm?
Ja, stimmt. Also haben sie, aber klar, das ist dann in einem anderen Land.
Ja, aber du kannst es nicht voraussetzen.
Ja, ja.
So, und dann wundert man sich, warum keiner lacht. Ja, weil die überhaupt nicht wissen, wovon du gerade redest. Da hatte ich einen richtig coolen Joke, aber den erzähle ich erst, wenn die Tour vorbei ist, damit ich den Leuten jetzt nichts spoiler.
Oh mein Gott, ein bisschen stolz auf mich. Das muss übrigens so komisch sein für Franzosen, wenn du irgendwie so durch die ganze Welt fliegst, zehn Stunden teilweise, und landest irgendwo und die Leute sprechen einfach deine Sprache. Wir kennen das ja gar nicht. Für Franzosen ist das ja ganz normal und für Leute, die Englisch sprechen, sowieso. Aber wie komisch, wir würden irgendwie so nach Neuseeland fliegen und alle so, morgen, grüß dich. So, du warst da aber noch nie.
Nee, vor allem, die würden ja dann so ein komisches Deutsch sprechen.
Harzlich willkommen in Aukland.
Ja.
So.
Aber hatten wir.
Wieso Techsaner, die noch so altes Deutsch sprechen.
Ja, ja, ja.
Österreich, ey. Ich passe ganz gut gerade das hier einzuflechten. Ich habe ein neues Format im Rahmen von KOPPER TS.
Echt?
Und zwar, weil ich.
Wollen wir raten?
Ja. KOPPER TS nackt.
KOPPER TS nackt sex.
Sex KOPPER TS.
KOPPER TS sex.
Ich habe Sex mit Fußballern.
Ja, Tommy hat Sex mit Fußballern.
Wir haben so ASMR-mäßiges Mikro drin gehalten.
Ja, genau. Tommy hat Sex mit Fußballern.
Ja.
Und der Joke ist, dass immer dahinter einer mit einem Ball jongliert. Komisch.
Wir versuchen alles für den Algorithmus irgendwie, so völlige Sklaven von Meta. Nee, ich mache ja bei KOPPER TS, habe ich ja immer die gleichen Gesprächspartner und rede über den Spieltag, den abgelaufenen, aber auch über das, was so kommt.
Du meinst, du hast einen festen Cast.
Richtig, am Dienstag immer.
Festes Ausschauen.
Sogenannte Fünferkette, das sind immer fünf gleichen, selben sogar. Und mache aber manchmal auch so Interviews. So Kai Havertz war zu Gast, Jan Sommer war zu Gast, wer war alles zu Gast, keiner war Matz Hummels und so weiter und so fort, ganz, ganz viele. Und musste immer, wenn ich so ein Interview wieder machen wollte, musste ich halt eine dieser Folgen dafür opfern. Weißt du, wenn Kai Havertz, wenn Kai Havertz sagt, okay, lass quatschen, dann musste ich halt diesen Sendeplatz am Dienstag dafür opfern, quasi über den Spieltag.
Weil beide spielen gerade auch.
Ja, weil, ja, das wäre dann einfach, weißt du, wie Podcast ist. Du brauchst halt einen Tag, hack, kommt mittwochs, KOPPER TS, einfach Dienstag, so. Und deswegen kommen jetzt zweimal im Monat KOPPER TS Talks, also KOPPER Talks. Ist geschrieben KOPPER TS, dazwischen ALK. So, KOPPER Talks, zweimal im Monat, freitags.
Ah ja.
Und erste Folge eben, deswegen Österreich, Michael Gregoric von Augsburg, österreichischer Nationalspieler, der ist zu Gast. Und da habe ich halt die Möglichkeit, mal über eine längere Strecke, ein Stündchen mit oder ein bisschen länger mit einem Fußballer über sein Leben und sonst was zu sprechen. Da freue ich mich sehr drauf.
Ja, glaube ich. Zweiwöchentlich freitags.
Genau.
Bei den Schweden und überall sonst.
Richtig, ja.
Höre ich mir an.
Ja.
Habt ihr das schon gemacht? Nee.
Nee, heute, wenn diese Folge rauskommt, am Mittwoch 17 Uhr nehme ich die Folge mit ihm auf.
Ah ja. Und wann fickt ihr? Wann dreht ihr den Teil?
Das kommt dann an die anderen zwei Wochen im Monat.
Okay.
Ja, KOPPER TS.
Aber triffst du dich mit den Leuten, wenn es geht, dann live oder?
Wenn es geht, live. Diesmal ist es remote, also wir sind an zwei verschiedenen Orten, aber ich versuche es auch so, wenn es die Zeit zulässt. Das ist halt das Ding.
Ja, man muss leider sagen, es ist völlig klar, dass es einfach oft technisch nicht umsetzbar ist. Aber auch so bei unserem Podcast, ich finde es einfach immer am besten, wenn die Leute im selben Raum sitzen.
Absolut. Das muss immer das Ziel sein. Aber es funktioniert aber auch so ganz gut, finde ich.
Ja, klar. Ich meine, wir haben die ersten drei Jahre Hack, haben wir oder noch länger.
Viel länger. Seit zwei Jahren erst in Berlin.
Ja, stimmt. Die ersten acht Jahre.
Acht Jahre.
Sieben Jahre Hack.
Boah, war die Scheiße, die ersten acht Jahre.
Haben wir remote gemacht, aber eigentlich ist es, es ist wirklich.
Ich glaube, ich finde, es ist anders. Also wir haben uns jetzt so eingegrooved, dass es so ist wie früher, aber sonst, wenn wir in den Zeiten, wo wir vor allem nicht in einem Raum waren, wenn wir dann in einem Raum waren, waren wir halt nur albern. Das waren diese komplett albernen Folgen. Das war so fast schon wie live vor Publikum.
Ja, stimmt.
Und nur auf Gag. Gag, Gag, weil wir haben uns damals in die Augen geguckt und nur gelacht.
Ja, stimmt.
Und das ist halt normaler geworden. Da hätten wir gar kein Fundament gehabt, inhaltlich, gar nichts.
Aber jetzt nicht.
Nee, aber jetzt haben wir schon mal, jetzt wird man Politikername gesagt und so, von dem wir nicht wissen, wie der aussieht.
Ich wollte gerade sagen. Tommy, ich habe Fragen an dich.
An mich?
Ja.
Na gut.
Fünf an der Zahl. Und weil die so hot sind, werde ich mir jetzt erstmal meine Jacke ausziehen. Ich habe, bevor wir in die Fragen gehen, Tommy, ich habe noch eine Frage, von der ich hoffe, dass du mir die beantworten kannst. Warum wird, vor allen Dingen in Deutschland fällt mir das immer auf, in deutschen Produktionen, warum werden oft in, ich sage es jetzt so, deutschen Filmen, Fernsehen, Serien, was auch immer, Produktionen, Rollen, die irgendwie 16, 17 sein sollen, nicht mit 16, 17-Jährigen besetzt?
Ich kann es dir nicht beantworten.
Ey, das ist so, ey, Mann, Alter, ich will jetzt wirklich nicht gemein sein, ja. Aber ich habe die erste Folge von For Blocks Zero mir angeguckt. Das ist quasi ein Sequel zu For Blocks, einer ultra erfolgreichen Serie, die in Neukölln spielt und sehr schnell einfach Legendenstatus sich erarbeitet hat.
Mega geile Serie, finde ich.
Geile Serie, Shoutout an alle. Und davon gibt es jetzt einen Prequel. Spät in den 90ern. Ich habe bisher erst eine Folge gesehen. Aber da geht es um so zwei Jungs, die in der Serie noch in die Schule gehen. Das heißt, die können höchstens 17 sein.
Gespielt von Jan Josef Liefers und.
Ey, und der ist mindestens 34, der Schauspieler.
Aber ist es auch so, hast du das abgegoogelt?
Nein, aber ich sehe es. Und dann gibt es da diese eine Szene, wo der in der Klasse sitzt und dann siehst du einfach diesen erwachsenen Mann, damit so Teenager und die sollen so in derselben Klasse sein, wo ich mir denke, ey, nee, Leute.
Und die anderen sind aber Teenager?
Ja!
Ja, das ist natürlich.
Also die sind auch zu alt, aber die sind wenigstens Anfang 20. Aber also wirklich niemand an diesem Set war 16. Und vor allen Dingen nicht der Hauptdarsteller. Und das, also ich schalte in dem Moment mental ab, weil das so unglaubwürdig dann ist.
Aber das ist ein generelles Phänomen. In Hollywood ist es ja auch oft so, dass so 18-Jährige werden dann oft so gespielt von so 26-Jährigen. Warum ist das so?
Ja, wenn überhaupt noch älter.
Aber ich würde da gerne echt mal eine Antwort drauf haben. Soll sich mal Leute von Filmproduktionen melden, woran das liegt?
Ja, ey, das ist.
Wir kennen ja auch Leute, aber es ist für alle ja interessant.
Ja, aber das ist wirklich, also das ist wirklich, das ist so ein Rausschmeißer für mich. Und man muss es nicht machen. Wir haben Sonne und Beton. Unsere Jungs waren genau so alt wie das Alter, was sie gespielt haben. Und das ist nicht so einfach. Ich verstehe das, weil du kannst mit so 14-Jährigen, kannst du nicht arbeiten wie mit Erwachsenen. Jugendschutz so, die dürfen nur vier Stunden am Tag arbeiten. Das heißt, du brauchst mehr Drehtage, verstehe ich, dass es nerviger ist und teurer vor allen Dingen, aber dafür sind die in den Gagen auch billiger. Nee, aber wirklich, also ey, Mann, das und ein Problem hatten wir bei Sonne und Beton, das ist vielleicht ganz interessant.
Du castest die Leute und ein halbes Jahr später drehen wir. Und in einem halben Jahr von einem 14-Jährigen kann so viel passieren optisch. Es kann auf einmal sein, dass der auf einmal doppelt so groß ist, so eine Stimme hat. Und so, weißt du, also eine Rolle mussten wir tatsächlich genau wegen diesem Phänomen neu besetzen. Eine der vier Hauptrollen.
Der den Schuss gemacht.
Ja, richtig, genau. Der hat den ganz redensartlichen Schuss gemacht, war auf einmal doppelt so groß wie alle anderen. Und bei unserem Hauptdarsteller Levi ist es ja tatsächlich dann auch ein Jahr später oder so passiert. Der ist ja mittlerweile fast zwei Meter groß, der Mann.
Ja, den habe ich auch teilweise nicht wiedererkannt.
Ja, ja, nee, das ist ein richtiger Mann jetzt, Alter. Der ist riesig, Alter. Aber ey, das lasse ich als Grund nicht gelten.
Nee, ich finde es auch kein Grund.
Also mit der Begründung braucht ihr mir nicht kommen, weil da.
Du kannst ja einen 16-Jährigen zumindest mit einem 18-Jährigen besetzen.
Ja, genau, nimm halt einen 18-Jährigen.
Der wächst dann ja auch nicht mehr so doll.
Oder nimm einen Asiaten. Der kann jedes Alter spielen. Nee, aber wirklich, dann sitzt da dieser erwachsene Mann, der wahrscheinlich schon Kinder hat und spielt einfach so einen 15-Jährigen. Der hat einen 15-Jährigen Sohn, der hätte den spielen müssen. So, Tommy, erste Frage.
Bitte.
Was ist das Uncoolste, was man sammeln kann? Beziehungsweise, wenn man was, also wenn man was sammelt, ist man der uncoolste Typ. Weißt du, was ich meine?
Also du bist.
Also das Sammeln.
Du bist das Sammeln, das Uncoolste?
Nee, nee, nee, sammeln an sich ist ein weirdes Hobby, aber finde ich in Ordnung. Also wir sind immer, also mir ist jeder Mensch mit einem weirden Hobby sympathischer als jemand, der gar keine Hobbys hat. So, das finde ich, ich verstehe es nicht so, aber das finde ich in Ordnung, wenn man Bock hat zu sammeln, sammelt. Aber welches Sammelobjekt wird von den uncoolsten Typen betrieben?
Ah, okay. Okay. Ich finde es generell, komme ich so gleich zu, aber ich finde es generell geil, wenn Leute für irgendwas brennen. So Sachen machen.
Ja, total.
Von mir hat einfach mal so dieses, ich mache jetzt einen Zauberkurs. Ich habe mal so einen Zauberkurs gemacht, so für so Karten und so Schnurtricks und so Tischzauberei oder so heißt das Wasser oder so. Ich habe so einen Kurs gemacht mit so anderen Leuten, die das auch gelernt haben.
Ja, why not?
Mega geil. Der hat jetzt immer so Kartentricks drauf.
Ja, ja.
Okay, die Uncoolsten sammeln.
Ich finde, da gibt es nur eine richtige Antwort.
Also ich bin letztens wieder an, ich gehe ja gerne auf Flohmärkte, dann bin ich wieder an so einer Briefmarkensammlung vorbeigelaufen.
Das finde ich aber nicht so schlimm.
Nee, ich finde es überhaupt nicht schlimm. Was ich nur finde, ist, das ist für die ja auch richtig bitter, weil das ist ja eh ein bisschen weniger geworden, glaube ich, dass das irgendwie, also früher, weißt du noch, dieses, also es gibt ja dieses Ding, so Dinge, von denen ich als Kind dachte, dass sie mal wichtiger werden, wie so Treibsand.
Das heißt, das gibt es, das haben wir erfunden.
Ja, aber ist das nicht so, ist das von uns abgeleitet?
Sage ich jetzt einfach mal.
Ja. Wir haben ein paar Sachen auf diesem Podcast zurückgehen, was uns die Leute jetzt nicht mehr glauben. Wie das zum Beispiel der Begriff Zwiever für Zwischenwasser.
Ja, oder Dinge, die bei armen, bei reichen Leuten cool sind und bei armen nicht.
Ja, französische Vornamen.
So. Im neunten Stock wohnen.
Ja.
Tagsüber trinken.
Ja.
Mehrere Sprachen sprechen.
Ja. Viele, viele Dinge.
Ja, egal. Also.
Exotische Tiere haben.
Ja.
Also Briefmarken, nee, weil dadurch, dass jetzt kaum noch Briefe verschickt, ich glaube, in Dänemark wurde doch die ganze Post schon eingestellt jetzt. Und es ist sogar, musst du irgendwann, wenn du das sammelst, musst du dich nicht mehr dafür erklären, dass du es sammelst. Du musst sogar das Prinzip irgendwann sogar erklären, was das überhaupt ist. Also jetzt noch nicht, es dauert noch ein bisschen. Aber es ist so eine, also genau, aber worauf ich hinaus wollte, Dinge, die von, wenn ich dachte, die sind wichtiger irgendwann, die blaue Mauritius.
Naja.
Das war doch so, als wir in der Pubertät waren, war das schon ein Begriff, so die blaue Mauritius. Kostet zwölf Millionen, irgendeine Million, so mal sagen, haben alle geglaubt, zwölf Millionen Mark ist die wert.
Ja. Ja, stimmt. Heutzutage wüsste man nicht mehr, was gerade so top-notch im Briefmarken-Business ist. Aber ich finde Briefmarkensammler nicht uncool. Die finde ich auch noch ein bisschen verschoben. Also du beantwortest meine Frage nicht. Oder sind die deiner Meinung nach die uncoolsten? Das war ja die Frage.
Mir fällt gerade nichts anderes ein, was ich.
Ich sage es dir. So Sneakerheads. So eine Sneaker-Almans.
Oder so ganz viele Cappys.
Ja, wohnen in derselben Straße. Sind teilweise auch in Personalunion.
Nee, ganz viele Cappys, ich habe auch viele Cappys, aber ich meine, so Cappys dann so in so einem Packsregal so ausgestellt.
Ja, ja, aber so eine Sneakerheads, also wenn ich eine Frau wäre, nichts würde mich trockener machen.
Guck mal, der Air Force.
Als ein Mann mit einer Sneaker-Sammlung.
Guck mal, der neue Air Force, guck mal, da ist mein Taxi.
Ja, so eine alten Hip-Hop-Heads, die noch so auf dem Konzert so eine Typen sind, oh, ey, der neue Jordan 8, Vierer-Kick, weil das von da irgendwie in blau, ey.
Da ist auch ein Etikett dran.
Ja, das sind so eine Typen, die dann diese in so Klarsichtfolie verpackt sind, die dann einfach nur so angerichtet haben.
Ja, gehe ich mit.
Wo so 70 Prozent der kleinen Bude so einerseits Wert und auch platztechnisch in diese Sneaker sind.
Was mich jetzt interessieren würde, es gibt ja sicherlich Leute, die das jetzt hören und das tun.
Ja.
Wie, wenn du das wärst, wärst du dann so ein, boah, Felix Lobrecht, jetzt endgültig hasse ich ihn. Oder bist du so ein, wärst du so ein, den Joke kann ich, ah krass, jetzt haben sie mich so, wie, ich werde geroastet, so das ist eher so.
Das hängt voll davon ab, was du für ein Typ bist. Also.
Wie wärst du?
Ich kriege ja voll oft Nachrichten, wenn wir uns über irgendwelche Typen so aufregen. Meistens kriege ich dann sehr selbstironische Nachrichten von Leuten. Ja, ich bin genau so ein Typ, hat alles gestimmt, haha. So, das muss ich mir jetzt die nächsten zwei Wochen von meinen Freunden anhören. Also so würde ich auch reagieren. So reagiere ich, da wird er ständig verarscht, irgendwo in der Öffentlichkeit. Also anders kann man, also wenn man sowas an sich rankommen lässt, überleg mal, was man dann wildfremden Menschen für eine Power über sich selber gibt.
Naja, klar. Aber wenn du jetzt, wenn du so etwas, also wenn wir werden ja dauernd verarscht im Internet, egal, wenn man sich jetzt nach sich suchen würde und so, das ist ja einfach so, genau. Aber wenn das ein Format ist, was du so voll liebst und gerne magst und so, wenn du in dem.
Auch dann.
Ja, okay.
Ja, also.
Oder? Also ich weiß es nicht.
Ja, auf jeden Fall.
Aber es gibt ja Leute, die dann so, nee, jetzt nicht mehr. Lieber meine Sneaker.
Ja, das finde ich aber schade.
Natürlich.
Ich glaube, man braucht immer irgendwie auch so eine ironische Distanz zu sich selber. Wenn man sich selber zu ernst nimmt, ist das nie gut. Gerade als Mann. So Männer neigen dann dazu, eine Scheiße zu machen. Jetzt meinst du, wie viel weniger Probleme es auf der Welt geben würde, wenn es Männer-Egos nicht geben würde.
Allerdings.
Oder?
Ja.
Generell.
Gäbe es auch weniger Sneaker-Sammlungen.
Dann gäbe es deutlich weniger Sneaker-Sammlungen und es wäre so viel besser für die Welt. Generell, ey, wenn man mal, wenn man so oft.
Schuhe sammeln ist auch einfach so.
Das ist so komisch.
Entschuldigung.
Wenn man mal ehrlich zu sich selber ist, wird man eigentlich, also sage ich, in 80 bis 90 Prozent aller Konflikte zu der Erkenntnis kommen, eigentlich ist es hier gerade nur Ego, worum es geht.
Klar.
Es geht immer um Ego. Man will irgendwie nicht, ja, auch wenn es manchmal nicht so offensichtlich ist, wenn man dann so die Stufe noch weiter denkt oder gräbt, dann kommt man am Ende immer da an. Ja, warum nervt mich das so? Ja, weil, und dann ist es meistens irgendwas mit seinem Ego.
Sehr, sehr oft.
Ja. Es gibt ja so diese Radikal-Leute, die dann sagen, man muss sein Ego töten, das glaube ich nicht. Aber man muss, glaube ich, wirklich probieren, da so wirklich das klein zu halten.
Ja. Ja, klar, das hat ja auch immer irgendeinen Grund, warum das Ego dann so, ähnlich wie bei Scham, Scham hat ja auch was Wertvolles, sonst.
Die Scham.
Genau.
Nicht Scharm von Charmant.
Nee, die Scham.
Die Scham.
Genau. Das ist ja ein Gefühl, was, es gibt auch schöne Texte darüber und so und Podcasts, dass es ja gibt, damit man gewisse Dinge nicht macht, aus natürlichen Gründen, weil du nicht ausgeschlossen werden willst. Und genauso ist wahrscheinlich, keine Ahnung, Ego auch etwas, was einen auch antreibt, überhaupt irgendwie teilzunehmen, irgendwie so nach vorne zu gehen.
Nee, es gibt ja auch sowas wie, es gibt ja auch sowas wie Selbstbewusstsein und Selbstrespekt. Und das hat ja auch was mit Ego zu tun. Das ist total wichtig, dass man das hat, dass man sich nicht so erniedrigt oder irgendwie so, ja, einfach so gar nicht für sich selber einsteht. Also ein gewisses Maß an Ego ist total wichtig. Aber Ego an so falschen Stellen, das ist wirklich Gift. Das fällt nur schlechte Entscheidungen, es verwickelt einen in Kämpfe, die man überhaupt nicht kämpfen muss. Und es nimmt einem gute Jokes weg, weil man dann nicht über die Sneakerhead-Jokes lachen kann, wenn man das jetzt zu ernst nimmt.
Mit seinen eigenen. Ja, voll. Aber gehe ich mit, das hast du mich überzeugt. Die Schuhe sind.
Und bei Frauen? Frauen sammeln nicht, oder? Frauen sammeln nicht.
Doch, sicher.
Was sammeln denn Frauen?
Es gibt ja bestimmt auch Frauen, die Sneaker sammeln.
Ja, sieben. Und die anderen 40 Millionen?
Weiß ich nicht, kann ich nicht sagen, aber das würde ich, aber glaubst du, dass Frauen anders sammeln als Männer?
Ich glaube, Frauen sammeln nicht.
Aber weniger, ne? Ja, wohl.
Sag mir mal eine Frau, die sammelt. Und frage vor allen Dingen, was.
Ich finde, es gibt so einen Unterschied zwischen Sammeln und Sammeln. Also es gibt ja auch mal Leute zu mir, die sagen, du sammelst ja Trikots. Ich sammle keine Trikots. So richtige Sammler, die fahren auf so Convention und sagen, ich habe das Gladbach-Trikot bei 992000, das dritte, und das sind Sammler. Ich finde, du hast einfach viele.
Du hast einfach nur viele.
Genau, ich habe viele Trikots. Ich habe auch viele lustige Tassen. Aber ich bin kein Tassensammler. Weißt du, ich bin nicht so ein Collector. Mir fehlt noch die Tasse und die, das sind wirklich Sammler für mich. Aber es gibt, aber trotzdem gibt es keinen trennscharfen Begriff, weil es müsste auch was darunter geben, was ich bin. Weil ich finde Tassen wirklich cool. Ich kaufe mir schon gerne lustige Tassen. Ich habe so eine WDR4-Tasse aus den 80ern vom Flohmarkt für 1 Euro. Da steht einfach so WDR4, schönes bleibt. So ein Paar, was ich mit Kaffee zuprostet drauf. Mega geil.
Sowas kaufe ich mir dann. Aber da bin ich ja kein Sammler in dem Moment.
Tassenenthusiast.
Ja. Tassenfan vielleicht auch. Obwohl Fan haben wir ja von Fanatiker.
Ja, und du würdest ja auch nicht auf ein Konzert von einer Tasse gehen.
Nee.
Nee. Ey, aber gerne mal Bezug nehmen. Vielleicht bin ich hier auch voll auf dem falschen Pferd mit F vorne geschrieben.
Ja.
Gerne mal hier bei Spotify kommentieren. Wenn ihr Frauen seid und sammelt, sagt mir, was ihr sammelt. Oder wenn ihr Frauen kennt, die sammelt, sagt uns, was die sammeln. Weil ich bleibe dabei, Frauen sammeln nicht. Es gibt keine einzige Frau auf der Welt, die etwas sammelt.
Und ich will wissen, was ich bin mit meinen Tassen. Also ich würde wegen dir auf ein Konzert gehen.
Ja.
Außer von Tassel, wenn er Techno auflegt.
Ja, ey. Generell der beste Ort, um mit uns zu interagieren, weil das lesen wir beide, sind die Spotify-Kommentare. Die kann man hier ruhig nochmal pushen. Die könnt ihr wirklich nutzen, um Bezug zu nehmen. Weil DMs gehen oft unter. Wobei Tommy wird direkt blockiert.
Das stimmt überhaupt nicht.
Oder auf der Hack-Insta-Seite vielleicht noch. Aber am besten ist wirklich Bezugnahme bei Spotify. In den Kommentaren. Und falls es immer noch Leute gibt, die uns bei Spotify nicht folgen oder bei Spotify nicht irgendwie mal fünf Sterne gegeben haben und dann schreiben mir ganz viele, fünf Sterne drücken geht irgendwie nicht.
Oder geil abglocken.
Ja, alles. Aber so fünf Sterne kann man hier ruhig mal geben.
Eben.
Wir senden hier durch.
Was soll denn das?
So. Schweinerei. Wir sammeln fünf Sterne-Bewertungen. Tommy, nächste Frage. Welche Sache, die dir absolut nichts bringt, kannst du sehr gut? Wo du so keine Verwendung für hast, aber du kannst es sehr gut. Wenn es darauf ankommt, aber es kommt nie darauf an.
Was kann ich denn sehr gut?
Müsste ich jetzt auch überlegen bei dir.
Was nichts bringt.
Nee. Weil ich würde, genau, weil ich würde sagen, die Sachen, die du gut kannst, die spielst du auch gut aus. Also die machst du ja beruflich. Nehme ich Tommy Schmidt sein.
Ich bin ein guter Schaltwagenfahrer.
Mhm.
Weiß ich gut. Ein sehr guter Schaltwagenfahrer.
Weil du sanft.
Die Gänge, die gehen wie mit dem heißen Messer durch die Buttertorte. Wirklich, wie ich da. Aber ich ziehe auch gerne, also ich trete auch in so einen Schaltwagen gern. Aber ich bin lange keinen mehr gefahren.
Bist du ein Auskuppler? Also kuppelst du, bist du ein Auskuppler, wenn du auf eine Ampel zurollst?
Glaube ja.
Ich auch.
Ja. Weil mir der erste Gang leid tut dann manchmal. Wenn ich so, also wenn ich die Kupplung trete und dann im ersten Gang bleibe.
Das muss nicht sein.
Gehe dann in die.
Nee, ich bin ein Auskuppler, weil ich immer, weil ich Angst habe, dass ich, wenn irgendeine Situation ist, wo man doll bremsen muss, dass ich dann versehentlich vielleicht nicht die Kupplung mittrete. Deswegen kuppel ich eigentlich immer aus, wenn gerade kein Gang von Nöten ist.
Ja.
Ich glaube, ich bin ein guter.
Ich bin neulich seit Ewigkeiten mal wieder einen Schaltwagen gefahren. Und zwar den, ich glaube, es ist ein Golf, ich glaube, es ist ein alter Golf 4 von meinem Techno-Kumpel Fabio, mit dem bin ich mal gefahren.
Golf 4, super Auto.
Ja, richtig geiles Auto.
Geiles Auto, geiles Lenkrad. So sieht aus wie so ein Kinderlenkrad irgendwie, aber trotzdem, es ist so ein richtiges VW-Lenkrad. Ich weiß nicht, ich schätze mal.
Ich wollte immer einen Golf 4 haben früher. Frankie hatte mal eine Zeit lang so einen dunkelblauen Golf 4. Den fand ich so geil.
Ich hatte Golf 4.
Echt.
Auch Schaltwagen.
Boah.
Ja.
Richtig neidisch. Man fühlt sich auch einfach als Teil der Maschine, wenn man mit Schalter fährt.
Voll.
Würde ich mir trotzdem nie wieder kaufen, aber.
Es ist geil. In Berlin ist das halt scheiße. Im Stadtverkehr, generell in Großstädten, ist Schaltwagen scheiße.
Ja, und die haben auch einfach viel weniger Gänge. Also so ein Automatikgetriebe hat ja neun Gänge. Da fährst du irgendwie 180 mit 2000 Umdrehungen. Das ist ja viel spritsparender.
Voll. Aber so auf Urlaub.
Und darum geht es mir beim 180 fahren.
Urlaub. Im Urlaub auf einer Insel oder so, so eine kleine Knutschkugel, die so richtig treten. Die Gänge so hochziehen.
Ja, da braucht man es ja manchmal, wenn du so viel bergauf fährst.
Was ist dein Lieblingsgang?
Der zweite.
Ich finde, ja, der zweite oder halt.
Den zweiten schön bis 60, den zweiten bis 60 hochziehen, dann den fünften.
Aber beim ersten Gang fühlt sich halt normal, beim zweiten fühlt sich, okay, let's go. Und beim dritten fühlt sich so ein bisschen wie Paul Walker, finde ich, bei, wie heißt es?
Fast and Furious.
Fast and Furious. Weil du merkst, okay, und dann den vierten, den schiebst du ja nur mit zwei Fingern so runter.
Ja, genau, also vom.
Und dann den fünften, das ist eh.
Ja, vom Einlegen, finde ich, macht der Rückwärtsgang am meisten Spaß.
Kommt drauf an, bei welchem Korridor.
War es auch mal ein bisschen Abenteuer?
Bei Franzosen musst du irgendwie dreimal ums Auto laufen, Handstand machen und WDR2 anmachen. Dann kannst du rückwärts fahren.
Nein, nein, nein. Bei meinem geliebten Clio hast du so unter dem Scheitel.
Ja, so ein Ring, so ein Kockring.
So ein Kockring hochgezogen.
Fiel ich jetzt schon scheiße.
Und dann dahin, wo der erste ist.
Bei VW, wie es richtig läuft, drückst du das Ding runter.
Ist auch geil.
Und dann da wo der erste ist.
Da wo der erste ist.
Ja.
Boah, Schaltwagen, das ist richtig geil.
Ja, aber nervt dann nach zehn Minuten auch wieder.
Ja.
Ich kann extrem gut Joints bauen. Bringt mir nichts.
Ja.
Niemand.
Ah, du kannst gut drehen. Okay, ja.
Ich kann gut, nee, nicht, also Kippen drehen ja offensichtlich. Aber wirklich so eine richtig glatte.
Stimmt, das gab auf Partys immer, die Leute, lass mich mal drehen, die haben aber nicht mitgekifft.
Lass mich mal bauen.
Lass mich mal bauen.
Heutzutage, ey, was Kiffer heutzutage für verwöhnte Bengels sind. Früher mussten wir uns die Filter noch so selber drehen. Heutzutage kriegst du ja diese geilen Kohle-Pure-Rice-Filter, da sind noch so lustige Bildchen drauf.
Ja.
Ey, hier, ey. Früher mussten wir uns die selber zusammenrollen aus einem Stück Pappe.
Ja.
Kann sehr schöne Joints bauen. Kann ja auch einen Holländer bauen, so mit ganz wenig Paper, wo du dann quasi so, den du so nach innen drehst und dann brennst du so das überflüssige Paper weg.
Ah, super. Ah, so richtig so abbrennen, abzündeln. Super. Bei mir ist es, bei mir ist es Schalt, ja, ich bleibe dabei.
Okay. Jetzt habe ich eine Frage, wo ich einfach mal deine Hilfe brauche. Weil ich habe ja auch meine 1Live-Show, meine Radioshow, 99 Problems, wo Leute einfach mit irgendwelchen, nicht wirklich schlimmen, aber einfach so alltäglichen Problemen zu mir kommen und ich soll die lösen.
Wann und wo kann man das eigentlich hören?
Ja, das kommt nicht regelmäßig.
Ich sehe das immer bei Instagram.
Das kommt unregelmäßig.
Ich denke so witzig, finde ich lustig, will ich hören. Wann kommt das?
Es kommt unregelmäßig. Es kommt einmal im Quartal. Und wann genau, weiß man immer nicht.
Und dann fährst du dafür nach Köln?
Dann fahre ich dafür nach Köln.
Ins 1Live-Haus?
Ins 1Live-Haus. Dann haben wir da einfach eine Live, also wird ja auch mal live gesendet. Geht zwei Stunden und dann wird das auf YouTube und Spotify und in der ARD-Mediathek und überall ausgespielt.
Ich sehe dich ja langfristig auch als neuen Domi an.
Ja.
Ich meine das ernst. Aber nicht jetzt, sondern du musst noch ein bisschen Leben anhäufen, so mit 50.
Ja, weiß ich nicht.
Bist du dann so und hörst dir das nachts an?
Nee, ist mir zu hart.
Na ja.
Egal.
Oder halt eben lustig.
Ja, egal. Jedenfalls. Warum ich das erzähle. Ganz oft kommen da Leute mit so Problemen wie: Meine beste Freundin hat krassen Mundgeruch. Und es ist wirklich schlimm und ich weiß nicht, wie ich es ihr sagen soll. Und wie die jungen Kids sagen, fühle ich. Und deshalb wollte ich dich mal fragen, wie spricht man heikle Themen an? Also wie spricht man einen Freund oder irgendwen auf irgendwie sowas an, was potenziell irgendwie unangenehm oder eher verletzend oder was auch immer ist?
Ich glaube, genauso wie du es gerade machst. Du musst die Person, mit der du darüber sprechen willst, mit in deine Gedankenwelt nehmen und sagen, boah, also sagen wir mal, die Person heißt, sag mal irgendeinen Namen. Steffi?
Meinetwegen Steffi.
Nee, es heißt niemand mehr Steffi.
Ich meinte schon Sarah.
Sarah. Pass auf, Sarah. Komm mal mit, wir müssen mal quatschen. Und dann sagst du, Sarah, folgendes.
Das Schlimmste, was man jemandem antun kann, ist, hast du irgendwann mal Zeit, wir müssen mal reden.
Ja, oder morgens, wir müssen mal reden. Ja, heute Abend.
Ja, ja. Wir müssen mal reden, klingt immer dramatisch. Ich will jetzt wenigstens aber auch wissen.
Oder wenn dich Leute aus der Familie anrufen, die sonst nie anrufen. So dreimal. Da weißt du auch, okay, welchen Grabstein sollen wir jetzt kaufen? Also, Sarah, pass mal auf. Nee, pass mal auf, ist schon zu hart.
Pass mal auf, Püppi.
Ja. Sarah, setz dich mal hin, aber mit dem Rücken zu mir. Genau so.
Sarah, fällt dir was auf? Ich sitze sehr weit weg von dir. Hast du dich schon mal gefragt, warum? Warum sitzen alle Leute weit weg von dir, Sarah?
Und du fragst dich bestimmt, wieso ich eine Fanta trinke und ich dir eine Listerine, einen Liter Listerine angeboten habe. Nein, also.
Hast du dich jemals gefragt, warum ich dir ständig Kaugummis anbiete?
Sarah, es ist ein Thema, was mir voll unangenehm ist, aber ich finde, und du bist halt eine sehr gute Freundin von mir, und ich finde, unter guten Freunden muss man sich das sagen, weil wir sind einfach sehr gute Freunde, das ruhig nochmal betonen.
Macht aber, macht die Antwort schon mal sehr viel ungeneralisierbarer, muss ich sagen, weil man hat ja nicht nur.
Ah, okay, ich glaube, es geht explizit um das Thema. Aber generell, wenn man unbequeme Dinge anspricht.
Ja, genau, aber wir machen jetzt erstmal am Sarah-Beispiel und dann.
Sarah, dann bin ich so eine gute Freundin. Und ich finde, wenn das bei mir so wäre, wäre ich sauer eigentlich auf dich oder dankbar, wenn du mir das sagen würdest. Nämlich folgendes, und dann muss ich es wirklich sagen, du hast manchmal so ein bisschen.
Ja, genau, und dann macht man es nämlich klein. Aber wenn man es klein macht, dann.
Du hast ehrlich gesagt unter uns das Mundgeruch manchmal.
Manchmal muss weg, weil sonst.
Okay, du hast Mundgeruch.
Die muss merken, dass es ein strukturelles Problem ist.
Sarah, du stinkst aus dem Mund. Wie so ein aufgeplatzter Eber. Sowas vielleicht, also doll.
Ja.
Nee, aber du.
Kennst du das?
Du riechst am Strand so riechst du.
Ja.
Wie Timmy der Wahl.
Wie Timmy der Wahl jetzt wahrscheinlich.
Ja, Hope.
Ja.
Ja, und du hast dir das auch nicht ausgesucht.
Weil man neigt nämlich dann dazu, das so währenddessen schon klein zu reden. So ist überhaupt nicht schlimm. Und bla, aber doch, es ist schlimm, Sarah.
Aber es ist ja nicht nötig, dass du Mundgeruch hast. Kommen wir jemals zusammen zu Rossmann und kaufen dir eine Colgate? Nein, keine Ahnung. Aber ich würde es einfach direkt, obwohl ich überhaupt nicht auswähle, direkt ansprechen.
Man muss es machen.
Ja, aber du musst es ja nicht unhöflich machen. Du kannst ja davor, die wird dann ja nicht sagen, was bist du denn für eine Schlampe, dass du mir das sagst.
Ja, doch, aber.
Oh Gott, wie unangenehm. Die fängt dann vielleicht in Zweifel an zu weinen. Seit wann denn? Und die wird eher, der Vorwurf wird sein, warum sagt ihr mir denn nichts? Hundertprozentig. Hundertprozentig.
Ja, aber da sind wir wieder bei dem Ego-Thema von vorhin. Also mir wäre das, also ich wüsste nicht, wie ich reagieren würde. Also natürlich, langfristig würde ich mich.
Aber du wärst doch nicht sauer auf die Person.
Ja, nein, aber in dem Moment, wenn so dein Ego gekränkt ist, dann reagiert man ja manchmal blöd.
Aber bei dem Thema nicht. Wenn jemand bei Ego so, keine Ahnung, wäre so, Felix, boah, du hast so eine Art irgendwie so Witze zu machen, wenn wir irgendwie beim Essen sind, die sind so, boah, das ist wirklich cringe. Ich will dir das als Freund nur mal sagen, die Leute reden. Das ist ein Thema, wo du sagst, fick dich. So, der Julius hat auch gelacht und so, keine Ahnung. Da kann ja so ein Ding. Aber wenn es so wirklich was ist, so du hast Mundgeruch oder du hast Eiter am Hals hinten, was du nicht siehst, keine Ahnung, ich weiß nicht, mir fällt nichts ein.
Das ist, glaube ich, ein Thema, da sagst du, maximal bist du sauer, weil du sagst, warum sagt ihr mir das denn jetzt erst? Das ist doch unangenehm.
Na klar, man ist ja dann sauer auf sich selber.
Das ist eine Diagnose, die, oder das ist irgendwie unangenehm, wie als Arzt jemandem zu sagen, sie dachten, das ist hier eine Routineuntersuchung, aber unter uns, das sind noch drei Wochen, die sie wahrscheinlich auf diesem Planeten sind. Das ist auch unangenehm. Muss aber raus.
Ja, klar.
Muss raus. Weil wenn du das in zwei Wochen erst sagst, sagt er dann, warum haben sie mir nichts gesagt? Jetzt habe ich nur noch eine Woche.
Genau, und jetzt, das war jetzt, das war jetzt Schwierigkeitsstufe eins. Jetzt drehen wir mal ein bisschen auf. Wie ist es bei einem Kollegen auf Arbeit?
Mit dem man viel arbeitet, bei dem man immer noch beim Sie ist, aber.
Du bist beim.
Boah.
Oder, nee, wir drehen noch eine Stufe höher. Das ist dein Chef.
Ja, das ist hart.
Nee, nein, ich glaube, da bin ich so ein hierarchietreuer Mensch, muss so aushalten. Muss den Mundgeruch aushalten.
Aber warum, du hast doch auch als Tommi Schmidt ein Recht auf ein unstinkendes Büro.
Stell dir mal vor, ich sitze jetzt hier.
Wir haben ja Weekly zu tun mit Spotify. Ein Spotify-Chef.
Ein Spotify-Chef.
Ist das immer noch Daniel Eck?
Weiß ich nicht.
Keine Ahnung. Der kommt immer aus Schweden und hat immer hier noch so einen Köttbullar hinten hängen.
Ja, genau, der riecht nach diesem Salztrockenfisch.
Nach trockenen Salzarsch riecht der.
Und dann hier so Stockfisch unterm Arm hängen, wie Schweden halt so rumlaufen. Und riecht so nach ein bisschen nach Elch.
Ja.
Eck, sie riecht nach Elch aus. Daniel Elch.
Ja, Eck heißt bestimmt auch Eck, ey.
Ja, 100 Pro. Und Daniel heißt Sven im Winter.
Ja, Daniel heißt riecht nach Elch.
Sven Elch.
Daniel Eck. Also, genau, wenn der, wenn wir irgendwie, wir müssten wöchentlich zum Rapport nach Stockholm, mit dem, wie heißt das, private PJ.
PJ.
Wären wir eingeflogen und dann immer auch gleich stinkt er wieder so. Würdest du ihm das sagen? Ich nicht.
Es kommt, es ist wirklich ein Thema, ist es, also für mich ist wirklich die Frage, ist es strukturell?
Aber er ist auch nicht unser Chef per se.
Mann, ich scheiß doch auf Daniel Eck, Mann.
Nein, aber ich würde es nur mit dem Bild klarzumachen.
Es funktioniert für mich gar nicht.
Oder sag mal, du hast ja auch mal im Unternehmen gearbeitet. Ich habe auch mal im Unternehmen gearbeitet.
Ja, genau.
Und wenn du.
Ja, ich meine, ich meine jetzt auch gar nicht.
Und da, wenn du jetzt zurückversetzt, dein Vorbild.
Wir sind Künstler, wir können eh machen, was wir wollen.
Ja, weil dein.
Die Leute lecken uns immer die Eier. Ja, toll gesagt.
Toll gemacht, Tommi.
Ja, bei uns ist immer alles toll gemacht. Aber wenn du jetzt mal ein richtiger Mensch bist.
Ja.
Ein richtiger normaler, normaler Sven, der einfach in einem Büro sitzt mit einem Typen und der Typ auf der anderen Seite des Tisches riecht wie Hund unten.
Dietmar.
Ja, Dietmar. Der ist so alt, der riecht irgendwie nach so altem Hund.
Schon lang im Unternehmen.
Ja. Wie gehst du damit um?
Aber da bist du ja.
Weil du bist schon.
Im Übrigen, du kannst nicht beim Sie.
Du kannst nicht gegen dieses Problem mehr anlüften. Das ist auch Winter, neue Firmenpolicy, wir müssen Wärme sparen, unser Beitrag zum Klimawandel.
Hat Dietmar, berichtet der, ein Oberchef, kann der dich theoretisch rauskicken?
Na klar, Dietmar wird dann auch seine Intrigen spinnen. Aber du.
Ich weiß es. Du musst ins Privatleben mit dem. Wie diese Stromberg-Folge, wo die kegeln und saufen. Du musst mit dem ins Privatleben und dann da sowas ansprechen. Nicht auf Arbeit. Wenn man so beim Bier ist.
Oh, weißt du, wie der stinkt, wenn er noch Bier trinkt?
Dietmar, pass auf. Ja, wirklich. Versuch dich mal in meine Lage zu versetzen. Mir ist das voll unangenehm, das anzusprechen, weil ich finde dich als Kollegen wahnsinnig cool. Ich weiß auch, du bist mein Vorgesetzter. Versuch dich mal wirklich in meine Lage zu versetzen. Das ist wahnsinnig unangenehm.
Also, du machst einen auf AfD. Opferkarte.
Ja, klar.
Okay.
Auf jeden Fall. Einfach Opferkarte. Was würdet ihr denn machen?
Ja.
Ja.
Ja. Wie wäre es mit Problemverlagerung und zu irgendeinem, am besten zu einem noch höheren zu gehen und bei dem über Dietmar zu lästern?
Ja, das geht ganz schwer. Wenn das rauskommt.
Ja, was ist, wenn das rauskommt?
Hast du beim Nübel über mich geredet wegen meinem Mundgeruch?
Ja, aber Dirk Nübel muss ich da jetzt mal einschalten, weil dann gehst du da hin.
Aber so Leute, wenn du da beim Nübel bist von ganz oben und die haben ja keine Zeit für sowas. Der ist dann wie so ein Trampeltier, kommt dann rein, so, Herr Schmidt, wo sind denn wir mit dem Mundgeruch? So kommen die dann ja da rein.
Ja, aber dann ist es mal raus.
Ja, aber dann ist Dietmar mal sofort, dann viel Spaß, nächste zwei Wochen da.
Ja, aber dann stinkt es wenigstens nicht mehr. Dann ist die Stimmung eisig, aber du hast, deine Nase hat Ruhe.
Oder es ist wirklich so ein Tropfenfass-Situation. Sag mal, sagst du mal so Stiftverletzend.
Die da ist.
An irgendeinem Dienstag, es geht nicht mehr. Es tut mir leid.
Dietmar, es reicht wirklich.
Dietmar, du stinkst aus dem Mund.
Du stinkst wie ein alter Arsch, ey.
So ein riesen Haufen von einem Rottweiler. Der war irgendwo im Wohnzimmer.
Es geht nicht mehr. Ich weiß nicht, wie dieser Geruch in dir entsteht, aber ich verlange von dir, dass du das löst, weil sonst werde ich dich ermorden.
Ja, ich werde dir einfach hier ins Gesicht schießen mit einer Walther P990 für Dieter.
Ganz präzise ansagen. Ich werde die Knarre am Rhein vergraben.
Ja, aber ich schieße sie nicht in den Mund, weil die Patrone, die stinkt sonst.
Sonst stinkt der Tator, dann wird es, dann kommt keine Polizei mehr rein.
Der nächste Münchner muss kotzen, wenn er die Patrone aus seinem Mund zieht. So, weißt du, so sagen?
Ja, so.
Ich wäre Gerichtsmediziner oder wie es beim Tatort heißt, Spusi, Spurensicherung.
Spusi.
Was stinkt denn hier so, ist die Patrone.
Dietmar.
Ja. Dietmar stinkt, so heißt die Folge.
Dietmar stinkt.
Nein, Dietmar, du stinkst.
Ja. Naja, also, weil ich finde, also das ist die wichtigste Frage, ist es strukturell? Weil wenn es irgendwie so irgendjemand ist, wo du sonst nie irgendwie Probleme hast, kannst du sagen, Dicker, irgendwie hast du Deo dabei, irgendwie irgendwas stimmt, funktioniert da heute nicht.
Dietmar stinkt hier nicht.
So, da habe ich kein Problem mit, aber so strukturell, also da würde ich es, stimmt eigentlich, interessanterweise ist es dann sogar leichter anzusprechen, wenn es ein einmaliges Problem ist, obwohl man es da ja noch am ehesten sogar vielleicht ignorieren würde.
Voll.
Gerne mal Bezug nehmen, ob da jemand so die perfekte Lösung hat.
Sehr viele Leute werden das im Unternehmen gehabt haben und da wahrscheinlich Beispiele aus dem Leben haben.
Ja, ja, oder früher. Ich meine, es klingt so ein bisschen wie so ein alter Night-Wash-Gag, aber so, ey, jeder war mal in der Schule, hat vom Lehrer was erklärt bekommen und dachte, hier, wir haben hier irgendwie gerade eine Müllhalde irgendwie aufgemacht oder sowas. Hier so mit seinem kalten Kaffee, so, das ist kalt. Und du kannst ja so als Neunjähriger deinem Lehrer nicht sagen, Herr Schwein, Sie stinken. Sie stinken, wie Sie heißen.
Herr Schwein. Es gibt so Nachnamen.
Glaubst du, es gibt eine Familie Schwein?
100 Pro.
Das fände ich ja witzig. Familie Schwein.
Familie Schwein.
Felix Schwein.
Meine Mutter ist eine geborene Schwein.
Ja. Auch so geschrieben wie das Schwein?
Ja.
Schwein ist so ein lustiges Wort. Oder?
Heiratet auch ein Schwein. Er heißt dann Ursula Schweinschwein.
Okay, nächste Frage.
Schwein ist wirklich ein super Wort.
Ja. Vierte Frage. Welche Sache, die du immer haben wolltest, hast du dir nie gekauft, obwohl es jetzt möglich wäre? Also man hat ja manchmal so Träume, so irgendwann eines Tages, one day baby. Und jetzt ist irgendwie one day, aber nee.
Ich wollte immer so ein richtig teures, geiles Messer haben, also für die Küche. Also so ein übertrieben geiles. Nicht jetzt irgendwie, ich sage jetzt nicht so 70 Euro, was ja schon teuer ist, sondern so richtig teuer.
800 Euro Messer.
Irgend so eine egale Cocktailtomate von Norma damit durchzuschneiden.
Ja, wo du so eine Tomate so hinlegst und dann seitlich durchschneidest.
Du musst die Messer nur danebenlegen, die von alleine geht die.
Hat.
Die so zack, zack, zack, zack. Nee, so ein richtig teures Messer. So was, so mein Messer oder das Tommis Messer.
Oh, ja.
Nee, wenn ich nicht packe, ist das Messer.
Aber das Problem mit diesen Messern ist, die werden auch stumpf.
Am Ende packe ich die trotzdem in die Spülmaschine.
Ja, genau.
Auch so ins Tor.
Nee, aber genau, die bleiben ja nur so scharf, wenn man die auch regelmäßig schleift und dann bist du ganz schnell mal ein Typ, der in den Schleifkursus geht.
Ja. Und dann.
Und dann kannst du.
Sich kurz aus Sneakers sammeln.
Ja, genau. Und dann kannst du dich auch gleich erschießen.
Bist du auch so jemand, der alles in die Spülmaschine packt?
Ja.
Ich weiß, es gibt mir so immer, ich bin, wenn ich in anderen Haushalten bin, sage ich auch so, Pfannen und Messer darfst du nicht in die Spülmaschine. Bei mir selber, ich packe Toaster in die Spülmaschine, wenn er dreckig ist, Alter. Ich mache alles, mein Handy.
Soll ich meinen Kühlschrank in die Spülmaschine machen?
Ich packe die Spülmaschine in die Spülmaschine.
Ja.
Ja. Nee, aber.
Ich bin auch ein ganz klassischer.
So ein richtig teures Messer.
Ja, ich bin auch ein ganz klassischer Glasreiniger für alles.
Ja, klar.
Oder?
Ja, Chemie, also was in der Nähe ist, ne?
Ne, Glasreiniger, Boden-Glasreiniger.
Ja.
Herd-Glasreiniger. Was denn sonst?
Stimmt.
Herdreiniger oder was?
Gesichtscreme.
Ja.
Ja.
Ich wollte immer, ich wollte immer einen Roller haben, einen Motorroller, eine Vespa.
Ich war mal an dem Nordsee-Urlaub, ey, das ist so ein krasses Bild, sorry, sorry fürs Unterbrechen. Ich habe.
Das bin ich unterbrochen.
Stimmt. Ja, ein bisschen schon.
Nee.
Okay. Aber dein Punkt, du warst nicht mit der Stimme unten.
Nee, aber.
Okay.
Da war ich so zwölf oder so und da hat mein Vater mir gesagt, wenn du 15 bist, kannst du ja einen Mofaführerschein machen. Und das war für mich so, wie krass, das wird so geil. Drei Jahre noch und dachte so, boah, fuck, drei Jahre, aber das geht ja bestimmt schnell rum und so. Und dann war das irgendwann so weit und dann ist mir erst mit 17 aufgefallen, so, ich habe das ja nie gemacht.
Hast du nicht gemacht?
Nee, aber eigentlich so, gerade wenn du in Detmold wohnst, eigentlich total geiles Fortbewegungsmittel. Viele Landstraßen, viele. Roller ist eh voll geil.
Ja.
Aber will den nie haben.
Ja, nee.
Mein Bruder hatte früher einen Roller.
Ja.
Fand ich total geil.
Ich kenne aber auch alle Leute, die einen Roller haben, die ich kenne, die mit Fahren, hatten schon einen richtig kapitalen Unfall.
Ja, ey, jo.
Zuletzt einer, der einfach auf dem Rücksitz vom PKW saß, weil er einen U-Turn gemacht hat, ist durch die Scheibe durchgeflogen.
Echt?
Wie so ein Hirsch, der dann plötzlich auf dem Rücksitz sitzt.
Hirschlastige Folge heute.
Ja.
Ey, bei Elch im Vorhinein.
Ja, stimmt.
Ja, aber ich.
Das ist so ein bisschen so.
Ich hatte immer, ja, ich hatte immer so ein bisschen den extravaganten Traum von so einer richtig geilen Vespa. Dachte, ja, damals so durch Berlin ballern, so durch die kleinen Straßen, kommst an den Autos vorbei.
Ja, ja.
Und ich habe schon so oft, seitdem ich Geld habe, so darüber nachgedacht, eigentlich müsste ich mir die jetzt kaufen. Aber dann habe ich mich immer gefragt, ja, aber wozu?
Ja.
Ich brauche keinen Roller.
Nee.
Ist schade.
Ja.
Macht ja auch voll Spaß. Rollerfahren macht übertrieben Spaß.
Voll geil, oder? Ja.
Ewig nicht gemacht, aber macht voll Spaß.
Ich bin relativ spät das erste Mal Roller gefahren. Aber so E-Roller sind auch geil. Also die sehen aus wie eine Vespa.
Ach so, ja.
Die sind einfach leise. Schon laut, so eine Vespa.
Sehr laut.
Aber.
Ich hatte dann irgendwie so, ja, vielleicht, wenn man mal so abends weggehen will, ist ja auch scheiße, dann trinkst du vielleicht doch was, dann steht der Roller ja genauso da wie ein Auto.
Ja, ja.
Macht ja gar keinen Unterschied.
Das ist null.
Aber so verzweifelt war ich mit Gründen, such mir einen Roller zu kaufen, dass ich mir so ein Szenario baue und selbst die abmoderieren musste.
Guck mal, was kostet denn so eine gebrauchte Vespa?
Nicht viel.
Sachen.
4.000?
Eine gebrauchte? Weniger, oder?
Ich sehe. Eins, zwei. Eins, zwei. Nee, ich meine im Vergleich zu einem Auto nicht viel.
Ja, ja. Sagen wir mal, ich weiß aber auch nicht.
Ich weiß auch nicht.
Sagen wir jetzt mal gebraucht irgendwas zwei oder so. Weiß ich nicht.
Weiß ich nicht.
Ich glaube, wir sind total gerade.
Also ich glaube, der Roller von meinem Bruder hat 500 Euro gekostet.
Ja, okay. Sagen wir mal, du nimmst nicht direkt so eine originale Vespa.
Ja, mein Bruder hat so eine silberne Kymco.
So, mein Vorschlag ist, du fragst jetzt mal an die Community, wer möchte einen Roller haben? Wer braucht einen Roller, kann sich das aber gerade nicht leisten, weiß irgendwie gerade alles ein bisschen viel und du sagst so, ich kaufe mir jetzt mal einen und der Deal ist, wenn ich merke, ich nutze den gar nicht, schenke ich dir den. An den Hörer oder die Hörerin.
Ich kann ja dir einfach hier Roller verschenken.
Doch. Aber nur so kannst du ja, weil du machst gleichzeitig was Gutes.
Weiß nicht, vielleicht nutzt er den ja, um Kinder zu jagen.
Ich brauche einen Roller, ich will Kinder jagen.
Dann will ich der Enabler.
Das ist der Kinderrollerjäger von, sag mal, irgend so einer Kleinstadt, so wie der Rattenfänger von Hameln.
Ja, von Willingen-Schwenningen.
So.
Es gibt den Sinn.
Nee, aber das wäre eine Möglichkeit. Dann weißt du nämlich, ah fuck, weil das Ding ist ja, die Ultima Ratio ist ja immer, fuck, dann steht der irgendwo rum. Und das tut er dann ja nicht, weil dann kriegt den jemand, der ihn haben möchte und braucht.
Es gibt in der Nähe von Freiburg eine Stadt, die heißt Tittisee-Neustadt.
Es gibt auch Großen Kneten und Hodenhagen.
Stimmt. Ja, aber warum willst du mich jetzt in diesen Roller reinquatschen?
Ja, weil du offensichtlich den ja haben willst.
Nein, na eben nicht. Sonst hätte ich ihn ja. Ich wollte ihn immer haben.
Aber irgendwas ist noch, irgendwas Rollerhaftes ist noch in dir drin. Ich wette, wenn jetzt einer an dir vorbei fährt, denkst du manchmal auch so, ah, das könnte ich sein.
Ja, weiß ich nicht.
Und ich will es einmal probieren.
Ich denke mir dann schon, ah, Maybach ist besser, ey.
Maybach machst du das auch so, wenn du hast gedacht, wenn der steht nur rum, dann schenke ich dir den jemanden. Nee, aber das wäre mein Vorschlag, um von diesem.
Aber jetzt im Winter hoch? Nee, warte ich mal bis Frühling, oder?
Ja, und dann testest du das. Ich finde das gut.
Okay, und die Leute sollen jetzt auch schon drunter kommentieren.
Wer will einen Roller haben?
Wer ihn im Zweifelsfall nehmen würde.
Ja.
Und du sollst.
Du musst den aber auch abholen. Du hast damit keine Arbeit.
Nur Selbstabholer.
Ja, ja, Selbstabholer muss dann auch mit dem Roller zurück nach Garmisch fahren.
Ja, und 20 Euro will ich haben.
Ja, stimmt.
20 Euro Abwicklungsgebühr.
Ja. Aber ich, das wäre eine Möglichkeit. Weil ich glaube, vielleicht hast du sogar Spaß dran.
Und du suchst.
Und dann kriegt er den nie. Und dann kann er sich bei mir beschweren. So voll der komische Deal.
Aber du, ja genau, aber das ist ja genau.
Ja, das ist aber das.
Wenn er mir gefällt, dann bleibt er ja bei mir.
Aber das ist die alte Schlag-den-Rab-Regel. Du gehst nicht ärmer nach Hause, als du gekommen bist.
Ja, aber nicht, dass ich hier am Ende jemandem einen Roller schulde. Weil wenn er mir gefällt, dann bleibt er bei mir.
Ja, das meine ich ja. Das ist ja, da muss auch kein Mitleid dran haben.
Nee, habe ich nicht.
Das ist ja der Deal. Die Person sagt ja nicht, ich brauche jetzt einen Roller, sondern, ey, wenn du wirklich, wenn er so rumstünde, dann würde ich ihn nehmen. Wahrscheinlich ist es wie am Ende wie der Papstgolf. Weißt du noch der Papstgolf?
Nee.
Von Ratzinger?
Nee.
Ratzinger hat damals, bevor Papst wurde, Golf 4 gefahren, übrigens Automatik in Silber. Der war dann bei eBay. Und der wurde dann für Schweinegeld versteigert. Vielleicht ist dein Roller dann wie der Papstgolf, plötzlich bei eBay. Felix Lobrecht-Roller.
Ja, dann bereichert er sich daran. Nee, Teil des Deals ist, er behält den dann. Der darf den nicht verkaufen.
Ja, genau, das musste dann aber, musste mit so einem NDA oder so musste er unterschreiben lassen. Nicht NDA, sondern Vertrag.
NDA hat ja damit gar nichts zu tun, ja.
Ja.
Oder wenn er ihn verkauft, will ich nochmal 20. Okay.
Ja.
Na gut, machen wir vielleicht so.
Ja. Dinger, die nie passieren werden. Ich werde dich im.
Nee, wenn du.
Ich werde dich im Frühling dran erinnern.
Ja, wirklich.
Such die Person irgendwie auch aus.
Wenn du mich im April dran erinnerst.
Ja.
Ja, bitte.
Dann mache ich es.
An alle Hörerinnen und Hörer. So ab Richtung März bei mir unter Bildern kommt hier ein Roller. Also du willst jetzt, dass Leute dich daran erinnern, dass du mich erinnerst?
Ja.
Ja, okay.
Sonst, weil du kennst uns doch.
Ja.
Bis dahin haben wir das vergessen.
Nee, ich habe es jetzt schon vergessen.
Ja.
Letzte Frage.
Bitte.
Ist jetzt voll der große Bruch. Ich hatte ja auch diese Podcast-Frage. Ich habe mir nämlich voll, haben wir vorhin schon drüber geredet. Ich wollte, ich habe hier die Frage stehen, welchen Podcast braucht es?
Ah, scheiße.
Weil das passt auch perfekt zu dem, was wir, was ich letzte oder vorletzte Woche erzählt habe, wo ich Podcast-Pech hatte. Wo ich nachts aus, von wo denn nochmal? Aus Hannover nach Hause gefahren und irgendwas hören wollte. Da dachte ich mir, welchen Podcast braucht es? Aber ich habe noch eine andere Frage, die ist aber in einem ganz, ganz anderen Vibe jetzt. Aber egal. Hast du dich jemals mit der Geschichte deiner Familie auseinandergesetzt? Mit den Schmitten sind es.
So wie bei Zeit und Spiegel, um zu gucken, ob er irgendwie Verbrechen gemacht hat?
Ja, entweder Ditte oder einfach so generell, also wo kommen die Schmitten her?
Viel zu wenig, ehrlich gesagt.
Ja, man macht sowas irgendwie nicht. Ich finde das voll, ich finde, weil es ist voll interessant eigentlich.
Wirklich. Ärger ich mich auch regelmäßig über mich selbst. Ich weiß ganz wenig über meine Familie.
Bis wohin kannst du es aus dem Kopf rückverfolgen?
Namen?
Nee, einfach so generell. Also bis wie weit zurück kennst du Leute?
Ich bin bei meinem Urgroßvater, bin ich nicht mehr namenssicher.
Ist das nicht krass?
Ja.
Ja, weißt du, wo die herkamen?
Stell mal vor, man ackert sich ja den Arsch ab, also whatever, und dann hast du irgendwann, weil man ja immer sagt, damit meine Familie oder meine Nachfahren mal besser haben, und ich würde die wissen, wie du heißt.
Und du hast es garantiert besser als dein Uropa.
Ja.
Der hatte.
Wahrscheinlich, keine Ahnung.
In deinem Alter hatte der schon zwei Kriege auf dem Buckel.
Ja. Wahrscheinlich. Nee, aber es ist krass, ich bin da wirklich sehr blind.
Aber weißt du, aus welcher Gegend deine Familie stammt?
Ja, sowas weiß ich schon.
Sag mal. Also ist es da, wo du auch herkommst? Das ist alles so Ostwestfalen.
Nee, nee, nee, da sind wir erst hingezogen. Da sind meine Eltern erst hingezogen.
Na sag doch.
Was?
Na, wo die herkommen, ist doch interessant.
Ach so. Boah, aus allen möglichen Richtungen. Hessen, aber auch Niedersachsen, Pommern, so.
Absolut. Was ist denn alte Hesse, würdest du sagen?
Überall durch Rheinland, viel Rheinland, Niederrhein, also wirklich aus allen Herren Ländern Deutschland, also wirklich so durch die Bank eigentlich alles dabei. Ich wüsste jetzt gar nicht, wenn man jetzt so einen auflisten würde, wo die meisten Leute, wo der Schwerpunkt ist, wüsste ich gar nicht, was ich sage. Wahrscheinlich Niederrhein oder Niedersachsen.
Wo ist Niederrhein?
Also Mönchengladbach, Viersen, so die Ecke. Ja, aber Niedersachsen, eher Niedersachsen.
Ich komme darauf, weil ich letztes Wochenende endlich mal wieder meine Oma besucht habe.
Die Jute Ute.
Die Jute Ute.
Sehr gut.
Das war, hat sich.
Erfreut sie sich guter Gesundheit?
Sie erfreut sich sehr guter Gesundheit. Sie war auch, sie war zuckersüß, sah auch gut aus. Und so, und wir haben halt einfach so ein bisschen so gequatscht und so.
Gut im Sinne von gesund oder hot? Hot.
Nee, meine Oma hat irgendwann, sie hat aufgehört, sich die Haare zu färben.
Ja.
Und das sieht viel besser aus.
Ja. Hast du ihr das gesagt?
Ich habe ihr gesagt, dass sie gut aussieht, ja.
Okay, ja.
Ich habe jetzt nicht auf die Haare angelegt, also die Haare jetzt nicht nochmal explizit gehighlightet.
Okay.
Aber ich habe ihr gesagt, dass sie gut aussieht. Jedenfalls sind wir so ein bisschen darauf gekommen, weil mein fränkischer Teil der Familie, also von meinem Vater, das sind alles Berliner, alle wirklich aus Neukölln, Generationen zurück in Neukölln, aber lässt sich auch nur rückverfolgen bis zur Oma meiner Oma. Und die Seite von meiner Mutter, da weiß ich gar nichts drüber. Also ich weiß, dass meine Großeltern auch so aus so deutschen Gebieten im heutigen Polen halt kamen und dann irgendwie, die Vertriebenen, so hießen die ja, dann irgendwie sind die halt nach Münster gekommen, so.
Aber so weiter zurück weiß ich auf der Seite gar nichts und auch auf meiner Vaters Seite weiß ich es nicht weiter als mein Uropa. Und das ist eigentlich schade.
Aber ich glaube, ich mache das diesen, diesen.
Ich wüsste gar nicht.
Weihnachten ist ein guter Zeitpunkt, finde ich, da ist man ja eh so in sich gekehrt. Ich glaube, da setze ich mich mal hin mit Family und schreibe mal so ein bisschen auf, wie weit wir kommen.
Ja, aber wie machst du das?
Und dann auch wirklich so telefonieren, so. Du musst dann Leute anrufen und so. Wie hieß nochmal Onkel Blablabla? Wie hieß nochmal die Frau, mit der der kurz verheiratet war? Und du musst ja wirklich jeden Cousin zweiten Grades auflisten und sonst wie. Und das wird dann, das wird ja ratzfatz groß.
Ja, aber ich weiß, was ich nämlich auch haben will. Ich hätte gern Familienwappen.
Ja.
Wo man so einen geilen Siegelring sich baut oder so ein geiles, so ein Bild an die Wand, was so ein, weißt du, das wäre schon wertet in der Familie, so 20 Siegelringe.
Ja.
Richtig geil.
Nee, weil zum Beispiel mein Opa, väterlicherseits, also der Vater von meinem Vater, der ist ja sehr früh gestorben. Der ist so, weiß nicht, er war ja so Mitte 30, Ende 30 oder sowas. Mein Vater ist auch als Halbwaise aufgewachsen. Und der war der Lobrecht, von dem kommt der Name Lobrecht. Und der hat in Neukölln an der Grenzallee gewohnt, in einer Straße, die es heute nicht mehr gibt, weil da jetzt die Stadtautobahn ist. Und der hatte noch einen Bruder. Und der hatte auch Kinder. Und die kenne ich nicht, aber das sind auch Lobrechts.
Und ich würde gerne interessieren, wie dieser Zweig weiterging.
Ja, aber das kriegst du ja raus.
Ja, aber wie denn? Das ist nicht so leicht. Ich glaube, da braucht man echt so.
Ja, du musst das schon wie so ein Hobby begreifen. Das kannst du jetzt nicht mehr eben, so ich setze mich mal eine halbe Stunde hin. Du musst halt rumtelefonieren. Du musst wirklich wie so Julia Leischik im Privatfernsehen, wenn die irgendwie so dein Vater, der GI, der ist jetzt irgendwie wieder in Texas stationiert, den finden wir jetzt. Du musst da richtig rumtelefonieren. Sonst wird das nichts. Aber das ist ja schon spannend.
Das ist spannend, ja. Weil Lobrecht ist irgendwie auch so ein spezieller Name.
Aber es gibt doch bestimmt, du erfreust dich ja einer Bekanntheit, es gibt doch bestimmt da draußen Leute, die selber vielleicht, weil so sind wir Deutschen ja, sich vielleicht nicht trauen, sich bei dir zu melden, die aber in ihrem Freundeskreis sagen, das ist so ein entfernter Verwandter von mir übrigens, Felix Lobrecht. 100 Pro gibt es. Und die können sich einfach melden bei dir.
Es hat sich einmal irgendeine.
Von mir vielleicht auch.
Irgendeine junge Frau oder irgend so ein Late Teen Mädel gemeldet, die auch Lobrecht mit Nachnamen hieß.
Ja.
Aber sonst noch nie, nee.
We will see. Aber das finde ich spannend.
Wäre wirklich mal interessant zu wissen. Aber weil Lobrecht, weil ich gerade sage, ist ja irgendwie ein spezieller Name. Also irgendwie, und der klingt so total deutsch, aber er ist überhaupt nicht geläufig. Also es gibt meines Wissens nach, glaube ich, nur noch eine weitere Lobrecht-Familie in ganz Deutschland.
Den Namen kenne ich halt eigentlich auch gar nicht.
Nee, genau. Was komisch ist eigentlich, weil es ja so ein.
Es gibt eh so ein paar bekannte Menschen in Deutschland, die, ich gehöre eindeutig nicht dazu, die Namen haben, die es sonst eigentlich nie gibt. So Winterscheid, Häufer-Umlauf, Böhmermann, Kebekus, Lobrecht.
Kebekus ist sehr speziell, ja.
Das sind so alles so Namen, die hat man noch nie gehört, außerhalb von Öffentlichkeit, oder? Also ich nicht. Also es ist so, keine Ahnung. Also ich wäre.
Als ich mal bei Linde gearbeitet habe, dieser Höllenfirma, da hat ein Stefan Raab gearbeitet.
Ja, das ist witzig.
Das ist witzig.
Der hat es auch nicht leicht dann so. Wird ja immer darauf angesprochen.
Ach so, ich dachte, weil er bei Linde arbeitet.
So, okay. Das waren fünf schnelle Fragen an Tommi Schmidt. Und damit machen wir einen Sack zu. Lange Folge geworden.
Ja, er gehört auch immer wieder dazu. Richtig so.
So.
Ja.
Die Leute haben einen Recht darauf.
Dafür aber dann fünf Sterne.
Ja.
Haben wir einen Folgentitel?
Dieb man, du stinkst.
Dieb man, du stinkst. Okay, finde ich sehr gut. Leute, ich bin auf Tour. Ich bin dieses Wochenende drei Tage in München, Donnerstag, Freitag, Samstag. Die Donnerstagsshow ist die zweite Zusatzshow. Für die gibt es noch ein paar Tickets. Freitag und Samstag sind ausverkauft. 30.000 Leute in München. Ich freue mich übertrieben. Das wird richtig geil. Ansonsten kommt diese Woche schon dein erstes Mal?
Ja, und ich bin nämlich auch, das ist wie jetzt eine, wie nennt man das? Ein Novum.
Ja.
Weil ich muss auch Tourtermine ankündigen.
Boah, okay. Dann mache ich jetzt erstmal, dann wrappe ich hier erstmal ab, solange die Leute aufsuhen.
Ich habe es gekriegt.
So, also. Leute, wir sehen uns in München. Diese Woche, nächste Woche erzähle ich dann. So, mein Name ist, danke fürs Zuhören, bleibt gesund, bleibt stabil.
Ich gehe auf Singer-Songwriter-Tour mit Gil Ofarim.
Genau. Ein Stern, der dein, okay. Bleibt gesund, bleibt stabil, bitte liebt einander. Wir hören uns nächste Woche Mittwoch wieder. Mittwoch ist immer bleibt Takttag, ihr wisst es aber schon, Leute. Mein Name ist Felix Lobrecht. Die letzten Worte, die er heute mal für Promo nutzt, hat wie immer der wunderbare Tommi Schmidt.
Zwar gibt es eine kleine Koppertest-Tour, eine ganz kleine nur.
Wirklich?
Ja.
Das ist ja voll geil. Wieso muss ich das aus den Medien erfahren?
Ja, aus Hack.
Ja.
Das ist wirklich, da wollte ich dich nicht mit überraschen. Bist auch herzlich eingeladen.
Ja, schön, dass ich es auch mal erfahre.
Und zwar sind es vier kleine Termine. Vier kleine, einfach nur so ein bisschen live, Koppertest live. 24.1. in München, 4.2. in Hamburg, 12.2. Berlin, 18.2. Köln.
Wir hatten das Routing gemacht.
Und tick.
Nein, ich weiß nicht.
Bis dahin, ich bleibe die ganze Zeit im Hotel.
Ja.
Nein. Und pass auf. Also Tickets ab heute Mittwoch auf Eventim und ab dem 19.10. überall, außer in Hamburg. Da gibt es ausschließlich Tickets über das Haussystem des Schauspielhauses unter www.schauspielhaus.de.
Das ist ja handlich.
Oder?
Ja. Bei mir findet ihr alle Tickets einfach auf felixlobrecht.de.
Ja, lass mich doch mal reinkommen ins Live-Geschäft.
Ja, geil. Aber hä, was machst du denn da? Wie groß sind die Venues?
Das sind kleine, süße Venues. Aber das ist so 500.000.
Aber ich finde Podcast, ja, sowas. Ich finde Podcast irgendwie dann auch, wenn es so ein bisschen, das kann sehr schlecht altern, wenn wir irgendwann in der Lanxess Arena auftreten. Aber ich finde Podcast live, gerade bei sowas wie Fußball, ist geiler, wenn es ein bisschen kompakter ist.
Aber du darfst nicht den Fehler machen, dass es dann nur lustig ist.
Nein, nein, wir quatschen über Fußball natürlich. Es ist jetzt auch keine große Show. Also da wird jetzt nicht viel mit Feuerwerk und Multimedia laufen, sondern wir werden uns unterhalten.
Ja, dann komme ich nicht.
Kramer ist da, hier und da. Und es kommen Gäste, die ich dazu hole, immer mal wieder vielleicht auf die Bühne.
Hast du schon ein paar Namen?
Nee, aber da werde ich schon gute holen.
Und wird das dann auch als Podcast noch gesendet?
Wahrscheinlich ja.
Okay.
Wahrscheinlich ja. Aber ich freue mich voll drauf.
Ja, geil.
Ja.
Tommi Schmidt macht mir jetzt Live-Konkurrenz. Da muss ich wohl einen Fußballpodcast starten.
Ja, das wäre gut.
Felix TS.
Felix TS.
Leute, danke schön. Tschüss. Diese Folge, gemischtes Hack, wurde euch präsentiert von der HOK24 Autoversicherung.
Gemischtes Hack ist zurück! Das große Comeback! Immerhin gab es den Podcast eine ganze Woche nicht. Die Jungs sprechen übers Touren, über Susanne Daubner als Millonärin, übers Live-Geschäft, über Graz und Wien und über so viel mehr. Fünf Fragen und einen Aal und ne geräucherte Makrele gibt’s noch oben drauf. Ab in den dritten Gang mit euch. Ihr habt Mundgeruch!
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