In dieser Folge von Baywatch Berlin lernen Klaas Heufer-Umlauf, Thomas Schmitt und Jakob Lundt Magic-Karten kennen und testen, ob sich das Kartenspiel in einer Stunde erklären lässt. Es geht um Decks, Regeln und die Strategie hinter dem Spiel sowie um die Hobby-Communities in Läden.
Außerdem plaudern die drei über smarte Lampen, eine Heino-Auktion, Sonntagsbraten und Familientraditionen. Zum Schluss erzählen sie von Kühen, die die Mafia laut einer Dokumentation als Druckmittel einsetzen soll, und vom Bayerischen Fernsehpreis.
In dieser Folge Jakob Lundt, Klaas Heufer-Umlauf, Thomas Schmitt
Das Transkript dieser Folge über Magic-Karten und Heinos Messerset wurde mit der Technik von HappyScribe erstellt, der gleichen, die auch hinter dem Untertitel Generator steckt.
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Boah, du wärst richtig stolz auf mich gewesen, Tommy, weißt du das?
Hä?
Ja.
Ja, du wärst richtig stolz auf mich gewesen, wie ein Vater. Ich hab dich eigentlich wie so ein, wie so eine Geisterscheinung, hab ich dich immer hinter mir gewähnt. Als würdest du mir wie aus dem, also du lebst ja noch, ne, aber wie aus dem Totenreich, über die Schulter schauen und mir so eine kalte Geisterhand auf die Schulter legen, während ich das mache, was ich gemacht habe, und mir anerkennend sozusagen Energie rüberschicken.
Ich überleg grad, was das sein könnte. Motorrad? No.
Nein.
Fallschirm? No.
Nein.
Ähm.
Es hat nicht mal was mit Computers oder Internet zu tun. Ohne Kabel, ohne alles. Ohne WLAN. Was ist die eine analoge Sache, die dich interessiert?
Deine Moderation.
Das ging los mit deine Mutter. Hä? Was? Moderation. Ach so. Ich dachte, du bist jetzt auf, auf, äh, nein. Ich habe dein Lieblingskartenspiel gespielt, direkt nach Doppelkopf: Magic. Das wollte ich dir erzählen. Ich wollte, ich habe.
Hast du nicht?
Ich habe Magic gespielt und ich hab.
Mit wem hast du denn Magic gespielt?
Mit Andreas. Mit AJ.
Ist ein Mitarbeiter aus unserer Redaktion.
Andreas Jägers, Oma Andreas.
Ja, natürlich.
Kennt man doch.
Kennt man jetzt mittlerweile.
Ja.
Andreas Doubtfire heißt er.
Genau.
Wollen wir jetzt nicht ablenken.
Ja.
Wo? Also.
Also.
Hier im, hier im Büro. Oder habt ihr euch zu Hause getroffen?
Es war schon im Rahmen einer Magnetaufzeichnung.
Es war, es war im Rahmen einer Fernsehsendung, und zwar meiner Fernsehsendung natürlich. Aber trotzdem hab ich das ja gemacht. Das ändert ja nichts daran. Nur weil da eine Kamera mitlief, heißt das ja nicht, dass es nicht stattgefunden hat. Und es war so: Wir haben eine neue Rubrik, da hab ich jetzt mehrere Sachen gemacht. Es macht auch großen Spaß. Und da geht's darum: Kann man bestimmte Dinge in unter einer Stunde lernen, die man neu in sein Leben bringen will? Und da müssen wir das testen. Wenn einer sich eine Stunde Zeit nimmt, um dir was zu erklären, du kannst zuschauen, jemand erklärt dir etwas, kann man das nach dieser Stunde Erklärung nach 60 Minuten selber machen, um auch neue Dinge in sein Leben zu lassen?
Und eine Sache war: Magic-Karten spielen. Ich weiß nicht, sind alle Leute so ein bisschen im Bilde oder muss man noch mal sagen, was Magic-Karten sind? Oder sind da nur ich und Schmidt, die Profis jetzt?
Ihr seid die Profis.
Oder müssen wir noch mal die Leute reinholen in unseren Zauberwald der Magic-Karten?
Also, ich kann ja völlig mit gutem Gewissen den Dummen mimen. Ich hab wirklich keinen Schimmer.
Ja. Soll ich das kurz erklären?
Ja, bitte.
Bitte.
Sehr gut.
Also.
So, Popcorn raus.
Also, Magic-Karten, das ist ein Kartenspiel erst mal. Man kann sich aus wirklich einer schier unendlichen Anzahl von verschiedenen Karten, die verschiedene Bedeutungen haben innerhalb des Spiels, kann man sich ein Deck zusammenstellen. Das ist praktisch dann das eigene Deck, mit dem man seine, wenn man so möchte, natürlich dargestellt durch Karten, aber wie so eine Art Armee oder wie so eine Art, ja, Zusammenstellung von Karten, mit denen man gegen andere Leute, die auch eine Zusammenstellung von Karten haben, antreten kann.
Bisher sehr gut erklärt.
Aber jetzt nicht Pick us, sondern das sind halt Monster, das sind Zauberer.
Monster, Länder, Zauberer, Zaubersprüche. Bei den Kreaturen gibt's auch noch mal Unterkategorien.
Artefakte.
Artefakte gibt es. Das sind Artefakte, sind so was wie, es könnten Zaubersprüche sein vielleicht oder so was.
Ja, ich bin da.
In einer Art.
Aber jetzt bleib bei der guten Erklärung. Du hattest eine gute Welle. Surf die weiter.
So, und dann kann man ein 60er oder 100er Deck spielen, je nachdem. Da gibt's verschiedene Spielarten. Eine etwas einfachere, Kneipen.
Bleib am Punkt.
Übliche.
Bleib am Punkt. Jetzt nicht irgendwas.
Ich verstehe alles gut.
Wäre Commander zum Beispiel, aber dazu später mehr.
Bitte nicht.
So, und dann habe ich also mein Deck und ich kann dann gegen jemanden antreten. Es gibt ein paar Grundregeln, die für alle gelten, aber viele der einzelnen Möglichkeiten, gegeneinander anzutreten, ja, weil das macht man. Man muss sozusagen stärker sein mit seinen Karten als der Gegner, als ganz allgemein formuliert. Ob man stärker ist oder nicht, das gibt zum einen natürlich die Karte an sich vor, aber auch jede Karte kommt mit eigenen Regeln, die wirklich nur für diese Karte gelten und die erst im Zusammenspiel mit Karten des Gegners überhaupt erst ihre Kraft entfalten oder eben auch ihre Niederlage, also nicht.
Ja.
So.
Jetzt hast du mich verloren.
Nee, ich nicht. Ich bin, ich hör's zum ersten Mal. Und ich kann dir bisher noch folgen.
Ich will nur eine Ergänzung machen, nur damit's so plastischer wird noch. Du hast zum Beispiel einen Zauberer auf einer Karte.
Ja.
Und der hat eine, der hat Sonderregeln, die stehen auf der Karte drauf. Da ist zum Beispiel bei einem Angriff, kann der in der ersten Runde plus zwei Schaden für jede andere Karte machen. So als Beispiel, ganz runter. Und so hat jede Karte, die du legst, verschiedene Regeln, verschiedene Angriffsmuster oder Abwehrmuster und die kannst du dann gegeneinander antreten.
Und darf ich noch eine Frage auch dazu stellen? Ich weiß, wenn man erklärt, hasst man Zwischenfragen. Das kenn ich selber sehr gut aus.
Komm, du erzählst mal.
Aber diese Karten, wenn das Spiel Magic ist, dann ist das praktisch die Karten aus dem Bereich Magic?
Ja.
Oder sind die auch wie bei einem anderen Spiel in der Packung oder ist das völlig.
Also für dich, für dich ist das vielleicht vergleichbar.
Woher kommt mein Deck?
Ja, also du kannst dir so eine Überraschungspacks kaufen.
Hast du eigentlich.
Du kannst dir aber natürlich auch einzelne Karten einfach direkt irgendwo in Amerika bestellen.
Also geht's aber schon.
Der Klassiker ist wie Panini-Album.
Genau, das wollte ich mich fragen, weil es geht dann schon auch ein bisschen um Geld und wie das so zusammengestellt ist.
Also, ne, das mit den Zwischenfragen, da hast du schon recht.
Okay.
Das bringt nicht viel, ne, wenn man noch nicht so weit ist. Stell du dir das vor, vielleicht ist das nächste, mit dem jemand wie du mal was anfangen kann, ist mit Pokémon-Karten.
Alter Mann, hab ich in meinem Leben noch nicht gemacht.
Ja, aber das ist ja, weißt du.
Kann ich gar nicht mit anfangen.
Du weißt, was ein Pokémon ist und du weißt doch nicht, was Magic-Karten sind.
Weil es ist immer so ein Viech. Ich weiß aber gar nicht, wie man das spielt. Hat mich nie interessiert.
Also, die haben dann zum Beispiel, also die haben gewisse Fähigkeiten, die haben gewisse Wertigkeiten und es geht auch immer darum, es gibt auch eine Währung innerhalb des Spiels, das in dem Fall heißen die Mana. Das ist, ja, das ist so wie der Euro, ne, das ist der Magic Mana. Magic Euro.
Mhm.
Ne.
Naja.
Schmidtie?
Naja, so ungefähr.
So, und wenn man, man kann bestimmte Zauberer und so, die kannst du erst ausspielen, wenn deine Länder genug Mana mitbringen. Naja. So. Und dann musst du schauen und da geht's jetzt los und das ist jetzt wirklich der interessante Teil, dass man.
Ach so.
Dass man, ja, ja, klar, das war jetzt erst mal Grunderklärung. Das ist ja nicht so interessant, ne. Warum finde ich das interessant? Warum hab ich gedacht, ah man, das ist ja gar nicht so dämlich oder so.
Melanie Aman?
Ist ja gar nicht so dämlich, wie man denkt, wenn man jetzt diese Werbung für so was sieht oder irgendwelche Plakate oder so, ne, oder so.
Und die Leute selber.
Und die Leute selber, ja. So, und weil das ein sehr strategisches Spiel ist, weil man viele Spielzüge, wenn man es dann irgendwann gut kann, ne, ich kann das natürlich gar nicht, dann kann man da sehr viel probieren, zumindest vorauszudenken und dann schauen, geht der Plan auf. Immer den dritten Schritt schon vor dem ersten mitgeplant haben und das macht irgendwie Spaß, weil es ist herausfordernd und wenn man das gut spielen will, muss man ultraintelligent sein und das ist doch erst mal gut. Das ist anders zum Beispiel als bei Blockblast.
Das ist so ein bisschen, was dir, ich versuch's in deine Welt zu übertragen. Also FIFA spielst du ja.
Ja, liebe ich.
Und dann hast du natürlich auch den Messi, der hat die und die Werte, Ronaldo hat die und die Werte und was weiß ich. So, und so hast du eigentlich auch deine Karten mit verschiedenen Figuren, mit verschiedenen Werten. Und dann ist es zum Beispiel wirklich alles runtergebrochen aufs Minimalmaß, so. Du schießt die gegnerische Armee, also von Zauberern, Hexen und was weiß ich, die schießt du erst mal sturmreif mit so kleinen oder hast so Kanonenfutter, die schießt du ins Feld, weißt du, da wird er jetzt nicht draufstürzen, gibt dann aber seine Deckung an dem und dem Punkt auf und da stürzt er ab.
Ja, wie beim Schach ja wirklich auch, ne. Du machst so ein Chaos, damit du dann da in die Lücken reinstoßen.
Zum Beispiel.
Ey, was ich aber dachte, es gibt hier in Berlin, wer sich interessiert, ne, für so was. Ich war ja in so einem Geschäft, da gibt es nicht immer.
Wie machst du in so einem Geschäft das?
Du kannst den ruhig duzen, der sich dafür interessiert.
Ja.
Du, also wenn du, der sich dafür interessiert, weißt du, wahrscheinlich ist es einer.
Glaub ich nicht. Weil wirklich, ich möchte jetzt wirklich mal eine mittelalterliche Lanze brechen für diese Leute. Nein, ich möchte wirklich mal was sagen, was mir da so vorgekommen ist. Du kannst ja da aus dem KaDeWe da wieder da so abschätzig rüberschauen.
Genau.
Ja, da über deine Sektflöte, da kannst du ja dann ein bisschen pikiert rübergucken, was wir da machen. Aber ich gehör jetzt eher zu den anderen, weil die sind mir nämlich näher, muss man sagen, das sind nämlich echtere Leute. Ich war, es gibt hier auf der Frankfurter Allee in Berlin, gibt's einen Laden.
Ach nein, das ist der einzige, den ich auch so immer vor Augen hab, wenn's überhaupt um das Thema, selbst wenn du darüber redest, dann geht mein Gedanke sofort an die Frankfurter Allee, an diese Läden.
Ich glaub, der ist bei der Games Workshop, der ist da. Also von Warhammer und so.
Eher so was, ja.
Lass mich da mal kurz was erzählen, weil ich möchte, dass ihr da hingeht. Das heißt nämlich Funtainment, die kriegen natürlich weder Geld noch machen die offiziell Werbung, aber ich persönlich möchte das empfehlen, weil da gibt es nicht nur so komplizierte Rollenspiele, Warhammer, weiß ich nicht, irgendwas, Magic-Karten, sondern da gibt's wirklich alle möglichen Brettspiele und so Kartenspiele, die man ja gar nicht kapiert, es sei denn, da ist jemand, der alles schon tausendmal gespielt hat.
Das macht immer Spaß.
Der einem das erklärt. Und der Laden ist riesig und da gibt es nur liebe Leute, die einem das total gerne erklären, die eben auch selber, die müssen lieb sein, weil die brauchen Freunde.
Ja.
Weißt du?
Ja, ja.
Das sind Leute, wenn die keine Freunde haben, dann können die ihr Hobby, können die sich in den Arsch stecken, weil die können ja alleine keine Brettspiele spielen. Das heißt, solche Leute müssen nett sein, weil ohne Freunde sind die gefickt.
Aber das ist doch eh das Schöne, wir haben ja schon oft Werbung gemacht für das Thema Hobby. Wir sind ja alle drei riesige Hobbyfans. Und das wird aber auch immer so klar, auch wenn ich jetzt so an mein Bötchen-Hobby denke. Diese ganzen Communities, wenn man sich nicht mit den Hobbys beschäftigt, wirkt das wie so eine Truppe. Und ich glaub, das gilt selbst für so Leute, die irgendwie als Cowboy in Brandenburg im Tipi sitzen. Dann denkt man so, da hat man somit, das ist so eine eigene Welt, das ist so alles abgeriegelt, ne, weil man das nicht kennt und so. Aber ich würde wirklich vermuten, egal wo man sich ernsthaft für etwas interessiert, diese Communities sagen immer: "Komm rein!", weil ich kenn das ja auch mit meinen Hobbythemen.
Ich freu mich über jeden und jede, mit der ich wirklich mit der gleichen Begeisterung über meine Scheiße reden kann, ne.
Ja, klar.
Sei es auch Fotografiekram, irgendein Objektivgelaber, wo man wirklich weiß, da wird jeder normale Mensch schon unfruchtbar und geisteskrank, dass man sofort sagt: "Hier, da ist einer, da kann man anknüpfen, da kann man seine Kacke mit so einem leuchtenden Auge labern, ohne dass man dem auf die Flöte geht." Und deswegen ist das, eigentlich will ich nur sagen, jeder Hobbybereich ist offen. Geht da rein.
Also, wenn dir kein Hobby mehr einfällt oder zu faul für Hobbys bist, ich hab jetzt meine automatisierten Lampen zu Hause, ne. Da hab ich meine.
Die automatisierten Lampen. Das klingt, als hättest du dir selber eine Maschine gebaut.
Ja, weißt du nicht, der Philips Hue.
Ja, genau, ja.
Und da hab ich die Bridge ausgewechselt, also quasi den.
Hast du jetzt die neue Pro?
Ja. Und dann hab ich Cutter meinen alten Scheiß wieder geschenkt. Also, es ist ja Tradition.
Na klar, immer wieder schicken ist.
Sie trägt die alte Scheiße ab.
Wir schicken's nach Polen oder zu Cutter.
Genau, genau. Und dann hat sie jetzt erstmals auch so eine Bridge da gehabt und dann konnte sie ihre App einrichten und die Räume benennen und die Räume automatisieren und dies, das. Und wir haben uns wirklich hundert Screenshots hin und her geschickt, wie man welche Lampe benennt, wie, was, wo. Und man konnte auf einmal so losschwärmen, weil da ist so eine Welt aufgegangen, dass jemand diese Bridge noch nicht hatte, sondern nur bis dato per Bluetooth die Lampen angewählt hat, wie in der Steinzeit.
Ja, wie in der Steinzeit.
Und dann konnte, haben wir auf einmal gemerkt, wir haben den halben Nachmittag uns hin und her geschrieben und Sprachnachrichten und dies und das und Videos vorgeführt, wie man ins Schlafzimmer kommt, da geht das automatisch das Licht an und welches Kommando über Alexa auf das Ding und so. Das war wirklich, da hab ich gedacht: "Halt, stopp. Jetzt spiele ich Elden Ring und werd wieder normal."
Da hast du gedacht, jetzt wird's zu nerdig.
Ja.
In der echten Welt.
Aber Klaas, unter welcher Bedingung in der echten Welt würdest du jetzt anfangen, solche Karten zu kaufen und das wirklich spielen? Das ist, finde ich, noch so eine offene Frage. Weil du hast jetzt so theoretisch, hast du da so kurz mal so reingeguckt in diese Welt, aber was muss jetzt passieren, damit du das auch wirklich machst? Also, wenn ich jetzt zum Beispiel hier deine Büro-Tür, in der wir immer, nehmen wir immer in deinem Büro auf und ich platze so rein. Also, was wären die Bedingungen, dass du dann hier so verspielt auf dem Teppich sitzt und Schneider sitzt und da deine Karten sortierst?
Also, erst mal, interessante Frage.
Ja, danke schön.
Weil ich natürlich mich da reinromantisiere, weil ich mit der Bereitschaft, so etwas spielen zu wollen, ein Mindset sozusagen mir selber zuordne, was ich im Prinzip jetzt unabhängig davon, was ich dann damit mache, was ich grundsätzlich haben will. Das heißt, ich wünsche mir ein inneres Gefühl, was bereit ist, so was zu machen, ob ich dann das damit mache oder sonst was. Aber ich.
So eine Gemütlichkeit, jetzt kommt dir auch der Herzkanin.
Das heißt, ich möchte eigentlich ein Leben leben, in dem ich, in dem ich eine ganz naive, uneingeschränkte Vorfreude auf so etwas habe. Dabei geht's gar nicht darum, dass ich das dann mache, sondern es geht eigentlich viel mehr darum, mich selber so zu positionieren, dass so was möglich wäre. Und das ist eigentlich schon, da ist der Weg schon das Ziel. Und ich stell mir das dann so vor, jetzt genau, es kommt der Herbst und wenn ich mir so vorstelle, ist wirklich, das klingt jetzt so wie so eine Verarschung, ne, aber so ist es nicht.
Sondern ich stell mir zum Beispiel vor, ich wäre verabredet mit meinen, sagen wir ruhig Magic-Freunden.
Andreas Gilde.
Hab ich auch gefragt, gibt's nicht, Gilde? Gibt's gar nicht, bedauernd, ne. Das ist auch gar nicht, ich hab die auch gezwungen, dass die sich so Zauberklamotten dann anziehen und so haben die natürlich bereitwillig gemacht, aber es hat damit ja nichts zu tun. Wissen wir ja, ne. Wir Magic-Leute wissen das.
Aber das Klischee bedienen ist ja auch manchmal.
Ist auch witzig.
Erfrischend.
Ja.
Ja, weil wir ja auch nicht mehr zynisch sind. Das ist ja das Ding. So, wenn du in dem Moment, wo du eine Magic-Karte in der Hand hast, wird der Zynismus, läuft dir aus dem Ohr und dann ist er weg für immer.
Ja.
Dann läuft der wie so Quecksilber aus dem Ohr. Das ist der Zynismus. Der tropft so silber runter. Und dann ist es weg. Dann hat man dieses Gift, ist einem dann rausgezogen, wie mit so einer Kerze, die man sich ins Ohr steckt. Das zieht einfach den Zynismus raus aus der Persönlichkeit. Und man ist dann einfach, man ist natürlich auch eine offene Flanke für den Rest der Gesellschaft.
Welche Farben hast du denn gespielt?
Blau, ne, grün und schwarz.
Okay.
Ja. Und Andreas hatte auch grün und schwarz, hat gesagt: "Ey, wir sind jetzt Farbenbandi."
Hatte der seine Vampire da dabei?
Der hatte auch Vampire dabei.
So ein Vampirdeck, ja, ja.
Ja, ja, so was.
Ich fand's gut, dass du jetzt bei so einem Schlussfazit warst.
So, und du hast mich ja nochmal da reingefragt. Und ich stell mir aber vor, wie ich zum Beispiel jetzt, bleiben wir dabei, über die Frankfurter Allee fahre mit meinem Fahrrad. Ich hab ja gar kein Fahrrad. Aber ich würde mit meinem Fahrrad dann fahren und ich hätte hinten meinen Rucksack drauf und da weiß ich.
Du bist wie so ein Stranger Things-Junge.
Ja, genau.
So bündeln an den Lenkern.
Genau, so ein Monatssache.
Genug für Magic, würdest du dein Motorrad wieder in die Garage stellen.
Dann würde ich mit meinem Fahrrad fahren. Das ist das Gesamtbild eigentlich.
Das gibt's.
Ja. Und dann hätte ich hinten mein Deck und ich ahne, ich spüre mein Deck im Rucksack und fahre damit. Und es ist so 17 Uhr, aber es ist stockdunkel und die Straßenlaternen sind schon an und es ist so leichter Nebel, leichter Sprühregen. Und ich fahr da so durch und ich weiß, gleich krieg ich ein paar Kekse und aus so einer Star-Wars-Tasse gibt es so eine alte, von der Spülmaschine durchgefickte Star-Wars-Tasse. Die steht da so und da ist noch so ein besonderer Tee, irgendwas vom Mittelaltermarkt.
Und der wird mir da so hingestellt. Und dann sitzen meine Freunde da schon mit ihrem Deck, weil die sind früher da. Und ich komm rein und die sagen: "Da bist du ja!" und weisen mir meinen Platz zu. Und dann vergess ich mich. Und das nächste Mal guck ich auf die Uhr um fünf nach elf abends und sag: "Ich muss nach Hause, ich hab überhaupt nicht Bescheid gesagt."
Ja, das klingt natürlich ganz schön.
Es gibt dazu zwei Sachen. Das eine ist, du hast Glück, weil seit einem Jahr schwänzeln die üblichen Verdächtigen hier in der Firma um mich rum, weil ich mal jemanden, also Andreas, hab ich angeschrieben, ob er denn wohl Interesse hätte an dem uncoolsten Club, den es bei Florida TV gibt, dass wir uns einmal in der Woche treffen zum Magic-Kirchen.
Ist das Machtmissbrauch?
Nee, nee, nee. Ich hab das nur mal so angepiekt. Dann hab ich geschwiegen, weil ich mich selber dafür geschämt hab, für den Gedanken, wie wir da sitzen, ne. Und irgendwie warten.
Ihr könnt euch ja beim Keller Grusellicht anmachen.
Ja, ja, nee, bis alle gegangen sind und dann treffen wir uns so nochmal, ne.
Wie die raten.
Oder machen noch so, wir laufen noch einmal um den Block, damit's keiner bemerkt und dann treffen wir uns abends und dann werden wir erwischt von der Security.
Aber kann ich dir, darf ich dir deine Brille in der Mitte mit so einem Pflaster zusammenkleben, bevor es losgeht?
Und aber seitdem werd ich regelmäßig auch wieder angeschrieben, wie's denn jetzt ist mit dem Club. Max ist am Start, Raphael ist am Start, Andreas Jägers ist am Start, ich bin am Start, Cutter hätte Interesse und du bist auch herzlich eingeladen.
Also, ich würd's zur Bedingung machen, dass Cutter auch kommt.
Die kommt hundertprozentig.
Also, weil sonst ist mir das, also, weiß ich nicht, ob ich, also, wenn Cutter coolt das Ganze ein bisschen auf, muss man sagen.
Wieso?
Wie, wieso?
Na, denk mal in Ruhe drüber.
Denk mal darüber nach.
An anderer Stelle, warum das gut ist, dass Cutter wohl dabei ist. Also, wenn Cutter sozusagen das Ganze Richtung normale Welt.
Die hat ja auch schon angefleht, ob wir mal Magic spielen können.
Ja, aber Cutter hat, finde ich, in ihrer ganzen Substanz etwas, was unserem Club gut tun würde.
Werbung.
Wir reden heute über etwas eher Ungewöhnliches, würde ich sagen, weil man dafür eigentlich selten klassische Werbespots gehört oder gesehen hat, aber trotzdem ist das natürlich was ganz Wichtiges, weil's uns am Ende irgendwie alle betrifft. Und zwar geht es um eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das ist sozusagen der Absender für eine Aktion, die nennt sich DI-Duale, also di-duale.de, und da geht es um die duale Ausbildung, denn oftmals denkt man, was kommt nach der Schule?
Nach der Schule kommt, also erstmal kommt dann das Abitur, danach kommt das Studium, dann wird man irgendwann mal sich in der Zeit orientieren, vielleicht weiß man's auch schon vorher, aber das Prinzip der Ausbildung und auch der dualen Ausbildung wird vielleicht nicht so breit momentan besprochen, wie man das machen könnte, denn das ist eine gute Möglichkeit. Ich weiß, wovon ich spreche, ich hab einen handwerklichen Beruf gelernt, ich bin ja eigentlich Friseur, da hat man genau das, man arbeitet von Anfang an in einem Betrieb, hat mit Kunden zu tun, man macht was, man gestaltet was, man kriegt Verantwortung, man kann praktisch arbeiten, man ist eigentlich schon mitten im Berufsleben und gleichzeitig geht man aber natürlich auch noch zur Berufsschule begleitend und lernt diesen Beruf, während man ihn eigentlich auch schon ausübt.
Das gibt's in den verschiedensten Bereichen und das ist eine duale Ausbildung und das ist toll.
Und wir wollen für das Prinzip Ausbildung vielleicht auch einfach mal in die Bresche schlagen, weil eigentlich kann man ja sagen, also ich hab zum Beispiel damals mit 18, 19, war für mich da, ich will Jura studieren. Diese Entscheidung würde ich heute definitiv nicht mehr treffen, auch übrigens in Zeiten der KI muss man, glaub ich, auch so ein bisschen seine Zukunft neu denken. Und ich denke auch, gerade da sind die vielen Ausbildungsberufe eine Option und die sollte man auf dem Schirm haben. Es gibt über 320 verschiedene Ausbildungsberufe und ich bin fast überzeugt, dass man dort Berufe findet, die vielleicht mehr Zukunft haben, weil man ins Handwerk geht, weil man Fähigkeiten erlernt, die vielleicht auch in zehn Jahren noch wirklich gebraucht werden.
Aber eben nicht nur Handwerk, weil das ist manchmal auch so das Erste, was man denkt. Es gibt ganz viele verschiedene Berufsfelder, also Büro und Handel, Gesundheit, Labor, Industrie, Technik, Natur, Umwelt. Also, es gibt so vielfältig das Leben und die Welt ist, in der wir uns befinden. So vielfältig sind eben auch die Angebote im Ausbildungsbereich, weil all das gebraucht wird. Also, wenn man sich überlegt, wer macht das denn in der nächsten Generation? Wer sorgt dafür, dass es all das zur Verfügung gibt, an das wir uns gewöhnt haben?
Und das duale System sorgt dafür, dass Theorie und Praxis in einem guten Wechsel in Ausgleich ist.
Ja, ab Tag eins hat man eigentlich die Möglichkeit, da richtig anzupacken. Eben auch sofort praktische Erfahrung zu sammeln, nicht nur am Schreibtisch zu hocken mit einem Stift, sondern wirklich den Job, den man dann zukünftig machen wird, direkt und praktisch zu machen.
Und es muss ja nicht das Ende sein. Das ist vielleicht auch so ein bisschen etwas, das man mal klarstellen muss. Nur weil man sagt, man fängt jetzt verhältnismäßig früh im Leben, das ist ja ein Vorteil, eine Ausbildung an, dann ist das ja nicht das Ende der Fahnenstange, sondern man kann von da aus natürlich auch den Aufstieg noch weiter planen. Man kann dann eine Weiterbildung machen, man kann sich spezialisieren. Es gibt viele weitere Schritte aus diesem Grundstock Ausbildung, aus dem Job, den man dann hat, was ganz, ganz anderes und Tolles noch zu machen. Und es verbietet einem ja auch niemand, irgendwann vielleicht doch noch mal zusätzlich zu studieren, irgendwas draus zu machen, aber das erstmal zu tun, ist doch toll.
Wenn ihr euch also fragt, was nach der Schule kommen kann, und ich denke, die Frage haben einige, dann könnt ihr euch informieren unter di-duale.de, di-duale.de.
Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Werbung Ende.
So, wir haben was nachzuholen, los geht's.
Neues von Sexschaman.
Ey, ich denke.
Wir sind ja, ja, wir sind ja eigentlich Partnerpodcast vom Sexschaman.
Durex.
Und ich hab.
Nein, Durex.
Durex. Und ich hab ein bisschen schleifen lassen.
Wer war das noch, der.
Erzähl ich doch alles gleich. Aber erstmal muss man sagen, wir sind der offizielle Partnerpodcast, das muss man wieder claimen, weil ich hab wirklich meine Hausaufgaben jetzt ein paar Monate nicht gemacht und wir haben ein bisschen was nachzuholen. Es hat sich was angehäuft. Also, wer ist dieser Sexschaman? Der Sexschamane ist mittlerweile eigentlich schon blau im Blute, weil er hat eingeheiratet in das norwegische Königshaus und er ist der Mann von Prinzessin Märtha Louise. Und die Geschichte geht so ein bisschen zurück. Sie hat, glaub ich, in Los Angeles hat sie den Sexschaman bei einem Sexworkshop kennengelernt und lieben gelernt.
Und das ist ein, ja, ein Paradiesvogel, kann man sagen. Und der eben so Workshops macht und der zum Missfallen des norwegischen Königshauses, komischerweise, redet er sehr viel über Knattern, Pimpern, Ausprobieren. Und das gefällt denen jetzt erstmal nicht so gut. Da empfinden die aus irgendwelchen Gründen so einen kleinen Missfallen so zu dem einerseits Königshaus und repräsentiert.
Muss auch moderner werden.
Und andererseits gibt's einen, der gerne knattern.
Man muss nur sagen, damit man auch ein Bild im Kopf hat, wer das norwegische Königshaus ist, das ist Prinz Haakon. Und das war früher Karl Gustav, ne?
Genau. Der ist ja, glaub ich, jetzt vor ein paar Monaten verstorben.
Genau.
Und ich glaube, Haakon ist jetzt auch.
Haakon ist jetzt der neue.
Ist gar kein Prinz mehr, ist ein König, ne?
Der ist der King of Cotton jetzt.
Genau.
Und sagt der Schamane auch, ist das seine offizielle Berufsbezeichnung?
Ja, vom Beruf Sexschamane, ja.
Das sagt er auch selbst? Oder hat er sich etwas ausgedacht, damit er.
Nee, nee, das ist, also, er wird sich vielleicht auch so ein bisschen als spiritueller Meister wahrnehmen, aber im Wesentlichen ist er Sexschaman.
Doktor Bums heißt er, glaub ich, auf offiziellen Gründern.
Auf der Internetseite, ja. So, und wir haben uns hier zur Aufgabe gemacht, dass wir ganz eng verfolgen, was der Sexschamane so treibt, im wahrsten Sinne des Wortes, und hier die Hörerinnen und Hörer informieren, wenn's da was Neues gibt. Und jetzt würde ich auch nochmal kurz erklären, warum ich das ein bisschen hab schleifen lassen. Es gab vor, glaub ich, einem Jahr etwa eine Netflix-Doku und da ist aus dieser kuriosen Comicfigur Sexschamane eigentlich ein ganz sympathischer, relativ normaler Typ geworden. Und auch selbst Märtha Louise wirkte gar nicht wie eine Geisteskranke, die es ihren Eltern zeigen will und deswegen sich mit einem Sexschamanen einlässt.
Das ist immer das Problem mit diesen Netflix-Dokus.
Genau, die.
Dass die immer dann so, die werden dann immer so freigegeben von den Leuten selber oder sonst halt nicht freigegeben. Das hat mit Journalismus nichts zu tun.
So, und diese Doku hat uns so ein bisschen die Luft rausgelassen aus unserer Sexschamanenbegeisterung, aber irgendwie gibt's dann doch auch immer wieder Leute, die mich anschreiben und mich mahnend daran erinnern, dass wir das einmal gesagt haben, das zu begleiten, und irgendwie gehört es hier auch zur Pflicht, diesen Podcast, also sagen wir mal ein bisschen so zum Teil, ja, Protokoll, also einfach so ein bisschen abarbeiten. Jetzt hab ich also verpasst, was im August und jetzt kürzlich zugetragen hat. Also erstmal will ich euch berichten, dass wir in großer Sorge um unseren Sexschamanen gelebt haben, weil dem Sexschamanen ist sein Treiben sprichwörtlich an die Nierchen gegangen.
Und er brauchte eine neue Niere, und da hab ich euch auch wirklich erspart, das ganze Bangen und das Hoffen, die ganze Achterbahnfahrt der Gefühle. Zwischenzeitlich musste er auch den Kondom an den Nagel hängen, und jetzt ist er aber wieder wohlauf, denn er hat eine Spenderniere bekommen, und er ist wieder wirklich Quietschfidel Castro, und ihm geht's top. Also das erstmal vorneweg, das ist die erste News zum Sexschamanen. Das hab ich jetzt mal ein bisschen eingedampft auf eine Meldung. Und in der letzten Woche gab es jetzt nochmal eine frische Meldung rund um unseren Sexschamanen, nämlich die folgende: Unser Sexschaman und Märtha Louise gehen jetzt in Amerika drüben gegen verschiedene alte Freunde und einen Kreis aus zehn Leuten vor, die sie wiederum in verleumderischer Absicht verschiedenen Vorwürfen aussetzen.
Sind wir dabei? Sind wir dabei?
Wir sind Gott sei Dank nicht dabei. Es wird auch hier in diesen Artikeln darüber, die ich recherchiert habe, extra für euch, nicht richtig erwähnt, was da die bösen Dinge sind, die man ihnen vorwirft. Aber was klar ist, was denn?
Nee, ich denke nur, nein, ich gucke deswegen jetzt gerade so, weil ich denke, wenn jemand sagt, der als Sexschamane arbeitet, der einiges über sich hat ergehen lassen, der Netflix eine Doku über seine Triebhaftigkeit machen lässt, was muss dem vorgeworfen werden, dass er sagt, jetzt geh ich zum Anwalt? Also das muss ja ganz schön tief aus der Sexkiste.
Da wurde die Sexkiste unterm Bett weit vorgeholt. Aber darum geht's im Wesentlichen gar nicht, sondern wir sind aktuell, und das ist ja auch diese Art, wie man sowas als Society-Expertin auch formuliert, dass wir alle in großer Sorge sind um unseren Sexschamanen, denn bei dem könnt's jetzt ans Geld gehen. Er selber hat also jetzt diese Verleumdungsklage, und da geht's um 80 Millionen Euro. 80 Millionen Euro, und jetzt kommt das Entscheidende, und deswegen sind wir auch in großer Sorge um unseren Durex, weil es sein kann, dass, wenn sie das verlieren, dann sind die richtig in den Arsch, weil dann müssen sie selber diese Knete aufbringen.
Und deswegen sind wir aktuell in größter Sorge um den Sexschamanen, weil der eben Prozessstand ist Amerika drüben, da gelten andere Gesetze. Es winken im Positiven bei 80 Millionen Dollar oder Euro, und im Negativfall könnte unser Sexschamane bis auf die Unterbuchse pleite draus stehen.
Moment mal, aber kann man das jetzt nicht? Also da ist es doch mal gut, dass der in Norwegen angedockt ist. Die haben doch Öl und so weiter. Das ist doch ein sehr reiches Land. Die haben auch diesen.
Ja, die haben diesen Volksfonds.
Diesen Volksfonds.
Kann man auflösen für ihn.
Das wär doch eine gute Idee.
Ja, aber die sind doch wirklich, die sind doch sozusagen das Venezuela des Nordens, nur ohne all die Korruption. Die haben doch ein schier unerschöpflich, also müssen wir jetzt wirklich Angst haben bei einem Land wie Norwegen, wo das Geld praktisch aus dem Boden schießt?
Absolut. Also grundsätzlich so alle Emotionen, die ich empfinde, vertraue ich der Bunten an. Also wenn die Bunte sagt, wir müssen bangen, dann bin ich bereit, und da sollten wir mitbangen.
Ich hab nicht verstanden, warum wir jetzt bangen. Also denn, weil das Knattern ist ja nach wie vor umsonst. Selbst wenn er nichts mehr hat, kann er seiner Konfession nachgehen.
Das stimmt, ja, das stimmt, ja.
Ja, aber wir wollen ja nicht, dass, wir bangen im Grunde ums norwegische Königshaus.
Ach so.
Nicht weniger als das.
Aber es ist jetzt, da ist wenig Fleisch an den Knochen.
Wieso?
Was sind die Vorwürfe?
Das wird eben nicht benannt, da geht's um rufschädigende Verhaltensweisen von Personen.
Das ist, also das finde ich auch, dass der langweilige Part ist, dass man nicht genau weiß, welche, also auf einer Perversionsskala.
Das muss mal piepen.
Was, warum?
Das muss mal piepen.
Warum denn? Das ist einfach nur eine Skala. Ich hab doch nur gesagt, eine Skala. Man muss da gar nichts piepen. Das ist einfach nur eine Skala.
Eine satirische Zuspitzung.
Satirische, so schön.
Piep, bla.
Also, da müsste der Vorwurf ja also zumindest mal eine 11 von 10 sein, bevor so ein Durex sagt, jetzt schalte ich den Christian Schertz ein. Jetzt reicht's mir.
Ja, also das ist erstaunlich, aber das hat erzählt Christian Schertz ja auch sehr anschaulich bei Matze, dass natürlich jede Berichterstattung auch schon einen Schaden in sich darstellt, und deswegen hat die Bunte es hier, glaube ich, vermieden, die angeblichen Vorwürfe, gegen die jetzt eben gerichtlich vorgegangen wird, auch nochmal darzustellen.
Wissen die nicht, dass man mit dem Satz ungegoogelt?
Mutmaßlich ungegoogelt, einfach fein raus ist.
Genau, also die Perversionsskala, die ich vorhin angesprochen habe, das ist ungegoogelt.
Ja, natürlich, ist ja klar.
Ungegoogelte Perversionsskala.
Aber es ist auch eine Fast-Story, ne?
Ja, schon, aber Schmidty, das ist ein Geben und Nehmen. Also wenn der Sexschamane eine große Orgien feiert, sind wir dabei, aber wenn der Sexschamane auch einfach nur mal so eine kleine Ordnungswidrigkeit, ein Parkzähler, dann sind wir auch dabei. Das kann man nicht auswählen.
Ich finde, eins hab ich auch gelernt in dem Podcast von Christian Schertz, den er gegeben hat bei Hotel Matze, und das ist natürlich, wenn du Anwalt bist, egal mal in welchem Bereich, Strafrecht, Persönlichkeitsrecht, völlig egal, dann ist natürlich ein großer Teil deine Überzeugungskraft, deine glaubhafte Darstellung, letztendlich deine Rhetorik. Wie redet man, was für rhetorische Stilmittel benutzt man, um sich durchzusetzen und in Erinnerung zu bleiben und aber natürlich auch seinen Status auszubauen innerhalb einer Auseinandersetzung.
Christian Schertz macht eine Sache, die ich sehr gut finde und auch weiter übernehmen will, weil sie in einer Nebensächlichkeit das Gegenüber zum Idioten macht, indem man, bevor man, also wenn man was nochmal erklärt, aber auch wenn man etwas zum ersten Mal erklärt, sagt man einfach kurz vorher nochmal. Das ist richtig gut. Das macht er die ganze Zeit. Und das ist natürlich, wenn man irgendwas jemandem wirklich, weil der es einmal nicht rafft, zum achten Mal erklärt und dann sagt man nochmal. Es ist folgendermaßen, ne? Dann ist es gut. Aber man kann dieses nochmal, das ist mir auch aufgefallen, weil er das natürlich oft benutzt das im Sinne des Erfinders.
Aber das ist auch gut, um so unliebsame Themen wegzuräumen, ne? Wenn ihr mich jetzt fragt, nochmal, also hast du, bist du mit 80 durch die Spielstraße, dann sag ich, nochmal, ich habe zu diesen Fragen alles gesagt.
Ja.
Nee, ihr habt das erste Mal gefragt.
Genau.
Nochmal.
Das ist der Trick.
Nochmal.
Man muss beim allerersten Mal, muss man direkt sagen, nochmal, ich werde das jetzt hier nicht weiter ausführen. Dass man die Gereiztheit, mit der man sozusagen das Gespräch ersticken will, die rechtfertigt man durch den Vorsatz. Dadurch wirkt die Gereiztheit nicht so unangebracht, weil man ja nochmal davor sagt, man hat es ja bereits, man suggeriert damit, dass man es bereits dreimal geduldig gesagt hätte.
Das ist wirklich genial.
Das ist fantastisch.
Man kann mit einer ganz anderen Gereiztheit reingehen schon durch das Nochmal. Man kann schon mit einer 7 anbieten.
Ja.
Nochmal, jetzt ist Ruhe.
Ja, genau.
Das ist so eine Waffe, die darf man dir nicht in die Hand geben.
Das stimmt.
Das werden wir noch Jahre bereuen, dass du da ein Muster erkannt hast.
Also nochmal, das ist meine Entscheidung. Meine eigene Entscheidung, ob ich das mache oder nicht. Schmidty, wirklich.
Bleiben wir jetzt beim Sexschamanen dran?
Nee, ist zu langweilig.
Was?
Nochmal, es ist langweilig.
Unverschämtheit.
Das ist fantastisch.
Erzähl nochmal was von Magic, ey. Also du hast da richtig die Luft rausgelassen, ne?
Ja.
Ich bin entsetzt.
Ich hab mich.
Ich bin entsetzt.
Aber wir behalten.
Ich bleib da dran.
Wir behalten ihn auf jeden Fall bei der Maus.
Selbstverständlich.
Auf jeden Fall. Also wir werden jetzt nicht.
Völlig klar.
Einfach nur.
Wir sind loyal.
Nee, weil irgendwann, wenn er denn gewinnt oder, nee, wenn er gewinnt, kommen die Vorwürfe ja nicht, darum geht's ja. Aber wenn er verliert, dann kommt ja alles ans Licht.
Ich binde.
Und Schmidty.
Apropos.
Nein, wir dürfen nicht spenden. Wir wollen ja wissen, was er gemacht hat.
Apropos Loyalität, ne?
Ja.
Du, wir haben hier, du hast hier eine große Erzfeindschaft angezettelt. Letzte Woche war es schon wieder alles vergessen, ne?
Schrecklich, ja.
Und wir haben mittlerweile einen echten Erzfeind, ne? Das weißt du.
Nee.
Und da müssen wir eigentlich austauschen, weil Heino hat uns aufs Schwerste beleidigt.
Wie das?
Wir haben hier in der letzten Woche Werbung gemacht für Heinos Auktion, weil bis aufs Gebiss ist ja bei Heino alles jetzt zum Kauf. Das ist der Sachstand.
Ich erzähl dir ja mal gleich was zu dem Thema.
Und Heino hat uns massivst angezählt und ich finde, er hat uns einen Vorwurf gemacht, der wiegt schwer, er hat unseren Podcast als langweilig betitelt und seitdem bin ich tief verletzt und gekränkt.
Ach ja? Der hat gesagt, es ist langweilig.
Es ist langweilig, ja.
Aber ich glaube, also unter uns, ich hör da den Helmut Werner, das einzuflieren, ne?
Ja.
Wo hat er das gesagt?
Es gab Artikel über Artikel, wie Heino uns einbrieft.
Mal liest du überhaupt keine Zeitung mehr?
Bist du nur noch in deinen alternativen Medien unterwegs? Hast du überhaupt nicht mehr die, das war Startseite FAZ, hast du nicht gesehen?
Tag 24, Tag 27, Tag 26, Watson, es war überall.
Also Heino findet uns langweilig.
Ja, weil das auch nicht seine Themen sind.
Wir können unser Kauf.
Ne, er fand auch zum Teil, dass wir makaber über ihn gesprochen haben.
Wegen, ja, weil wir darüber gesprochen haben, dass, wenn man ein älterer Mensch ist und irgendwie da sein halbes Haus verkauft, dann wird er.
Er verkauft alles.
Ja.
Und sein Alleinerbe ist Helmut Werner.
Weil er.
Und sein Manager, das haben wir einfach nur festgestellt.
Er ist wie ein Sohn für ihn, jetzt hör doch mal auf, das ist eine magische Verbindung, die die haben.
Helmut Werner hat auch in der Talkshow gesagt, jetzt frage ich hier mal in die Runde, wer würde das denn nicht annehmen?
Ja.
Das war eine ähnliche Stelle. Und da haben wir nur eventuell in der satirischen Zuspitzung gesagt, dass das Letzte, was fehlt, ist, dass Heino sich versandfertig in den Sarg legt.
Ach so, das war offensichtlich makaber.
Das ist heute schon makaber.
Das ist heute schon makaber.
Es war aber witzig. Und dass, ich glaube, also wenn ich Heino was zutraue, dann ist es auch Humor.
Ja, anscheinend nicht.
Doch, doch. Ich glaub's schon. Also ich glaube, ich glaube, ich glaube, das ist.
Heino hat einen guten Satz gesagt, er hat gesagt, wenn du sein Bentley kaufst, trotz seiner Kritik, ne, vor deinem Geld ist er nicht fies, hat er gesagt.
Ja. Also, nochmal.
Da bin ich nicht fies, hat er gesagt. Ja, verstehe.
Nochmal, das ist mir noch zu teuer mit 25.000, aber ich möchte jetzt hier was verkünden.
Mach gute Preis, ne?
Jetzt kann ich, nee, nee, nee. Ich, die Auktion, die ist, glaube ich, für verschiedene Gegenstände an verschiedene Zeiten geknüpft, ne, und ich hab ja mitgeboten und meine Auktion, die war gestern vorbei.
Wirklich?
Ja. Ich bin stolzer Besitzer des Messersets von Heino.
Ja!
Ja!
Schwarzbraun ist das Messerset. Schwarzbraun bin auch ich.
Genau. So blau, blau blüht der Enzian in meinem Herzen. Denn ich habe.
Herzlichen Glückwunsch, Herr Büchi.
Dankeschön.
Was ist denn mit meiner Auktion?
24 oder so.
Hast du deine E-Mail bekommen?
Ja.
Da muss ich mal direkt nachschauen, was bei mir los ist.
Ja, ja, warte mal, ich kann's dir nochmal zeigen hier. Man muss das noch.
Was hast du dafür investiert?
120 Euro.
Das ist aber doch okay.
Ist in Ordnung.
Wirklich? Und ich hab noch nichts, das ist im Spam gelandet.
Nee, du, es ist, wie gesagt, die unterschiedlichen Gegenstände, da haben wir andere Timings. Es gibt manche Sachen, die dauern noch und manche Sachen sind schon vorbei.
Ah, okay, okay.
Also bei mir ist so, da stand immer ein herzlichen Glückwunsch, sie haben es geschafft.
Ja.
Ich konnte mein Glück nicht fassen, ich bin in Tränen ausgebrochen und musste mich erstmal beruhigen.
Aber erzähl mal, was ist das für ein Messerset?
Nee, es kamen erstmal Leute zu mir, kamen, haben mir erstmal ein Glas Wasser gebracht und ich musste mich beruhigen. Und dann hab ich reingeschaut, was ist es denn? Und das ist ein kleiner.
Und dir ging's eigentlich wie Chico, ne?
Ja.
Als er die elf Millionen abgeräumt hat.
So ist es. Und es ist ein kleiner Koffer. Ich werd das jetzt so machen. Ich werde mit dem Koffer, den ich jetzt habe, werde ich sozusagen passives Einkommen generieren, dadurch, dass ich die Messer vielleicht vermiete an Fans und dann werde ich von dem Geld, was ich davon bekomme, werde ich mir Garagen kaufen, die an Micky Meisenherz vermieten kann.
Ja, das ist ein Vorteil.
Das ist eigentlich mein Rentenmodell jetzt.
Ja, gut.
So, aber.
Scheiß auf ETF.
Das ist, genau, und das ist so ein Koffer, das ist ein richtiger Koffer, der macht so klick, klick, links, ne?
Ja.
Und dann mach ich den so auf und ich hoffe, dass es da so rausleuchtet, wenn ich den aufmache.
Aaaah.
Ja, und dann kommt so ein Geräusch.
Perfektion, ja.
Und.
Sind die aus Silber?
Was denkst du denn, aus was?
Ne, ich meine, das ist echtes Silber, sind das ein Silberbesteck oder ein normal Besteck?
Das sind ordentliche Messer.
Ja, okay.
Ich weiß nicht, was der damit alles schon abgeschnitten hat.
Aber 120 Euro ist jetzt nicht, also für gute Messer.
Das ist ein Koffer, das ist gar nicht viel, ne?
Die sind ja nun alles andere als neu, ne? Also Secondhand wäre übertrieben. Das ist eher Third oder Fourth Hand.
Okay, okay, okay.
Und das ist letztendlich was, wenn ich mal wirklich sage, heute ist Sonntag, heute mache ich einen Braten.
Ja.
Machst du oft.
Wenn ich mal sage, heute mache ich einen Braten, heute Schulterbraten gibt's heute bei Claas. Und dann hol ich das feine Besteck raus, die gute Keramik aus dem Wohnzimmerschrank auch, dann die langen Messer, die langen so, ne, die langen Gabeln und so, das feine Zeug. Und dann lade ich euch alle ein, dann mache ich was schön in die Saucière und dann, wenn ihr da sitzt, dann sage ich: "Halt, stopp!" Und dann gehe ich nochmal zu dem einen feinen Schrank und dann hole ich meinen Koffer raus, dann macht es klick, klack. Und dann mache ich das auf. Und dann kommen Mönchsgesänge aus dem Koffer raus, wenn ich das erste Messer in die Hand nehme.
Und Jakob.
Dann steche ich euch ab.
Benutzt du gebrauchte Messer?
Ja, als von Heino würde ich sie nehmen.
Ja?
Ja, ja, ja. Heino ist ja so eine Art deutscher König auch, muss man sagen. Also wir haben wenig Repräsentanten in Deutschland und Heino gehört da für mich absolut dazu.
Wäre neben Habe Kerkling das ein weiterer Kandidat für den Bundespräsidenten?
Nein, zu rechts.
Ah ja, stimmt. Ah, vergessen.
Aber das ist toll mit den Messern und ich finde das einen ganz wunderbaren Kauf und ich muss sagen, was mir extrem auffällt, ist, wenn du das nochmal so beschreibst, wenn du wieder mal deinen Braten machst, den wir alle so lieben. Das sind auch so Traditionen. Wir sind die Generation, mit der das ausstirbt. Ist uns das überhaupt klar? Überhaupt diese ganzen Sachen so aus der Kindheit, so Sachen wie, es gibt mal so einen Sonntagsbraten und eine Feierlichkeit ist im Haus, obwohl kein Feiertag ist. Weil einfach wirklich was Besonderes gezaubert wurde, wo irgendwer in der Familie stundenlang am Herd gestanden hat.
Alle die Dinge, die passiert sind, damit man sie auch wunderbar in Vorwürfe packen kann.
Vor allen Dingen auch irgendwer, ne? Meine Mutter natürlich.
Bei mir in der Familie hat eher mein Vater stundenlang am Herd gestanden.
Ah, okay.
Der hat wirklich gern gekocht, ja, ja.
Mein Vater hat sich darauf konzentriert in seinem Fisherman's Friend Trainingsanzug, den er von seiner Firma umsonst gekriegt hat. Ist er vom Kegeln gekommen, ne? Einigermaßen gut drauf war er. Sonntags mittags. Meine Mutter hat dann die berühmten drei Stunden da gestanden. Dann hat mein Vater, das gegessen war, herrlich gelaunt im Esszimmer, hat dann den Move gemacht, dass er dann aufgestanden ist, zum Ansetzte, um nach oben zu gehen, zum Sonntagsnachmittagsschläfchen, wo wir die Schnauze zu halten hatten zu Hause.
Und dann hat er aber einen Move gemacht, den meine Schwester und ich bis heute immer noch wieder gerne erinnern. Er hat den letzten Schluck Bratensoße aus der Saucière getrunken. Und er hat dann noch gesagt, wie toll das geschmeckt hat, und dann war er weg.
Ist umgekippt.
Hat er zu einem gekippt.
Mein Vater frisst fürs Leben gern Pommes. Er mag Pommes Frites sehr gerne, hat meine Mutter mal gesagt. Er mag es doch so gerne, Pommes Frites. Und die gab es aber zu selten. Da ist ihm der Kragen geplatzt. Dann hat er sich einen Airfryer gekauft. Und seitdem fried er sich seine Pommes Frites da jeden Tag.
Ach, lecker.
Und dann ist er ja auch ganz stolz auf seine Bratwurst, die er da drin fried. Und er hat dazu noch gelernt, so einen Kopfsalat anzumachen.
Ach, toll.
Und das ist, da denkst du wirklich.
Der bereitet die Scheidung vor.
Komplett unabhängig. Das ist Prep and Fry.
Erzähl, hast du ihn schon mal im Waschkeller erwischt?
Ja.
Wie ihr da rumexperimentiert mit verschiedenen Größen.
Ja, weil da hat der Theo seinen Airfryer. Ist richtig süß.
Ja, aber sag mal, macht euch das nicht betroffen?
Das ist auch gedacht.
Dass das wirklich aussterben würde?
Warum stirbt das aus? Wer sagt das?
Also von dir, Schmidty, habe ich noch nie gehört. Heute gibt es mal, ich habe einen Braten, kommt doch mal vorbei.
Da bist du aber schief gewickelt. Du bist nur nicht eingeladen.
Ach so, okay.
Ich mache ja immer Raclette-Sessions.
Sympathisch.
Ach so.
Ja, gut. Aber Raclette, muss ich sagen, das sehe ich nicht in derselben Reihe.
Warum?
Nee, also Raclette ist so eine Freundesscheiße.
Genau, das ist so Silvester und so ein bisschen angekultet und man hat eigentlich, die Arbeit war, dass man was geschnippelt hat und so.
Raclette ist so ein Dreck, den man anbietet, weil man auch gerne kommuniziert beim Essen.
Genau, aber so, dass Claas wirklich Stundenlang in der Küche an seinen Braten gezaubert hat und dann holt er den auch mit so großen Backofenhandschuhen so raus und stellt ihn so dampfend auf den Tisch, ne?
Ja, das ist eigentlich in meiner ganzen.
Und dann schneißt du ihn auch so an.
In meiner Lebensromantisierung war ich gestern Abend noch bei meinen Magic-Freunden.
Genau, aber heute gibt es Braten.
Aber heute gibt es Braten.
Mit Rotkohl.
Ich habe das während Corona gemacht. Und da habe ich mich wirklich so halt aus Langeweile reingenerdet in so Kochen und dann hat man auf einmal, Coco Vert oder so einen Scheiß.
Man wurde wieder Mensch.
Und dann war man stundenlang in der Küche.
Man wurde wieder Mensch. Ich habe zum Beispiel auch so steinzeitliche neue Fähigkeiten während Corona entdeckt. Ich habe ja ein Messer geschnitzt, also so ein Schwert, so ein Holzschwert geschnitzt und so. Also man erinnert sich wieder an seine archaischen.
Ach, Corona war herrlich.
Tolle Zeit.
Corona war toll.
Ja. Und sag mal.
Ich glaube, dass du einfach Angst hast, dass das traditionelle Familienbild, was dir so heilig ist, dass du das einfach, dass das in deiner romantisierten 90er-Jahre-BRD, in der du dich.
Der Vater verprügelt die Frau.
So.
Und alle sind besoffen.
Genau.
Alle essen.
Kinder haben die Schnauze rein.
Silvester gibt es Sekt.
Ja, das geht.
Und Lachs.
Das fehlt. Das fehlt einfach. So unendlich. Aber jetzt nochmal die provokative Frage an euch. Esst ihr Abendbrot, ja, in einer Woche von sieben Tagen mehrheitlich am sogenannten Esstisch oder auf dem Sofa? Und das beantwortet meine Trauer wahrscheinlich ganz wunderbar.
Ehrlicherweise, und das wird dich überraschen, nur Esstisch.
Ja?
Ja.
Bist du ein feiner Esstischherr?
Ich habe da mein Heft, ich habe da mein Spiegel-Appo. Und da freue ich mich immer, da die Lampe anknipsen, den Spiegel davor und dann wird da reingeschaufelt.
Nee, und dann hast du so einen Arm runterhängen und mit links schaufelst du rein und dann so stelle ich mir das vor, dass du nah an deiner Zeitung bist, musst du ja sozusagen einen Arm unterm Tisch hängen haben, bis du nah an deine Zeitung kommst.
Ja, damit man so runtergucken kann, ne?
Damit man so runtergucken kann und dann.
Aber Leute, die lesen.
Der Begriff, der liegt links daneben. Sondern man legt den vor den Teller. Dann.
Dann.
Dateien ein.
Einfach, dann hast du beide Hände frei.
Ah ja.
Ach so, ja.
Ah ja.
Okay, ja, verstehe. Na gut. Aber das, also ich muss sagen, dass ich mir aktuell das Abendbrotessen abgewöhnt habe.
Das ist ja praktisch.
Ja, ich habe.
Wegen deiner Wieners.
Das war früher so.
Kostenfreier Abendbrot.
Ich habe, aus finanziellen Gründen.
Hat der Finanzguru verboten.
Ich habe.
Bei mir zumindest.
Das ist ja auch klar, das ist ja ein großer Posten, aber die haben, ich habe das ja mit meinen Wienern, das hat jetzt aufgehört.
Es geht um Würstchen.
Ich esse das nicht mehr.
Bleib ganz ruhig in Österreich.
Ja. Und ich habe, neuerdings habe ich rausgefunden, dass man online bestellen kann, die Frikadellen vom.
Ach, echt?
Ja.
Wie, die kann man online bestellen?
Ja, online bestellen und dann sind die da. Die sind aber.
Aber über.
Ja. Nee, über beides.
Piepen über beides, ja.
Ja. Kann man bei beiden bestellen.
Ach, echt?
Ja, und das ist das Ding.
Und auch diesen Quark mit den.
Alles. Man kann alles vom bestellen. Und die sind ja immer nur drei Tage haltbar oder so, weil die sind ja superfrisch. Das heißt, man muss die noch essen.
Man muss die doch nicht essen.
Ja, nein, man kann die nicht so ewig liegen lassen.
Nee, kannst du niemals.
Sondern das ist halt, wenn du die kaufst, werden die gegessen.
So eine Bulette, die ist aufgrund der.
Im Handumdrehen ist die vergammelt.
Ja. Und da muss ich sagen, nehme ich mein Abendbrot ein, weil ich es so scharf drauf habe. Man muss ja nichts damit machen. Das Schöne ist ja, man muss es ja nicht warm machen.
Du könntest sie auch noch anbraten.
Ja, will ich aber nicht. Es schmeckt so mir besser.
Darf ich kurz fragen? Weil es geht ja auch so ein bisschen um, dass diese Kultur, jemand macht einen Braten und das feine Geschirr kommt auf den Tisch und man sitzt so richtig auch, nicht in der Joggingbuchse in der Durchgefurzt, sondern es wird so ein bisschen tamtam gemacht. Diese Bulette, liegt die auf einem Teller oder wird die mit der Hand in Senf getunkt.
Das weiß man doch bei Claas.
Deswegen habe ich nochmal rausarbeiten.
Du hast aus der Tüte rausgefischt.
Mit dem Papier noch, was in der Tüte ist.
Nein, nein, nein, es ist ja kein Papier in der Tüte, aber es ist tatsächlich so, nochmal.
Nochmal!
Nochmal. Ich stehe an der offenen Kühlschranktür, das kommt in so einer Plastikverpackung, die muss man so aufmachen an der Seite und dann nehme ich mir einen Löffel, nehme das Löwensenfglas, mache mit dem Löffel den Senf direkt auf die Frikadüse und dann esse ich die.
Schreibt der Gid mich da mit, frage ich mich.
Ich habe die komplette Packung Frikadellen aufgegessen, bevor der Kühlschrank anfängt zu piepern.
Da sind vier Stück drin, Claus, ich kenne das, das ist diese große, die man so aufmacht.
Der hat nicht mal den Kühlschrank, das geht so schnell wie Lucky Luke, der merkt nicht mal, dass überhaupt seine eigene Tür auf ist. Bis der Kühlschrank gecheckt hat, dass ich ihm was weggefressen habe, ist es schon vorbei.
Sehr gut.
Ist es schon vorbei. Der große Kuh, ne?
Ja.
Der piept nicht mal, das ist wie bei Mission Impossible.
Was ich wirklich bei dir sehr, sehr sympathisch finde, du bist so ein Extremist. Also bei dir gibt es nur 0 und 100. Also wenn du auf die Fährte Würstchen gekommen bist, dann frisst du ein halbes Jahr nur Würstchen.
Länger.
Und jetzt sind es die Frikadellen und dann machst du das bis zum Exitus.
Du bist halt so einer, wenn früher gab es ja noch Maxi-CDs, da war ein Hit drauf und zwei schrottige Versionen von dem Hit. Und weil man kein Geld hatte, hat man die halt gekauft, weil man wollte seinen Hit, der sonst nur im Radio.
Für 11 Mark.
Genau, der sonst nur im Radio lief, wo man irgendwie drauf warten musste, dass der mal kommt, den wollte man dann oft hören. Und manchmal, wenn man so gedacht hat, dieser Hit, der, wie man sagt, auf Englisch leads to the conclusion, dass noch mehr Hits auf dem Album sind, hat man sich noch das Album gekauft. Aber man hatte schon mehr Verbindung zum Hit, sage ich mal, Lied 4. Und da schätze ich dich so ein, dass du dann auf dem Album immer wieder Lied 4 extra angeklickt hast. Und ich zum Beispiel hatte die Regel, ich habe immer das ganze Album durchgehört, um mich dann auf Lied 4 zu freuen, damit der nicht so abgenutzt wird.
Warum sollte man das machen?
Ja, weil ich mir den nicht so überhören wollte, weil der mir am Herzen lag.
Aber es gibt Songs, die.
Es gibt auch so Lieder, die man, obwohl man die mag, nicht mehr hören kann.
Nee, aber das sind meistens Lieder, die so ein bisschen unterkomplex sind, die einen relativ schnell anspringen. Also im Prinzip, als wenn man nach Köln zieht. Man hat sofort 20 Freunde, aber es ist nicht viel wert. Und das ist also, die werfen sich einem so an den Hals, bestimmte Lieder.
Ja, schmeicheln sich Ohrschmeichler.
Ja, so ein bisschen. Und dann gibt es andere, da muss man sich erstmal so ein bisschen reinhören und dann braucht es ein bisschen, bis man die so richtig geschnallt hat in ihrer ganzen Melodieführung, ihren ganzen Harmoniewechseln vielleicht auch. Und dann hat man die für sich eingenommen, weil man die toll findet und dann halten die ein Leben lang.
Freunde fürs Leben.
Ja.
Diese Werbung unterstützt unabhängiges dummes Gelaber.
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O bis O ist die alte Reifenwechsel, Räderwechsel-Regel von Ostern bis Oktober. Das sind genau die Bereiche und wenn ihr jetzt mal auf die Uhr schaut, es ist Oktober. Jetzt ist Zeit, auf Winterreifen zu wechseln. Und da können wir uns.
Ich habe so Allwetter-Dinger da.
Ja, das ist aber eigentlich käseschmiert.
Da darf man nur 240 fahren. Das ist scheißegal. 240 Meter, von daher ist das auch nicht so schlimm.
Ja, du hast recht. In deinem Fall ist das vielleicht ganz in Ordnung. Aber für alle, die vor der Problematik stehen, jetzt vielleicht auch neue Winterreifen zu benötigen, da wollen wir euch unseren Partner ATU in dieser Woche empfehlen. Denn ATU bietet im Grunde alles aus einer Hand. ATU übernimmt nämlich die komplette Abwicklung. So müsst ihr dann als Autofahrer nicht um jeden einzelnen Schritt euch selber kümmern, sondern die beraten euch, was für Reifen passen genau auf eure Felgen. Das ist ja eine Wissenschaft für sich. Da gibt es 100 verschiedene Nummern zu beachten.
Wo beraten die das?
Ja, das machen die alles wunderbar in der Filiale bei dir um die Ecke. Es gibt ja.
ATU führen.
Für viele Leute, wir sprechen von sogenannten Winterfüßen.
Die Winterfüße.
Da müssen die Winterfüße ein bisschen drauf. Also die beraten euch in der Filiale, weil das will ich nochmal sagen. Für alle, die sich damit nicht auskennen. Ein Reifen hat erstmal die Zollgröße, das ist, wie groß die Felge ist. Dann gibt es diese 100 verschiedenen Nummern und es gibt von einem Hersteller verschiedene Spezifikationen. Damit kennt sich ATU selbstverständlich aus. Da werden die euch beraten, werden euch den günstigsten Reifen herausfinden. Dann übernehmen natürlich auch direkt die Montage, das Wuchten auch nicht unwichtig und auch natürlich die Einlagerung der Sommerreifen. Also das alles macht ATU für euch und deswegen ist ein Besuch beim ATU bei euch um die Ecke jetzt ein guter Tipp.
Eine einfache und kompetente Lösung für alle, die das Thema Reifenwechsel möglichst stressfrei angehen möchten. ATU.de und wie immer in den Shownotes.
Werbung in.
Also was war das jetzt mit den Buletten?
Wie, nix?
Ich glaube, die Geschichte war vorbei.
Ach so.
Also oder? War nicht da.
Nee, doch, weil die sind.
Können wir nochmal eine Pointe, können wir nochmal zurückspielen, gucken. Pfeife, kannst du mal eben gucken, ob ich eine Pointe platziert habe bei der Frikadellen-Geschichte? Kannst du nochmal einmal gucken, ob es so eine Art Pointe gab? Und wenn es die deiner Meinung nach gab, dass du die nochmal kurz für eine halbe Sekunde oder eine Sekunde oder was einspielst und die nochmal mit einem Tusch oder so versiehst, damit den Zuschauern und Zuhörern jetzt klar ist, die Geschichte mit den Buletten war abgeschlossen, weil ich kann mich nicht mehr ehrlich gesagt erinnern. Ich bin im Vorbeilaufen, habe ich, glaube ich, so eine Art, wie sagt man so, es gibt ja diese Throwaway-Gags, so weißt du, so Wegwerf-Pointen.
Ich meine, eine platziert zu haben. Ich habe die komplette Packung Frikadellen aufgegessen, bevor der Kühlschrank anfängt zu piepen. Das geht so schnell, wie Lucky Luke, bis der Kühlschrank gecheckt hat, dass ich ihm was weggefressen habe. Ist es schon vorbei.
Der große Kuh, ne?
Ja.
Kannst du uns einladen einfach und wir treffen uns um deinen Kühlschrank rum und fressen alle auf deinen Nacken.
Das machen wir nächste Woche.
Ja, gerne. Ich mache euch meinen.
Aber jeder kriegt seine eigene Dose.
Nee, das ist das, wir können so eine Art Adventskalender machen. Am 24. machen wir die große Tür auf von meinem Kühlschrank. Und dann könnt ihr mal gucken, was dir da Schönes passiert.
Nee, das ist aber ein schönes Event bei dir zu Hause, dass wir jeder kriegen unsere Dose Buletten und unseren eigenen Senf. Da steht der Name drauf und dann dürfen wir die pfeilig reinquetschen.
Im Stehen.
Ja, im Stehen. Das dauert fünf Minuten und dann gehen wir wieder.
Und dann seid ihr alle satt und fertig. Und dann geht es wieder nach Hause. Ganz ehrlich, so effektiv. Das ist einfach.
Das ist gut.
Ja, aber dann, dass ihr auch, ihr habt ja viel mehr vom Leben, wenn ihr nicht das halbe Leben mit Kochen übers Essen nachdenken und dieses lange. Hier zum Beispiel hier, Tims Brot, ist der langsamste. Man kann mit dem kaum in Urlaub fahren. Ich war mit dem jetzt, diesen Sommer waren wir zusammen auf den Balearen unterwegs.
Balearen.
Ja. Und da ist mir nochmal aufgefallen, dass man mit dem kaum Urlaub machen kann, weil man sitzt einen halben Urlaub in irgendwelchen Restaurants oder auch bei McDonald's.
Ach so schön.
Weil der alles so langsam ist, dass man wirklich, man will den irgendwann, obwohl der sonst nichts gemacht hat, ist ein feiner Kerl, aber man möchte ihm wirklich aus dem Nichts unangekündigt eine Scheuer machen.
Das sollte man auch einfach mal machen.
Ja.
Ihr wart auf Mallorca bei McDonald's.
Ja, weil, ja, auch.
Ja, natürlich.
Naja.
Ey, was ich schon mit dem hier, wir haben früher in der Samariterstraße 40, habe ich früher gewohnt hier, und gegenüber war Burger King auf der Frankfurter Allee. Was ich mit Tim morgens um fünf oder wann auch immer, also mitten in der Nacht, wenn er noch aufhatte, bei Burger King rumgesessen habe, weil der so getan hat, als wären wir im Grill Royale. Ich wollte einfach nur ins Bett, ich wollte mir da besoffen noch schnell irgendwie so einen Whopper reindrücken und der sitzt da und sortiert das da auseinander und macht sich da noch Pommes in den Burger rein und fängt an zu kochen mit den Sachen.
Der geht zu McDonald's und dann kauft er sich wirklich acht, neun von den Soßen.
Wie Michel Friedman, ich koche in meinen Restaurants.
Und dann macht er den Burger auf und dann schüttet er da vier von diesen Soßen da drauf. Und wirklich, also das ist seine größte Freude. Und wenn ich mit ihm mittags essen gehe, der frisst dann so zwei Gabeln, dann kommt die Bedienung, weil es ist eine Stunde vergangen und fragt, ob er das noch isst. Dann hat er gesagt, er hat noch nicht mal angefangen. Und du bist natürlich auch schon fertig und dann sitzt du da und wartest und wartest und wartest und er frisst einfach nicht.
Ich kenne diesen Blick, den du gerade hast, den kenne ich von meinen Eltern, wenn ich denen was erzählt habe, was völlig außerhalb der Welt ist von denen.
So wie ich das Gefühl hatte.
Der hat sich sauer angeekelt.
Es war so gar nicht, dass man so das Gefühl hat, er hat so gar keinen Zugang zu der Geschichte, wo man so denkt, was für Leute kennt ihr? Da lag fast so ein bisschen so angeekelte Sorge in deinem Blick.
Ja, das stimmt, ja. Das ist so, wie genau, man erzählt den Eltern, und der XY, der nimmt eine Lupe und dann richtet der die auf arme Ameisen und verbrennt die. Und dann gucken die so, boah, was ist das denn für ein Typ?
So ein Typ, genau, in dem Moment, wo es auch so, genau, wo man so sagt, ja, mit dem triffst du dich aber nicht mehr.
Nee, Schluss jetzt, ja.
Wie, ihr geht da auf die Dächer?
Wir sollten ihm einfach mal auf die Schnauze hauen.
Das finde ich gut.
Ja.
Das können wir machen. Ich habe eine Mail bekommen von jemandem, der davon ausgeht, dass mich das interessiert. Das ist wirklich ein random Fact, aber er hat recht. Das interessiert mich. Da hat einer geschrieben, er hat einfach nur gesagt, ich habe hier für dich, und das finde ich total nett, Podcast-Material. Ich habe eine neue Einsende-Überschrift.
Redaktion Podcast.
Ja, ihr sollt, also wenn ihr sollt, wenn ihr Lust habt, wenn ihr Langeweile habt.
Da ist eine Rubrik, da muss eine Rubrik drauf sein.
Wenn ihr einfach sagt, ich habe hier eine Info oder irgendwas, das ist Podcast-Material, darüber könnt ihr reden, weil das ist meiner Meinung nach, wenn ihr das halt über euch denkt, meiner Meinung nach müsste das doch für euch gutes Podcast-Material sein. Dann könnt ihr das einschicken und ich natürlich überprüfe das, ob ich auch finde, dass das Podcast-Material ist. Aber so könnt ihr mir praktisch aus der Redaktion der vielen, nicht die Weisheit der vielen, sondern die Redaktion der vielen, das seid ihr. Ihr könnt mir dann Zeugs schicken und wir besprechen das hier vielleicht oder tragen es auch einfach nur vor.
Und das kann alles sein.
Podcast-Material.
Podcast-Material. Und hier gibt es, hier schreibt einer: "Hi Klaas, hier ist Podcast-Material, das dir gefallen wird." In Süditalien gibt es eine Herde von 200, in Anführungsstrichen, heiligen Kühen, die der Drangheta gehören. Italienische Mafia.
Ja.
Pass gut auf jetzt. Und von denen eingesetzt werden, um die Leute dort unter Druck zu halten. Die sind relativ aggressiv und zerstören gerne Privateigentum. Die Leute und auch die Behörden trauen sich nicht, die Kühe loszuwerden, weil entweder, weil die Mafia sie in der Tasche hat oder weil sie Angst vor gewaltsamer Vergeltung haben oder beides. Ich weiß, dass das traurig ist, aber es hat auch einen schönen Humor, dass irgendein Konsiliare zum Paten sowas sagt wie: "Don Vito, sollen wir dem Stadtrat ein paar Schläger vorbeischicken, seinen Chef kaufen oder ihm einen Pferdekopf aufs Bett werfen?"
Und da muss Don Vito wohl sagen: "Nee, schick die Kühe." Und das ist wirklich realistisch, weil in der Doku der Deutschen Welle zwei Einzelschicksale gezeigt wurden, wo die Kühe tatsächlich gezielt wohin gelotst wurden, um Druck auszuüben.
Hingelotst.
Schick die Kühe.
Das ist ja sensationell. Warum hat Mario Puzo das nicht erwähnt?
Die Kühe.
Das ist ja unglaublich.
Ich wusste gar nicht, ich dachte, die sind, also dass man denen überhaupt, also dass man denen überhaupt so eine Boshaftigkeit.
Genial.
Ich wusste gar nicht, dass die so von hier bis da vorne denken können. Ich dachte immer, die denken die ganze Zeit: "Wiese essen mich."
Die wurden trainiert, ja gut.
Ja, aber dass die überhaupt trainiert werden können.
Das ist ja super.
Dass die dann so, ist das nicht witzig? Dass man 200, weißt du, wie viel das sind? Das ist eine Armee, das ist eine Privatarmee.
Ja, wenn man nicht Vorgarten haben will.
Das bin ich auch.
Ja, also wirklich.
Trampelarmee. Damit hätte der Prigoschin mal auf Moskau laufen müssen. Mit den 200 Kühen. Dann wäre das nicht so schnell vorbei gewesen.
Wahrscheinlich.
Da irgendwie auf der Autobahn da 100 Kilometer davor ausgebremst.
Sehr gut. Sag mal, du bist heute Abend, du fährst jetzt gleich los zum Bayerischen Filmpreis.
Nee, Fernsehpreis, hoffe ich doch.
Fernsehpreis.
Dann will ich beim Filmpreis.
Ja, stimmt. Und jetzt haben wir das Problem, dass unser Podcast halt erst am Freitag rauskommt und deswegen können wir all die Storys nicht abkramen, die du da um die Woche auflegst.
Oh, aber dann nächste Woche auflegst.
Nee, kannst du einfach so machen, als wärst du schon da gewesen.
Soll ich mal passieren lassen.
Was passiert da heute Abend?
Ich rieche heute an Markus Söder, dann kann ich euch sagen, wie der riecht.
Ja, ist der da.
Ja, der ist Ministerpräsident, ja klar, der lässt sich doch so eine Sektparty da nicht entgehen.
Nee, er trinkt aber keinen Alkohol.
Ach so, aber der liebt es aber, besoffene Fäulze zu quatschen.
Ach so, das kann sein.
Ne, weil die sich da interessieren für sein Gedöns.
Ja, das kann sein, ja.
Ich denke schon, also dass der sich so eine gesellschaftliche Sache entgehen lässt, kann ich mir nicht vorstellen. Ich würde nur, weil es gibt ja oftmals Sachen, die man nicht wissen kann, also wie zum Beispiel, einer riecht. Das ist eine Info.
Das ist super interessant.
Also ich habe zum Beispiel mal an Hans-Dietrich Genscher gerochen, im alten Wartesaal in Köln. Und der hat gerochen eigentlich nach diesem Zeug, das hieß Tabak, glaube ich.
Ey, wie hat Obama gerochen?
Obama.
Kannst du ihn auch, geh da nochmal rein kurz.
Wo hat Obama gerochen? Frisch.
Frisch, aber nach Parfüm oder so frisch geduscht?
Nee, nach so frischer Mann.
Ah, cool, so will man riechen.
So will man riechen.
Ja, das ist interessant.
Nicht so aufdringlich. Also es wäre natürlich verrückt, wenn der jetzt irgendwie so gerochen hätte nach Lelabo.
Und bei Obama denke ich auch, der hat nicht eine Schuppe auf dem Jackett und nicht mal so ein Haar oder so.
Nee, gar nichts. Nee, das sieht aus wie KI-generiert.
Ja.
Ja, das stimmt. Ja, aber der war ein bisschen angesoffen, weil der einen Abend vorher war der mit Bruce Springsteen und seiner Frau und Steven Spielberg essen in Barcelona.
Gleich wer es kennt.
So, und wenn Erwachsene sagen, sie waren essen, ist ja klar, was passiert ist.
Ja, angesoffen.
Jeder hat eine Flasche Wein getrunken und der war so noch, wenn man so dieses Gute verkaterte sein, wenn man noch so ein bisschen tipsy ist, aber irgendwie den Abend nicht bereut, weil er dann doch witzig war. Und es gibt so Fotos, wie das ganze Team von dem Restaurant an dem Abend vorher natürlich noch Fotos mit denen machen wollen. Die saßen in so einem abgetrennten Bereich und haben da gegessen. Und dann wollte natürlich das ganze Team aber noch Fotos machen und dem Engagement der drei Herren auf den Fotos, also wie breit die grinsen, Spielberg, Springsteen und Obama und auch die rote Bombe, die die haben, den sieht man auf diesen Fotos mit dem Team, weil das ist natürlich nach dem Essen.
Bevor sie gehen, können wir noch ein Foto mit dem Team machen. Dann kommen alle rein aus der Küche, so in ihren Kochsachen und dann bauen die sich so um diesen Tisch, den die vorher gegessen haben, bauen die sich in so einer kleinen Pyramide so auf, ein paar sind so auf den Knien davor. Und du siehst denen einfach an, dass die halt voll einen reingeklingelt haben, weil die so ein super viel zu breites Grinsen haben und einfach denken, okay, die hatten einfach einen guten Abend. Und so war der drauf.
Wie riecht Bill Gates?
Das weiß ich nicht mehr. Nach Erdnussflips, glaube ich. Habe ich mir ausgedacht.
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Also ich finde ja, so wie man seinen Summerbuddy im Winter machen muss, muss man eigentlich seine Sommersprache für die Sommerausflüge, die man jetzt ja eigentlich schon plant, man weiß ja nächstes Jahr, wird es wieder nach Italien, nach Spanien, nach Griechenland, sonst wohin gehen, nach Portugal. Also könnt ihr doch jetzt mal euch einschließen und alle überraschen. Ihr könnt jetzt heimlich, das ist doch voll witzig, wenn man heimlich eine Sprache lernt und dann fährt man mit der Familie in den Urlaub, keiner weiß das.
Das ist echt cool.
Und dann fängt man einfach an, fließend Spanisch zu sprechen. Also man kann sich natürlich sozusagen auch ausgeschlossen fühlen aus dem Leben des Partners. Also wenn er das heimlich schafft, Spanisch zu lernen, was schafft er noch alles heimlich?
Ach, papperlapapp. Also ich finde das eine super Idee, heimlich eine Sprache zu lernen. Ich glaube, wir drei sind ja verführt, wenn wir was so eine Minute machen und können, dann schon überzeugt.
Dann wirst du aber blöd, wenn ich mit meinem Griechisch komme.
Das wäre echt nicht schlecht.
Das wäre nämlich so Spanisch, das kann einem so durchrutschen.
Ja.
Zum Beispiel, schönen Urlaub, sie haben ein tolles Haus, heißt Kalimera Malakas. Musst du dir merken.
Kalimera Malakas.
Ja, das heißt, schönes Haus haben sie. Danke.
Top. Also, und um solche Sprachkenntnisse und vielleicht sogar noch bessere zu erlernen, da muss man dann in der Heimlichkeit sich eigentlich nur kurz einschließen. Denn fünf bis zehn Minuten lernen mit Bubble am Tag, um eine effektive Routine zu entwickeln, das kann schon spürbare Fortschritte ermöglichen. Es ist also gar nicht so aufwendig, wie man vielleicht vermutet oder wie man es aus der Schule trocken gewohnt ist, da mit dem Karteikasten die Vokabeln pauken. Mit Bubble macht das alles richtig Spaß und ihr lernt eben nicht nur einzelne Wörter, sondern ihr übt wirklich von Anfang an mit echten Dialogen.
Und diese Dialoge, das ist nicht irgendwas Mama prepare, sondern das ist aus dem Alltag und das sind direkt nützliche Sätze, die man da einüben kann.
Das Ganze ist von Menschen gemacht, nicht von KI, muss man dazu sagen. Hinter den Lektionen und Kursen von Bubble steht ein Team aus über 200 Sprachexpert*innen.
Jeder Mensch lernt ja anders. Bei Bubble gibt es eine Vielzahl an Lernmethoden und es gibt auch Zusatzinhalte wie Podcast. Man kann flexibel daraus auswählen und mit Bubble trainiert man eben nicht nur das Sprechen, Lesen, Hören, Schreiben, sondern man lernt zum Beispiel durch die Podcasts auch eine Menge über die Kulturen deiner neuen Sprache. Das heißt, man kann nicht nur in der Sprache sprechen, sondern auch noch in den Themen ein bisschen mitreden und man weiß Bescheid und die Zahlen sprechen für sich. Bubble hat weltweit 25 Millionen Abos verkauft.
Aber wer braucht schon eine Sicherheitstür, wenn er bei diesem Angebot zuschlagen kann? Ihr bekommt nämlich jetzt bei Abschluss eines Bubble-Abos bis zu 60 Prozent Rabatt, ja richtig gehört, 60 Prozent Rabatt. Und dabei habt ihr die Wahl, lernt sechs Monate, zwölf Monate oder für immer mit Bubble. Und darauf dann eben nochmal 60 Prozent. Weitere Infos auf bubble.com/baywatch. Ich wiederhole es nochmal, bubble.com/baywatch. Also starte jetzt, ihr habt die Wahl, eine von 14 Sprachen oder direkt alle. Ihr entscheidet, welche gute Figur ihr schon im Sommer machen wollt.
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Ich kann mir die Antwort denken, aber Springsteen, Spielberg, Obama, mit wem würdet ihr essen gehen? Am liebsten. Ihr dürft einen auswählen.
Spielberg.
Echt? Was willst du denn denn fragen? Da bin ich sehr skeptisch, Jakob.
Ja, stimmt.
Hast du einen Hund?
Ja, genau.
Brauchen Sie.
Wird ein Gespräch für was dich wütend macht.
Ja. Hast du einen Aszendent?
Ja, ich würde mich ja vorbereiten.
Ja, so wie beim Bernd, ne? Jetzt den einfach reden lassen.
Nee, du würdest, du würdest unkritisch. Das ist ja gerade bei Steven Spielberg eine große Gefahr.
Ja, ja, ja.
Mir scheint so, als ob sie hier Spielberg. Stellen wir uns mal vor, Hollywood wäre eine Schulklasse. Und die kleine Jacqueline dreht einen Film. Jetzt sagen aber die anderen, und mir scheint so.
Wen würdet ihr treffen?
Obama.
Ja, ich glaube auch Obama. Man geht ja davon aus, dass man da sofort auf einer Ebene ist und man kann den mal alles fragen, was so hinter den Kulissen passiert.
Das ist ja aber die Prämisse.
Ja.
Ja, sonst macht es eh keinen Sinn.
Ja, und dann wählst du Spielberg.
Der ist tatsächlich so, was ich ganz interessant fand, ist, dass er natürlich weiß, wie die Leute so auf ihn reagieren, und der ist halt schon auch damit beschäftigt, alles zu normalisieren. Weil er natürlich, wenn der irgendwo reinkommt, verhalten sich alle irrational. Alle sind super aufgeregt und reden Quatsch. Das muss ja super nervig sein. Man kommt irgendwo rein, und alle sind so von der Rolle, dass die gar nicht mehr so sind, wie sie selber, und man es eigentlich nur noch mit Idioten zu tun hat, weil die alle nicht mehr beieinander sind, sobald man die Nervosität ausgelöst hat, die die eigene Präsenz verursacht.
Und deswegen ist der oft damit beschäftigt, den Raum erstmal zu normalisieren, so zu End-Celebrity.
Furzt erstmal.
Ja, furzt erstmal. Und der hat zum Beispiel, was ich wirklich nett fand, ist, dass er gesagt hat, jetzt gleich, also vorher haben wir uns unterhalten und länger gesprochen, und dann hat er nur gesagt, ach so übrigens, wenn ich gleich von der Bühne gehe, weil da gab es so, neben der Bühne war es so einsehbar vom Publikum, und das war wahrscheinlich aus Sicherheitsaspekten kein Platz, wo man jetzt lange rumhängt als Obama. Und dann hat er gesagt, er muss relativ schnell von der Bühne runter, er muss dann sofort in einen bestimmten Raum und ist dann auch weg und kommt in diesen sozusagen in seinen Sicherheitsdings wieder rein.
Und er sagt kurz einmal Tschüss, und dann wird er sofort weg sein, und ich soll mich nicht wundern. Weil er dann nicht mehr wie jetzt sozusagen Zeit hat, lange zu plaudern und dies und das, sondern er muss dann sozusagen mitmachen. Und das finde ich irgendwie nett oder fand ich nett, dass er mir das vorher erzählt hat. Weil es war ein kurzes Tschüss, weg, und dann verschwindet er sozusagen in so einer Art Sicherheitsapparat und ist unansprechbar. Und das fand ich nett, das zu antizipieren. Das kommt gleich unhöflich rüber. Ich erkläre es nur kurz, warum das in zwei Stunden so sein wird, damit das dann nicht merkwürdig wirkt.
Und man denkt, ey, also das muss man jetzt auch nicht machen. Könnte man ja auch einfach geschehen lassen und könnte ihm ja auch egal sein.
Ja, nee, ist nett. Frag den mal, ob er Magic mitspielt. Nur für den Fall.
So, was ist jetzt mit dem bayerischen Dingsbums?
Was soll damit sein?
Ja, was war noch so ein loses Ende? Also willst du jetzt nochmal antizipieren, was da passieren wird?
Ich wollte an Markus Söder riechen und wieder ins Hotel.
Okay.
Ach so.
Nee, wieso? Was soll ich an? Also ich fahre da jetzt hin heute Abend.
Ist eigentlich so eine Vorlage, dass du mal so alle Klischees raushaust, was so auf einer Party und auf diesem, also was würde passieren?
Ich war noch nie da.
Ja, es ist ein Fernsehpreis.
Es ist ein Fernsehpreis, ja, und ich war auch länger schon nicht mehr auf Fernsehpreisen. Du bist da immer. Du bist immer, dich sehe ich da immer mit deiner roten Partyfliege. Bist du da, mit deiner Karl Lauterbach Partyfliege, bist du immer unterwegs da. Und da denke ich mir immer.
Die kann sich auf Knopfdruck drehen. Das wissen die wenigsten.
Die kann sich drehen. Nach drei Wortgaffeln dreht es sich von alleine. Und dann, da bist du dann immer auf den Partys und da kriege ich auch immer erstaunlich wenig. Dann verfeinst du dich mit zwei, drei Rentnern und ansonsten passiert da ja nicht viel. Und ich werde heute Abend mal gucken, was da los ist und ich hoffe, dass ich Geschichten mitbringen kann. Ich quatsche Leute voll, das kann ich gut, weil ich ja auch wirklich aufrichtig interessiert bin an Leuten. Und nochmal, ich erzähle es dann, wenn ich wieder da bin.
Okay. Also nächste Woche gute Folge, weil du warst bei dem Dingsbumspreis.
Nee, du kriegst einen Baywatch-Punkt. Lass mal überlegen, wen.
Ja.
Den musst du mit Magic vollquasseln.
Wer ist denn noch da? Wer was weiß man noch?
Ich glaube, das sind nur langweilige Prominente.
Nee, nee, nee, wir gucken mal auf die Gästeliste.
Ich glaube, beim Bayerischen Fernsehpreis, da hat man es ganz viel mit so Mundart-Kabarettisten zu tun, die man noch nie gesehen hat. Welche, die bei Bayern 3 noch so eine Sendung haben.
Die aber nur dreimal im Jahr kommen um Viertel nach eins morgens.
Aber da ist auch mal ein Markus Lanz und so.
Ach Quatsch.
Doch, doch.
Nein, ich glaube, das ist ja immer die traurigsten Veranstaltungen, sind die, wo ich der Prominenteste bin. Da braucht man gar nicht erst hingehen.
Das ist dir nicht zu wünschen.
Das ist doch nicht.
Meinst du nicht.
Ist das nicht hier, wenn hier so in Hellersdorf irgendwo ein Schuhkarton geöffnet wird, wenn ich da wieder eingeladen werde, ich und Julian F.M. Stöckel.
Da wird doch München offenbar ein sein.
Meinst du?
Ja.
Ja?
Ja, ja.
Okay. Na, dann gucke ich mal. Ich dachte, das wäre so ein bisschen.
Nee, ich glaube, Blauer Panther ist schon so ein bisschen.
Ja.
Lassen wir es nicht entgehen.
Und dann können wir einen auswählen, dann kann ich Arne sagen, er soll dich aus der Entfernung filmen, so Stromberg-mäßig. Und dann gehst du hin und laberst den voll mit Magic, völlig aus dem Nichts.
Versuchen wir mal.
Nochmal kannst du sagen.
Nochmal.
Nochmal. Das mit der Mana.
Man kann anfangen. Das ist übrigens, das ist ein guter Gesprächsbeginn auch, wenn man einfach hingeht und sagt, nochmal. Mit den Mana. So kann man eigentlich in jedes Gespräch gut reinkommen, weil der andere immer das Gefühl hat, hat der mir das schon mal erzählt, ich habe das vergessen. Das ist eigentlich gut, ne? Wenn man direkt ein schlechtes Gewissen implementiert.
Ja, bevor wir enden, Jakob, da möchte ich dich auch bitten, dass du mal eine Kerze für mich aufstellst. Mir steht grauenvolles, bevor am Wochenende.
Was ist denn?
Grauenvolles, grauenvoll.
Wie ist denn bloß los?
Wir werden nicht weiter darauf eingehen, aber es gibt noch eine letzte Folge dieser Staffel von einem sehr guten Quiz.
Ja, so grauenvoll ist das gar nicht.
Es ist grauenvoll.
Er findet das grauenvoll, weil er überhaupt mal die faule Sau, ey, sitzt immer auf der Couch und guckt sich das zu Hause an, das hätte er nichts damit zu tun. So wie so ein Fernsehzuschauer, sitzt da zu Hause mit seinem Arsch auf dem Sofa und schreibt mir dann noch WhatsApp, was ich besser machen soll. Der geheilt die Schnauze.
Jede Moderation.
Dann komm hierher.
Jede Regelerklärung.
Halt deine Schnauze. Wirklich, dann komm. Komm du hierher. Wie Klaus Kinski, ne? Komm du hier auf die Bühne.
Aber was hast du jetzt für eine Schwierigkeit? Ich habe jetzt noch nicht ganz kapiert. Ein sehr gutes Quiz.
Wirst du anreisen?
Ich werde anreisen, ja.
Ja, der wird anreisen. Da werde ich auch für sorgen.
Du weißt ja aber warum auch.
Ja, also, er wird anreisen und ich werde es ihm so schwer machen wie möglich und wir werden am Wochenende die letzte von insgesamt vier Ausgaben ein sehr gutes Quiz haben, wo wir natürlich noch nicht verraten, aber Thomas wird da hinkommen und es wird eine sensationelle Folge und ich kann euch, liebe Zuhörer, nur einladen, diesem Spektakel, Spektakulum.
Kann man ja auch mal auslassen, die Folge.
Ey, muss man eigentlich die 100.
Muss man auch mal offen sagen.
Nein, Viertel nach acht.
Muss man die 100.
Komm du hierher.
Muss man die 100.000 eigentlich versteuern? Oder ist das richtig so.
Nein, das ist ein Gewinn.
Gewinn, ja.
Das ist nichts versteuern.
Weil ich dachte gerade, das wäre jetzt, also besonders für den Ort, wo ihr dann seid, wäre das also eine gute Finanzspritze, wenn man das versteuern würde.
Stimmt.
Scheiße, es fängt jetzt schon an. Es fängt jetzt schon an. Es wird alles so schlimm. Es wird alles so fürchterlich.
Ich bin krank.
Muss man aufpassen, dass die Riots da nicht rüberschwappen.
Ja.
Also guckt nicht am Sonntag um 20:15 Uhr live.
Darf ich noch kurz euch was bitten? Ihr könnt ja auch piepen, aber könnt ihr mir einen Fleischkäse mitbringen?
Vom Schramm.
Ich frage den Schröder, ob er uns direkt aus dem Globus einholt.
Ach je.
Also ich sage euch jetzt hier tschüss und dann wundert euch nicht, aber dann bin ich sofort weg dann. Aus Sicherheitsgründen.
Da kriegst du auch nichts.
Werdet ihr mich dann heute nicht mehr, ich mache jetzt nochmal so ein freundliches Bühnen-Tschüss, so ganz lieb, aber dann bin ich in Wirklichkeit sofort weg.
Wenn du jetzt direkt vom Parkplatz abhaust, schicke ich die Kühe.
Nochmal.
Nochmal. Tschüss, mach's gut.
Alles Liebe, alles Gute. Danke, Michael Ende.
Baywatch Berlin ist eine Studio-Bummens-Produktion
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Drei mächtige Planeswalker betreten das Schlachtfeld. Klaas Heufer-Umlauf, Thomas Schmitt und Jakob Lundt. Jeder mit eigenem Deck, fragwürdiger Manakurve und der festen Überzeugung, diese Partie kontrollieren zu können.
Klaas tappt zwei schwarze Mana und beschwört Heinos Messerset, ein legendäres Artefakt mit Todesberührung und einem Marktwert von 120 Euro.
Thomas wirkt „Automatisierte Beleuchtung“, eine blaue Verzauberung und aktiviert seine passive Fähigkeit: „Katha bekommt den alten Scheiß“. Sämtliche überflüssigen Artefakte wechseln unter Kathas Kontrolle.
Jakob hält seine Mana offen.
Er ahnt Schlimmes.
In der zweiten Hauptphase erscheint der Sexschamane, eine legendäre Kreatur mit zweifelhafter Widerstandskraft und der aktivierten Fähigkeit „Neue Niere“.
Klaas zieht seine Lieblingsboulette, jetzt dank neuem Lieferanten mit Flash. Thomas kontert mit „Tim Sproten, der ewige Esser“, einer 0/8-Kreatur, die jede Versorgungsphase um drei Stunden verlängert. Jakob erhält fünf Ekel-Counter. Plötzlich geht ein Trigger auf den Stack. Klaas wirkt eine Ndrangheta-Hexerei.
300 Kuh-Spielsteine mit Trampelschaden betreten das Schlachtfeld. Ihre Fähigkeit „Podcast Material“ zwingt sämtliche Gegner, ihre Lebensentscheidungen zu überdenken.
In der letzten Kampfphase wirkt Klaas „Bayerischer Fernsehpreis“, eine legendäre Verzauberung, die ihm erlaubt, an prominenten Kreaturen zu riechen.
„Barack Obama, der frische Mann“ liegt bereits im Friedhof, mit leichtem Alkohol-Malus nach einem Abend mit Springsteen und Spielberg. Nächstes Ziel: Markus Söder.
Schmitt kontert mit „Karl Lauterbachs Partyfliege“.
Im End Step erhält Klaas eine Quest: Einen Ahnungslosen mit Magic-Fachwissen vollquatschen, bis dieser sämtliche Lebenspunkte verliert. Belohnung: ein Baywatch-Punkt. Arne filmt aus sicherer Entfernung.
Thomas kündigt ein firmeninternes Magic-Turnier an. Jakob möchte conceden.
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