In dieser Folge von Baywatch Berlin sprechen Klaas Heufer-Umlauf, Thomas Schmitt und Jakob Lundt über nächtliche Gruselängste, von Einbrechern bis zur Dusche, und erzählen eigene Erlebnisse dazu. Danach geht es um Heinos Online-Auktion, bei der sein gesamter Besitz versteigert wird, und um einen Cheeseburger-Wettbewerb bei Florida TV, bei dem ein Kollege 16 Burger geschafft haben soll.
Außerdem diskutieren sie Betrug auf Kleinanzeigen und die Werbemechanik der Blockblast-App, die laut einem Video Spieler gezielt zu Werbung lockt. Die Aussagen dazu stammen von den Gesprächspartnern selbst.
In dieser Folge Jakob Lundt, Klaas Heufer-Umlauf, Thomas Schmitt
Das Transkript dieser Folge von Baywatch Berlin über Heinos Auktion und den Cheeseburger-Wettbewerb entstand mit HappyScribe-Technologie, der gleichen Technik, auf der die KI Protokoll App beruht.
Die Werbung in diesem Audio weicht vom Text ab. Tippe auf den Satz, den du gerade hörst, um mitzulesen.
Synchronisiert: Der Text folgt jetzt dem Audio.
Nein.
Dein Spoiler-Schindel noch.
Kannst du dir fassen.
Wer war das?
Der Schmitti!
Ich nicht.
Ich war's nicht.
Warst du's?
Nein.
Ich hab dich gesehen, es war Schmitti.
Nein, natürlich.
Du natürlich warst du das.
Also, wir haben—
Ist gleich eine Sau.
Wir haben—
So begrüßt man keine Hörer.
Ich find's aber besser, als wenn er wieder dann irgendwann kommt und beim Sprechen so ein Stoß Milch raus und dann ist es wieder auf dem T-Shirt. Deswegen haben wir Schmitti gerade kurz einmal so über die Schulter gelegt und sind ein bisschen so im Storchengang auf und ab gewippt und dann kam ein kleines Bäuerchen und nun kann's losgehen, ne?
Ja.
Muss noch— muss noch mal pupsen oder können wir jetzt anfangen?
Ja, weil ihr so schockiert seid, weil ich mal kurz ein bisschen einen Aufstößerle hab.
Ein Bäuerchen?
Nee, das ist— du hast recht, Schmitti, das ist nach wie vor Deutschlands transparentester Podcast, ne?
Ja.
Und wir verstellen uns nicht, wir sind nur authentisch.
Könnte das was sein? Bäuerchen sucht Frau? Also, wo man einfach sagt: Gibt's jemanden, der damit klarkommt, dass man das macht?
Ich hol die Zuschauer kurz ab, ne? Ich hab gerülpst.
Ja.
Und dann während dem Opening.
Ja, das muss nicht sein. So ist es. Aber ja, wir hoffen, dass du trotzdem sozusagen— also das könnte ein neues Dating-Format werden. Wir überlegen das mal.
Ja.
Dass man dann, ne, dann irgendwie mit ausgestreckter Zunge wieder zum Hof fest kann und gucken, wer anbeißt.
Es tut mir leid, ich kann mich gar nicht konzentrieren, ich hab eine Checkerfrage.
Baywatch Berlin, Checker frei mit Checker für dich.
Heute Morgen steh ich unter der Dusche, ne?
Mhm.
Lass so den, den, den warmen Strahl auf mich herab.
Aha, erzähl weiter.
Und ich hab mich gefragt, und ich hatte dann mich dran erinnert, dass ich diese Diskussion mit unserer Kollegin Katharina Kargschon hatte.
Mhm.
Wenn ihr in der Dusche steht.
Ja.
Ich nehm mal an, ihr habt so Rainforest-Duschen und so ein posches Zeug.
Ja.
Aber egal wie, selbst dann: Steht ihr mit dem Rücken zu den Armaturen oder mit dem Gesicht zu den Armaturen?
Das liegt doch an der kompletten Architektur der Dusche.
Nee, finde ich nicht.
Nee?
Nee.
Nee.
Also, ähm, ja, jetzt muss man gucken, dass man da nicht— also wie, wie ist denn eure Dusche gebaut?
Nein, das ist bei mir—
Das sind alles schon seltsame Fragen, Klaas.
Ich weiß, ich weiß, ich muss mich dem mal—
Eine Dusche ist so gebaut, da sind irgendwelche Hebel da an der Wand?
Ja, das ist klar, das ist klar. Aber ist das ein so ein, wie so ein Glaskasten aus dem Baumarkt oder wie ist—
Nee, das ist so ein, wie so ein kleines Kämmerchen, so ne.
Ja, aber ich hab gemerkt, es ist scheißegal.
Ist, glaub ich, auch das egal.
Egal, wie groß die Dusche ist, egal, wie die sonst beschaffen ist, es ist egal. Die Frage ist.
Ja.
Lässt du es dir auf die Schulterblätter rasseln oder ins Gesicht und auf die Brust?
Ich war früher Gesichtsduscher, bis ich erkannt hab, dass ich davon trockene Augen krieg und dass es irgendwie weh tut.
Naja, weil man—
Du musst alles verblöden.
Du musst doch die Augen zumachen.
Ja, das ist egal, aber schon, es läuft alles ins Gesicht.
Du hast den harten Strahl auf die Pupillen geschossen und hast dich gewundert darüber, warum das so weh tut.
Warum das so weh tut. Und jetzt bin ich eindeutiger Schulterrücken-Duscher.
Da kann man's, äh, kann man's ändern, ja? Ich dachte, es ist so wie—
Ja, hab ich auch das Gefühl, ja.
Linkshänder, rechtshänder, man—
Nee, ich hab da eine Wandlung durch.
Ja, ich hab deswegen so gefragt, weil— also bei mir ist das auch, ich möchte sagen, ein Kämmerchen und das ist aber eine Tür. Und das ist eine Tür, die kann man auf und zu, mal ganz, ganz normale Tür.
Ich hab keine Tür.
So, und, äh, und ich steh natürlich nicht mit dem Rücken zur Tür, weil ich das also irgendwie unangenehm finde.
Ach so, meinst du das?
Weil ich nicht weiß, wer— das ist zwar so eine, so eine, das ist eine Gesch— also da kann man nicht durchgucken durch die Tür, aber trotzdem finde ich das unangenehm.
Du weißt ja nicht, wie bei der Tagesschau vor 10, 20 Jahren, wo da einfach der Putzmann reinkam und sagte: "Guten Morgen", ne?
Ja.
Und dann stehst du da.
Ja, genau.
In nicht mal kurzem Hemd.
Ich find, glaub ich, auch durch die Geräuschkulisse find ich das noch ein bisschen bedrohlicher, weil man nicht hört, ob was passiert und dann auch noch nicht sieht, ob was passiert.
Aber das ist doch komplett falsch, Klaas.
Warum?
Weil, also wenn dir das Wasser quasi in die Ohren reinschießt.
Ja.
Dann hörst du ja wirklich gar nichts mehr. Man stellt sich ja allein schon mit dem Rücken zum Strahl.
Ja.
Damit die Ohren frei bleiben.
Ja, aber ich bin ja der Zug.
Und man guckt dahin, dass nicht wie bei Psycho auf einmal da jemand mit dem Messer steht.
Ja, so mein ich doch, das ist der, so mach ich's.
Ach so.
Genau so mach ich's. Ich schaue zur Tür, genau, das ist genau exakt so. Und danach richte ich das aus. Egal, und da denk ich jetzt nicht drüber nach, wo kommt der Strahl jetzt hin. Also ich denk jetzt nicht darüber nach, kommt der mir auf die Brust oder auf den Rücken, weil das ist ja ein bisschen die Ausgangsfrage gewesen.
Ja.
Da, ähm, also ich würde schon auch über den Nacken, weil meistens ist ja auch der Nacken dann morgens so kalt, wenn man mit offenem Fenster schläft, dann ist der Nacken ja kalt, ne? Und dann kennt ihr das nicht, wenn ihr so morgens euch in den Nacken reinfasst, dass ihr so einen ganz kalten Nacken habt?
Nee, nee, das kenn ich gar nicht so genau.
Nee. Schlaft ihr denn warm oder kalt?
So um, ich glaub mittel.
Mittel.
Was heißt 22 Grad?
Ja, so 20, 21, so was, würd ich schätzen, ja.
Ja, gut, da schlaf ich wesentlich kälter. Und deswegen, dann hab ich einen kalten Nacken und der muss erst mal aufwärmen und dann macht der Rest der Körper, der restliche Körper kommt da so hinterher.
Und was ist also, was ist jetzt richtig? Nur mit dem Rücken ist das richtig?
Das ist das Richtige, ich find—
Weil wir dürfen jetzt hier nicht so was auskucken, das muss rage-spätig sein und für die Leute Engagement produzieren.
Ich war, nein, darum geht's nicht. Ich bin ernsthaft schockiert gewesen, als Katharina Kargschon mir sagt, sie lässt sich da alles ins Gesicht prasseln. Das find ich so dumm.
Das ist eine reale Situation.
Man ist ja komplett weg.
Ja.
Ja, das stimmt.
Aber.
Ihr seht ja nicht mal mehr was, ihr hört da nichts, ihr seht da sowieso nichts.
Was ich trotzdem an euch beiden richtig faszinierend finde und auch ein bisschen dumm irgendwie. Das hab ich nämlich jetzt über euch beide, jetzt über dich gerade und über dich gestern gedacht, weil wir hatten ein Gespräch, Schmitti, da ging es darum, dass du meintest, wenn du bei mir wohnen würdest, in meiner Wohnung.
Ja.
Dann würdest du, ähm, in der einen Etage die, äh, so, so Überwachungskameras machen, weil du dann gar nicht aushalten würdest, wenn du unten wärst, was könnte oben passieren, ne?
Ja.
Und da denk ich so: Ja, aber das ist doch gar nicht das echte Leben, dass man die ganze Zeit so, wenn man ins Bett geht, sich so gruselt, dass da irgendwelche Monster kommen.
Natürlich.
Und du auch mit deiner Dusche.
Natürlich.
Wer soll denn, wer soll denn da in deiner Dusche stehen? Das macht doch gar keinen Sinn. Das versteh ich gar nicht.
Genau, das ist keine, das will ich zugeben, das ist keine realistische Angst, aber stell dir mal vor.
Ja.
Das ist wirklich.
Weil ich will gerne mal eure Bilder wissen. Wer kommt da in eurer Vorstellung?
Das ist eine klassische Gruselangst.
Eine Bande. Also bei dir kommt irgendeine Bande.
Ja.
Und was wollen die?
Die fesseln mich und dann wollen sie.
Deine Diamanten klauen die damals bei Kim Kardashian in Paris?
Keine Ahnung, die denken ja vielleicht, da ist was zu holen, auch wenn gar nichts zu holen ist.
Ja. Also bei dir kommen so paar Stück.
Aber was passiert dann?
Der junge Nachbar in der Tennis-Hose und fragt, ob du Eier hast.
Ja, das.
So was.
Zum Beispiel. Aber ernsthaft, du hast ja, also wenn man eine zweigeschossige Wohnung hat.
Mhm.
Und da oben ist sogar auch noch eine Tür zu einem Treppenhaus.
Ja, ja, ja.
Hundert Prozent hätte ich da sofort sieben Kameras auf die Tür gerichtet, auf jedes Fenster und auf den Balkon, der bei dir auch oben ist.
Ja.
Wie kann man da oben, vor allem bei jedem Geräusch, würde ich halt aufwachen, Licht anmachen, würde ich irgendwie so ans Handy gehen, würd gucken, dass da oben das Licht in der Hoffnung, dass wenn jemand drin ist, dass er wegrennt.
Aber ich will's noch mal wissen, weil, weil ich, ich möchte jetzt für mich prüfen, ob ich euren Grusel in mein Leben integrieren will. Weil ich bin völlig, was das anbelangt, angstfrei. Also deswegen will ich wissen, was ist die, die, die Sorge, was konkret passiert? Also es kommt eine Bande.
Also.
Ab wann ist es eine Bande, vier Männer?
Ich, ich hab diese Angst nicht.
Nee, du kannst ja gleich deine Angst feststellen.
Nein, ich glaube, es geht gar nicht um was konkret, es geht, glaub ich, um den, kennt ihr Mulholland Drive?
Ja.
Habt ihr den gesehen?
Ja.
Da gibt's den Moment, wo der eine hinter den Diner geführt wird, die beste Szene des ganzen Films, und der kriegt gesagt, dahinter, hinter dem Diner ist ein gruseliger Mensch.
Ja.
So was hat man noch nicht gesehen, und wenn man den sieht, kriegt, äh, stirbt man vor Schreck. So, jetzt sehr, sehr runtergesprochen, so ganz, ein bisschen anders erklärt. Und, ähm, dann gehen die beiden, also gehen die zwei Männer hinter den Diner, gucken, ob da der Gruselmann wirklich ist. Und dieser, dieser Weg dorthin.
Oh.
Und inklusive, da ist ein Gruselmann.
Ja.
Ähm, das ist die Vorstellung. Also mir geht's gar nicht darum, dass da auf einmal die Bande oben irgendwas ausraubt, sondern der Moment, dass ich Geräusche höre, ich geh diese Treppe, äh, raus oder ich geh aus dem, äh, Schlafzimmer, Treppe hoch, guck, und dann werkeln die da irgendwo rum.
Ja.
Horror. Oder ich überrasch die aus Versehen und in ihrem Schreck hauen die mir eine rein.
Weißt du was, aber der, der Witz ist, ich glaub, in meiner Vorstellung ist es so, wenn so ein Einbrecher in die Bude kommt, ne, und dann geh ich so hoch und dann steht er da, ne.
Ja.
Ich glaube, dass mein Problem ist, dass ich mir das zu realistisch vorstelle. Weil ich würd dann so kurz erschrecken, würd ich so sagen so: "Hey!" Ne, der fummelt da irgendwas. Dann würd ich sagen so: "Hey, was soll das?" Und dann würd der so auch gucken: "Oh, hier ist ja jemand", ne. Dann würden wir so glotzen, dann ich in der Unterbuchs, dann würd ich sagen, dann würd ich sogar noch sagen, vor Höflichkeit erstickend: "Gehen Sie!" Dann würde er wahrscheinlich so: "Äh, gut", und dann geht der einfach. Ich glaube, exakt so würde es sein.
Ich seh da sofort Rudi Tschern.
Dann würd ich mit so zittriger Hand die Polizei rufen und sagen, da war einer, die so: "Ja, wer?" und so, da wird auch gar nichts draus werden und das, das wäre die ganze Nummer.
Aber Aktenzeichen.
Das ist der, das ist der.
Du wirst da gefesselt und auf Versehen bringen, bringen sie dich um.
Weil ich seh nicht bedrohlich aus. Ich, ich ruf, ich bin irgendwo.
Aber du hast ja taff.
Ich, für den seh ich so aus: "Wow! Wow, wow, wow, wow!" Und dann geht er.
Also ich hab ne, so eine Situation mal gehabt und, äh, in meiner alten Wohnung, ich hab mal vor, ja, so vier Jahren oder sowas.
Ja, du hattest mal einen auf dem Dach, ne?
Ich hab, genau, ich hatte, hatte mal eine, da war's, da war's, äh, war's richtig oben und so, und, ähm, das Problem an der Wohnung und das hat mich dann auch sozusagen, äh, weiter beschäftigt. Ähm, und jetzt ist es sozusagen kein Problem mehr, weil diese Möglichkeit nicht mehr besteht. Ähm, aber ich hatte das mal, dass, äh, ich, äh, einen Anruf bekommen hab vom Nachbarn und da hat dann einer gesagt: "Da steht einer auf deinem Dach und der will da wohl runter."
Ja.
Und dann hab ich gedacht, das kann nicht wahr sein. Ist das wirklich so? Dann habe ich die Polizei gerufen, hab gesagt.
Weil die Angst war, der geht übers Dach auf deine Terrasse, ne?
Genau, ja, ja, so. Das ist mittlerweile sozusagen ein Problem, über das ich mir keine Sorgen mehr machen muss, aber der Schreck sitzt mir noch, äh, im, im, in den Knochen und dann bin ich da hingefahren, äh, die Polizei ist gleichzeitig losgefahren, ich war vor der Polizei bei mir zu Hause, ich bin dann hoch und da sehe ich zwei Leute, die da immer noch stehen, das war so Abendsonne und ich sehe die Silhouette von denen und dann bin ich wie Tom Cruise über die Dächer gelaufen und die sind weggelaufen.
Mhm.
Aber langsam.
Aber warst du auch hellgut?
Nee, ich hab nicht hellgerufen, aber ich bin hinterher, weil ich dachte, wenn ich jetzt nicht rauskrieg, was hier los ist, dann kann ich ja sofort ausziehen. So, und dann bin ich hinterher, hinterher, dann kam die Polizei, die hat dann mittlerweile meinen Nachbar reingelassen, die Tür war auf, die standen dann oben, haben gesagt, ich soll zurückkommen hier und nicht den Sheriff spielen, ne, die waren so genervt von meinem Aktionismus. Und dann hab ich, dann hab ich aber die zwei noch, äh, am Schlawittchen gepackt und dann war das so einer, der, äh, mit, das war ein Mieter von irgendeiner anderen Wohnung und so ein Schornstein, Heini, und der wollte dem zeigen, wie mein Schornstein aussieht, weil der da auch so einen bauen wollte.
Also ich hatte da offensichtlich irgendwie so einen Schornstein, was weiß ich. So, und der war irgendwie gemauert und der sagte: "Ja, wir können mal rübergehen zum Nachbarn, dann zeig ich ihm mal den Schornstein von dem." Und das war aber in so einer Zeit, wo es so zwei, drei andere Sachen noch gab, die irgendwie besorgniserregend waren und deswegen passte das ganz gut ins Bild. Da bin ich aber tatsächlich, bin ich über diese Dächer gelaufen, ohne nachzudenken, und das ist ja auch, man weiß ja mal gar nicht, ist das hält das jetzt alles oder so?
Natürlich nicht, ja.
Und du läufst da, ja, du läufst, da machst ja genau dasselbe, du läufst ja bei anderen Leuten dann übers Dach, ne, also du löst ja im Prinzip dieselbe Situation aus.
Und wo bist du dann hin, so mit der Aufregung und der Wut? Weil das war ja eine ganz normale Situation.
Ich, ich hab, na ja, was heißt normal nicht, ich hab dann gesagt, ob die doof sind, so, dann können die ja mal fragen, ne. Und die waren aber dann natürlich nett und erwischt und, und so, und dann hat man sich, also irgendwie ist man ja froh, wenn sich dann ein Wohlgefallen auflöst und dass es einfach nur eine Blödheit war von denen. Aber ich weiß, woher diese andere Angst kommt, wenn ich dusche, das hat nämlich was mit Hören zu tun. Das liegt wirklich, ich kann dir konkret sagen, welche Situation meiner Kindheit, ich glaub, ich weiß nicht, ob ich's dir schon mal hier erzählt hab, dafür sorgt, dass ich, ähm, in solchen Situationen, wo ich nicht genau höre, was los ist, nämlich genau das andere, immer so Angst habe, mich gleich ganz doll zu erschrecken.
Und daher kommt auch so ein bisschen das Irrationale. Das war so, dass ich früher in meinem Elternhaus oben in meinem Zimmer laut Musik gehört hab.
Ah, das hast du wirklich mal, ja, das versteh ich ja.
Und mein, und mein Vater war unten.
Mhm.
Und hat, weil sie Fernsehen geguckt oder irgendwas gemacht und war genervt davon, dass ich laut Musik gehört hab. Und dann hat der, äh, Stufe eins, sitzt er in seinem Fernseher und sagt: "Jetzt mal die Musik aus!" Hab ich nicht gehört. Dann schon Stufe zwei sauer, steht er auf, schreit aus dem Wohnzimmer: "Du sollst die Musik ausmachen!" Stufe drei sauer, unten an der Treppe: "Ich hab gesagt, du sollst die so..." Und dann hoch, dann ist der schon in Stufe acht sauer. Und ich hab nichts mitgekriegt. Ich hör noch, ähm.
Beat it.
Ich hör noch "Lord of the Boards", was man so gemacht hat, von Guano Apes oder so.
Ja.
Also Rock.
Ja, krass.
Krasser Rock. Und dann, ähm, oder H-Blocks.
Mhm.
Und dann ist er in Stufe zwölf wütend, steht er auf einmal hinter mir.
Oh, das ist wirklich ein kalter Schrei.
Und schreit mich an, richtig mit einer roten Wutbombe, dass ich die Scheiße endlich ausmache, was mir einfällt und warum ich nicht höre und dies und das und so, ne. Und ist wirklich komplett und ich, und ich, und ich zoome praktisch in den bereits passierenden Vulkanausbruch hinein. Und, und diesen Schreck, den ich da gekriegt habe, der sitzt mir einfach noch auf der Seele. Das muss ich so sagen. Und das hab ich auch beim Duschen, denk ich, das ist laut hier, und dann irgendwie, dann dreh ich mich um und da steht einer.
Mhm.
Bei mir ist es auch den, der Moment, es kann sein, dass ich den irgendwann mal erzählt hab, aber wenn, dann war's erst das halbe Jahr Baywatch. Ähm, ich war allein zu Hause, meine Eltern im Urlaub, weil wir fünfzehn, sechzehn so, und auch drei Geschosse, drei Geschosse, ne, ähm, ganz oben unterm Dach war meine, meine Kinderbutze. Und dann hör ich auf einmal unten Geräusche, ähm, und wirklich Horror. Dann gehst du ja so, machst die Tür auf und lauschst so in den, ins Haus rein, hoffst, dass einfach nichts mehr kommt.
Ja, wo man den eigenen Herzschlag so hört, ne.
Man hat aber wieder Geräusche, so ein Gepolter und dies und das, ne, also du wusstest, da unten ist jemand. Und drei Uhr, drei Uhr in der Nacht.
Oh Gott.
Dann bin ich ein Stockwerk runter in die Küche, hab mir so ein Riesenmesser geholt.
Ja.
So.
Voll überreagiert schon.
Nein, aber das, das wollte ich nämlich gerade erzählen, aber erzähl mal weiter, weil dazu gibt es auch, äh, einen Gedanken, ja. Auf jeden Fall Messer und dann hör ich immer noch so Geräusche, ähm, noch ein Stockwerk tiefer, wo auch die Haustür ist. Und dann nehm ich das Messer und geh wirklich wie in einem Horrorfilm, so ganz langsam. Ich wusste auch, an welcher Stelle die Treppe knarzt und so, und das hab ich vermieden und dann bin ich da so runtergeschlichen. Und, ähm, geh um, da geht man so nach der Treppe um die Ecke und sieht dann die Haustür und die stand sperrangelweit auf nachts um drei.
Und hat sich rausgestellt, ich bin dann, ich hör dann Schritte kommen und ich hab mich dann in die, ähm, da neben ist so eine Waschküche, da hab ich mich wirklich mit dem Messer so versteckt. Und dann war das die zu der Zeit angehend demente Untermieterin, die nachts um drei auf die Idee kam, ähm, den Müll rauszubringen.
Und hast du sie erstochen?
Nee, aber es war kurz davor. Und das war so, also das, die, der Moment bis dorthin, das war so ein Horror. Und dazu meine Korfu-Horrorstory.
Ja, ja, ja.
Wo das Licht an, aus und so.
Ja, vergessen.
Das sind die Sachen. Was du erzählt hast gerade über den Dächern oder so, ich glaub, wenn ich wüsste, wenn ich einen Anruf krieg, bei dir im Garten ist jemand oder, ne, der, der macht sich jemand am Fenster zu schaffen und ich kann von außen da hingehen und ich weiß, was auf mich wartet, das ist nicht das Problem.
Ah ja. Ja, okay, ja, verstehe.
Sondern genau diese Angst vor diesem Erschreckt werden, was, ne, ähm, dieser, dieser Horrormoment da hinzulaufen.
Das ist auch manchmal, denk ich mir auch, also, äh, ne, also man verhält sich dann ja so, weil das nämlich, zu dem Thema Messer wollte ich auch noch was sagen, weil ich natürlich auch mit dem Messer rumgeflitzt bin, wenn ich irgendwas gehört hab. Ich bin auch mit dem Messer durch die Dachhaus gegangen.
Was man denn da eigentlich mit.
Genau. Und man dann, also die Chance, dass du entweder aus Versehen es tatsächlich schaffst und jemanden Unschuldiges tötest, ist sehr hoch.
Ja, man eskaliert ja auch total. Ne, nimm meine Situation.
Ich wollte nur kurz.
Ich stünde da direkt mit dem Messer und der Typ so: "Äh, ich will ja nur kurz was klauen" und dann legt er es mit dem Messer und er schießt mich dann sofort.
Ja, genau, das lernst du dann später, aber wir waren in unseren Beispielen ja, äh, acht, neun Jahre alt. Und da nimmt man sich halt so ein riesengroßes, so ein riesengroßes Messer, mit dem normalerweise das Puten-Geschnetzelte gemacht wird. Und damit flitzt man dann durchs Haus, in eine, einfach, weil man denkt, ja, was soll ich denn sonst machen, ne?
Ja.
Wenn man ja auch noch klein ist, Pistole hatte ich nicht.
Baseballcoil ist eigentlich das Beste. Kannst du jemanden auf Abstand halten, du kannst auch glaubwürdig, ähm, vermitteln, dass du kein Problem hast, da draufzuhauen.
Mhm.
Bei einem Messer ist so, hm, machst du's wirklich, ne?
Das lässt man, ne?
Ja.
Ja, also ich kann das auf jeden Fall nachvollziehen, aber ich glaube, mein, mein Haupthorror, das ist vor allen Dingen, also man verhält sich ja auch so wie andere Leute in Filmen, ne? Man ist ja geprägt durch andere Leute, die sich, die irgendwie das Haus verteidigen, ne, dass man dann sich so verhält wie die, weil man das einfach nachspielt, so intuitiv. Und, äh, ich glaube, auch daher kommen natürlich ganz viele andere, also warum hat man jetzt, ich glaube, das nennt sich Thalassophobie, dass man so die, die, die Angst vor tiefem Wasser beispielsweise. Weil man immer seine Beine von unten sieht, das ist natürlich die Kameraeinstellung aus dem Weißen Hai.
Ja.
So, das ist eine Kameraeinstellung, die hat man im Kopf, weil man die zu früh gesehen hat und sich daran gewöhnt hat. Das ist ja keine Perspektive, die man haben könnte eigentlich, dass man so seine baumelnden Beine so im Wasser sieht.
Aber ich krieg diese ganzen Gruselsachen nicht, weil ich genau das nicht will, was euch passiert ist. Ihr habt im Kopf Platz gemacht für diese schrecklichen Vorstellungen aus diesem Film und die mixen sich alle zu so einem großen diffusen Grusel und ich mag das gar nicht haben.
Wir haben, ich hab zum Beispiel, ähm, war, war's so, wir hatten mal ein, äh, also als ich auch schon erwachsen war, auch, ähm, ähm, in ein paar, äh, Wohnungen schon her. Da, äh, gab's so ein, äh, so einen kleinen Jungen, der, ähm, hat bei uns gewohnt in, im, praktisch im selben Haus und der war, ähm, so wie ich früher eigentlich auch bei unseren Nachbarn, was aber in Berlin natürlich ein bisschen unüblich ist, dass der einen auch mal so besucht hat. So, der hat dann einfach geklopft und kam dann so rein und war dann so da. So, und dann hat der mal Schokolade bekommen oder war einfach da und hat einen so voll gequatscht.
Der war so einfach ein mitteilungsbedürftiges, nettes, kleines Kind. So, und das ist aber Jahre her. Und der war damals halt so niedlich und war so vielleicht fünf, sechs Jahre alt. Und manchmal ist dann auch der Horror, wenn ich denke, ich dreh mich dann so um und das ist irgendwie zehn Jahre her und dann steht er, ist ja immer noch fünf. Steht er da und sagt: "Ich wollt euch mal wieder besuchen."
Oh Gott, sehr horror.
So, und ich hab ja mit dem, ich hab den ja nie wieder gesehen.
Da krieg ich einen Schreck.
Und wo ich so denke, das kann, und dann, und der ist aber ganz nett und so wie früher. Hast du Schokolade? Und das ist aber.
Oh nein, sorry.
Das ist aber ein Uhr nachts. Und ich, und, und, und man, man kann ja da keine Aggression aufbauen, weil das ist ja ein kleiner, niedlicher Junge, man weiß aber, das kann nicht sein, dass der jetzt hier ist, weil der ist, A, ist das acht, neun Jahre her.
Mhm.
Und wie bist du hier reingekommen? Und warum, jetzt fragt der nette Sachen, da gehst du ja nicht mit dem, mit einer Baseballcoil auf den los, sondern du bist ja einfach erst.
Doch, hundert Prozent.
Ja.
Hundert Prozent.
Ja, da bist du Zombie-erprobter, ne?
Ja, du weißt, das ist ein Trick, ne?
Ja, du weißt das.
Ja.
Das ist ein Formwandler. Und wenn man dann losgeht, dann verwandelt er sich in das, was er eigentlich ist, ne?
Ein Monster.
Ja, und wenn nicht? Verwechselt.
In Knast.
Ja. Verwechselung, sah ähnlich aus.
Sah ähnlich aus, ne? Zusammengeknippelt, ne?
Ja, also davor hab ich dann auch Angst.
An Halloween.
Da gibt's Saures, ne?
Davor hab ich, hab ich auch Angst und das ist aber so ein Gruselding. Das, das kommt auch daher, dass ich früher gerne Domian geguckt hab, äh, der immer, ähm, Domian, muss man vielleicht erklären für die Jüngeren, das war so ein, äh, Fernsehpsychologen-Onkel, der hat im WDR eigentlich, also auf Radio 1 Live und, oder im WDR oder so hatte er eine, eine Call-in-Sendung und die kam immer von ein Uhr nachts bis zwei Uhr nachts und hat dann, äh, Schmidt, ich mach dir grad ein Bier auf, deswegen mach einfach so.
Und der kam immer von, von, äh, ein bis zwei Uhr nachts und da haben Leute angerufen, die konnten dann, es gab manchmal freie Themennacht, manchmal gab's vorgegebene Themen, dann konntest du dein Leid klagen oder deine persönlichen.
Ja, über Sex reden.
Über Sex wurde viel geredet, äh, aber auch über paranormale Phänomene manchmal.
Ja.
Und das ist, kommt natürlich mitten in der Nacht, wenn man empfänglich ist für sowas, da kannst du um vierzehn Uhr nachmittags, kannst du drüber lachen, aber.
Ja, ja.
Nachts, wenn, wenn, wenn alles, äh, wenn alles dunkel und ruhig ist, ne.
Ja, das ist so.
Ja, ja, ja. Wenn, wenn, ne, Akte X-Wetter, draußen hängt der Nebel überm Feld.
Das ist so, da bin ich gar nicht empfänglich für so, so Geisterscheiße.
Aber wenn da Leute an, nee, ich eigentlich auch nicht, aber wenn da Leute anrufen.
Du hörst die Geisterleute vorne.
Nein, aber wenn da Leute anrufen, die irgendwie sowas Vertrauenswürdiges in der Stimme haben. Es gibt manchmal welche, wo du nach Minute eins weißt du, das ist ein Selbstdarsteller, wie sich da irgendwie, äh, hat sich da was ausgedacht und will da mal ins Fernsehen. Und dann gibt's aber Leute, die wirken nicht so, als hätten sie sich das ausgedacht, weil man, weil die glaubhaft unter der Situation gelitten haben.
Vielleicht haben sie das nur von der Seele geredet.
Vielleicht haben sie ja Wahnvorstellungen, kann ja alles sein, aber man denkt halt ganz kurz, es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die.
Ja.
Versteht man vielleicht nicht. Wer weiß? Ja.
Kommst du jetzt wieder mit deinen UFOs?
Wieso? Du kamst mit meinen UFOs letztens, du hast mir irgendwie geschickt, die, du hast irgendwo einen Alien entdeckt oder wie war das? Ich hab das nicht genau gelesen, weil das so langweilig war.
Ja, das war dir zu langweilig, weil die halt nicht in irgendwelchen Raumschiffen rumgeflogen sind, sondern wie ich prophezeit habe, wird gerade die Wahrscheinlichkeit, dass es außerirdisches Leben gibt, wieder hoch eingeschätzt. Aber man redet von den mikroesten Mikrobakterien, die irgendwo in einem Planet da irgendwo vielleicht irgendwo festsitzen können.
Langweilig.
Aber nicht mit, mit dem, äh, Raumschiff da rumfliegen.
Ja, wenn die kein Raumschiff haben oder, weiß ich nicht, irgendwie Nase und Augen und vielleicht eine Pistole oder so, das interessiert mich dann nicht. Die sollen kommen, die sollen so eine glitschigen Halbmenschen sein und dann sollen die irgendwas fragen, so, und sollen uns was erzählen. Und dann sollen, vielleicht haben die ja diese Box gefunden, weißt du, wo wir, wo wir, ähm, oder das, was ich hier von Joko Manns eingeschossen hab, vielleicht haben die das ja gefunden. Das ist Nackbild. Und sein Haustürschlüssel.
Enraged ist ja das Jugendwort, äh, des Jahres aktuell und ich glaube, es ist wirklich so ein, da eine ganze Kultur hinter steckt, also Leute mit Dummheit zu provozieren und es hält jetzt sogar Einzug, äh, in mein Google Maps Navigationsgerät, weil wenn ich zum Studio fahre, dann sagt er immer so Richtung, ich glaub Magdeburg, Leipzig, Dresden einordnen. Und dann sagst du immer: "Jetzt drei Meter Richtung Magdeburg, Leipzig, Dresden." Dann denk ich, was ist denn dieses Leipzig? Und es ist wirklich Leipzig gemeint und ich bin fest davon überzeugt, dass Google das extra programmiert hat, nur um einen wütend zu machen.
Und jetzt will ich kurz über diesen Podcast rausfinden, ob in Leipzig Google auch Leipzig sagt, also mit E, ohne I, und oder ob das ein Berlin-Phänomen ist, um nur Berliner wütend zu machen. Und das, da brauchen wir jetzt diesen Podcast, damit die Leute das mal rausfinden.
Google Maps ist das dümmste.
Das möchte ich gerne geklärt wissen.
Ist die dümmste App, die ich hab.
Ja?
Ja, das hab ich dir doch erzählt, das ist doch die, die immer selber nicht weiß, ob irgendwo Baustellen sind.
Die, stimmt, die immer nachfragen.
Noch da, noch da.
Noch da, noch da, ja. Aber Leipzig ist doch frech. Deutsch, Frau, Leipzig.
Wie soll denn Google Maps sonst rausfinden, ob da eine Baustelle ist?
Ist mir doch scheißegal, dann mach ich das in der App nicht.
Wie ist denn das bei deinem, bei einer, bei deiner Blitzeralarm-App?
Wie, das ist.
Die darf man ja nicht verwenden, sowas halt gar nicht.
Die darf man ja nicht verwenden, aber so theoretisch würdest du ja da auch einmal draufdrücken.
Keine Ahnung, muss ich.
Wenn da der Blitzer noch steht.
Ja, wenn das Leute machen, wenn, wenn man sich darauf geeinigt hat, dass wir jetzt hier so kommen.
Denkst du, der Herr Google fährt da mal zur Autobahn und guckt, ob der Stau noch da ist?
Ja, der hat ja irgendeinen Satelliten, da soll er gucken, ob da noch.
Nee, Stau kriegt er ja hin.
Ja.
Natürlich, weil man's wahrscheinlich merkt, wenn ein paar Autos, äh, zum Stoppen kommen.
Ja.
Aber eine Baustelle, ob da eine Spur gesperrt ist.
Ja, dann soll er sich einen neuen Satelliten kaufen, wo er das sehen kann. Das ist mir scheißegal, wie der das macht. Ich frag jetzt auch nicht nach, wie, wie, äh, ich, ähm, und weißt du, wenn einem sagt, Telefon geht so, dass einer klingelt, einer macht die Stimme nach, es ist mir egal, wie das funktioniert. Das ist so, das soll funktionieren und ich will nicht Google Maps anwerfen und dann fragt der mich die ganze Zeit, ob dies noch da ist und das noch, da sag ich: "Alter, mach deinen Job."
Finde auch, lass ihn mal, man soll ja nicht mithelfen müssen.
Dann geh vorher einmal die Strecke ab wie Frank und dann fahren wir los.
Mhm. Die Strecke abgehen.
Ich find das eine Frechheit. Ähm.
Oft lassen wir uns ja irgendwie so, ähm, also dahin reißen, auch über die, die Jugend zu schimpfen, über die Arbeitsmoral der Jugend. Man stellt sich die Frage als Boomer: "Was wollen die eigentlich noch erreichen? Was kommt da noch, ne? Haben die was anderes vor als Work-Life-Balance und so weiter, ne? Ist alles besprochen? Nehmen das nur zu kennen?" Und das, das wird oft so übertragen und manchmal tut man denen auch so Unrecht. Ich habe jetzt erfahren und ich weiß nicht, ob ihr das wusstet.
Mhm.
Dass hier bei Florida TV ein Wettbewerb ausgerufen wurde.
Ja.
Weiß ich nichts von.
Weißt du nichts von?
Nein.
Der sich über Wochen angebahnt hat, ich weiß gar nicht, wie er zustande kam, aber, ähm, es ging darum, es wurde gewettet, dass drei Personen, die hier bei Florida beschäftigt sind, ähm, möglichst viele Cheeseburger fressen können.
Ach.
Und dann hat sich eine Chatgruppe, ein Discord-Channel und, und, und, es wurde eine Live-Übertragung, äh, geplant und es kam.
Das ist ja sensationell.
Ja, es kam der Tag, an dem die komplette Etage zu einem Burgerladen gefahren ist.
Welche Etage?
Die Etage von Thomas Mar.
Zwei.
Zwei. Und ich weiß nicht, ob von der einen.
Ist da Fabi noch beteiligt, weil der hat das vor zehn Jahren schon mal behauptet.
Ja, und, ähm.
Ist er beteiligt?
Der ist beteiligt.
Ah, okay.
Das war einer von den dreien, der andere war unser Benni.
Oh, ja.
Und ich glaub Severin noch.
Ja, ja.
Äh, die drei, das, das waren die letzten.
Ja, Benni hat, Benni hat, äh, ähm, den, den Körper eines Vielfressers. Der hat nämlich, wenn du dir diese Vielfresser anguckst.
Diese Hotdog-Wettbewerbe.
Hotdog-Wettbewerbe angucken, das sind entweder sind das ganz zierliche kleine Männer oder so welche wie er, die so sozusagen nicht dick sind, aber einen langen Körper haben, wo man das Essen irgendwie hochkant stapelt.
Ja. Also Benni ist ja eh eine Legende, was das angeht.
Ja.
Der, wenn man mit zehn Leuten in der Mittagspause essen war, bei auf acht Tellern ist was liegen geblieben, er hat alle acht Teller noch weggefressen.
Ja, ja.
So, äh, das, das ist.
Wie bei den Flintstones, dieser Dino, der immer Mülleimer alles auffrisst.
Ja.
Ja.
Ja. Satt hab ich Benni noch nie erlebt.
Mhm.
Sondern er kann immer alles essen.
Boah, ist das spannend.
So.
Aber warum weiß ich das? Aber da hätte man doch noch wetten können oder wie ist das gegangen?
Wurde auch gewettet, es wurde alles gemacht.
Oh Mann.
Und es gab auch einen Livestream aus, äh, aus dem Burgerladen.
Wirklich?
Ja. Und es wurde.
Oh, da hätte ich gerne Geld gesetzt.
Ja, natürlich.
Jetzt, wo mein Neobett jetzt abgeschmiert ist.
Ja. Und ich würde jetzt mal den Gewinner anrufen, der weiß von nichts.
Ah, ja, super.
So, erstmal gratulieren, müssen wir lüften.
Aber hast du den Livestream verfolgt?
Nee, ich hab da auch erst danach erfahren.
Ja, okay.
Auf sowas werden wir ja irgendwie ausgeschlossen.
Ja. Also das, das heißt, der Gewinner soll aber auch, warte mal, ich, ich will doch erstmal eine Reportage, wie das abgelaufen ist.
Das kann ich ja nicht, ich war nicht da. Ich war nicht da.
Aber müssen wir nicht erstmal einen Zeitzeugen anrufen?
Nee, das machen wir mit ihm gleich.
Okay.
Er ist ja Zeit, wen rufst du denn jetzt an? Also den Gewinner, wer, wer ist der Gewinner?
Das ist spannend.
Das ist Fabi.
Nein. Wirklich, aber Fabi erzählt seit zehn Jahren, dass er das kann.
Ja, Fabi als, als Elder Statement hat er, äh, weil, weil, weil zum Beispiel Severin ist ja neu dazu oder verhältnismäßig neu und, und Benni und Fabi sind ja wirklich alte Haare.
Aber Fabi sagt, dass wirklich schon seit Zirkus Halli Gulli Zeit er es kann, weil es gab immer zwei Live-Events. Es gab das, was Fabi angeboten hat mit den Cheeseburgern und dann hat er sich aber immer so gescheut, das in die Tat umzusetzen, deswegen freu ich mich, dass es jetzt mal passiert ist. Und das andere war, dass ich doch, äh, gesagt hab, ich traue mir zu, mir auf dem Konferenztisch einzupissen.
Ja.
Und dann sind wir uns aber nicht über die Finanzen einig geworden und nicht über die Tatsache, dass Klaas wollte das auch live, äh, ins Fernsehen streamen.
Ja.
Oder, oder, oder es zumindest aufnehmen und ich hab gesagt, es darf nicht vervielfältigt werden.
Ja.
Ist eine einmalige Aktion und da, äh.
Es wurde gezweifelt, dass du das schaffst.
Genau, und ich hab gesagt, ich schaff das, ich mach das, kein Problem. Und es sollte aber nicht so Marina Abramowitsch-mäßig dann gefilmt werden und dann ist es noch für tausend Jahre da und irgendwann ist es mal eine Ausstellung im Gropius-Bau, sondern ich wollte es wirklich einmalig machen.
Aber wir können es jetzt hier machen.
Nein, nein, nein.
Wir können was ausmachen.
Das müssen wir, das können wir gerne für nächste Woche planen, aber es muss erstmal finanziell auch.
Ich bin nicht immer noch nicht überzeugt davon und gerade wenn wir finanziell reden, möchte ich die Möglichkeit einer Übertragung nicht jetzt direkt ausschließen.
Dann so war's ja letztes Mal.
Ja, aber so verhandelt man nicht.
Wir sind wieder in derselben Schleife.
Das ist auch gut.
Deswegen rufen wir jetzt erstmal Fabi an, schön, dass es geklappt hat.
Aber weißt du, habt ihr eure Fragen parat?
Ja, aber erstmal bitte, das ist so ein bisschen mit Spannungsbogen, wie ist es abgelaufen? Er soll es ein bisschen beschreiben erstmal, ne?
Ja. Ist er jetzt bei der Arbeit?
Ich hoff's.
Hallo?
Hallo Fabi, der Thomas Schmidt hier, guten Tag.
Was ist passiert?
Äh, gar nichts, ich muss, ähm, aus Transparenzgründen dir sagen, du bist im Podcast Baywatch Berlin, in deinem Lieblingspodcast, den du jede Woche hörst.
Wow, endlich.
Ja. Fabi, mir ist zu Ohren gekommen, es gab einen Wettbewerb, der an mir vorbeigegangen ist und auch an Klaas und auch an Jakob.
Ja, das, äh, kann sein, ja.
Ihr habt also ganz viele Cheeseburger gefressen und du warst da an vorderster Stelle, ja?
Ja, genau, ja.
Kannst du mir kurz berichten, uns kurz berichten, wie das Ganze abgelaufen?
Also, ähm, ich weiß nicht, also es geht eigentlich, es hat eine sehr lange Geschichte.
Ja, mach's kurz.
Genau, also.
Nein, aber weil Fabi das schon so lange sagt, ne? Fabi, du, du behauptest es ja schon seit fast zehn Jahren, dass du die meisten Cheeseburger essen kannst.
Genau, das, äh, war eine Behauptung, die ich aufgestellt habe und, ähm, ja, das, ähm, hat sehr lange gedauert, bis wir dann einen Termin gefunden haben, das mal zu prüfen.
Zehn Jahre.
Ja, genau.
War der Termin in der Arbeitszeit oder Feierabend?
Nee.
Ja.
Ja, also.
Ja.
Äh.
Naja. Ja, ja, okay. Ist ja auch im weiten Sinne Unterhaltung.
Das war ein Teambuilding-Event.
Genau.
Ja, das.
Aber wie, wie, aber, aber Fabi, erzähl doch mal, also wie hat es sich jetzt dann zugetragen, dass es jetzt sozusagen dann doch nochmal an Relevanz gewonnen hat, dass man gesagt hat, nun ziehen wir es durch? Also welche, wie, was für eine Konstellation, Sternenkonstellation stand jetzt günstig, dass es nun doch geklappt hat?
Also, ähm, ich war's ehrlicherweise leid, diese fiesanten Kommentare von anderen Mitarbeitern zu hören.
Er wurde reingeragebaited.
Genau, ja, eigentlich wurde ich reingeragebaited, das stimmt, ja. Wahrscheinlich war's das. Ähm, also mir wurde mehrfach dann gesagt, äh, ich könnte doch viel mehr essen und, ähm.
Ja, ja, Benni vor allem, ne? Und wer war noch dabei? Severin, oder?
Severin, ja, genau.
Genau, okay, und dann seid ihr alle da losgezockelt, ne, und irgendwie in den Burgerladen und die, es war die ganze Etage war da unterwegs, oder wie?
Ja, ein paar mehr noch.
Ach so, ah ja, also die halbe Firma war da quasi.
Mehr als eine Etage, wie viele Leute waren in dem McDonald's, ey? Also es waren auf jeden Fall, also es waren auf jeden Fall mehr als so 25, würde ich sagen.
Aber jetzt ist doch die entscheidende Frage, Fabi, wie viele Burger habt ihr bestellt?
Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.
Nee, bestellt erstmal, damit man weiß, wie viele Stück.
Habt ihr ein Tablett voll gemacht? Habt ihr gesagt, alle Cheeseburger, die stimmen.
Wie laufen die vorbereitet?
Habt ihr das gemacht wie bei Absolute Giganten, dreimal alles? Also das Wichtigste war vorher, zwei Regeln festzusetzen.
Ja.
Das war eigentlich das Wichtigste und zwar die Regel Nummer eins: Es darf nicht, äh, kein Cheeseburger darf wieder herauskommen, sozusagen.
Mhm.
Ähm, und es darf auch nicht getunkt werden.
Ah, so in Dips und sowas.
Genau.
Durfte man was trinken?
Es gibt schon, aber halt nicht in Wasser. Ja, man durfte trinken, aber man durfte eben nicht in Wasser tunken. Das waren eigentlich die zwei Hauptregeln, die es gab, weil es geht ja darum, wie viel man isst.
Ja.
Es geht ja nur ums Essen, es geht ja nicht ums, äh, unkontrolliertes Reinschieben, sozusagen.
Ja. Okay, wie viele Cheeseburger habt ihr bestellt?
Die erste Charge waren, glaube ich, dreimal acht oder so. Wir mussten so ein bisschen drauf achten, dass die immer warm waren, weil wir wollten natürlich nicht so einen Riesenhaufen da liegen haben.
Klar, ja.
Ähm, ja.
Okay, dreimal acht habt ihr euch da, okay.
Genau.
Und gab's da schon Verluste bei den drei Wettbewerbern? Also hat jemand.
Nee.
Nee, okay, die acht wurden geschafft.
In welcher Zeit etwa?
Bitte?
In welcher Zeit?
Ich glaube, die gingen recht schnell. Die ersten acht, das müssen so um die 15 Minuten gewesen sein.
Okay, okay, okay.
Und wann wurde dann die zweite Charge bestellt?
Die wurde direkt quasi eins, also das, weil wir hatten so ein System aufgesetzt, dass man gesehen hat, wenn es zur Neige geht, also wenn jeder von uns nur noch so zwei Cheeseburger vor sich hat oder drei, dass dann auf jeden Fall die nächste Charge schon kommen muss. Da hat sich im Hintergrund Leon drum gekümmert, dass da immer wieder frische Cheeseburger ankommen.
Okay, gut. Leon für alle, die jetzt denken, wer ist Leon? Das ist der Pinocchio mit der Schlangenangst.
Ja, okay.
Das ist Leon.
Und, äh, es gab auch eine Live-Übertragung für die Mitarbeiter, die dann doch irgendwie an der, die dann doch noch arbeiten mussten, nehme ich an.
Ähm, ja, nee, also der, also die Live-Übertragung hat dann nach der Arbeitszeit stattgefunden.
Okay.
Also das war dann für die Mitarbeiter, die irgendwie schon sozusagen, das war ja ein Freitag, ähm, die dann auf dem Weg ins Wochenende waren oder, ähm, einfach, äh, nicht vor Ort sein konnten, ja, die haben sich das dann da im Livestream angeguckt.
Okay, jetzt die entscheidende Frage. Ähm, wer hat gewonnen?
Ich.
Boah.
Wie viele?
Sehr gut.
Wie viele, wie viele Cheeseburger hast du gefressen?
Ähm, 16.
Boah, boah. Und wäre ein 17. denkbar gewesen zu dem Zeitpunkt?
Ja.
Ach.
Also, ich muss ganz ehrlich sagen, ähm, ich hab mir danach auch noch Gedanken darüber gemacht, ähm, und ich glaube, es wäre sozusagen mit größter Quälerei, äh, möglich gewesen, auf die 20 zu kommen.
So.
Aber.
Aber jetzt wär's interessant. Fabi, Fabi sagt, er, ähm, hat sein Limit gar nicht ausgereizt.
Ja.
Es ist noch Open End, da geht noch viel mehr und wir haben.
Ich habe gesagt.
Die Hörer, die das vielleicht auch. Ja, wir haben ja, sagen wir mal, ein High Rocks ist jetzt auch kein Waldspaziergang, ne?
Äh, sag mal, äh, wer war denn zweiter Gewinner?
Ähm, Benni.
Mit wie vielen?
Äh, mit 14.
Oh. Bist du enttäuscht von seiner Leistung?
Ja, da ist er enttäuscht.
Ich bin tatsächlich sehr enttäuscht, vor allen Dingen, äh, aufgrund des Auftretens und der Kommentare, die halt vorher abgegeben haben.
Er hat sich aber praktisch selbst das Maul gestopft, kann man sagen.
Ja, und ich muss, ich muss auch sagen, man hat dann wirklich den psychischen Niedergang auch relativ schnell gesehen.
Ja, ist er zerbrochen? Hat er sich gequält?
Ja, ja, ab Cheeseburger 12 ist er, dann musste er dann rausgehen, dann wollte er die Leute.
Peinlich, ey.
Äh, zu motivieren.
Ähm.
Dann hat er, dann hat er den Burger so zusammengerollt und so, da wusste ich schon, äh.
Feierabend.
Aber, aber, äh.
Cringe.
Äh, was mich interessiert ist, da ist ja dann so eine Stimmung, als wenn's irgendwie eine Schlägerei auf der Schultoilette gibt, ne? Das ist so, das heißt, alle stehen zusammen in so einer Ecke und man denkt so, was ist da wohl los und so und überall kommen die Schaulustigen und so und die Kinder gucken schon durch die Beine, ne, was, was die Männer da machen. Wie reagieren denn da die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wenn da so ein, so ein, ja, so ein großes Event auf einem, so ein sportliches Event auf einmal stattfindet?
Ich glaube, die sind einfach aus Schock, haben die ganz normal weitergemacht.
Ah, okay, gut.
Jetzt noch zum Abschluss die Frage, wie ist, wie fühlt man sich so nach 16 Cheeseburgern?
Also, äh, es ist quasi, also das Ding ist, ich war schon sehr voll, das muss ich sagen, aber ich war jetzt sagen wir nicht, also ich war jetzt, ich hab mich überraschend nicht so schlecht gefühlt, wie ich dachte.
Also wen das zu Hause nicht herausfordert, gegen Fabi anzutreten, weiß ich auch nicht. Also da muss man doch mal die Leute anragebaiten, dass, wenn jemand da schon so locker daherplaudert, 16 Dinger, keine Nachrede.
Man wird schon arrogant.
Da ist noch Platz nach oben.
Ich find aber, das ist, ich finde das aber auch gut, das ist irgendwie so eine Art Kontrakultur zur, äh, zu, zur ganzen Ozempic, äh, Nation, ne?
Ja, natürlich.
Also einmal sagt, komm, also.
7000 Kalorien, da bin ich dabei, ja.
Ja.
Ja.
Naja, gut, also.
300, aber ja, das, das Seltsame ist nur, muss ich sagen, dass ich quasi schon am nächsten Tag, also irgendwas ist in diesen Dingern drin, ähm, wenn jemand das Wort McDonald's gesagt hat, wollte ich sofort Cheeseburger essen.
Ach, echt?
Obwohl, ja.
Ja, weil da so leckeres Nikotin drin ist.
Ja, irgendwas ist da drin. Das ist, äh, ja.
Ah, krass.
Ja, Mensch, äh, also herzlichen Glückwunsch von uns, ne?
Ja, herzlichen Glückwunsch.
Ganz, ganz tolle Leistung.
Überleg dir, ob du hier anfängst.
Herzlichen Glückwunsch auch von mir und der Opa sitzt hier auch und der will auch nochmal herzlichen Glückwunsch sagen.
Ja, und, ähm, toll, also ganz, ganz toll. Bitte lasst uns teilhaben, wenn nochmal so ein Event ansteht. Irgendwann sind auch mal Leute durch den Garten gerannt, da gab's irgendwie so ein blödes Wettrennen.
Mhm.
Ne, da wurden wir auch nicht gefragt, ob wir da mitrennen wollen.
Ja.
Also, wir sind da immer außen vor. Bitte in der dritten Etage mal klopfen beim nächsten dummen Event.
Ja.
Also, unser Jungredakteur Theo hat gesagt, er isst aus Versehen manchmal 500 Gramm Nudeln. Ähm, da ist auf jeden Fall noch Potenzial.
Da ist was drin, ja?
Das schaff ich auch.
Ja.
Also, wir, ja, also wenn ihr irgendwas Dummes plant, hier, weiß nicht, äh, Jetski rennen hier auf der Spree oder so, sagt Bescheid.
Okay.
Gut, also ganz toll, Fabi, bitte, wirklich super. Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Es gibt manchmal auch so Sachen, erinnert ihr euch noch an die Dedektay Senfei?
Ja, ja, ja.
Die hat sich auch mal, ähm, ergeben, die Dedektay Senfei. Ich weiß nicht, ob die noch, die wird immer wieder aktiv, wenn mal wieder was Mysteriöses passiert, wo keiner weiß, also wo ermittelt werden muss hier.
Ja.
Ne, nach, nach Partys oder so muss ja manchmal ermittelt werden. Wie damals früher bei Viva 2, wo einer auf den Schreibtisch geschissen hat. Da gab's die Dedektay Senfei noch nicht, aber man hätte sich die gewünscht damals. Und wenn so eine Sachen hier passieren, äh, kriegt man das mit.
Ja, ich hatte mal auf einem Sommerfest ein Gerücht gestreut, das ist so ein bisschen aus der Hand ge.
Ja.
Hab ich da irgendjemanden verarscht, hab ich gesagt, so, ich glaub, da unten im Keller, da ist was los.
Mhm.
Und dann, ähm, ja, Wochen später hat die Dedektay immer noch ermittelt.
Wir haben, äh, ich hab, möchte auf was anderes Kleines hinweisen.
Das mit McGrib?
Nee, ah, ja, das können wir auch noch kurz besprechen. Also jetzt, wenn wir gerade nur beim, in dem großen Thema.
Beim McDonald's-Kapitel des Podcasts.
Genau, große, großen Themenbereich, äh, McDonald's, genau. Also, es kam jetzt wohl raus, dass damals der McGrib, also dein Lieblingsburger, sowieso so eine Art Reste, Resterampe war für alles, was sie gerade nicht da hatten.
Die hatten, äh, ja, es wurden so viele Chicken McNuggets bestellt.
Ja.
Dass sie ihnen das, das Hühnerpressfleisch da ausgegangen ist.
Ja.
Und dann haben sie gedacht, was können wir denn noch in Form pressen?
Ja, und dann haben sie.
Da haben sie gedacht, ach guck mal, Schwein.
Ja, Schwein, Maus.
Dann hat jemand gesagt, das ist ja super eklig, und dann haben sie gesagt, machen wir mal ordentlich Barbecue drauf.
Genau, und das ist, und, und, und, äh, der McGrib, der wird jetzt nun konsequenterweise aus dem Programm.
Konsequenterweise?
Ja, weil er offen, also so eklig ist, wie die meisten ihn finden, oder was?
Ich weiß es, ich kann's mir nicht erklären. Das ist einfach, das ist der Grund, weshalb man da angehalten hat.
Ja.
Ja.
Ja, Schmidti, was machst du denn? Weil du bist ja hier, äh, bekennender McGrib-Fan.
Ja.
Podcast und, äh, ja, also es ist, geht ja auch, da geht wieder so ein Stück alte Bundesrepublik, muss man sagen.
Komplett? Das ist so, also als hätten die nichts gelernt. Die, äh, wir hatten, äh, letzte Woche oder vorletzte Woche gesprochen, das Revival, es, äh, Limp Bizkit, äh, Backstreet Boys, ne, alles sind so wieder am Start.
Ja.
Die Leute wollen sich zurückversetzen in eine Jugend.
Mhm.
So, und natürlich hat man früher.
Was für ein alter wie früher Geschmack war's der McGrib?
Ey, man hat die Schule geschwänzt, ist mit dem Fahrrad zu McDonald's gefahren, sieben Kilometer.
Mhm.
Und hat da drei McGrib gefressen. Das ist so, und da, da hab ich mich immer wieder zu Hause gefühlt, wenn ich meinen McGrib gefressen hab.
Ich weiß, also ich hab auch das Funkeln in deinen Augen, werd ich nie vergessen, wenn wir irgendwo beim Duell um die Welt dann doch mal einkehren durften in Gefilden, die uns bekannt waren.
Ja.
Und wenn du dann da sowas vor der Nase stehen hattest, also da hab ich selber, hab ich selten jemanden gesehen, der mehr gestrahlt hat als du.
Ja, aber da muss ich dir sagen, das Strahlen wahrscheinlich, weil's mal was anderes gab als Michaels immer zieht, ist Kekse oder so.
Mhm.
Oder eine Banane.
Mhm.
Weil McGrib ist ein deutsches Ding gewesen.
Mhm.
Nicht ausschließlich, aber du konntest jetzt nicht einfach in Asien ins McDonald's gehen und sagen, ich will McGrib, gab's nicht.
Ach, das gibt's ja eigentlich gar nicht mehr.
Ich glaube, auch in den USA gab's gar nicht.
Ich glaub, das ist eher sowas Europäisches.
Eigentlich sowas Deutsches.
Dann hab ich das wahrscheinlich vermischt, wenn wir hier mal mittags waren oder so. Auf jeden Fall weiß ich, dass, äh, dass ich dich da davor sehe und das abstoßend finde, weil ich das so ekelhaft finde.
Ja, ja, klar.
Und, und aber sehe, wie unglaublich stark du dich freust und dann, und dann, dass man dich so richtig nochmal drücken will.
Ich seh auch vor Augen, wie du diese längliche Packung so mit beiden Fingerspitzen so aufmachst.
Ja, dann die so schön runterkulen.
Und das ist ja auch der einzige Burger, Legende, der auch ein Erfrischungstuch dabei hat, weil die Soße so, so pappig. Ja, also man muss sich danach reinigen.
Ja.
Das kann sein.
Und der ist weg, ja.
Ja, was machst du, also wie feierst du jetzt noch die letzten Wochen? Also, ich werd jetzt nochmal ausgeben, ich glaub, am 27. Oktober ist Schluss.
Ja.
Ähm.
Das ist ja bald, was haben wir denn?
Ja, ja, es ist bald.
Ja.
Wir müssen jetzt wieder McGrib essen. Und, ähm, ihr könnt mir auch aufhören zu schreiben, also mein Postfach.
Mhm.
Ist nicht mehr funktionstüchtig, weil wir, jeder schreibt, dass der McGrib, wo, ich weiß gar nicht, wie ich den Ruf erlangt hab. Und, ja, ansonsten.
Ja, wir frieren den noch im Karton.
Im März nehmen Sie Ihren Hut.
Wir können dir doch ein paar noch einfrieren, oder?
Das ist gut.
Ja. Machen wir ein bisschen.
Das wär jetzt die Chance.
Zeitkapsel in zehn Jahren, ja, in zehn Jahren betäubst du den McGrib.
Ich glaub, den muss man nicht mal einfrieren.
Demolition Man McGrib.
Den kann man einfach, äh, in, ins Wohnzimmer stellen, den kann man, glaub ich, noch Jahre danach essen.
Schmeckt genauso.
Schmeckt genauso, ja.
Ich hab, äh, ähm, noch einen kleinen Hinweis für alle Leute, die, ähm, ja, auf der einen Seite, ja, ich denk mal was Gutes tun wollen, aber auch irgendwie Bock haben auf, äh, coolen, ja, Merch. Ist fast ein bisschen klein, das Wort.
Mhm.
Ähm, ich hab eine Seite gefunden, ähm, wurde mir gezeigt und ich bin auch direkt investiert, ich sag aber nicht wo, genau. Man kann mittlerweile im Internet das ganze Leben von Heino kaufen.
Ja.
Heino hat wirklich vom Türstopper bis zum Boot.
Ja.
Vom Auto bis zum Ski, äh, Pflegeset, vom Zuckerdöschen, äh, bis wirklich zum Schnürsenkel, kann man alles kaufen, was Heino nicht mehr braucht.
Ja.
Und Heino hat sein ganzes Leben in ein Online-Auktionshaus reingesetzt und wer möchte, kann jetzt, ähm, mitbieten. Das ist ein Auktionshaus, geht noch ein paar Tage.
Was hat er denn vor?
Also, was er noch vorhat.
Kauft er eine BahnCard 100 und.
Ja, genau wie damals, wie MC René, der gesagt hat, er verschenkt seine Hab und Gut, kauft eine BahnCard 100 und ist nur noch unterwegs. Vielleicht will er auch Comedian werden, wer weiß.
Ja.
Aber die, äh.
Also, wie ich das verstanden hab, ist er auch der Alleinerbe von Heino, sein, äh, vertrauter Manager und, ähm, also nach Hörensagen und vielleicht hat der wirklich das Genialste gemacht aller Zeiten, dass der Heino irgendwie mit klugen Argumenten davon überzeugt hat, noch zu Lebzeiten eigentlich so, sag ich mal, große Inventur zu machen und jetzt muss alles raus.
Wer ist denn der Manager?
Der kümmert sich selber noch drum, dass alles weg ist.
Ist der Manager?
Es ist der, das war jetzt die Frage.
Ja.
Ich hab gestern nämlich, ähm, äh, vermutet, wer wohl der Manager sein könnte und da fiel dieser Name, also da hab ich den gesagt, gesagt, ich könnte mir vorstellen, dass.
Management-Legende Helmut Werner, ja.
Und, und da wird langsam aus der ganzen Aktion ein sogenannter Schuh.
Also, Schmidti, du guckst recht blöd, es ist wirklich so, dass, äh, Klaas hat nicht übertrieben, es ist alles da. Also, und man kann sich da so durchklicken und du kannst wirklich von Heinos, äh, Bühnenlederjacke, aber wirklich, wie Klaas sagt, über einen Türstopper kannst du für alles bieten und tatsächlich sind die Preise jetzt auch nicht horrend und das liegt, glaub ich, auch daran, ja, dass, dass, dass da so viel ist, dass da so viel ist, dass das gar nicht im Einzelnen so teuer sein kann. Also auch, wenn ihr gerade jung seid, ihr zieht in die erste WG, in die erste Bude, da kann man auch jetzt nicht so richtig schön mit Heino die rationalen Ausschnitt machen.
Da gibt's ein paar Sachen, also gibt's viel, da gibt's eine ganze Kategorie, die heißt Versilbertes, da.
Ja.
Da ist viel auch angelaufen und kostet trotzdem noch anderthalb.
Da hab ich aber investiert in etwas, sag ich auch nicht was, weil ich hab auch Angst, dass, wenn wir das hier besprechen, dass da Spaß für gewesen ist.
Aber das jetzt wegschneiden.
Ein, eine Sache hab ich da auch investiert.
Sogenannte Spaßbieter.
Ja, eine, eine Sache hab ich da auch investiert.
Ja.
Und, äh, man kann aber auch noch, wenn ihr sagt, ich brauch mal eine flotte Handtasche, ähm.
Ja.
Es gibt eine ganz.
Von Hannelore, ja.
Ja, es gibt eine ganze Kategorie mit Hannelores Handtaschen.
Ja.
Also, das ist wirklich der.
Gibt's auch in Deutschland Flocken.
Man muss aufpassen, weil ich will, wenn ich, wenn man jetzt sagt, man holt jetzt einfach so ein, weiß nicht, so ein Karton mit so, weiß ich gar nicht, irgendwelchen, irgendwelchen Krams, man muss erstmal die Sachen sich angucken auf verfassungsfeindliche, äh, Symbole.
Richtig, ja.
So, einmal durchschauen, ob was von früher da ist, vielleicht wurde auch mal was nachgekauft, das ist ein bisschen, als wenn man den, den Nachlass von Lemmy Kilmis da durchstöbert.
Mhm.
Da muss man vielleicht auch mal so einen Stahlhelm aussortieren.
Ja.
Aber, ähm.
Aber ganz kurz das Konzept, was da praktiziert wird, also noch zu Lebzeiten im Grunde alles zu verscherbeln.
Mit warmer Hand geben.
Mit warmer Hand geben.
Mit warmer Hand verkaufen, das ist.
Wäre das was für euch? Weil ich muss schon sagen, also ich bin da jetzt auch so durch die Seite gescrollt und hab diese Energie gespürt, wie befreiend das ist, seinen ganzen Scheiß loszuwerden.
Ja.
Das hatte, das hat in mir irgendwas, äh, schon losgetreten, weißt du, dass man so denkt, wie herrlich, auch, dass der auch nicht so, der hat nämlich, das ist das Tolle, der hat nicht ausgewählt, ne, das sind jetzt nicht nur, äh, seine drei Silberbierkrüge, sondern ist ja eben einfach alles. Ist das was für.
Aber was, was kommt denn danach? Also, was, was hat er.
Nee, ich glaub, das ist alles Zeug, was man nicht braucht.
Wenn man sagt, guck mal, das ist, äh, also, da gibt's zum Beispiel jetzt Stark gebraucht.
Na ja, der hat ganz, aber der hat ja auch sein Besteck.
Ja.
Der, der wird, wenn das alles weg ist, hat er nichts mehr.
Na ja, der hat halt von Ikea welches oder so.
Nee, aber der muss, da ist ja, hat er ja schon wieder recht, der muss fast dann nochmal neu einkaufen, weil der hat dann nichts mehr. Da ist jedes Auto, jedes kleine Boot, alles ist da drin.
Aber der hat, also, es gibt, äh, für, äh, einen Grund, äh, ähm, Preis, ähm, da wird's angesetzt.
Ich glaub.
Wird jetzt geboten, also der Bentley Continental kostet aktuell 25.000.
Ja, ist noch günstig, ja.
Ist noch günstig, aber geht noch ein paar Tage und wird dann wahrscheinlich hochschnellen.
Ich glaub, Helmut Werner hat wirklich das Husarenstück vollbracht, der hat den dazu überredet, ist meine These, satirische These, und der hat den, glaub ich, sogar dazu überredet, dass der sich schon mal fertig in den Sarg legt. Der macht diesen Verkauf und dann hat er den dazu überredet, dass Heino dann schon mal Platz nimmt, ne, dass der Helmut Werner sagt, du, wir lassen den Deckel noch auf, mach dir keine Sorgen, jetzt ist der Kram weg, leg dich da hin. Wenn der aufwachst, super, dann, dann darfst du noch zehnmal, äh, an Ballermann. Wenn du liegen bleibst, auch okay, dann ist alles schon fertig. So wirkt das ein bisschen.
Du meinst, das ist die alte, die alte Prinz Frederik Zschagerber-Technik.
Der hat den praktisch schon versandfertig für Gott gemacht, ne, das ist alles abgefertigt, da kommt nur noch der DHL-Aufkleber rauf und dann geht's ab zum Petrus.
Da kommt noch, da kommt noch einmal, kommt noch einmal der Mann mit der Pediküre und, und dann, dann, oh Mann.
Ja, das hat ein bisschen diesen Charme, muss man sagen. Aber es ist doch auch wirklich humorvoll, wenn ich dann zu dir sagen kann, Schmidti, guck mal, aus diesem Krug hat schon unser Heino sich, äh, seinen Pilz genehmigt.
Ja.
Was ich dann zu Hause hab, mal schauen.
Also, weil, man könnte an hohen Feiertagen holt man dann die feinen Sachen raus, ne?
Aber Klaas hat mich so.
Dieses Zuckerdöschen.
Aber Klaas hat dann auch diese, der hat mich da so angesteckt gestern, ne, äh, war der gestern im Studio, hat mich so angesteckt, dass ich auch ein bizarr hohes, hoches Gebot abgegeben hab für etwas, weil ich jetzt so sehr mich in der Vorstellung verloren, dass ich, dass ich das besitzen darf.
Ja.
Also, bis man mich da vom Thron gestoßen kriegt, da dauert das, das dauert.
Vor allen Dingen hat das ja, äh, wir, wir haben auch, äh, über die Sportwetten geredet, ne?
Ja.
Und, äh.
Das hat ein bisschen diesen Charme.
Ja, ja, total. Und die.
Charme.
Ja.
Charme, ja. Aber die, die, diese Sportwetten kann ich ja nicht mehr machen, weil wir haben ja einmal da investiert.
Ja.
Und es hieß ja, wenn man, wenn, ne, wenn man verloren hat und in der Nations League dieses eins eins, das hat mich, äh, restlos gefickt. Da war einfach Ende, ne, da war mein ganzes Geld weg.
Aber Klaas hat die ganze WM durchgestanden.
Ja, ne, ich hab.
Ich war ja nach der Vorrunde schon pleite.
Ich hab Nations League noch, ich hatte sogar noch irgendwie 70 Euro oder so und das hab ich dann alles, weil ich dachte, ja, das werden die ja wohl schaffen da, ne, was war das gegen, gegen dieses eins eins, wo die doch im letzten Moment noch ein Tor geschossen haben, gegen Holland, glaub ich, ne?
Holland.
Äh, ähm, wirklich im allerletzten Moment, da hätte ich richtig nochmal aufgepolstert mein, äh, Konto, aber dann war alles weg, jetzt hab ich nur noch zwei Euro und das kann man irgendwie nicht setzen, dann muss man das auffüllen und so, na ja, dann sei es drum. Also, äh, App ist gelöscht, wie wir's, äh, besprochen haben, aber jetzt hab ich die Auktions-App von Heino entdeckt.
Ja.
Die Seite, ne?
Ist geil.
Und da muss ich sagen, das, da hat's mich auch ähnlich in den Fingern gejuckt. Da hab ich auch wohl zu viel geboten. Aber da kann man ja nicht verlieren. Entweder man kriegt das oder jemand anders ist noch dümmer als ich.
Ja.
Das sind ja die zwei Möglichkeiten.
Das ist ganz gut.
Ja, ja, ja.
Bist du da gar nicht führt zu haben?
Ich weiß nicht.
Es wär so witzig, Schmidti, wenn du hier in ein paar Wochen auf dem Hof fährst in Heinos Bentley und sagst: "Hier, ich hab'n."
Mit Zahmar, dann kriegst du also eine Brille, wo an der, an, am Bügel steht Schmidti.
Das wär witzig.
Das wär witzig, wenn du immer dann auch so eine ganz dunkle Brille auf hattest, wo Schmidti am Bügel steht.
Ey, guck dich da mal um, das ist nicht schlecht. Und jetzt will ich einfach.
Dürfen wir dir einmal nur die Haare färben, blond? Nur einmal, nur an, äh, praktisch aus Respekt vor dem Lebenswerk.
Was redest du?
Wie, was rede ich?
Also, äh.
Dass ich dir einmal die Haare blond färbe, vielleicht.
Wenn du mir den Bentley kaufst, dann kann, darfst du das mal machen.
Okay.
Das verlockt.
Ja.
Ein guter Deal.
Den kann man, glaub ich, für mehr verkaufen danach. Weil der ist noch recht günstig für so ein Auto.
Wenn ich dir den Bentley kaufe, jetzt nochmal, ich will's vor Leuten. Wenn ich dir den Bentley kaufe von Heino.
Das ist billiger als Fix.
Darf ich deine Haare blond färben? Ist das so? Ich mache das dann selber. Ich hole Pulver aus dem Supermarkt. Hier, von Edeka.
Schmidti, du musst.
Hole ich selber Pulver.
Du musst dann diesen Bentley erfahren.
Ich sehe dann aus wie Kaspar.
Nee, du siehst aus wie, wie Eminem früher.
Nee, die bleibt alles gleich, nur blond. Wenn du den Bentley hast.
Das ist so krank, dass ich, dass ich gerade denke, dass du wirklich so gefallen daran, äh.
Ich zahle seit fünf Jahren für ein Pferd.
Ich heiß Jakob.
Ach so, ach so.
Ja.
Sag ja oder nein.
Also, was muss ich dann machen? Also.
Nix, du kriegst den Bentley, den kauf ich dir, kannst mit rumfahren, so schlimm genug. Und dann, ähm, färbe ich dir die Haare blond.
Wie sieht denn der Bentley, ach so, also so.
Schick mir mal den Bentley, dann sag ich dir Bescheid.
Oh Mann, so, so läuft kein Entertainment. Jetzt haben wir hier so eine Fastnummer mit dem Bentley.
Wenn ich, wenn ich den Bentley, der, also nochmal, sagst du jetzt mal ja, wenn ich dir den Bentley kaufe, färbe ich dir die Haare blond.
Schmidti, du bist ein Albtraum für jede Show. Du würdest dich so hassen, wenn du hier in der, in der Stinkebox von dieser Podcast-Aufzeichnung, da würdest du Haare raufend, äh, äh, eine rauchen gehen vor Wut, äh, beziehungsweise gucken, wie jemand eine raucht.
Ja.
Weil du nicht fassen kannst, was wir für einen Zögerling da angesprochen haben.
Ein richtiger Alptraum.
So einen Witzigen, der da nichts macht und so, ja, wir haben hier einen Zuschauer, ja, wären Sie jetzt bereit, hier mal unten hier aufs Trampolin, ja, mal gucken, vielleicht, was ist das denn für ein Trampolin? Nee, kommen Sie doch mal runter, wir haben hier was, da können Sie hunderttausend Euro. Ja, ich weiß nicht, ist das Sofortüberweisung, auch krieg ich das nun wirklich überhaupt? Nee, da wird's verrückt. Nix geht hier heute, macht mich wütend.
Ja.
Mach du das doch.
Nee, ich würd doch gar nicht.
Ich hab, ich hab dir das Angebot gemacht.
Ich fahr, ich fahr den Bentley supergerne und dann mach ich auch die scheiß Haare so, ist mir doch scheißegal.
Das macht doch überhaupt keinen Spaß, ihm die Haare zu färben.
Ich freu mich doch noch.
Ich will den Bentley gar nicht, das ist das Problem. Du musst mir was bieten, was ich gerne will.
Ja, was gibt's denn da noch?
Nix. Soll ich dir, also, ja, dann, also gut, du, du willst die Wehrmachtsuniform. Du willst die Wehrmachtsuniform, gut.
Heines Warhammer-Set.
Ist leider nicht, ist leider nicht.
Magic Car.
Ja, Heinos Runen. Selbst gefarbt. Neunzehnhundertfünfzig.
Aber jetzt will ich nochmal wissen, äh, findet ihr das Modell Heino? So, ich weiß nicht, wie alt ist der? Neunundneunzig oder so, weiß man nicht genau, ne? Mit im Alter von neunundneunzig einfach seinen ganzen Schrott ins Internet zu stellen und zu sagen, so, Feierabend.
Ja, also auf jeden Fall.
Ist irgendwie schön, oder?
Ja, aber ich wär halt zu faul natürlich, ne? Also, wo soll ich das machen, bei Kleiderkreisel oder was?
Ja, nicht.
Ey, da muss ich immer sagen, ich hab aktuell, das ist so ein Skandal, ich will einfach mal alle Leute warnen, ganz klar. Äh, ich hab aktuell ein Produkt bei Kleinanzeigen drin und dasselbe Produkt nochmal bei eBay normal, ne?
Mhm.
Ihr ahnt nicht, da draußen ist der Wilde Westen. Es ist ein einziger Albtraum. Es ist, es ist so absurd, dass man nur noch lachen kann. Wenn du in dem Moment, wo du ein Produkt bei eBay oder Kleinanzeigen raufstellst, wirst du betrogen und beschissen. Und zwar, es ist, es kann sich nicht vorstellen, es ist der gute Ton, dass man ganz schlau agieren muss, dass man nicht beschissen wird. Da gibt's eine Person, die kauft das dann. Dann sagt man so, ja, wunderbar, Sie haben es ja jetzt gekauft, wo soll ich das denn hinschicken? Ja, also auch, das ist ja auch alles so freundlich formuliert, auch glaube ich mit Hilfe von, von AI und so, die, ja, ähm, ich schenke das meinem Mann und der wohnt in Irland.
Ich schick ihm mal die Adresse. Dann muss man sagen, Achtung, Achtung, dann musst du eintippen, Irland, äh, und den Namen des, äh, Versandhändlers und dann findest du sofort raus, dass, weil Irland, glaube ich, ist nicht in der EU oder ist in der EU, aber irgendwas ist da.
Mhm.
Dass du da beschissen wirst und dann ist das, was du verkauft hast, weg und du kriegst kein Geld.
Mhm.
Eine superklare Betrugsscheiß. Der andere Betrugsscheiß ist noch viel krasser. Wenn du Produkte reinstellst, die man mit einer Hand gut grabschen kann, dann passiert Folgendes. Dann schreiben dich zehn, fünfzehn Leute über Kleinanzeigen an, die alle ihr Konto wirklich erst in der Woche gemacht haben und die locken dich dann an einen Ort. Und da, äh, wollen die dann den Gegenstand mal inspizieren und dann grabschen die hin und sind für immer weg. Und tatsächlich, jetzt ist Folgendes gekommen, ne?
Da war ich so wütend, dass das zehn Versuchen, da hab ich gesagt, okay, mein Freund, dann treffen wir uns jetzt mal. Das will ich sehen, ne? Dann hab ich meinen Freund Schumi angerufen, gesagt, Schumi, wir haben jetzt einen kriminellen Akt und wir sind jetzt zwei, äh, Kommissare und wir gucken uns das jetzt mal an. Dann sind wir zum Treffpunkt gefahren, an einen gottlosen Ort in Berlin, da war wirklich, da, da alles an diesem Ort wirkte kriminell, ja? Es war wirklich eine gottlose Stimmung.
Mhm.
Dann haben wir uns mit zwei Autos da extra früher als zum Treffpunkt postiert und haben jetzt geguckt, okay, wo sind hier welche Büsche, wo könnte einer rausspringen, wenn ich dann, äh, das Produkt präsentiere und das weggrabsche, ne? Haben die da schon so Speer und so, ne? Dann war einfach nichts. Es ist nichts passiert. Dann kommt eine Nachricht: "Entschuldigung, meine Katze ist gestorben. Deswegen muss ich meine Mutter trösten. Bitte kommen Sie zu Ort B." Hab ich gesagt, ja, selbstverständlich.
Weil der da, weil der, weil der da die Mutter tröstet, weil die Katze an einem anderen Ort gestorben ist.
Genau. Ich glaube, der hat erstmal geprüft mit dem Ort A, ob man da überhaupt hinkommt.
Mhm.
Ne? Dann, äh, hat er gesagt, kommen Sie zu Ort B. Und dann hab ich einfach nur noch angefangen, den per Nachrichten zu verarschen und hab dafür gesorgt, dass der über Stunden immer wieder rausgelockt wurde, weil ich gesagt hab, jetzt bin ich aber da. Und das war dann meine stille Rache, aber will sagen, aufpassen, aufpassen, aktuell ist es offenbar so, egal was du machst, du wirst beschissen. Traurig, ne?
Ja, traurig.
Also, man muss richtig pfiffig sein und immer wieder mitdenken, wird man hier beschissen oder nicht?
Das ist einfach.
Es gibt kein normal, normale, ja, weil ich wollte dann sehen, wie sieht so jemand aus, der sowas macht?
Habt ihr euch, habt ihr euch so Zeitung mitgenommen im Loch drin und die beobachtet?
Exakt, exakt. Und wir haben uns wirklich wie so TKKG-Detektiven.
Ja, so Rummelplatzdetektive, ne?
Ja.
Aber es kam dann nicht zum Kontakt.
Es kam leider nicht zum Äußersten.
Aber du hast sie dann einfach verarscht im Internet.
Ich hab den dann einfach per Nachricht verarscht, ja.
Kannst du auch von zu Hause machen nächstes Mal.
Ja.
Ja.
Hab ich ja dann.
Ja.
Ich bin dann von Ort B, äh, A nach Hause gefahren und hab dann so getan: "Ich bin jetzt draußen, wo bist du? Bin jetzt hier, wink, wink" und so, ne? Ja, wo sind Sie denn? Ich stehe draußen. Es ist kalt und so, ne? Ja, hier vorne bei dem Auto. Ja, welches Auto? Weil das ist ja auch das Verrückte, man, man kommuniziert ja alle auch noch extrem dumm bei diesen Apps, ne? Da sagt ja keiner: "Ich komme um neunzehn Uhr da und dahin", sondern schreiben Leute: "Ich habe an dem Tag früher Feierabend, Punkt." Da musst du denen schreiben: "Ja, wann haben Sie denn Feierabend?
Können Sie denn dann und dann da und da sein?"
Ja.
An dem Tag hab ich früher. Hm. Ja, aber können Sie denn um neunzehn Uhr dort und dort sein? Dann schreibst du, äh, ja, ich möchte gern, dass Sie das per Direktüberweisung bezahlen. Ja, ich bezahle. Also, das ist, du wirst verrückt gemacht.
Ey, man wird überall nur verarscht.
Ja.
Wisst ihr, wo man auch verarscht wird? Hab ich jetzt rausgefunden.
Hier bei diesem Podcast.
Na ja.
Mit der letzten Stunde.
Aber natürlich, natürlich. Hier wird einem einfach Lebenszeit unrechtmäßig abgezogen. Ähm, aber ich hab auch gedacht, das war meine initiale Reaktion, als jemand mir das geschickt hat, hab ich auch gesagt, ich werde irgendwann dieses Reel, was mir da geschickt wurde, das werde ich persönlich bei Petrus an der Himmelspforte nochmal vorzeigen.
Mhm.
Und sagen, hier, guck das Reel an, bitte. Ich möchte jetzt nochmal eine Woche runter. Ich will da nochmal eine Woche nachleben, weil ich wurde hier reingelegt. Und dann wird Petrus, wird dann sagen, ja, zeig mal her. Okay, Reels, alles klar. Dann wird er so seine Lesebrille aufsetzen, dann wird er so das Handy so weit von sich weghalten, weil er schon alt ist und wird sagen: "Ah, ja, gut, wenn das so ist, okay. Dann, äh, sehen wir uns Samstag." Und dann dürfte ich nochmal eine Woche rumlaufen hier.
Mhm. Nachleben.
Nachleben. Und das geht darum, dass ich ja sehr gerne Blockblas gespielt hab.
Mhm.
Ich hab's, äh, mittlerweile gelöscht, schon in weiser Voraussicht.
Sehr gut.
Aber ich hab jetzt ein, äh, ein, ein, ein Video bekommen und ich kann's, ne, wir haben's probiert jetzt hier vor der Aufnahme, haben wir schon kurz drüber gesprochen und ich kann's nicht gut erklären, weil's natürlich sehr technisch ist, ähm, äh, sondern es ist so ein bisschen, als wenn man, ne, du hast, du hast verglichen mit, man hört Drosten und weiß nur noch die Hälfte, aber man weiß irgendwie es nicht so gut und lieber mal ein bisschen Abstand, ne. Das ist da auch so. Nehmt ein bisschen Abstand von der App, denn da hat jemand tatsächlich den Quellcode, also so ein bisschen die Programmierung herausgefunden und hat festgestellt, äh, warum, äh, man entweder viele oder wenig Punkte kriegt bei diesem Spiel.
Das ist ja so eine Art Tetris-Spiel, was man zusammenbaut und hast du einen Highscore und dann bist du ganz stolz, dann wird man süchtig von, ne. Also ich zumindest. Das Ganze.
Man schiebt doch, weil ich hab das nur in diesem Video gesehen.
So wie Tetris.
So Steine übereinander und wenn die eine Reihe ergeben, dann sind das Punkte, ne?
Ja, das ist so ähnlich wie Tetris mit so zwei, drei mehr, äh, Möglichkeiten, so. Und, äh, und dann macht man das. Und, äh, der hat rausgefunden erstmal, dass, äh, diese App unglaublich viel Geld verdient durch Ads, also auch mehr als Candy Crush und so.
Okay.
Äh, und hat gesagt, wie, wie geht das eigentlich? Ja, weil das optimiert ist auf die Leute, da wird halt genau geguckt, wie spielst du und wie ad-empfänglich bist du? Bist du jemand, der sich gerne Ads anguckt? Wird alles abgespeichert. Was bist du für einer? Und wenn du sozusagen attraktiv wirkst für die App, dann stellt sich die Programmierung und die App auf dich ein. Dann wird, also du kriegst, ähm, praktisch dann immer gute Punkte oder kannst noch weiterspielen, ähm, wenn es der App was bringt, weil sie dir dann noch wieder, äh, nachdem man dann fertig ist und das Spiel wieder neu beginnt, dann kommt zwischendurch eine Werbung und die guckt man sich dann an und bla, bla, bla, bla, bla und das ist dann bares Geld.
Das heißt, da wird dann genau geguckt, wann kriegst du den unvermeidlichen Stein da rein, mit dem du nicht mehr weiterspielen kannst. Dann kriegst du einfach so ein Level, was unschaffbar ist und man weiß das nicht und dann wird man wieder angefüttert, dann heißt es wieder, okay, jetzt kriegst du wieder mehr Punkte und so, ne, dann wirst du wieder reingelockt und auf einmal dann guckst du wieder drei, äh, Werbungen an. Bei mir funktioniert das zu hundert Prozent.
Da, der, der hat sogar gesagt.
Also eigentlich spielt man's gar nicht richtig.
Nee, so richtig.
Man kriegt was angeboten.
Man kriegt was angeboten, man soll halt, also es wird wirklich geguckt, wie spielst du.
Wie so ein Tier im Experimentenkasten.
Ja.
Du wirst da verarscht von A bis Z, ne?
Du wirst von A bis Z verarscht. Es wird euch nicht lange dauern, wenn ihr das jetzt sucht, da gibt's so ein Reel, das ist grad überall und das könnt ihr euch ja mal angucken.
Sogar das Einkommen spielt eine Rolle.
Das Einkommen.
Das fand ich auch perfide. Also die sammeln ja offenbar noch mehr Informationen, als die, äh, App einem gibt oder das Spiel, ne?
Ja.
Also die wissen dann auch, da ist jemand, der ist verlockbar, der hat auch eine gewisse Finanzkraft, sich Scheiße zu kaufen, die wir hier bewerben in diesen Mini-Clips, ne?
Und wie kriegen sie das raus?
Ja, weiß ich nicht.
Durch anderes, durch anderes Verhalten, durch wahrscheinlich sozusagen, äh, Traffic, den du sonst generierst, auf was für Seiten bist du so, weiß ich nicht genau, ne? Aber es wird irgendwie so eine Art Profil.
Wenn man nur im Feierabend spielt.
Oder so, oder so, oder es wird so eine Art Profil über dich erstellt, äh, in dem so, ich möchte das gerne auch nochmal für diese andere App, die mich süchtig gemacht hat, diese Threes App.
Mhm.
Kann sich da auch nochmal einer ransetzen.
Mhm.
Weil das fällt mir ganz leicht, dann da loszulassen, wenn ich weiß, es führt alles da ins Nirwana.
Aber wie bist du damit umgegangen, Klaas, zu erfahren, dass du kein guter Spieler in dem Blockblas bist, wie du gedacht hast.
Ja.
Sondern einfach nur ein Idiot, der ausgemolken wurde.
Mit viel Geld.
Ja.
Ich hab mich, ich hab mich gefühlt wie bei, ähm, bei, was ist das, ähm, hier rote-blaue Pille, wie heißt das noch?
Matrix.
Matrix, wo diese sitzen doch diese echten Menschen dann in diesen Waben, in diesem Schleim.
Ja.
Weißt du, da in diesen Menschenfarmen, wo man nur an so Schläuche angesteckt wird und eigentlich praktisch nur noch so ein bisschen die Lebensenergie abgepumpt wird und eigentlich befinden wir uns bereits in der Illusion.
Also 2030 einfach.
Ja, genau. Und ich, ähm, hab mich so gefühlt wie einer von diesen Wabenmenschen. So fühl ich mich behandelt von meinem Handy und von diesen Apps.
Traurig.
Ja. Und das ist wirklich, das ist eine Art und Weise, so möchte ich nicht, dass mein Handy mit mir umgeht. Der Wichser. Ich will da nicht mehr so behandelt werden. Und deswegen hab ich das jetzt gelöscht. Die können mich mal.
Also nochmal, du kannst da nur gewinnen, weil der Quellcode dir sagt, jetzt ist es mal Zeit, den, den müssen wir jetzt richtig, den müssen wir richtig anfüttern, der muss supersüchtig werden.
Ja, genau.
Dann lassen sie dich gewinnen.
Ja.
Bis du nichts mehr nutzt. Und dann ist es schon vorbei.
Genau, und dann wirst du ausgequetscht, bis du entweder alles bestellt oder runtergeladen oder angeguckt hast, was du da machen sollst und dann wirst du fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.
Gibt's da In-App-Käufer und so?
Weiß ich ja nicht, ja, wahrscheinlich, ne? Aber es geht eher darum, was man sich da so anglotzt und ob man da durchhält und, und, und so. Ja, es ist, ähm, da wird man wirklich.
Erschreckend, erschreckend.
Wird man fallen gelassen wie Heino.
Ja.
Und irgendwann steht da.
Der ganze Helmut Werner hat auch den Quellcode von Heino geknackt.
Ja, irgendwann, irgendwann kommt Helmut Werner und verkauft deine alten Handys.
Ist natürlich eine satirische Zuspitzung.
Ist eine satirische Zuspitzung und dann.
Helmut Werner hat natürlich nicht den Quallenkuffer von Heino.
Die Frisur von Helmut Werner ist auch eine satirische Zuspitzung.
Also bei Blockblas wird man verarscht.
Ja.
McRip ist weg.
Ja.
Und dann wundert man sich, dass die AfD da auf Erfolgsschwankungen reagiert.
Also ganz ehrlich, ich finde, ich finde diese Blockblast-Enthüllung finde ich krasser als, äh, die Datencenter, die russischen, die von der Ukraine jetzt abgebrannt wurden, nachdem da irgendwie auf einmal keine Trolls mehr im Netz sind. Das ist auch nicht schlecht. Keine Bots mehr, alles geht runter, alle achtzig Prozent weniger. Tucker Carlson steht alleine da.
Mhm.
Ähm, ist gut für die. Ich finde, man sollte auch mal den Laden hoch, hochschießen, der Blockblas erfunden hat. Ich finde, wenn man sagt, wir haben noch eine Drohne über, rein da. Satire.
Satire.
Ah, und ich hab noch einen Tipp zu guter Letzt.
Wir geben euch jetzt einen Tipp. Ab und zu, wenn uns dauernd was ist oder uns was einfällt, dann gibt's mal einen Tipp und dann könnt ihr das machen. Oder auch nicht.
Äh, unser lieber Freund und Kollege Heinz Strunk ist jetzt, äh, Mitarbeiter der Zeit und hat dort etwas, das nennt sich der Quartalsbericht.
Das ist fantastisch.
Das ist einer der lustigsten Texte, die ich seit langem gelesen hab. Ich hab wirklich Tränen gelacht und was Heinz hier besonders gut gelingt, ist so ein Mix aus wirklich klugen Gedanken und auch, finde ich, gesellschaftlich relevanten Gedanken und dann wieder einem absoluten Schwachsinn, über den ich so sehr lachen musste, dass mir wirklich fast die Zeitung aus der Hand gefallen ist. Äh, es ist, äh, schon vor etwas längerer Zeit erschienen, ich glaub irgendwann, äh, Anfang Oktober, aber es lohnt sich.
Es ist regelmäßig jetzt.
Genau, es ist jetzt regelmäßig. Zum einen, die, die erste Ausgabe ist Anfang Oktober erschienen, äh, äh, so wie ich das verstehe, im Zeitmagazin. Das muss man unbedingt nachlesen, wer, äh, Spaß hat an Humor und wer irgendwie noch Freude daran hat, dass man nur vom reinen Lesen eines Textes wirklich lachen muss. Das ist, finde ich, eine der größten Künste überhaupt, die beherrscht Heinz perfekt und das sollte man sich durchlesen. Es ist eine große Empfehlung.
Ja, finde ich auch. Ist auch was für dich, Schmidt, die musst du auch lesen.
Ja.
Schick ich, schick ich dir, ich hab das hier, ich schick dir das gleich.
Mach das.
Ja. Ansonsten, äh, kann ich euch noch einen Tipp geben, äh, wenn ihr Lust habt, geht doch mal in den Gropius-Bau und guckt euch die Schlingensievausstellung an. Die, ähm, ist gut. So. Wenn, wenn ihr Fans seid von Christoph Schlingensiev und von dem, was er gemacht hat, ich glaube, es funktioniert nicht so sehr, wenn man das alles nicht kennt, sondern wenn man das damals so mitbekommen hat, was Christoph Schlingensiev alles gemacht hat, dann ist das eine schöne Ausstellung hier in Berlin. Äh, und da kann man sich alles nochmal angucken und das ist wirklich interessant, weil man nochmal mehr so vorgerechnet bekommt, auch, dass irgendwie seit 2010, seit, äh, Christoph Schlingensiev gestorben ist, irgendwie auch keiner mehr nachkam, der das noch irgendwie machen könnte, was er damals getan hat.
Irgendwie, ähm, ja, es ist eine sehr gute Ausstellung, guckt euch das mal an und die heißt, äh, es ist nicht mehr mein Problem, macht eure Scheiße alleine. Und deswegen, äh, geht aber hin hier im Gropius-Bau, ich glaub, noch bis Mitte Januar oder so. Da könnt ihr hingehen. So.
Ich hab keinen Tipp.
Nee, musst du auch nicht immer.
Nee.
Ist auch nicht mehr verpflichtend.
Sollte man keinen Tipp nehmen.
Früher war das verpflichtend, mittlerweile ist das nicht mehr verpflichtend.
Ja.
Nur wenn man was hat. Ja. Hast du Glück gehabt. Bist kommst du zur richtigen Zeit.
Ja.
Ohne Tipp.
Lass uns das jetzt hier beenden.
Ja.
Wenn's nochmal rüberzieht.
Hast du, hast du, hast du noch einen Termin? Hast du Stress jetzt? Wo musst du jetzt noch hin? Warum machst du jetzt hier so einen Stress?
Ich hab wirklich Stress.
Ja, wo musst du.
Heute ist so ein richtiger Horrortag.
Warum ist ein Horrortag? Was bedeutet das in deinem Leben?
Ich treff viele, äh, Auswärtige. Und wenn man Auswärtige trifft, kann man nicht so rumlungern.
Ja, stimmt.
Nee, du musst heute viel Hallihallo schnell noch machen, ne?
Ja.
Und jetzt lässt du deine ganze private Laune noch an uns hier ab und gleich, und gleich, äh, baust du dich auf, so wie ich vor einer Show, ne? Wenn man da durchs Tor geschossen kommt, wie Wolfgang Lippert.
Geh jetzt sitzen und einen Cheeseburger fressen.
Alles klar.
Na gut.
Freu ich mich.
Gut. Tschüss, ne?
Nee, was heißt denn tschüss, ne? Komm bitte.
Als Liebe, als Gute. Danke, Michael, Ende.
Baywatch Berlin ist eine Studio-Boomins-Produktion und neue Folgen gibt es jeden Freitag überall da, wo es Podcasts gibt. Abonniert Baywatch Berlin auf der Plattform eurer Wahl und aktiviert die Glocke bei Spotify, um keine neue Folge zu verpassen.
Die neuste Folge des ehemaligen Sauna- und Wellness-Podcasts „Baywatch Berlin“ startet mit einem geheimnisvollen Geräusch. Wer es erkennt qualifiziert sich automatisch für ein Trauma.
Doll! Stark! Klasse!
Nach dem Powerthema „Wellness“ in der letzten Woche, befassen sich die drei gewieften Medienstrategen direkt mit dem nächsten Filetstück der Podcast-Szene: Crime Grusel Grusel!
Es geht um Einbrüche, Messermörder in der Dusche und warum Klaas Verwandter ersten Grades von Karlsson vom Dach ist.
Apropos „Grusel“ in dieser Folge geht es auch ausführlich um den deutschen Sinatra: Heino. Der hat beschlossen hat, sein ganzes Leben zur Auktion frei zu geben (Bühnen-Outfits, Vasen, Mein Kampf Erstausgabe) und legt sich sogar als Serviervorschlag auch schon versandfertig in seinen Sarg. Ist das ein Konzept auch für Klaas, Schmitti und Jakob? Und wenn ja, ist ihr Manager dafür unseriös genug?
Wie viele Cheeseburger kann Florida-Mitarbeiter Fabi eigentlich essen, wenn es wirklich darauf ankommt und warum zum Teufel will Schmitti auf keinen Fall in Heinos Bentley nach Lepzig fahren? Die Antworten gibt es nur in der aktuellen Folge von „Baywatch Berlin“!
Lösung des geheimnisvollen Geräuschs bitte an @thomasschmitt auf Instagram.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin
Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio